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www.hammer-eifel.de/Hammer Geschichte.htm
Letzte Bearbeitung: 28.06.2009

Hammer in der EIFEL an der Rur (Rura, Roire, Ru, Roer, Rohr, Ruhr, Rur)
oder modern "Hallo Hammer"
 
Foto Bernd Tesch 2003 . Das wunderschöne Rurtal in Hammer !

Geschichte von Hammer
Wer nicht weiß, was früher war, kann heute nicht verstehen.

Heimat(h) Hammer in der EIFEL
und die Geschichte des Govers-Tesch-Grundstücks ("Holzhütte") in 52152 Hammer, Grünentalstr. 31. Dokumentation der Hammer-Geschichte begonnen von Bernd Tesch im Dezember 2001 für seine Frau Patricia Govers-Tesch, für sich zum Verständnis des Lebens hier, für die Einwohner von Hammer und weltweit Hammer-Interessierte.

Ich freue mich über jeden Beitrag zu Hammer.

Die Bewohner von Hammer wurden früher von den umliegenden Dörfern auch "Schmankmimm" (Sahne schleckende Katze (Info von Erich Charlier in 2005 und Marlene Rogner in 2007)). Das, weil die Hammerer früher selbst gebuttert haben. Füppsäck" (Füpp = entrahmte Milch) wurden sie genannt, weil sie heimlich die Butter entrahmten.
B.Tesch

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Der kurze Durchblick von Hammer:


Wer "Hammer und die Welt und deren Zusammenhänge" besser verstehen will, sollte bei der Entstehung des Universums anfangen. Da, wo unser Wissen beginnt (Dieses ist in Englisch aus meiner anderen beruflichen website www.berndtesch.de von B.T. kopiert).

10 - 20 billion (= Milliarden)
Entstehung des Universums. Neuste Informationen sagen, das Universum sei 12,5 Millarden alt.

380 Millionen
Die Eifel war ein Meer. Die ersten Tierfunde in der Eifel. Z.B. Korallen. Laut Marietta Schmitz am 11.04.2007 kennt sie heute noch Fundorte. Marietta besitzt eine kleine Sammlung.

In jedem Falle zählt das Gebiet im Hammer-Tal zu den ältesten Siedlungsgebieten der Eifel:
7.000 - 3.000 v. Chr
Wer nur die "neuere Geschichte von Hammer" lesen will, kann bei 7.000 - 3.000 v. Chr. mit den "Erste Hammerfunde" anfangen.

1463
Errichtung des "Hermes-Hammer".

1701 Umwandlung des Hermes-Hammer in eine Mahl-Mühle.

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Der lange Durchblick von Hammer:

10 - 20 billion (= Milliarden) years ago (Neuste Informationen sagen, das Universum sei 12,5 Millarden alt)
The universe started to exist somehow by exploding a black hole in which all the energy was contrated.

10 - 4.5 billion years ago
The Sun and Earth were created. The earth is one of nine big planets of the sun.
There is and was always huge move in the universe. Possibly out of movement there was a change of gravity and magnetisme in the universe. This caused that parts where pressed on each other and then dust attracted each other at first to smaller Parts which are getting bigger and bigger. Finally becoming Big rocks which attracted each other to Big planets. Most of them were attracted by the gravity of the biggest part which IS the sun. The nine planets could escape somehow the gravity of the sun and started to circel around the sun. This growing took about 1 million years. All of the men / women who have been in satelits speak about the "blue planet earth" because about 70 % of the earth is water. Experts say :"Blue IS the desert colour of the sea". The sun is about 150 mio kms away from the earth. But the every moment changing sun influences the earth each moment by sending parts and energy to it.
Since this time the earth gives his inner heat from the middle (5-6000 °C) to the outside.
The next neighbour galaxie of the sun is the Galaxie of andromeda-Nebel. The distance is 2 billion light years. 1 light second is 386.000 kms.

5 Milliarden
Die Erde bekommt eine feste Erdrinde (Erdkruste)

4 billion years ago

Oxygen (Sauerstoff = O) did not exist. Oxygen came out of plants (= Stromatoliten, Bakterien, Einzeller) as a waste. Oxygen went up in the air and protected the earth against harmful Ozon. There was always enough H2 in the Air. So both connected to H2O which fall down on earth as water. This is the reason that now 2 / 3 auf the earth is full of water.

3 -1 billion years ago

First signs of life on the earth. After the earth got colder the First cells grew in microbe "Archeos" (= das Ursprüngliche, the basic). If this cells came by meteroits from other planets or developed on earth is not proved. Identical one-cells de-veloped to more-cells. These animals specialised later into animals with head and tail and eyes. The gene organises everything of the specialisation from inside.

700.000 - 600.000 mio years ago
The earth probaly was a "total sowball". Beginn der 1. Eiszeit 550 mio years ago

630 mio years ago
After the first "Einzeller Stromatoliten" problay the first "Mehrzeller Euakara" came into the sea. The number of animals in the sea exploded then. The reasons were that the vulcanoes brought back the heat to the earth, snow and ice meated on the earth and the CO 2 from the vulcanoes in the air allowed the sun to bring more heat to the earth. THe temperature chnaged from -50°C to + 50°C.

400 mio years ago

Plants concered at first the earth. Before there was only life in the sea.

380 Millionen
Die Eifel war ein Meer. Die
wohl ersten ersten Tierfunde in der Eifel. Z.B. Korallen. Laut Marietta Schmitz am 11.04.2007 kennt sie heute noch Fundorte. Marietta besitzt eine kleine Sammlung versteinerter Tiere.

370 mio years ago

Out of fishes the first amphibien developed by getting legs. They discovered the mud-land.

320 mio years ago

Insects became wings.Today insects represent 50 % of the animals. Most are still ants.

vor 250  Mio Jahren
Die wohl ersten nachgewiesenen Zeichen von Pflanzen-Leben in der Nord-Eifel. Diese ist ein Teil des Rheinischen Schiefergebirges. In 1958-59 wurden bei Woffelsbach (Pölchesberghang) versteinerte Pflanzen aus dem Erdaltertum gefunden.

170 mio years ago

The One-Piece-Continent Pangea (surrounded by the ocean called Panthalassa) on earth so far separated in two big blocks. The northern part was called Laurasis and included N-America, Europe, Asia and the North Pole. The southern Part was called Gondwana and included Africa, South America, India, Anarctica and Australia.

150 mio years ago
First animals discovered the land
(carbs = Pfeilschwanzkrebse). The big "Dinosaurier" developed.

135 Millionen Jahre

Trennung des ersten Gesamtkontinentes Pangea in den Nordteil Laurasia und den Südteil Gondwana.

65 Millionen Jahre
Nordamerika und Eurasien hängen noch zusammen, driften aber an den heutigen Alpen auseinander.
Südamerika trennt sich von Afrika.
Die Antarktis ist zum größten Teil an ihrer heutigen Position doch Australien hängt noch an ihr.
Indien hat sich von Afrika gelöst und bewegt sich auf Eurasien zu.
Theorie: In insgesamt weiteren 500 Millionen Jahren könnte sich der Großteil der Landmasse unserer Erde aufgrund von Kontinentaldriften wieder zum Superkontinent "Pangea Ultima" zusammenschieben

65 mio years ago
An asteroid killed all Dinosaurier. The Dinosaurier have been in some continents.
From the southern part on earth (called Gondwanaland) Africa and India separated.

50 mio years ago

Das Devon ist eine geologische Formation des Paläozoikums und umfasst den Zeitraum um 50 Mio Jahre.
Die EIFEL ist als ein Teil des Rheinischen Schiefergebirges im Zeitalter des Devon geprägt. Das Hohe Venn ist die höchste Erhebung. Der Boden besteht aus Grauwacken, Quarziten, Tonschiefer, Mergeln, Kalksteinen, Dolomiten und verschiedenen Eruptivgesteinen.
Mit 100 Mio - 1 Mio wird der Zeitraum der "Erdgeschichte" im Lexikon angegeben, wo sich das Leben besonders entwickelt. Das Paläozoikum ist der Zeitraum von 100 Mio - inklusive 45 Mio Jahre.

vor 44 Mio Jahren
Früheste Zeichen von Tieren in der Eifel: In (oder nach ?) der Zeit der Vulkanausbrüche gab es in der Eifel eine reiche und Fauna und Flora.
In der Eckfelder Maar bei Manderscheid in der Vulkaneifel fand man ein Skelett des Urpferdes (voigti Propalaeotherium) mit den Abmassen 35-40 cm Schulterhöhe und ca. 70 cm Gesamtlänge.

vor 300.000 Jahren
Frühe Zeichen von Tieren in der Eifel: In Rurberg fand man Unterschenkelknochen des "Rurberger Wildpferdes (Equus caballus)". Es hatte schon die Größe eines Ponys..

25.000 years ago
The "homo sapiens" existed

13.000 years ago

in North-West-India between the rivers Indus and Sarawah a civilisation started. They had houses with three floors and flewing water in 8.000. This civilisation in India stopped about 1.500 before Christ for unknown reasons. Possibly a change of the climate was the reason. This was long before the Egypt civilisation.
Later the Indogerman people came from the north and the inhabitants went south.

12.000 years ago
Aufgrund einer Klimaänderung hin zum Kälteren wurde die Eifel mit Buchen bedeckt.
30.04.2008 Information eines Försters von Monschau. Diese obere Feststellung ist nicht ganz bewiesen ...

10.500 Ende der 4. Eiszeit. Große Naturkatastrophe.
Die Temperatur soll hier 4-5°C unter heutigen Temperatur gelegen haben. Man konnte durch Ausgrabungen bei Buchenloch bei Geroldstein nachweisen, dass in der Eiszeit hier die Tiere Eisfuchs, Renntier, Schneehasen, Schneehuhn und eiszeitliche Käfer gelebt haben.

1 Mio - 1.800 v. Chr. Steinzeit

1 Mio - 8.000 v. Chr. Altsteinzeit
Primitive Steinwerkzeuge. Jäger, Fischer, Sammler.500.000 v. Chr.
Jäger und Fischer waren in der Region um Aachen.

8.000 - 4.000 v. Chr. Mittelsteinzeit
Steinwerkzeuge als Kleingeräte, sogenannte "Mikrolite" (oft nur 2-3 cm groß) sind charakteristisch für die Mittelsteinzeit. Besser behauene Steinwerkzeuge. Beginn der Töpferei. Viehzucht. Körneranbau (Gerste). Wildgruben zum Tierfang. Hund.

8.000 - 3.000 v. Chr.
Erste Hammerfunde von dem Sohn Norbert von Erich Charlier und Schülern.

Die ersten Hammerfunde wurden durch Experten des Rheinischen Landesmuseums Bonn (?) geschätzt.

Diese ersten Funde in Hammer wurden 1959 durch den damaligen Schüler und Sohn von Erich Charlier, Norbert Charlier, gemacht als ein Bagger hinter dem Hotel Schütt arbeitete. Schüler und Lehrer Charlier fanden bei systematischem Suchen an zwei Stellen: Schaber, Bohrer, Keile, Messer, Speer- und Pfeilspitzen. Es konnten zwei Steinzeitsiedlungen diesseits und eine weitere jenseits der Rur, beide unweit auf einem Hügel von Hammer in Richtung Dedenborn gelegen, lokalisiert werden. Nach Beurteilung durch den damaligen Hammer-Lehrer, Erich Charlier, müssen zahlreiche Feuersteinwerkzeuge nach ihrer Art der Bearbeitung der Mittleren Steinzeit zugeordnet werden ("Hammer- das Dorf im Rurtal" von Kurt Förster. Herausgeber Eifelverein Ortsgruppe Eicherscheid. Nov. 1995)
09.02.2003: Herr Charlier erzählt mir in Hammer, dass sein Sohn Norbert bei Baggerarbeiten ein Feuersteinwerkzeug gefunden hat und er daraufhin die Gegend systematisch mit Schülerketten abgesucht hat. Die Funde sind ab ?? im Rathaus in Simmerath in Vitrinen zu sehen.

Die als "Artefakte", Werkzeuge der Urmenschen aus der Erdneuzeit / Quartär in Hammer, gekennzeichneten Teile sind machmal nur 1,5 - 4 cm gross. Die Pfeilspitzen wurden - zur Anschauung - wieder neu mit Hölzern verbunden. Besonders eindrucksvoll sind ein Kerbschaber und eine Bogenschaber aus Hammer in diesen Vitrinen.

4.000 -1.800 v. Chr. Jungsteinzeit
Sehr gut bearbeitete Steinwerkzeuge. Oft geschliffen und poliert. Steinbohrmaschine. Ackerbau. (Gerste. Weizen. Hirse. Hülsenfrüchte. Flachs). Webrahmen. Spindel. Oftmals verzierte Tonwaren (Band- und Schnürkeramik)Ca. 1450 v. Chr.
Die "grossen und blonden" Germanen entwickeln sich in Skandinavien und Norddeutschland. Sie breiten sich allmählich z.B. durch die Gruppe der Teutonen nach Süden aus und vertreiben später die Kelten über das Westufer des Rheins

Ca. 750-450 v. Chr.: "ältere Eisenzeit"
Die "Indogermanen" (oder außerhalb Deutschlands auch "Indoeuropäer" genannt) sprechen Sprachen, die im Wortschatz und Formenbildung stark übereinstimmen: Von den Indern bis zu den Germanen.
Die Völkergruppe der Kelten spricht eine indogermanische Sprache. Die Gallier (lat. Galia) waren das Hauptvolk der Kelten. Sie wohnten in Gallien, d.h. in West-und Mitteleuropa, in den Alpenländern und im Balkan. In der Zeit von ca. 750-450 v. Chr., der "älteren Eisenzeit", waren sie auch Träger der "Hallstatt-Zeit". Diese war u.a. ausgeprägt durch mehr Eisen-Schmiedearbeit
Gallien umfaßte z.Zt. der römischen Republik ca. Belgien, Frankreich und Oberitalien.

400 - 200 v. Chr.

Die Germanen dehnten sich nach Süden aus und vertrieben allmählich die Kelten, die über den Rhein auswichen. Die Kelten eroberten / besiedelten allmählich Gallien, Oberitalien (400-200 v. Chr. bedrohten sie die Römer vor Rom), Spanien, England und Irland.
Die Gottesmutter der Kelten "Brigida" wurden in christlichen Zeiten zur "St. Brigitta". Sie ist bis heute noch in Erinnerung und wird in Einruhr noch verehrt..

191 v. Chr

Die Römer hatten alle Kelten südlich der Alpen unterworfen.
Keltische Nachweise durch Funde sind im Monschauer Land nicht bekannt. Im ehemaligen Nachbarkreis Schleiden wurden bei Nettersheim und Oesch Ausgrabungen von keltischen Heiligtümern gemacht: Drei weibliche Gottheiten. Allerdings gibt es heute noch Worte, die von den Kelten kommen.

58 - 51 vor Chr

Der Römer Caesar hatte im "Gallischen Krieg" zuerst die Gallier-Kelten (= Gallia Transalpina) nördlich der Alpen unterworfen. Da die zahlenmäßig überlegenen, aber im Krieg nicht so geschulten Germanen aus den Nachbarländern "der römischen Provinz Galliens (ca. Frankreich heute)" wie Belgien, Niederlande und am linksrheinschen Ufer den Römern Widerstand leisteten, eroberten die Römer diese germanischen Gebiete. Diese linksrheinischen Gebiete nannte man später "die römische Provinz Germanien". Fast alle Kelten und viele Germanen wurden "romanisiert". Zur Überwachung dieser Gebiete wurden weite Wege mit Türmen und befestigten Lagern daran angelegt.

0
Die Römer verleihen der Stadt Aachen und Umgebung eine erste Blütezeit 400 Jahre lang.

400 - 500 nach Chr.
Die Franken brachten die römische Stattsorganisation zum Einsturz. Erste planmäßig Besiedlung dieses Eifelraumes durch die Franken mit Rodung der Wälder zum Anlegen von Feldern. Die Menschen waren damals schon christianisiert.

486 nach Chr.
Nach dem Abzug der Römer kamen die Franken. Clodwig I gilt als Gründer des Frankenreiches. Er vernichtete die verbliebenen Römer.

769
Der Frankenkönig "Karl der Große" erhebt Aachen wegen seiner strategischen Lage und der heißen Quellen zur Pfalz. Damit wird Aachen zum bevorzugten Aufenthaltsort des Hofes.

888
Der Ort Konzen, 7 km im N von Hammer, ist die älteste Siedlung des Monschauer Landes. Er war einer der 43 fränkischen Königshöfe von "Karl dem Großen" und damit politischer, wirtschaftlicher und kirchlicher Mittelpunkt. Erstmals 888 erwähnt, war Konzen Jahrhunderte hindurch Sitz der Verwaltung. Von hier aus ging auch die weitere Besiedlung des Umlandes durch Rodung der Wälder.

1300
Trennung des Kirchenbezirks Simmerath von der Mutterpfarrei in Konzen. Falls in dieser Zeit in Hammer schon Menschen in Häusern gelebt haben sollten, wären diese vor 1300 nach Konzen und nach 1300 sicher in Simmerath zur Kirche gegangen.

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Monschau
Ein paar Monschau-Daten zum besseren Verständnis der Vorgänge. Monschau liegt wie Hammer im Rurtal und ist nur 10 km entfernt:

Hammer kann natürlich nicht isoliert gesehen werden, sondern muß im Zusammenhang mit dem umliegenden Land, den Dörfern / Städten / Burgen gesehen werden. So sind die Daten für Monschau, 10 km im SW von Hammer sicher ein Zeitzeichen Unsicher ist der Ursprung des Namens Monschau: von "Mons Jovis ?»)

1198
(1096) Erstmalig wird "Monschau" als "de Monte Ioci ?" erwähnt im Zusammenhang mit der Burg Monschau dort, die den Herren "Montjoie ? " gehört. Die Wallone deuten den Namen mit "schöner Berg"
1198 geht die Herrschaft über Montjoie zum Herzogtum Limburg.
1226 ging die Herrschaft Montjoie an das Haus Falkenburg, unter dem ein Teil des Schlosses erbaut wurde
1354
(1361) Burggrafen von Schönforst besitzen die Burg.
1433 (35 ?) - 1609
gehört Montjoie zum Herzogtum Jülich.
1543 In der Geldernschen Fehde wurden Stadt und Schloß zerstört. Wiederaufgebaut, nahmen die Stadt und Burg im jülich-klevischen Erbfolgestreit erneut Schaden.
1600
Die aus Aachen vertriebenen evangel. Tuchmacherfamilien führten um 1600 die Tuchmacherei ein, die im 18. Jahrhundert Weltgeltung erlangte.
1639-40
 Einrichtung einer Pfarre in Monschau
1689
im dritten Raubkrieg des fanzösischen Ludwigs XIV. wurde Monschau erobert und teilweise zerstört.
1765
Im 18. Jahrhundert wird die Stadt bekannt durch seine guten Tuche. 1765 wird das "rote Haus" vom reichen Tuchmacher Scheibler gebaut.
1794 Nach der Besetzung durch die Franzosen 1794 wird es umbenannt in "....Montjoie".
1816 gehört Montjoie zum Königtum Preussen und ist Kreisstadt.
1836/37 ließ der damalige Besitzer der Burg, um nicht zur Steuer herangezogen zu werden, die Dächer abbrechen.
??1866
Gehört Montjoie nacheinander an Pfalz-Neuburg, Kurpfalz, und Pfalz-Bayern (bis 1794. )
1900
die Burg wurde von der Stadt angekauft und teilweise instand gesetzt (heute Jugendherberge). Die Turmhelme wurden erst 1993-1995 restauriert.
1918
bekommt es durch einen kaiserlichen Erlaß seinen Namen "Monschau" zurück.Chronik / Geschichte von Monschau (ab 1198 erwähnt)

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1306 Historie der Belgenbacher Mühle und ihr Zusammenhang mit der Hammer Mühle


1306 Vermutet wird, dass die heutige "Mühle" nicht die ursprüngliche war. Die erste Belgenbacher Mühle soll weiter unten im Belgenbachtal in Eicherscheid sein. In einer Urkunde wurde festgelegt, dass der Beteiber der "Mühle Fygenscheidt in der Belgenbach" an Graf Gerhard von Jülich Naturalien (Hafer und Geflügel) bezahlen mußte.
Die ersten Gebäude der jetzigen "Belgenbacher Mühle" wurde vermutlich um 1704 an einer höheren Stelle gebaut. Eicherscheid ist der Nachbarort von Hammer und lange Zeit hat Hammer verwaltungstechnisch sogar zu Eicherscheid gehört.
1701
wurde das "Hammerwerk" im Ort Hammer zur "Mahlmühle" umfunktioniert, da sich ein Eisenhammer nicht mehr lohnte.
So liegt es nahe, dass der "Hermeshammer" in Hammer und die "Belgenbacher Mühle" miteinander Verbindung hatten. Beide gehörten dem jeweilgen Landesherrn von Jülich.
In einer Urkunde wird dem Pächter des Hammerwerkes im Rurtal 1463 erlaubt, das Wasser von der Rur zum Betrieb des Hammerwerkes gegen Bezahlung abzuzweigen.
1704 Bau der ersten Gebäude der "Belgenbacher Mühle".
1729.08.20 Die Hermeshammer-Mühle wurde dem Pächter der Belgenbacher Mühle, Johann Wilhelm Breuer, verpachtet.
1771.05.24
Sohn Qurin Breuer (aus Bickrath) heiratet Agnes Roedig (aus Hammer). Sohn Ger(h)ard.
1792
Erbpachtvertrag für Belgenbacher und Hammermühle geht vom Pächter „Schultheis Jean Wilhelm Breuer aus Bickerath“ auf Sohn Quirin Breuer über. Jedoch wurde Roetgen aus der Bannmühle Belgenbach entlassen (kam zu Zweifall). Zu dieser Zeit waren die Mühlen in den Callen (Calltal), (T)Diefenbach, Belgenbach und Hermeshammer in der Hand der Familie Breuer.

1803 Die französische Besatzungsmacht verkauft / versteigert die fürstlichen Güter aus Jülich. 1803 erwerben Quirin Breuer und Sohn Gerard Breuer die Belgenbacher und Hammer Mühle in Aachen bei "brennden Lichtern".
Tochter Maria Gertrud Breuer (geb. 08.12.1809. Heiratet am 23.08.1833 Johann Müllenmeister (aus Conzen), genannt "Moellisch Theis“ von Streubers Gut.

1862.05.07 (oder 05.11) Vermutlich Sohn Johann Heinrich Müllenmeister heiratet am 07.05.1862 Anna Gertrud Heinrichs (aus Eicherscheid).
Die älteste Tochter, Anna Katharina Müllenmeister (geb. 04.03.1865. Heiratet 20.01.1892 Hermann Kaulard, Ackerer zu Eicherscheid, gest mit 95 in 1960 in Eicherscheid) erbte die Belgenbacher Mühle..
Tochter  Anna Maria Müllenmeister (genannt "Moellesch Marieche". Geb. 12.07.1875 in Belgenbacher Mühle. Gest. >1965) heiratet erst 10.01.1908 Johann Anton Fink (geb. 25.05.1880 in ??, gest. 12.07.1944 in Eicherscheid. Stellmacher und Ackerer zu Eicherscheid). Sie wohnten in Eicherscheid 7. 52152 Eicherscheid (Haus existiert am 05.04.2005. Im Nachbarhaus bei Joachim Gostek ist der Grabstein von Anton Fink eingemauert).
Der Mahlbetrieb der Belgenbacher Mahlmühle wurde 1911 nach dem Erscheinen einer elektrischen Mühle in Eicherscheid in 1910 teilweise eingestellt und mit Unterbrechungen in 1926 vollständig. Die Molkerei und Mahlmühle war auch im Krieg durchgehend bis zur Evakuierung 1944 und nach der Rückkehr dann bis 1953 in Eicherscheid tätig, Die elektrische Kornmühle soll noch länger gelaufen sein.
Da bekannt ist, dass Anna Maria und Johann Fink aus Eicherscheid noch bis ca. 1945 / 1946 in der Hammer Mühle gemahlen haben, kann der Grund eigentlich nur gewesen sein, dass sie damit Geld verdient haben.    

Anna Maria (geb. Müllenmeister) und Johann Anton Fink noch waren die letzten Müller der Hammer-Mühle bis ca. 1945 / 1946

Ca. 1920
Maria Fink (geb. Müllenmeister) erbte die Mühle in Hammer. In dieser Zeit (?? oder schon unter Napoleon um ca. 1800 ??) wurde wohl auch der Mühlenbann aufgehoben. Dieser besagte, dass jedes Dorf eine bestimmte Mühle benutzen musste.
In der Belgenbacher Mühle wurde kein Korn mehr gemahlen, weil in dieser Zeit Elektrizität nach Eicherscheid kam. Damit gab es elektrische Mühlen und die Belgenbacher Mühle mit Wasserkraft wurde überflüssig. Danach wurde die Belgenbacher Mühle zum Sägewerk.

Ca. 1945
Die Belgenbacher Mühle kommt zum Bistum Aachen.
04.05.2005 Information von Joachim Gostek


1967

Belgenbacher Mühle 1967.
Fotograf unbekannt.


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ab 1300
1
342
Erstmalige Erwähnung der Gemeinde Simmerath in einer Akte im Waldrecht

1346
Erstmalige Erwähnung der Kirchengemeinde Simmerath neben der Mutterkirche in Konzen.

1348
Die Pest bricht in Europa aus. Und vernichtet 1/3 der europäischen Bevölkerung. Welchen Einfluss das auf dieses Gebiet hat ist BT. unbekannt.


1350
In diesem Jahr war ein extremer Kälteeinbruch in Deutschland, der auch extreme Folgen bei den Menschen hinterließ.

1350-1450
Gründung von Eicherscheid durch erste Siedler.

1369
Reinhard von Schönforst verteilt seinen Besitz auf seine Söhne. Johann erhällt Fronrath (Alt-Eicherscheid).



ab 1400
1400 - 1450 n. Chr
.In den Schleidener Landen begann eine Blütezeit der Eisenindustrie. Wo die Voraussetzungen von genügend Wasser, Erze und Holzkohle waren, entstanden Betriebe. Vermutlich gab es ein Hüttenwerk in dem Eisenwerk "Pleushütte" (1551 erstmalig erwähnt).
Von der Langenscheiderhöhe führte ein steiler Schleppweg nach Hammer. Hier wurde vermutlich das Rohmaterial "gehammert" = bearbeitet. Unmittelbar neben Pleus liegt Pöelsbruch (Poel = Pfuhl), welches vermutlich auch ein Grubenfeld für Erze gewesen ist.

1433 (35)
- 1609 Das gesamte Monschauer Land fiel ab 1433 oder 1435 ? vom Herzogtum Limburg an das Herzogtum Jülich.

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Das Hammereisenwerk (Hammerwerk) > die Hammer Mahlmühle > das Hammer Wochenendhaus > das Hammer Wohnhaus
1462-3: Der Eisenhammer "Hermeshammer" arbeitet ab 1462-3
1701: Die Umwandlung in eine Mahlmühle 1701
1803: Die Mahlmühle geht vom Jülicher Besitz in den Privatbesitz von Quirin und Sohn Ger(h)ard Breuer über
1945-46: Ende des Korn-Mahlbetriebes
1969: Die Umwandlung in ein Wochenendhaus 1969
2004: Die Umwandlung in ein Wohnhaus 2004


1462-63
in "Hammer" hat man auch den Versuch gemacht, Erze selber abzubauen und in einem Hüttenwerk daraus Eisen zu gewinnen. Es gibt kleinere Halden, deren Erze wahrscheinlich auf einem auf einer Flurkarte eingezeichneten Gemeindeweg von den "Hermesbenden" abtransportiert wurden. Es gibt an den "Benden" auch einen eingestürzten Stollen eines Berggeländes. Vermutlich waren die Besitzer der Gruben eine Familie "Kaulen (später Kaulard)" (mundartlich Kuhlen = Grube).
Unklar ist, ab wann die "Kaulen" die Gruben in Hammer besaßen, da erst 1680 Zeugnis vorliegt, daß eine Gertrude Offermann einen Johann Kaulard heiratete.
Es gibt bei der Buchautorin Käthe Braun (Bilder aus alter Zeit "Simmerath") auch den Hinweis, dass das Erz im Tagebau in Huppenbroich abgebaut wurde und auf Wagen nach Hammer transportiert wurde.
Bau eines Hammerwerkes "Hermeshammer" als die Eisenindustrie einen Aufschwung erlebte. Erze wurden zum Ofen gefahren und anschließend das Eisen in die Städte gebracht. Es gab Arbeit für Hüttenleute und Schmiede. Erinnerungen zeigen die Namen: Schmidt, Schmitz, Schmidden, Hufschmied, Hammerschmidt, Hütten, Klinkhammer.
Unbekannt ist die genaue, insbesondere erste Entstehung des Eisenhammers in Hammer. Aber da dieser nur mit Wasserkraft arbeiten kann, muss es um 1463 gewesen sein, weil dann die fürstliche Genehmigung für das Absperren der "Rohr (Rur)" durch ein Wehr erteilt wurde. Aus diesem "Hermeshammer" leitet sich der kürzere, spätere Name des Dorfes Hammer ab, der vermutlich aber erst als Kurzname aus dem Hermeshammer (1650 -1700) übrigblieb.
(Quelle: Kommission der Universität Köln, die Hammer und Eicherscheid historisch untersucht hat).
Anmerkung von B.T.: Man muss zum Verständnis sagen, dass "in alten Zeiten" überall an Flüssen hier in der Eifel Wasserräder standen, die als "Mühlen oder "Hämmer" funktionierten. So reihte sich z.B. im unteren Vichtbachtal von Zweifall bis Stolberg ein Hütten- und Hammerwerk an das andere. Flurnamen erinnern noch heute an: Alter Hammer, Junkershammer, Plattenhammer, Bernhardsammer, Binsfeldhammer.

1462
Eicherscheid zählt nur 15 Häuser. Die Wälder unterhalb nach Hammer waren noch nicht gerodet.



1463.11.30
Erstmalige Erwähnung des Gebäudes. Heinrich von Bailen, Forstmeister zu Montjoie, belehnt im Auftrage des Junkers Tönis von Pallandt, Herrn zu Rulandt, zur Zeit Pfandherr von Montjoie, den Meister „Hermann Hammerschmiedt aus Eupen“, Meister Heinrichs Sohn, erblich damit, in dem „Waldgeleide beeneden Montjoie uff der Rohre entgegen Eicherscheid, das Wasser daheselbst zu ihrem Hammer und Handwerksluiden durch ein Wehr absperren zu dürfen.“ Für die Absperrung musste der Pächter Hermann (Hermes) Hammerschmiedt 3 Goldgulden jährlich bezahlen.
Vermutlich hat dieser Hermann, genannt „Hermes", Hammerschmiedt dem Ort auch den Namen „Hermeshammer“ gegeben. Das Gebäude (oder nur Teile davon ?) ist in 2004 erhalten, jetzt: Am Hammerwerk 23.
Heinrich Hammerschmiedt (geb. ca. 1390) ist der Vater von Hermann. Ob dieser schon das Hammerwerk betrieb, ist unbekannt.
Hermann Hammerschmiedt (geb. ca. 1440) bekommt die Genehmigung, Wasser von der "Rohr" abzuzweigen. Es existiert ein Dokument darüber.
30.04.2006 Leider hat Bernd Tesch das Original noch nicht zu sehen bekommen.
Wer besitzt das ?
Anmerkung von B.T.: 1469 war der Landesherr der "Herzog Wilhelm zu Jülich"

1470 Die eigentliche Entstehung des Ortes Einruhr (heute am Rursee) ist auf das ? 1470 ? gegründete Eisenwerk "Pleushütte", vormals "Rurhütte", am gegenüberliegenden Ufer der Rur zurückzuführen. Der Ort Einruhr diente den Arbeiterfamilien als Wohnstätte. Mit steigender und erweiterter Produktion stieg auch die Zahl der Einwohner und deren Wohlstand.

1543 Krieg des Herzogs von Jülich (zu dem Hammer und die ganze Gegend gehörte) gegen den deutschen Kaiser. Dadurch schwere Zeiten für die Menschen hier.

1552  Seit 1552 wurde auch in Pleushütte (vorher Pleushammer geheissen) am Südende des heutigen Rursees bei Einrur Roheisen aus dem hier enstehenden Raseneisenstein gewonnen und verarbeitet. Dieser wurde "Katz" genannt . Der "Katzenstein" war ein Grenzstein mit einer möglichen Strassensperre / Wehranlage. "Katzenbalgen" bedeutet, "sich wehren. Der "Katzenstein" hat nichts mit dem Haustier Katze zu tun
.
1636  Auch Seuchen und Hungersnöte, wie in dem Pestjahr 1636, brachten große Schicksalsschläge für die damalige Bevölkerung.

1650
Eine mit groben Steinen gebaute Kapelle wurde in Hammer, heute Hammerwerk Nr. 09 an der Rurseite gebaut.
Es gibt eine Skizze (Pfarre Eicherscheid: 1685 - 1985. 1985. S. 122). Siehe 1851 - 1873. Es müssen also eine Reihe von Menschen in "Hermeshammer" gewohnt haben. Bau des Hammerwerkes (info von Kurt Förster aus Eicherscheid).

1676

Der Eisenhammer in „Hermeshammer“ ging an den Pächter "Hoppe Peters Wittip" über. Damit ist wahrscheinich die Witwe des Hoppe Peters gemeint. Da er / sie die drei Goldgulden nicht bezahlen konnte, wurde die Produktion stillgelegt. 

1701 / 1702
Die herzogliche Güterverwaltung gestattet Johann Heck aus Eicherscheid den „Eisenhammer in Hermeshammer“ zu einer Mahlmühle umzuwandeln, da die Eisenindustrie mit Eisenhämmern an Bedeutung verlor. Die Güterverwaltung behielt sich das Vorkaufsrecht für den Fall vor, dass auch die Mühle Zahlungsschwierigkeiten haben würde. Dieses war bereits am 20.08.1729 soweit. Die Mühle wurde fürstliches Eigentum und an den Pächter der Belgenbacher Mühle Johann Wilhelm Breuer verpachtet.
Anmerkung von B.T.: Aus dieser Aussage geht hervor, dass das Eisenwerk / Mahlmühle bis 20.08.1729 offensichtlich Privateigentum war.

1729
Die Mühle in Hermeshammer gehörte Pfalzgraf Karl Wilhelm zu Jülich und Berge. 1729 wurde dem Pächter der Belgenbacher Mühle auch die Mühle im Hermeshammer verpachtet. Dieser Pächter war seit 1716 „Schultheis und Rentmeister Johann Wilhelm (Bewer ?) Breuer".

1759
Erbpachtvertrag für Belgenbacher und Hammermühle. Pächter „Schultheis Jean Wilhelm Breuer aus Bickerath".    

1792
Erbpachtvertrag für Belgenbacher und Hammermühle geht auf Quirin Breuer (Sohn von Pächter „Schultheis Jean Wilhelm Breuer aus Bickerath) über. Zu dieser Zeit waren die Mühlen in den Callen (Calltal), (T)Diefenbach, Belgenbach und Hermeshammer in der Hand der Familie Breuer.

1800 -1803
Zwischen 1300-1700 gab es im Amte Montjoie nur vier Bannmühlen (Ewald Fink, 1981): Tiefenbacher Mühle, Mühle in den Callen (Calltal), Mühle in der Belgenbach, Eifferstmühle in Montjoie. Die Hammermühle kommt seit 1701 als Mahlmühle dazu; wird aber bei Ewald Fink nicht als Bannmühle aufgeführt. Bis 1803 war die Belgenbacher Mühle (vermutlich auch die Hermeshammer-Mühle....??) Eigentum des Landesherren und daher eine Bannmühle. Das bedeutet, dass ganz bestimmte Bauern / Dörfer an einer bestimmten Mühle ihr Korn mahlen lassen mussten. Die französiche Besatzungsmacht verkauft die fürstlichen Güter an private Personen.

1803 erwerben Quirin Breuer (der ab 1792 dort Erbpächter ist) und Sohn Gerard Breuer die Belgenbacher und Hammer Mühle in Aachen.

1806 Napoleon verbietet die Köhlerei in der Eifel. Vermutlich zum Schutz des Waldes.
Nur die Familie Hoesch erhält im Jahre 1806 von Napoleon die Genehmigung, im Kalltal einen Eisenhammer zu errichten.

1813 Mit der Völkerschlacht in Leipzig im Oktober endet die Herrschaft der Franzosen in Deutschland.

1815 Nach dem Wiener Kongress und einigen Folgeverträgen wurde nach der staatlichen Neuordnung die Rheinlande mit dem Aachener Gebiet und Westfalen den Preußen zugeschrieben.

1815

Nach der französischen Besetzung 1794-1814 fiel aufgrund des Wiener Kongresses Westfalen und die Rheniprovinz an die Preussen. Diese behielten wohl die fast "1000-jährige Verwaltung" des Monschauer Landes bei. Der Regierungsbezirk Aachen wurde in 12 Landkreise aufgeteilt. Vermutlich wurde wohl auch die alte Aufteilung der Gemeinden / Bürgermeistereien beibehalten. Der Landkreis Montjoie bestand aus 12 Bürgermeistereien, z.B.: Dedenborn (mit Hechelscheid, Rauchenaul, Seifenaul, Woffelsbach); Eicherscheid (mit Hammer); Höfen (mit Heidgen, Rohren); Imgenbroich (mit Conzen, Eschweid, Menzerath, Mützenich, Widdau).

1816 Gründung des Landkreises Monschau im Regierungsbezirk Aachen. Gründung der Bürgermeisterei Eicherscheid mit Hammer.

1821 Zwecks Erhebung von Steuern bei Besitz werden genaue Karten durch die Preussen angefertigt.
10.1821: Erste "Gemeinde-Kharte". Darauf steht in dieser Reihenfolge: Gemeinde Eicherscheid. Regierungsbezirk Aachen. Landkreis Montjoie. Bürgermeisterei Eicherscheid. Dazu gehört auch Hammer. Maßstab 1:10.000
Diese umfaßt die Flure: Flur A genannt Hammer. Flur B genannt Holderknipp. Flur C genannt Belgenbach. Flur D genannt Eicherscheid. Flur E genannt Bremersbach (Bremen ist ein dorniges Gestrüpp von z.B. Brombeeren). Flur F genannt Teufelslei.
Auf dieser Karte ist verzeichnet, daß es eine Anlage B für Hammer gibt. Anlage B. Masstab 1: 1250.
Auf dieser Karte sind im Bereich des Mühlen-Hauses vermutlich andere Besitzverhältnisse und Flurstück-Bezeichnungen angegeben als heute:
Flur A: 399 (später 129). 180. 418 (später 179).
Quelle: 02.2003 Bernd Tesch hat sich diese Karten als farbige Kopien besorgt. Die Originale liegen beim Katasteramt in Aachen im Archiv.
Der Mühlenbach mit seiner kleinen Erweiterung zum Mühlenteich vor der Hammer-Mühle ist eingezeichnet. Auf dieser Karte mit Grundstücken sind aber keine Häuser eingezeichnet.

Paul Fink hatte zwei Söhne:
Sohn Johannn Anton Fink (geb. 25.05.1880 in ??, gest. 12.07.1944 in Eicherscheid. Stellmacher)
Sohn von Johann Anton: Matthias Fink
Sohn Alois Fink (Heimatdichter)
Sohn von Alois Fink: Paul Fink, Breite Strasse in Eicherscheid. Tel. 7358.
Sohn vom Paul Fink: Marcel Fink
Johannn Anton Fink (geb. 25.05.1880 in ??, gest. 12.07.1944 in Eicherscheid. Stellmacher) verh. mit Maria Fink (geb. ca. 1880 ??. Müllenmeister in Belgenbacher Mühle. Gest in Eicherscheid > 90 Jahre). Wohnten in Eicherscheid 7 (Haus existiert am 05.04.2005. Im Nachbarhaus bei Joachim Gostek ist der Grabstein von Anton Fink eingemauert).
Sie hatten fünf Kinder:
Tochter Maria Fink (geb. Fink. ??.??.1916 in Belgenbacher Mühle, gest. ??.??.2000). Verh. mit Leo Gostek.
Sohn von Maria Gostek: Joachim Gostek (geb. ?? in ??.). Eicherscheid 7.
Sohn Ewald Fink (geb. in Belgenbacher Mühle, im 2. Weltkrieg gefallen). Hat vor 1995 die Geschichte der Belgenbacher Mühle im Monschauer Jahrbuch aufgeschrieben.
Sohn von Ewald Fink: Dieter Fink
Sohn Hermann Fink (im 2. Weltkrieg gefallen)
Sohn Heinrich Fink (im 2. Weltkrieg gefallen)
Sohn Alfons Fink (im 2. Weltkrieg vermisst)

Ca. 1920
Maria Fink (geb. Müllenmeister) erbte die Mühle in Hammer. In dieser Zeit (?? oder schon unter Napoleon um ca. 1800 ??) wurde wohl auch der Mühlenbann aufgehoben. Dieser besagte, dass jedes Dorf eine bestimmte Mühle benutzen musste.
In der Belgenbacher Mühle wurde kein Korn mehr gemahlen, weil in dieser Zeit Elektrizität nach Eicherscheid kam. Damit gab es elektrische Mühlen und die Belgenbacher Mühle mit Wasserkraft wurde überflüssig. Danach wurde die Belgenbacher Mühle zum Sägewerk.
Ca. 1945 Die Belgenbacher Mühle kommt zum Bistum Aachen.
04.05.2005 Information von Joachim Gostek

Ca. 1944 - 45
Hans Röder (Geb. 27.06.1927, gest. 2006, geb. im Nachbarhaus "Röder", der noch Original "Hammerplatt" sprach) hat in seiner frühen Jugend in der Mühle gespielt. Neben der Achse waren zwei Löcher, die nicht zugebaut waren, da das Wasser dort rein - bzw. rauskommen musste. In diese ist er reingekrabbelt und hat in der Mühle Hebel verstellt, sodass das Schaufelrad sich dann aufgrund des Wassers drehte.
Bis 1944-45 fuhren die damaligen Eigentümer Anton Fink (geb. in Eicherscheid) und Frau Maria Fink (geb. Müllenmeister) aus Eicherscheid (beide wohnhaft in Eicherscheid 7) auch noch in der Kriegszeit mit einem Pferdefuhrwerk von Eicherscheid nach Hammer. Auf diesem waren 20-30 Säcke voller Korn, dass unten in der "Hammermühle" gemahlen wurde.
Die Mühle kam durch die geborene Maria Müllenmeister, verheiratete Fink in den dann gemeinsamen Besitz von Familie Fink. Die Familie Müllenmeister hatte damals auch die Belgenbacher Mühle mit in Besitz.
Anton Fink war während des Krieges nicht in Eicherscheid, so dass Frau Fink alleine in die Mühle fuhr.

Ca. 1952
Demontage der alten Kornmühle. Hans Röder (geb. im Nachbarhaus "Röder") war dabei. Er erzählte mir die Geschichte am 16.04.2005 in Eicherscheid so:
Die Familie Fink hat Teile der zerfallenen Mühle verkauft. Vermutlich in 1952 Jahr wurde die "alte Kornmühle" demontiert. Ein "Altläpper" (Alteisenhändler) vermutlich wohnend in Aachen, Hirschgraben, kam mit einem LKW. Sie hatten ein Schweißgerät dabei und demontierten das Schaufelrad und die Messingbuchsen. Diese waren so schwer, dass einer diese alleine nicht tragen konnte.
Der Alteisenhändler nahm auch die schweren Eichenbalken mit (50 x 50 cm). Mühlsteine. Eine Haferpresse. Die Reinigungsmaschine für das Getreide.
2005 hat Hans Röder das Bernd Tesch erzählt.

1954
wurde angegeben als Baujahr im Bescheid vom Finanzamt AC-Rothe Erde. Gemeinde Simmerath-Eicherscheid. EW 202 / 820-3-0019.

1956
Im Jahrbuch "Landkreis Monschau 1956", S.39, ist ein Artikel "Die ländliche Besiedlung des Kreises" ein Foto von Karl Georg Faber. Darin gibt es ein Foto von E. Kaisik über die verkommene Hammerschmiede.
Falls das "Baujahr 1954" richtig angegeben ist, müsste das Foto aber vorher gemacht sein.

Ca. 1956
Nach dem 2. Weltkrieg verfiel das ehemalige Hammerwerk immer mehr. Im Jahre 1956 stürzte das schiefergedeckte Dach ein. Eine Restaurierung wurde verpaßt. Wasserzufluß war damals noch vorhanden. Die Wasserzufuhrrechte wurden nicht mehr verlängert. Diese mussten immer 90 weitere Jahre verlängert werden. Dann hätte der Mühlenbach nicht zugeschüttet werden dürfen.

1969.06.09
Fa Goffart und Münzenberg. Reinhold Münzenberg. Ronheider Berg 260. 51 AC.
Laut Hans Röder kaufte Goffard die Mühle. Münzenberg war Architekt.08.08.2004
Sohn von Vater Reinhold Münzenberg heisst auch Reinhold Münzenberg:
Münzenberg-Wiers Gisela (0241-69382. 52076 Aachen, An den Wurmquellen 2)
08.08.2004 Sohn Reinhold Münzenberg von Vater Reinhold Münzenberg (der das Hammerwerk umbaute). Habe mit seiner Frau telefoniert.
In den 50ziger jahren hatten Reinhold Münzenberg und Herr Goffart, Inhaber der gleichnamigen Baufirma Münzenberg & Goffart, je eine Holzbaracke gekauft. Diese standen im Hammerwerk nach ca. 50 m auf linker Seite, die ca. 10-20 m in die Wiesen standen. Ungefähr gegenüber Rolf Pier. Fotos von alten Holzbaracken könnten noch existieren.
reinmuenzenberg@aol.comAls es wirtschaflich etwas besser ging, kaufte Reinhold Münzenberg (geb.1909 in Wahlheim. Gest. 1986) in den 50zigern jahren die "Hammermühle". Diese wurde renoviert. Sie stand damals schon unter Denkmalschutz.
Das Mühlrad war baufällig und wurde deshalb entfernt. Auch, weil der Mühlgraben schon zugeschüttet war. Sohn Reinhold (57 in 2004) kann sich an das grosse Loch erinnern, wo das Mühlrad war.
16.08-.2004 Telefonat mit Tochter Brigitte Schieren von Vater Reinhold Münzenberg:
0241-151210 Brigitte Schieren (in 2004 68 Jahre, war also in 1969 33 Jahre), geb. Münzenberg.
Sie hat das Mühlrad noch gesehen !! Es war aber schon stillgelegt. IhreTochter hat Album von Titine und Reinhold Münzenberg.
Frau Schieren wird in ihrem eigenen Album (=Schuhkarton !!) und dem ihrer Eltern noch einmal nachsehen und mich anrufen !!
Die Mühle war eingetragen auf den Namen der Frau Münzenberg, Titine (Maria Herbst). Da die Fa. Münzenberg in Konkurs ging, wurde das Hammerwerk verkauft.

1985.04.23
Frau Münzenberg verkauft ca.1985 das Haus an Dr. Blume. Münzenberg verkauften dieses aus Ärger über eine Party der Kinder dort. Laut Frau Münzenberg wegen Konkurs.
Dr. jur. Werner Blume (geb. 1924.10.15), Rechtsanwalt. Er muß kurz vorher in 1985 die Hammerschmiede gekauft haben für DM 105.000. Zum oberen Datum bekam er einen Grunderwerbsteuerbescheid. Er nutzte das Haus als Ferien - und Wochenendhaus.

2003 Juni
Dr. Blume will verkaufen. Susi Sauerbier hat zufällig das Haus von 1463 im gefunden und ist an einem Kauf interessiert.

2003.06.13
Dr. W. Blume verkauft das Haus via Internet mit Grundstück 3694 qm an Christian Didi (geb. 13.03.1976 in Bonn).

2003.11.25
Bernd Tesch hielt vor Christians Haus und begrüßte diesen erstmalig. Der "Windmühlenservice-Mechaniker" Christian Didi war mir sehr sympathisch und lud mich sofort zum Kaffee ein. Leider hatte er das Haus innen vorher nicht fotografiert bevor er innen eine Dachisolierung eingezogen hat. Seine Aussage: "Die Leute haben hier eher vorher gehaust".
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1463 - 1645
Es gibt keine bekannten Quellen über Hammer ausser zur Hammer-Mühle.

1475
Die Ortschaft Roetgen wird erstmalig erwähnt. In 1656 wurden in 27 Häusern 150 Einwohner gezählt. Seit dem 01.01.1972 wurde aus den Ortschaften Rott, Roetgen und Mulartshütte die Gemeinde Roetgen. Erwähnung des Namens Eysscheit.

ab 1500
1502
Ab 1502 liegen Steuerlisten im Düsseldorfer Staatsarchiv. Dieses sind wohl die ältesten Listen aus denen man Informationen über zahlende Menschen dieser Gegend mit deren Namen entnehmen kann. Ab 1637 gibt es hier erste Nachweise durch die Kirchenbücher.

1521
Rohren wird erstmalig erwähnt

1531

Widdau (Wittau in 1770 auf Karte) wird erstmalig erwähnt

1543
Krieg des Herzogs von Jülich (zu dessen Gebiet auch Hammer gehörte) gegen den deutschen Kaiser. Durch kriegerische Ereignisse und Kampfhandlungen wurde auch die Tiefenbachermühle zerstört. Der Tiefenbach mündet in die Rur bei Dedenborn.

1550

50 Feuerstellen werden in Eicherscheid gezählt.

ab 1600
1609
Das alte Herzogtum Jülich Kleve Berg ging größere Staattsverbände ein.

1618-48
Der "Dreißigjährige Krieg". Ob und inwiefern dieser eine Auswirkung auf das Leben der Menschen dieser Gegend und / oder Hammer hatte, ist B.T. unbekannt.

1637
Erst ab hier gibt es erste Daten von den Kirchen hier (Info von Maria Heiler in 2005).
Die Kirchen waren das geistige Zentrum der Gemeinden. Ihre Bedeutung war auch deswegen wichtig, weil dort jede Person hinußte, um Geburts -, Heirats- und Sterbeurkunden aufzugeben. Alles wurde in Kirchenbüchern vermerkt. Die ersten Daten überhaupt ab 1502 findet man in Steuerlisten im Düsseldorfer Staatsarchiv.

1645

Hammer wurde wegen des Hochwassers der Rur auf der mittleren Terrasse als Reihendorf angelegt.

1650

Eine mit groben Steinen gebaute Kapelle wurde in Hammer, heute Hammerwerk Nr. ? an der Rurseite gebaut.
Es gibt eine Skizze von Erich Charlier (Pfarre Eicherscheid: 1685 - 1985. 1985. S. 122). Siehe 1831 - 1873. Bau des Hammerwerkes (info von Kurt Förster aus Eicherscheid).
Die ursprüngliche Kapelle von 1650 (s. dort) diente 1981-1873 als Schule. Das Haus wurde nach seinem Dienst als Feuerwehrgerätehaus / Spritzenhaus ca. 1965 abgerissen. Es stand genau gegenüber Haus 22 (heute Marco Gillessen). Quasi an der Strasse auf dem Grundstück von heute Marliese und Leo Stollenwerk.

1676
Der Eisenhammer in „Hermeshammer“ ging an den Pächter Hoppe Peters Wittip über. Da er die drei Goldgulden nicht bezahlen konnte, wurde die Produktion stillgelegt.

1685

Ab ca. 888 gab es eine Mutterkirche nur in Konzen, wohin auch die Eicherscheider und Hammerer (?) gingen. Mitte 1650 soll es einer erste Kapelle in Eicherscheid gegeben haben. Ab 02.09.1685 gab es eine erste eingeweihte Kirche in Eicherscheid wohin auch die Hammerer kamen. Am 02.03.1698 wurde Eicherscheid zur Pfarre erhoben, wozu auch Hammer gehört. Die völlige Abtrennung von Conzen erfolgte 24.11.1713. Ab 1714 wurde die Eicherscheider Pfarrkirche dem Kloster Reichenstein inkorporiert. Bis die französische Revolution 1794 hier ankam, wurden von dort immer die Pfarrer gestellt. Die Kirche wurde 1932/33 abgebrochen und anschliessend wieder aufgebaut.

1673

Rolf Esser und Loni Faber kaufen in 2004 (2003 ?) von Leo und Cecilie Hamers das Grundstück mit altem Fachwerkhaus, Dedenborner Str. 12, in Hammer. Das Fachwerkhaus ist seit 30 Jahren nicht mehr bewohnt worden. Vor dem endgültigen Abriss in ca. Mai 2004 finden sie eine gusseiserne Platte mit einem Bild und der Zahl 1673 hinter dem Ofen. Rolf hat diese Platte auf Echtheit überprüfen lassen. Nicht gesichert ist, ob diese Platte schon 1673 in das Haus eingebaut wurde oder erst später.
Eine solche gusseiserne Platte wurde auch Takenplatte / Ofenplatte genant. Sie war oft mit reliösen Motiven verziert. So eine Paltte hatte einen doppelten Nutzen: Da die Häuser aus Fachwerkholz waren, schütze sie die Fläche hinter dem Ofen gegen Funken / Feuer beim Holznachlegen. Sie konnte ausserdem Wärme speichern und langsam wieder an den Raum abgeben. Ob man "damals zum Bau des Fachwerkhauses mit unbekanntem Baudatum" schon "ältere Platten von früher" gesammelt und eingebaut hat, ist unbekannt: Es ist aber durchaus wahrscheinlich. So wie es heute "üblich" ist, dass man "antike Sachen sammelt".

ab 1700
1701 / 1702
Die herzogliche Güterverwaltung gestattet Johann Heck aus Eicherscheid den „Eisenhammer in Hermeshammer“ zu einer Mahlmühle umzuwandeln, da die Eisenindustrie mit Eisenhämmern an Bedeutung verlor. Die Güterverwaltung behielt sich das Vorkaufsrecht für den Fall vor, dass auch die Mühle Zahlungsschwierigkeiten haben würde. Dieses war bereits am 20.08.1729 soweit. Die Mühle wurde fürstliches Eigentum und an den Pächter der Belgenbacher Mühle Johann Wilhelm Breuer verpachtet.

1713

Endgültige, rechtskräftige Abtrennung der Pfarre Eicherscheid mit Hammer von der Mutterkirche in Konzen.

1719.06.09
Einweihung der Pfarrkirche St. Michael in Dedenborn. Besondere Förderung durch den in der Mutterkirche in Simmerath seit 1688 tätigen Pfarrer Peter Richartz.

1720 - 1788.04.07
Arnolds, Peter (geb. 1720 in Hammer ?, gest .1788.04.07 in Eicherscheidt. Als Beruf war vermerkt: Hammerschneider).
B.T.: Zu dieser Zeit war es durchaus üblich, seinen Namen nach dem Beruf zu wählen.
03.11.2005 Information von Trude Heiler

1729
Die Mühle in Hermeshammer gehörte "Pfalzgraf Karl Wilhelm zu Jülich und Berge". 1729 wurde dem Pächter der Belgenbacher Mühle auch die Mühle im Hermeshammer verpachtet. Dieser Pächter war seit 1716 „Schultheis und Rentmeister Johann Wilhelm (Bewer) Breuer“.

1759
Erppachtvertrag für Belgenbacher und Hammermühle. Pächter „Schultheis Jean Wilhelm Breuer aus Bickerath“.


1770

Älteste Karte auf der Hammer als Ort mit Namen verzeichnet ist.
Abgebildet im Buch "Ryoren 1521 Rohren 2001". Herausgegeben vom Verein für Heimatgeschichte. Verantwortlicher Redakteur. Dr. Bruno Lauscher.
06.08.2004 Signiert vom Autor für €15 gekauft.

1771.05.24
Quirin Breuer aus Eicherscheid heiratet Anna Katharina Agnes Roedig (Röder) aus Hammer und nahm Wohnung in der Belgenbacher Mühle.

1792
Erbpachtvertrag für Belgenbacher und Hammermühle geht auf Quirin Breuer (Sohn von Pächter „Schultheis Jean Wilhelm Breuer aus Bickerath) über. Zu dieser Zeit waren die Mühlen in den Callen (Calltal), (T)Diefenbach, Belgenbach und Hermeshammer in der Hand der Familie Breuer.

1794
 -1814
Nach einer kurzzeitigen Besetzung durch die Franzosen erfolgte 1794 eine 20-jährige Herrschaft der Franzosen in Aachen und dem linksrheinischen Ufer.
Karl Schütt verfügt über eine komplette Liste aller Bürger mit Haus-Nummern von Mützenich un ca. 1798. Vermutlich ist das ein Nachweis, dass die Franziosen die Haus-Nummern eingeführt haben.

1794 Einwohnerliste von Hammer in 1794
Deckblatt: Menschen. Vieher. Frucht und Fourage-Tabelle. Marie John Arnolds Kaulart. Empfangen 17.febr.1794.
Unglaublich toll:
Karl Schütt hat auf die Bitte von B.T. (mit dem Versprechen, "eine Flasche Whisky zu bekommen") die "Einwohner-Hammer-Tabelle" Ende Februar 2008 in dem Archiv Monschau digi-fotografiert und mir zugemailt. Diese ist sicher aufgrund der Initiative der Franzosen hier im Rheinland (1794-1814) angelegt wurden. Der Eifeler Kabarettist Jürgen Breyer formulierte es am 02.03.2008 im TV-Film "Eifel im Winter" (WDR 3, abends bis 20.15-21.40 Uhr) so: Die Franzosen beförderten die Eifeler mit einem Arschtritt in die Moderne.
Dieses steht in der Hammer-Tabelle 1794: Hammer hatte
28 Häuser. 25 Männer. 26 Frauen. 47 Buben. 21 Mädchen. Keine Knechte. 4 Mägde. Insgesamt 120 Menschen (laut Tabelle, (die 4 Mägde wurden wohl nicht mitgerechnet).
13 Pferde. 91 Kühe. 46 Rinder. 446 Schafe. 13 Schweine.
Anmerkung von B.T.: Gnaz offensichtlich gibt es solche Tabellen für viele Orte. Diese aber sind wohl nicht mehr alle im Original erhalten; manchmal als Kopie.
Im Chronik-Buch von Ruhrberg / Woffelsbach gibt es auch eine Tabelle ähnlicher Art, aber ohne Quellenangabe
27.02.2008 B.T. besitzt diese Einwohnerliste von Hammer in 1794 als Scan.

1798
Nach dem Einzug der Franzosen wurde deren Verwaltungssystem auch hier eingeführt.
So gibt es ab 1798 erste Daten von den Standesämtern.
Das Verwaltungssystem beinhaltete auch das Erfassen aller Einwohner und deren Besitz.

Der Heimatforscher Karl Schütt verfügt über eine komplette Liste aller Bürger mit Haus-Nummern von Mützenich aus dieser Zeit. Vermutlich ist das auch ein Nachweis, dass die Franzosen die Haus-Nummern eingeführt haben.
Karl Schütt fand mit Hilfe des ehemaligen Archivars der Stadt Monschau, Herrn Isaak, (ca. 1990-2000 ?) die erste komplette Einwohnerliste von Mützenich. Da das genaue Datum der Liste auf der Kopie nicht erkennbar war, teilte mir Karl Schütt am 11.02.2008 mit, dass er durch vergleichen der Geburtsdaten aus der Einwohnerliste und den Daten aus Mützenicher Familien herausfand, dass die Einwohnerliste aus dem Jahre 1798 stammt. Unterschrieben ist diese von Hermanns - Agent . Dieser war unter Napoleon der erste Bürgermeister oder so ähnliches.
Seit dem B.T. von dieser Einwohnerliste von Mützenich weiß, hofft er auch eine solche für Hammer zu finden.

ab 1800
1800

Karte von Hammer
01.12.2001 Herr Josef Krumbeck informiert mich darüber. Er besitzt diese Karte.

1800 -1803
Zwischen 1300-1700 gab es im Amte Montjoie nur vier Bannmühlen (Ewald Fink, 1981): Tiefenbacher Mühle, Mühle in den Callen (Calltal), Mühle in der Belgenbach, Eifferstmühle in Montjoie. Die Hammermühle kommt seit 1701 als Mahlmühle dazu; wird aber nicht als Bammmühle aufgeführt. Bis 1803 war die Belgenbacher Mühle (vermutlich auch die Hermeshammer-Mühle) Eigentum des Landesherren und daher eine Bannmühle. Das bedeutet, dass ganz bestimmte Dörfer an einer bestimmten Mühle ihr Korn mahlen lassen mussten. Die französiche Besatzungsmacht verkauft die fürstlichen Güter durch Versteigerung an private Personen.

1803
erwerben Quirin Breuer und Sohn Gerard Breuer die Belgenbacher und Hammer Mühle in Aachen. 

1820
Nach der französischen Zeit, als Preußen das Rheinland übernahm, wurde in einer genauen Aufstellung mit preußischer Genauigkeit überliefert, dass im Kreis Monschau insgesamt 33 Mühlen bestanden und in Betrieb waren.

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1650 - 1806 - 1888
- 1956
Die Schule, Lehrer und Schüler in Hammer

WER hat Fotos der Lehrer oder / und Klassen-Fotos der Hammer-Schule ?

Erste Angaben unten zu den Lehrern in Hammer 1806 - 1888 wurden zunächst von dem Lehrer Theodor Stoltzen (geb. 1860) aufgrund älterer Dorfbewohner von Hammer gemacht. Er hatte 1888 eine erste Schulchronik von Hammer angelegt hatte. Ihm war aber offensichtlich unbekannt, dass die frühen Lehrer in Hammer in der Schulchronik von Eicherscheid chronologisch genau schriftlich aufgeführt waren.

Diese nun folgenden vile genauere Angaben über die Lehrer in Hammer von 1819 - 1882 wurden von Bernd Tesch im Oktober 2005 in der Schulchronik der Eicherscheider Schule gefunden. Diese befindet sich im Archiv der Stadt Simmerath. Als Kopie bei B.T. Die Übersetzung aus der altdeutschen Sprache übernahmen freundlicherweise Trude und Leo Heiler aus Eicherscheid. Somit müßten nun hier (fast) alle Hammer-Lehrer aufgeführt sein.

Am 05.02.2006 bekam B.T. von Herrn und Frau Cremer in Pleushütte die Festbroschüre "Einruhr, 30 Jahre Dorf am See 1958-1988" geschenkt. Dort fand er einen hervorragenden Artikel mit Hintergrundwissen von Raimund Schumacher über die Lehrer in Einruhr seit ca. 1815. Dieses Wissen ist zum besseren Verständnis der Zeit und der Lehrer und Schüler damals zwischen der reinen chronologischen Aufzählung der Lehrer unten entsprechend eingearbeitet.

    1650: Die kleine Kapelle soll irgendwann zur Schule umfunktioniert worden sein. Wann ist unklar belegt.

    1794: Die Franzosen besetzten unter Napoleon die Rheinlande und führten daher ihre Denkweise ein. Sie blieben rund 20 Jahre.

    1806 - 1808
: Arnold Offermann unterrichtet die Kinder. Es war damals hier in den kleinen Rurdörfern in den Anfängen üblich, dass der Unterricht in Privaträumen nur im Winter stattfand. Er wurde auch noch nicht von ausgebildeten Lehrern, sondern von Dorfbewohnern, meist Ackerern, gegeben. Diese mußten in den anderen Jahreszeiten selber draussen arbeiten, sodass sie dann als "Lehrer" nicht zur Verfügung standen. Im Frühjahr, Sommer und Herbst mußten zumindestens die gößeren Kinder mit auf den Höfen und Feldern arbeiten. In Pleushütte wurde manchmal nachmittags unterrichtet. Bis 1956 gab es in Hammer auch nur die einklassige Dorfschule mit den Schülern von Klasse 1-8.   
   1812 - 1815
: Mathias Carl aus Hammer.
   
   1815: Nach dem Wiener Kongress und einigen Folgeverträgen wurde nach der staatlichen Neuordnung die Rheinlande mit dem Aachener Gebiet und Westfalen den Preußen zugeschrieben. Diese bauten erstmalig seit der Römerzeit ein besseres Strassennetz, führten hier den "verhaßten Preussenbaum", die Fichte, ein. Zum Verständnis muss man sagen, dass damals die Hänge ziemlich kahl waren. Durch Holzkohle zum Heizen und für die Industrialisierung hatte man die typischen vielen Buchen / Eichen verbraucht. Die Preussen wußten, dass eine Fichte in 40-50 Jahren groß und brauchbar ist, während Buchen / Eichen dafür Jahrhunderte brauchen. Sie kartographierten Hammer auch erstmalig ab 1821, damit die Besitzer der Landstücke dafür Steuern zahlen sollten. Die Preussen ordneten auch den Schulzwang an.

   1815: Der Landkreis Montjoie bestand aus 12 Bürgermeistereien / Gemeinden. Davon war eine Eicherscheid zu der dann Hammer gehörte. Deshalb wurden auch die Lehrer-Infos über Hammer in Eicherscheid aufgeschrieben !

   1817: Martin Heinrichs aus Eicherscheid unterrichtet die 28 Hammerkinder. Züchtigung war damals schon verboten. Er ließ ein Holzgestell - "der Bock (auch hölzener Esel genannt) " - mit einer sehr schmalen, harten Sitzfläche bauen. Ungezogene Kinder mußten darauf eine Zeit lang sitzen. Sehr erfolgreiches "Zuchtmittel" !
   1819: Die Gründung des Landkreises Monschau im Regierungsbezirk Aachen. Gleichzeitig die Gründung der Bürgermeisterei Eicherscheid mit Gemeinde Hammer.
Daher beginnt die Schulchronik der Eicherscheidter Schule über Hammer in 1819 mit diesem Eintrag so:
"Im Dorfe Hammer soll stets eine eigene Schule gewesen sein. Der derzeitige Lehrergehülfe dieser Schule wurde früher immer von der Gemeinde Hammer selber besoldet. Dieses geschieht nun nicht mehr, da Eicherscheid und Hammer eine Gemeinde sind".
Nach anderen Angaben soll der "Lehrergehülfe" in Hammer jede Woche immer von einer Familie das Essen bekommen haben. In der folgenden Woche war eine andere Familie dran. Wann das begann und wielange das andauerte, ist B.T. in 2005 unbekannt.
   1818 - 1827: Lehrer Schmitz aus Imgenbroich. Lehrer Hubert Offermann aus Kesternich. Lehrer Peter Jansen aus Morsbach, Kreis Schleiden. Lehrer Stoff aus Harperscheid.
   Bis 1816 ? oder 1827 ? wurde das Brandholz für die Schule von den Kindern mitgebracht. Danach wurde von der Gemeinde ein Holzlos für die Schule zur Verfügung gestellt. Die Eltern mußten das Holz für den Schulbedarf aber selber spalten. Am Ende des Monats gab der Lehrer bis ca. 1816 den Kindern einen Zettel mit für das elterliche Schulgeld der nächsten Zeit.
   1853: Der Aspirant Löhr aus Hahn, Landkreis Aachen, war ein Jahr an der Schule zu Hammer "thätig". Löhr ist auch im Seminar zu Konzen ausgebildet worden. Gehalt 100 Gold-Thaler / Jahr. Vergleich: Eine Kuh kostete ca. 600 Thaler. 
  
Bis 1928 verlief die Lehrerausbildung so: Volksschulabschluß. Zwei Jahre Vorbereitungsschule = Präparandie (von lat. präparare = vorbereiten) mit Abschluß "Aspirant". Das entspräche in 2005 dem Bildungsniveau des Realschulabschlusses. Drei Jahre Lehrerseminar mit abschließender Staatsprüfung zum Lehrer. Das Bildungsniveau entspräche heute dem Abitur. Diese bestandene Prüfung war die Voraussetzung zum Besuch der Universität.
Die Aspiranten, die in Hammer unterrichteten, waren also alle sehr jung, hatten kaum Lebens- oder Berufserfahrung und waren auf der "Durchreise", denn sie wollten ja alle die Weiterausbildung zum Lehrer. Waren sie schließlich Lehrer suchten sie sich zuerst eine Wohnung und dann eine Lehrerstelle. Eine gestellte Wohnung für den Dorflehrer gab es damals nicht.
Auch die Bezahlung damals war sehr gering: Gehalt 100-120 Gold-Thaler / Jahr. Eine Kuh kostete ca. 600 Thaler.
Zum besseren Verständnis muss man wissen, dass viele Jahre der Uniformierte alles war und der Bürgerliche ein Nichts. So konnten, mußten und wollten die Aspiranten / Lehrer zum Militär in der Hoffnung auf ein Offizierspatent.
Was war dagegen der Dienst auf einer Dorfschule Hammer ?

Die Wirren der Zeit damals:
Bis 1813 Krieg der Preussen gegen die Franzosen, danach Preussens große Zeit.
1864: Dänischer Krieg.
1866 und 1870/71 deutsch-österreichischer Bruder-Krieg.

   1853-1855: Bernhard Bongard aus Eicherscheid war in der Schule zu Hammer thätig. Gehalt 100 Thaler.
   1857-1861: Aspirant Krings aus Rohren war in der Schule zu Hammer thätig. Dieser trat dann in das Lehrer Seminar zu Kempen ein.
   1862: Aspirant Kaulard aus Rohren war in der Schule zu Hammer thätig.
   1863: Schulamts Aspirant Valentin Schröder war in der Schule zu Hammer thätig. Ostern 1870 trat er ins Lehrer Seminar zu Konzen ein.
   1870 Ostern - 1873 Ostern: Schulamts Aspirant Math. Förster wurde war in der Schule zu Hammer thätig.  Gehalt 100 Thaler. Dieser trat dann in das Lehrer Seminar zu Konzen ein.
   1873 Pfarrer Seithümer und Bürgermeister Philippy (von Eicherscheid ?) brachten es durch vereintes Bemühen dahin, dass die königliche Regiering erlaubte, dem im Hammer anzustellenden Vicar auch die dortige Schule zu übertragen. Am 17.06.1873 ernannte die Erzbischöfliche Behörde den Herrn Heinrich Joseph Müller aus Fischeln / Krefeld zum Schulrektor für Hammer und zahlte 120 Thaler. Am 20.09.1873 wurde ihm jedoch vom Herrn Landrath die Mitheilung gemacht, dass nach dem Gesetze vom 11.05.1873 die Übertragung der Vicariestelle zu Hammer als nicht geschehen gelte. Mit dem 01.10.1873 endete seine Stelle.
Der in Hammer wohnende Schulamtsaspirant Joh. Michael Carl führte den Unterricht vom 01.10.1873-31.12.1873 fort.
Der Schulsaal ist seit einiger Zeit in dem neuerbauten Vicariehause. Aspirant Esser aus Marmagen wurde hierauf designiert.
   1874: Der 1874 angestellte geistliche Schulrektor Heinrich Joseph Müller mußte wegen des "Kulturkampfs" den Ort Hammer und Regierungsbezirk verlassen, was starken Widerstand in Hammer auslöste. Erst nach 1886 traten wieder geregelte Verhältnisse ein.
Quelle oben: Auszug aus dem Handbuch des Bistums Aachen, 1994
   1875: An der Schule zu Hammer hat ein auffallender Wechsel der Lehrpersonen stattgefunden. Im Monate ? wurde Aspirant Ehser (Esser ?) von Hammer nach Einruhr versetzt. Sein Nachfolger war Aspirant Wollgarten aus Gelan (?), der aber schon nach einigen Wochen Hammer verließ. Bis zum Schluß des Sommersemesters unterrichtetet der Lehrer Jost aus Eicherscheid drei Nachmittage in der dortigen Schule. Nach den Herbstferien wurde dem Aspiranten Cremer aus Conzen die Schulstelle in Hammer übertragen.
   1876: Aspirant Cremer wurde mit Schluß des Sommersemesters von Hammer nach Mützenich versetzt. Sein Nachfolger war Aspirant Vieth aus Heimbach.
   1877: Ostern 1877 trat Vieth in das Lehrer Seminar zu Linnich ein. Sein Nachfolger, Aspirant Theodor Stolzen, ist aus Imgenbroch gebürtig.
   1880: Lehrer Aspirant Theodor Stoltzen trat am 04.10.1880 in das Lehrer Seminar zu Cornelimünster ein. Er beendete dieses in 1883. Die Schulklasse Hammer wurde dem Aspiranten Grobusch aus Mützenich übertragen.
   1881: Aspirant Grobusch war an der Schule zu Hammer bis Weihnachten thätig. Dem Aspirant Kleiner aus Höfen wurde mit Schluß der Weihnachtsferien die Schulstelle Hammer übertragen.
   1882: Mit Schluß des Sommersemesters wurde Kleiner (der Rest fehlt....in der Schulchronik zu Eicherscheid)..
   


Foto-Archiv Patrick Laschet: Lehrer Theodor Stoltzen 1927

1888:
Lehrer Theodor Stoltzen in Hammer legte die Schulchronik an. Er wusste offensichtlich nicht, dass die Lehrer vor ihm in der Schulchronik von Eicherscheid (zu dessen Gemeinde Hammer gehörte !) aufgeschrieben waren. Denn er notierte in der Schulchronik von Hammer am Anfang, dass er die Namen aller Lehrer in Hammer von 1806 - 1888 von älteren Dorfbewohnern hatte.
Bernd Tesch fand dann diese Chronik im Simmerather Archiv in 2005. 
Die folgenden, späteren Angaben bis 1944 muss B.T. noch ausarbeiten (16.12.2005).

 1905  Das Schulgebäude neben der Kirche in Hammer wurde fertig.


Foto-Archiv Patrick Laschet: Familie Theodor Stoltzen vor der Dorfschule Hammer links vorne. Dahinter rechts die Kirche 1917

1917-1921 ca.

Foto geschätzt gesichert vor 1923. Aus Archiv Patrick Laschet: Hammer-Lehrer Theodor Stoltzen mit 23 Schülern: 12 Mädchen und 11 Jungen
2. Reihe von oben 3. von links ist meine Oma Maria Hedwig Frings (geb. 1902.10.21 in Hammer - ?) verh. Stoltzen.
2. Reihe von oben 5. von links ist Maria "Mariechne" Frings (geb. 1913), verh. Kaulard.


  < 1920
Die Lehrer wurden damals schlecht bezahlt. Sie mußten Idealisten oder blöd sein. Und das waren auch viele (Zitate vom Ex-Dorflehrer Erich Charlier). Deshalb gab es vor 1920 den "wandelnden Tisch". Das bedeutete, dass jede Woche eine andere Familie eines Schulkindes den Lehrer mit Essen versorgen musste.

  01.10.1920

Pfarre Hammer St. Bartholomäus: Im Mai 1920 erhielt Hammer eine selbständige Vermögensverwaltung; eine Abtrennung von der Pfarre Eicherscheid. Von 1924 an feierten an den Sonntagen Benediktiner aus der Abtei St. Benedictusberg in Vaals, Niederlande, den Gottesdienst mit der Pfarrgemeinde. 1932 erhielt Hammer einen eigenen Seelsorger. Kirchenbücher von 1920 an.

  1920
bekommt Hammer auch seinen ersten, kircheneigenen Friedhof. Die ersten Menschen in Hammer wurden ab 1920 dort beerdigt. Der erste Mensch dort war das Kind von Berta Arnolds (Auszug aus dem Handbuch des Bistums Aachen, 1994).
  1920 Dohmen (Rektor)
  1923 Unverfehrt(Pfarrer)

1927-1951 = 24 Jahre war Eduard Strauch in Hammer Lehrer gewesen laut seiner Tochter Sylvia
Eduard Strauch (geb. 05.04.1894 in Rollesbroich – gest. In Eicherscheid 17.06.1953).

  1932 - ?
Hammer St. Bartholomäus: Hammer erhielt einen eigenen Seelsorger:

Pfarrvikare: Wilhelm Brathe (1932 - 1933), Leo Goor (Rektor, 1933 - 1939), Gottfried Joppen (Rektor, 1939 - 1946), Heinrich Schoenen (Rektor, 1946 - 1947), Paul Koß (Rektor, 1947 - 1958), Josef Engels (aus Dedenborn, 1958 - 1960), Wilhelm Steven (aus Eicherscheid, 1960 - 1965), Matthias Schmitz (1965 - 1968), Ricbartsch (1969), Hermann Frey (1971 - 1976), Anton Moritz (1977 - 1978), Johannes Henn (1979 - 1981), Heribert Lennartz (seit 1981 - 1995), Ernst Schneider (1995 - ?)
(Quelle: Auszug aus dem Handbuch des Bistums Aachen, 1994)

  1944.April. Lehrer Eduard Strauch (aus Rollesbroich) schrieb fast täglich die Schulchronik von Hammer. Und hinterliess damit eine einzigartige Dokumentation der Kriegszeit in Hammer. Diese endet im Oktober 1944. Danach wurde Hammer evakuiert.
Diese Dokumentation besitzt Bernd Tesch seit November 2005. Er hat diese aber noch nicht ausgearbeitet (17.07.2008).

  1945.März: Die Schule begann wieder in Hammer mit Eduard Strauch. Dieser wurde nach dem Krieg krank. Einer seiner Vertreter war ein Herr Stollenwerk aus Eicherscheid.

  1951 - 1966: Lehrer, später Rektor Erich Charlier übernahm bis 1956 die Schulklasse in Hammer. Seine Bezahlung war ???. Er war ein Gewinn für Hammer, denn er blieb 15 Jahre Lehrer. Durch seine vielfachen Fähigkeiten wie Federstrichzeichnungen / Gemälde / Sammlungen / Steinzeitfunde / Geschichtliches Verständnis hat er auch die Kenntnis von Hammer bereichert. Und mit Kindern von Hammer zwei Fundstellen von Steinzeitbewohnern in Hammer abgesucht. Die Ergenisse sind zu besichtigen in Vitrinen im Rathaus Hammer, die er fundiert zusammengestellt hat.

  1956 wurde die 1-klassige Zwergschule in Hammer geschlossen. Herr Charlier ging als Rektor nach Konzen.

Fragen an Herrn E. Ch.: ?
2. Gibt es irgendwelche Fotos von Lehrern? Jetzt vielleicht in Ihrem Besitz oder haben Sie früher einmal welche gesehen .
3. Gibt / gab es irgendwelche Fotos von Lehrern mit allen Hammer-Schülern?
4. Könnte ich ein Foto zum Einscannen von Ihnen während der Zeit als Lehrer in Hammer leihweise bekommen ?
6. Leider habe ich auch kaum Anzahl / Namenslisten von Schülern in den jeweiligen Jahren. Ist Ihnen dazu mehr bekannt? Auswendig oder aufgrund irgendwelcher Unterlagen bei Ihnen ??
7. Gibt es vielleicht in Ihrem Besitz noch irgendwelche anderen Unterlagen / Hammer-Geschichten zur Schule ?
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1813
Mit der Völkerschlacht in Leipzig im Oktober endet die Herrschaft der Franzosen in Deutschland.

1815
Nach der französischen Besetzung 1894-1814 fiel aufgrund der staatlichen Neuordnung des Wiener Kongresses 1815 Westfalen und die Rheinprovinz an die Preussen. Damit wurde das Aachener Gebiet den Preussen ab 05.04.1815 zugesprochen. Preussischer König war Friedrich Wilhelm III. Die Preussen behielten wohl die fast "1000-jährige Verwaltung" des Monschauer Landes bei.
Der Regierungsbezirk Aachen wurde in 12 Landkreise aufgeteilt. Vermutlich wurde wohl auch die alte Aufteilung der Gemeinden / Bürgermeistereien beibehalten.
Der Landkreis Montjoie bestand 1816 aus 12 Bürgermeistereien, z.B.: Dedenborn (mit Hechelscheid, Rauchenaul, Seifenaul, Woffelsbach); Eicherscheid (mit Hammer); Höfen (mit Heidgen, Rohren); Imgenbroich (mit Conzen, Eschweid, Menzerath, Mützenich, Widdau).

1816
Gründung des Landkreises Monschau im Regierungsbezirk Aachen. Gründung der der Bürgermeisterei Eicherscheid mit Hammer
Anmerkung von B.T.: Diese Aussage steht im Gegensatz zu der Aussage: Ortschronik der Bürgermeisterei Imgenbroich mit den Ortschaften: Imgenbroich, Widdau, Mützenich, Konzen, Eicherscheid, Hammer von 1814-1957....

1820
Nach der französischen Zeit, als Preußen das Rheinland übernahm, wurde in einer genauen Aufstellung mit preußischer Genauigkeit überliefert, dass im Kreis Monschau insgesamt 33 Mühlen bestanden und in Betrieb waren.

1821

Zwecks Erhebung von Steuern bei Besitz werden genaue Karten angefertigt.
10.1821: Erste "Gemeinde-Kharte". Darauf steht in dieser Reihenfolge: Gemeinde Eicherscheid. Regierungsbezirk Aachen. Landkreis Montijoie. Bürgermeisterei Eicherscheid. Dazu gehört auch Hammer.Maßstab 1:10.000
Diese umfaßt die Flure: Flur A genannt Hammer. Flur B genannt Holderknipp. Flur C genannt Belgenbach. Flur D genannt Eicherscheid. Flur E genannt Bremersbach. Flur F genannt Teufelsei.
Auf dieser Karte ist verzeichnet, daß es eine Anlage B für Hammer gibt.Anlage B. ist im Masstab 1: 1250.
Auf dieser Karte sind im Bereich des Tesch-Hauses andere Besitzverhältnisse angegeben. Im Wesentlichen gehen die heutigen Flurstücke 114 + 119 aus den früheren Flurstücken 126 /1 und 126 /2 hervor.
Quelle: 02.2003 Bernd Tesch hat sich diese Karten als farbige Kopien besorgt. Die Originale liegen beim Katasteramt in Aachen im Archiv.

1821-22
Paul Lauscher (Alsdorf, 80 Jahre in 2008) gab B.T. in 2008 Kopien von Karten, auf denen Häuser in Hammer eingezeichnet, die auch Hausnummern haben. Allerdings wurden in diese Karten fortlaufend immer wieder Häuser in den nächsten zig Jahren (genaueres beim Katasteramt Aachen unbekannt) eingezeichnet. Und erst 1972 wurde es Pflicht neue Häuser in diese Karten einzuzeichnen.
Allerdings kann man feststellen, ob diese Häuser schon existierten, wenn man Unterlagen wie Geburtsurkunden zusätzlich besorgt. Zumindestens in der französischen Zeit wurde darin auch angegeben, in welchem Haus der Neugeborene, die Eltern und Paten wohnten.


1825.04.08
Erlaß der königlich-preussischen Regierung in Aachen:
In jeder Gemeinde ist eine "Chronik der Gemeinde" nach einem einheitlichen Schema mit allen wenstlichen Informationen anzulegen. Eiferei machten das in der Praxis nachträglich ab 1814.
Eine Kopie davon soll es in der Pfarre zu Konzen in einer KIste deponiert werden.

1829
"Weiter gehts der Rur entlang bis Hammer und Einruhr". Zitat aus der Chronik "Imgenbroich" von Balthasar Hürtgen (Hardcoverbuch, 1930, Rethel-Verlag, Aachen)). Es gab also ein Fussweg ! Fuhrwerke mußten öfter durch den Fluß.

1826 begannen die Preußen mit der Anlegung von Liegenschaftsbüchern.

1830

Der Landrat Karl Christian Zoepffel versuchte die Landwirtschaft im Landkreise Monschau zu unterstützen. Im warmen Rurtal auch bei Hammer wurden edlere Obstsorten angebaut. Walnußbäume (zur Herstellung für Gewehrfabriken) wuchsen nicht im Eifel-Klima.

1830 Hammer hat 152 Einwohner. An der Rur stehen in Hammer noch heute eine Reihe von Obstbäumen.
Quelle: Topographisch-Statistische Beschreibung der Königlich-Preußischen Rheinprovinzen“. F. von Restorff im Verlag Nicolaische Buchhandlung in Berlin.


1847
Albrecht von Liebig erfand den Kunstdünger. Das war ein großer Fortschritt für die Landwirtschaft in der Eifel. Erst seitdem wurden größere Vorratshallen gebaut. Vorher waren diese Gebäude viel kleiner, weil der Ernteertrag aufgrund des rauhen Klimas so klein war. Auch die Kuhställe sollen viel kleiner gewesen sein, weil die Kühe sehr viel kleiner waren.
23.11.2007 Informationen von Dr. Harald Herzog vom Rheinischen Landesamt für Denkmalpflege in der Abtei Brauweiler.

1831 - 1873
Die ursprüngliche Kapelle von 1650 (s. dort) diente 1981-1873 als Schule. Das Haus wurde nach seinem Dienst als Feuerwehrgerätehaus / Spritzenhaus ca. 1965 abgerissen.

1862 / 63
Kirchenbau (auch Rektoratskirche genannt). Sie wurde dem heiligen Apostel Bartholomäus in Hammer geweiht.
Mit Genehmigung der Regierung zu Aachen bauten die Bewohner aus eigenen Mitteln 1862 / 63 eine Kapelle (Auszug aus dem Handbuch des Bistums Aachen, 1994).
Der Kapellenverein erwarb das Grundstück von Paul Dederichs aus Hammer.

22.11.1865
Pfarrer Jansen schenkt der Kirche in Hammer zwei Glocken und segnet sie ein. Die eine befand sich seither in der Schule. Die andere war neu.
Quelle: Kirchenvorstandsprotokollbuch Eicherscheid vom 26.12.1839-16.06.1875. S.24
  
 

ab 1900
1914 - 1918
Laut Inschrift im Mahnmal in Hammer fielen im 1. Weltkrieg 9 Männer.

Bis 1917
Landkreis Montjoie

< 1920
Die Lehrer wurden damals schlecht bezahlt. Sie mußten Idealisten oder blöd sein. Und das waren auch viele (Zitate vom Ex-Dorflehrer Erich Charlier). Deshalb gab es vor 1920 den "wandelnden Tisch". Das bedeutete, dass jede Woche eine andere Familie eines Schulkindes den Lehrer mit Essen versorgen musste.

01.10.1920

Pfarre Hammer St. Bartholomäus: Im Mai 1920 erhielt Hammer eine selbständige Vermögensverwaltung; eine Abtrennung von Eicherscheid. Von 1924 an feierten an den Sonntagen Benediktiner aus der Abtei St. Benedictusberg in Vaals, Niederlande, den Gottesdienst mit der Pfarrgemeinde. 1932 erhielt Hammer einen eigenen Seelsorger. Kirchenbücher von 1920 an.

1920
bekommt Hammer auch seinen ersten, kircheneigenen Friedhof. Die ersten Menschen in Hammer wurden ab 1920 dort beerdigt. Der erste Mensch dort war das Kind von Berta Arnolds (Auszug aus dem Handbuch des Bistums Aachen, 1994)

1927
Das "Weiße Kreuz" oberhalb von Hammer an der Strasse nach Eicherscheid wurde vom Theaterverein Eicherscheid aufgestellt. Es ist ein großes Kreuz aus Eichenbalken, welches weithin im Rurtal sichtbar ist. Der Zweck ist christlich.

1928
Aussergewöhnliche Kälteperiode ab Februar.


1928. Georg und Sera Klinkenberg in Hammer. Blick vom Felsen "Uhusley" auf die Rur. Li Tinny Klinkenberg. Mi: Sera Klinkenberg. Re: Peter Klinkenberg. Archiv Horst Klinkenberg.


1929

"Dedenborner Idyll" steht unter dem Foto von 1929. Unklar ist, ob das Dedenborner oder Hammer Kinder sind. Foto 1929 von Georg Klinkenberg aus Hammer. Archiv Horst Klinkenberg.



Rur bei Hammer. Immer schon schön. Foto: Georg Klinkenberg in 1929. Archiv Host Klinkenberg.



Landschaft bei Hammer. Foto: Georg Klinkenberg in 1929. Archiv Horst Klinkenberg.
Wer weiß wo das ist ?


1932 - ?
Hammer St. Bartholomäus: Hammer erhielt einen eigenen Seelsorger:
Pfarrvikare: Wilhelm Brathe (1932 - 1933), Leo Goor (1933 - 1939), Gottfried Joppen (1939 - 1946), Heinrich Schoenen (1946 - 1947), Paul Koß (1947 - 1958), Josef Engels (1958 - 1960), Wilhelm Steven (1960 - 1965), Matthias Schmitz (1965 - 1968), Hermann Frey (1971 - 1976), Anton Moritz (1977 - 1978), Johannes Henn (1979 - 1981), Heribert Lennartz (seit 1981 - 1995, Ernst Schneider (1995 - ?)
(Quelle: Auszug aus dem Handbuch des Bistums Aachen, 1994).

1934
Die Wirtschaft Lauscher "Triensche" war ein Haupttreffpunkt für die Jugend. Im Hof gab es ein Tanzzelt 8 x 8 m, dass die Jugendlichen tagsüber auch benutzen durften.
Die Sensation in Hammer war immer der Eisgang, wenn im Frühjahr die 2-3 m starken Eischollen aufbrachen und sich über den Rur-Rand auf die Wiesen schoben.
Erich Charlier war das erste Mal in Hammer als Sextaner. Sie machten vom Landschulheim Wanderausflüge nach Hammer. Er malte bereits zu dieser Zeit. Diese Zeichnungen wurden von der SS zerstört (Info von E.Ch. am 23.11.2008).

1934
125 Einwohner in Hammer. Quelle: Ortschronik Imgenbroich.

1934-1942
Im Tiefenbachtal unter dem Weihrauchberg gab es 2 Stollen. Ca. 10 km begehbar. Sogar Schienen. Ob - und wieviel - Erz von dort nach Hammer zir Verhüttung gebracht wurde, ist unbekannt.

1934 ca.
In Hammer gab es eine Gaststätte mit einem Krämerladen zusammen. Christel Lauscher (geb. Kaulard) hatte diesen Laden, dessen Existenz seit 1934 geschätzt wurde, übernommen und bis 1975 weitergeführt.

1935
Gründung des Amtes Imgenbroich mit den Gemeinden Mützenich, Imgenbroich, Konzen, Eicherscheid, Hammer. Auflösung der Bürgermeisterei Eicherscheid seit 1816.

1938
Die Straße Hammer - Eicherscheid wurde, besonders im „Hohlweg“ durch größere Erdbewegungen verbessert. Vermutlich wegen des Baues des Westwalls.

1939
Die heutige Grünentalstrasse war früher nur ein Forstweg. Die Rurtalstrasse Grünenthal – Hammer - Dedenborn wurde durch die Organisation TODT neu verlegt und gebaut. Die "Organisation Todt" (OT) entstand im Mai 1938, als Adolf Hitler den durch den Autobahnbau bewährten Fritz Todt mit den Arbeiten für den bis dahin von der Wehrmacht geleiteten Bau des Westwalls beauftragte. In diesem Zusammenhang wurden auch erste Wasserleitungen in Hammer verlegt. Nachdem der Forstweg ausgebaut war hiess er „Neuer Weg“. Erst
später Grünentalstrasse. Früher gab es einen Weg "Hiernraff", der bei M. / M.I. hoch ging, dann über die heutige Asphaltstrasse runter, über das Grundstück von Tesch bis ???
17.05.2007 Willi Lauscher erzählte mir, dass man vor dem Strassenbau Hammer - Dedenborn 1939 mit einem Pferdefuhrwerk vierzehn Mal durch das Rurbett mußte, um Dedenborn zu erreichen.

1939-1945
Laut Inschrift im Mahnmal in Hammer fielen im 2. Weltkrieg 19 Männer und 1 Frau. Laut mündlucher Aussage von Joseph Krumbeck 22. das ist bei einer Bevölkerungszahl in 1939 von ca. 122 in Hammer ein extrem hoher Prozentsatz.

1944
Mitte September schlagen die erste Raketen ein. Ab Anfang Oktober Evakuierung der Bevölkerung.
Auf einer Tafel des Nauturlehrpfades um Rohren steht ein Schild, welches auf Kriegsschäden hinweist. Dort steht, dass amerikanische und deutsche Soldaten vom 12.09.1944 - 23.02.1945 in der Nord-EIFEL kämpften.

1944
08.10.1944. Der Soldat "Obergefreiter Stockhoff (aus Melle in Westfalen) berichtet in seinem Tagebuch, dass in Hammer die letzte Messe gehalten wird.

08.-15.10.1944 Die Bevölkerung von Hammer wird evakuiert.

29.10.1944
Der Soldat "Obergefreiter Stockhoff (aus Melle in Westfalen) berichtet in seinem Tagebuch, dass Soldaten am 29.10.1944 noch einmal Birkenkreuze in der Schreinerei Kaulard für Gefallene aus Imgenbroich zusammennageln. Es kommt ein schwerer feindlicher Feuerüberfall auf das geräumte Dorf Hammer.

Links: Obergefreite Stockhoff. Foto: Archiv Walter Gombert.


16.12.1944

Beginn der Ardennenoffensive

1945
30.01.1945 Die ersten Amerikaner haben Eicherscheid erreicht. Evakuierung der Einwohner von Hammer. Richard Frings. (geb. 1936) war einer von denen, die mit Pferd und Wagen flüchteten (Am 31.12.2001 erzählte Richard mir sehr bewegt im Waldblick bei der Sylvesterparty davon). Johanna Pütz (geb. Kaulard ca. 1912, genannt „Hantschen") war die einzige Person, die sich weigerte, ihr Dorf Hammer zu verlassen. Sie blieb in Hammer und starb ganz unerwartet früh ca. 1953 / 4. Vor dem Krieg im Jahre 1939 gab es in Hammer 32 Häuser mit ca. 100 Menschen. Hammer wurde von Monschau aus im Krieg stark beschossen, sodass viele Häuser beschädigt wurden. Allerdings wurden nur drei Häuser nicht mehr aufgebaut.
16.08.2003 Info von Jupp Krumbeck. Von den ca. 100 Menschen kamen durch Kriegseinwirkung 22 Menschen um ! Das sind 22 %, ein hoher „Blutzoll“.
Quelle: 10.06.2004 Erich Charlier.

01.02.1945 (Donnerstag)
Die deutsche Verteidigungslinie im Bereich Monschau bröckelt weiter ab. Die von Rocherath und Krinkelt fast ungehindert vorrückenden US-Infanteristen besetzen die im Dezember tagelang umkämpfte Kreuzung der Reichsstraße 258 am Forsthaus Wahlerscheid nunmehr endgültig. Die Amerikaner haben sie "Heartbreak Crossroads" getauft - Straßenkreuzung der Verzweiflung -.
Einnahme von Wahlerscheid und Hammer durch die Amerikaner.

1946.06.01
Das Amt Imgenbroich nimmt seine Verwaltungstätigkeit wieder auf.

1948
Währungsreform.
Alle Menschen "verloren" dadurch viel Geld.

1950

Die zerstörte Rur-Brücke bei Grünental wurde instandgesetzt. Im Adressbuch des Grenzlandkreises Monschau 1950/51 war in der Skizze der Gemeinden und Ortschaften noch keine Strassenverbindung zwischen Widdau und Hammer eingezeichnet. Vermutlich war der Kontakt damals nur möglich über den Höhenwanderweg auf der nördlichen Seite der Rur.

Im Adressbuch des Grenzlandkreises Monschau 1950 / 51 sind 61 Personen in der Ortschaft Hammer aufgeführt. Ich nehme an, dass Kinder hier nicht aufgeführt sind, da bei allen aufgeführten Personen eine Berufsangabe steht. Da das gebundene Buch im privaten Wirtschaftsverlag Rohscheid Neuß / Rhein, Fringstrasse 13 erschienen ist, ist es auch nicht sicher, ob alle "amtlichen" Angaben darin sind.
Laut mündlichen Angaben von Josef Krumbeck hat es 1938 genau 100 Menschen in Hammer gegeben. Da 22 Menschen im Krieg bis gefallen und / oder an dessen Folgen gestorben sind, macht das 78 Personen in 1945/6.
05.04.08.2007 Dieses Adressbuch fanden Marlene und Tochter Dr. Ute Rogner auf dem Speicher.

13.09.1950
Volkszählung im Kreis Monschau.   

1951

Erich Charlier kam als Schulleiter nach Hammer. Er war dann 35 Jahre Schulleiter. Davon 20 Jahre in Konzen, 15 Jahre in Hammer. Vermutlich ist niemand in Deutschland solange Schulleiter gewesen, da dazu bestimmte Voraussetzungen notwendig sind.

1952

Die zerstörten Rur-Brücken Hammer und Dedenborn wurden instandgesetzt. Damit war Hammer von beiden Talseiten wieder erreichbar. Die Rur war im Winter zugefroren. Als das Wasser kam, hob sich die Eisdecke und brach. Die Schollen, bis zu 60 cm dick, wurden bis an die Landstrasse in Hammer geschoben. Bis zum Juni gab es auf den Wiesen noch Eis. Viele Familien haben aus den Wasserlachen aus dem Eis Fische gefangen und gegessen.
Quelle: Carola Pächterin (geb. 1944) des gemeindeeigenen Campingplatzes


Die neue Rurbruecke vor Hammer. Im Vordergrund sieht man noch die alte Fussgängerbrücke. Die Uferauflager aus Rursteinen von dieser Brücke kann man in 2008 noch gut erkennen. Foto: Archiv Walter Gombert.

1953

"Hotel Waldblick" in Hammer wird gebaut.

1953 - 54
Josef Krumbeck hat ein Foto, wo in Hammer noch viele Bergwiesen sind.


1954

- Gemeinderat beschliesst den Bau der Schule in Hammer.
- Im Januar-Februar war es 3 Wochen lang zwischen - 20°C bis - 27°C.
- Johanna Pütz, geb. Kaulard (Schwester von Christel Lauscher), starb 1954 an einem Herzinfarkt auf der Strasse. Wegen einer Herzschwäche vermutet man, dass die Kälte auch mit die Ursache gewesen sein kann.

1957
67 Wahlberechtigte in Hammer.
100 % wählen. Erststimme 66 auf Kandidat Günther, CDU. Dieser hatte in Hammer ein Wochendhaus (alte Schule). Zweitstimme 65 für CDU.

Ende 1957
enden die Eintragungen in die Amtschronik von Imgenbroich seit 1814. Allem Anschein wurden diese dann nicht weitergeführt. Begonnen hatte diese 1925. Siehe dort.
In 2007 liegen B.Tesch folgende Amtschroniken vor:
1814-1943
in Schreibmaschine: Ortschronik der Bürgermeisterei Imgenbroich mit den Ortschaften: Imgenbroich, Widdau, Mützenich, Konzen, Eicherscheid, Hammer
1915-1943
Handschriftlich: Ortschronik der Bürgermeisterei Imgenbroich
1944-1957
Handschriftlich: Ortschronik der Bürgermeisterei Imgenbroich.
Bernd T. bekam diese 31.05.2007 aus dem Archiv Monschau vom Amtsleiter Herrn Hard

1959 / 60

Erich Charlier und Josef Krumbeck erreichten, dass das Ehrenmal für die Kriegstoten nach dem Charlier-Entwurf gebaut wurde. Im Ehrenmal sind restliche Gebeine von Deutschen und Amerikanern untergebracht, die im wesentlichen wohl von Ausgrabungen um die alte Schule stammen.
Text: "Das Mahnmal wurde errichtet zur Erinnerung an die Kriegstoten unseres Dorfes sowie an die im Kampf um Hammer gefallenen amerikanischen und deutschen Soldaten".
"Herr verbanne die Zwietracht aus der Welt. Gib uns den Frieden".
Laut Inschrift fielen im 1. Weltkrieg 1914-1918   9 Männer und im 2. Weltkrieg 1939-45   19 Männer und 1 Frau.

1956

Nach dem 2. Weltkrieg verfiel das ehemalige Hammerwerk immer mehr. In Jahre 1956 stürzte das schiefergedeckte Dach ein. Eine Restaurierung wurde verpaßt. Wasserzufluß war damals noch vorhanden.
Seit einem unbekannten Zeitpunkt ist das Haus in Privatbesitz eines Rechtsanwaltes Dr. Blume (in 2003 80 Jahre) und wird als Ferien - und Wochenendhaus genutzt. 2003 übernahm es Christian Didi (28).

1958
Carola Ellinger (Geb. Frings, geb. 1944) spielte schon mit der Hammer-Dorfjugend auf dem heutigen "Camp Hammer" bei den Zelten von Pfadfindern und Touristen. Es war der Beginn des Campingplatzes.

1960-70

Die Bergwiesen wurden mit "Prüße Böm (Preussische Bäume)", Nadelhölzer, fast vollständig angepflanzt. Dadurch wirkt das Tal dunkler.

1961
Das von Erich Charlier von Hammer entworfene Wappen wurde 1961 ministeriell genehmigt.

1961-64

Bis 1961 war die Dedenborner Strasse am westlichen Ausgang von Hammer noch eine mit Schotter befestigte Naturstrasse. In drei Abschnittsjahren wurde diese hoch nach Eicherscheid geteert.

1963

Die Rur war wieder zugefroren. Dieses Mal hatte das Wasser die Schollen sogar senkrecht gestellt.Am "Weißen Kreuz" in Hammer wurde vom Verein Naturpark Nordeifel eine Holzhütte zum Unterstellen gebaut.

1964
Inbetriebnahme des Campingplatzes in Hammer.

Ca. 1965
Die ursprüngliche Kapelle von 1650 (s. dort) diente 1831-1873 als Schule. Das Haus wurde nach seinem Dienst als Feuerwehrgerätehaus / Spritzenhaus ca. 1965 abgerissen.
Es stand genau gegenüber Haus 22 (heute Gillissen). Quasi an der Strasse auf dem Grundstück von heute Marliese und Leo Stollenwerk.

1966  Karneval in Hammer
"Hammer Alaaf". Karneval in Hammer mit 22 Wagen. Megahit der Eifelnarren. Im Rurtal war vor vierzig Jahren die Hölle los. Erich Charlier hatte die künstlerische Leitung, die Schüler und Einwohner bastelten die ganzen Wagen.
15.11.2006 Diese Information stand in Form eines Artikels mit vielen Details der Wagen in der 40-jährigen Ausgabe des Wochenspielgels in der Beilage.

11.1966 Hammer-Schule aufgelöst
Die "neue Schule" (Dedenbornerstrasse 41) wird aufgelöst.

1968  Neue Wasserleitung nach Hammer
Eine neue Wasserleitung wurde von Widdau nach Hammer verlegt, um das "Tröpfeln" in manchen Hammer-Haushalten zu mindern.

1969
 Erste Teerstrasse von Widdau nach Hammer
Die Schotterstrasse von Hammer nach Widdau wurde ca. Ende der 60ziger geteert.

1969.08.20





1969. Extremes Hochwasser in der Rur bei Hammer.
Archiv Loni und Rudi Jansen.
Die Einwohner packen an fremde Wohnwagen zu sichern.
Im Vordergrund: Arthur Wollgarten,Waldemar Arnolds, Leo Hames. Alle Fotos: Archiv Loni und Rudi Jansen.


1972.01.01

Landkreis Monschau wird durch die Gebietsreform des Landes NRW aufgelöst. Der größere Kreis Aachen entsteht aus den früheren Kreisen Monschau und Aachen und den Gebietsteilen Jülich, Düren, Geilenkirchen / Heinsberg und Schleiden. Der Landkreis Aachen umfasst in 2003 genau 7 Städte und zwei Gemeinden mit 550,64 qkm und 285.954 Einwohnern. Bis 1972 gehört Hammer zum Amt Imgenbroich. Dort waren auch alle Karteikarten der Bewohner. Ab 01.01.1972 wurden diese in Simmerath geführt. Ob diese alten Karteikarten beim Wechsel nach Simmerath mitgekommen sind, ist am 08.05.03 auf dem Amt Simmerath unbekannt.Die Gemeinde Simmerath zählt in 2003  17 Ortschaften mit ca. 15.000 Menschen.

1973
Errichtung der Rurholzbrücke „Bartholomäussteg“ von der Strasse „Am Hammerwerk“ zur Südseite und Anlegung des Trimmpfades.

1978
Das Feurwehrhaus in Hammer wird oben ausgebaut.



1979.01.18
Bevor ich, Kirsten Kaulard aus Hammer, am 18.01.1979 geboren wurde gab es in diesem Winter so viel Schnee, dass mein Opa, Alfons Kaulard, schon kurz vor meiner Geburt die Schneeketten an den Traktor montiert hatte, falls es mit dem Auto bis zum Krankenhaus unmöglich gewesen wäre. Das Auto hat es dann doch gepackt und ich kam in Simmerath zur Welt.

1980
Die erste Kaffeetafel für Senioren im Advent wird veranstaltet.

1983

1983 Forsthaus Rote Kreuz. 5 km Luftlinie von Hammer im Wald Richtung Süden. Foto Klinkenberg. Archiv Horst Klinkenberg.

1985
103 Wahlberechtigte
. Davon wählten 101 die CDU. Keiner wusste, wer die zwei waren, die die SPD wählten. Das war Dorfgespräch für Jahre…

1986
Die Rur war wieder zugefroren. Bei der Schneeschmelze hatte das Wasser die Eisschollen bis an die Campingwagen geschoben.
Quelle: Foto im Bericht von Kurt Förster.

1991
Franz-Josef N IETH , Die ersten Kartoffeln in der Eifel , in: EifelJahrbuchb, Jg. 1991, S. 66
23.11.2007 Noch raussuchen, wann die ersten Kartoffeln in der Eifel angebaut wurden, denn das war ebenfalls ein grosser Fortschritt für die Menschen hier.
Vor 1550 lernten die spanischen Eroberer in Süd-Amerika für Europa unbekannte Pflanzen und deren Früchte von den Inkas kennen: patata (Quechua : pápa ). Die Ähnlichkeit zur Batate führt zur Vermischung der beiden Begriffe, so dass ab dem 17. Jahrhundert beide Pflanzen (und ihre jeweiligen Früchte) als patata bezeichnet werden. Erst ab dem 18. Jahrhundert wird wieder zwischen der Kartoffel (spanisch: patata in Spanien und papa in Hispanoamerika) und der Batate (spanisch: batata ) unterschieden.
Im kargen Irland baute man die ersten Kartoffeln schon um 1600 an; in Deutschland um 1647. Man hielt sie zuerst mehr als Zierpflanze. In Preußen sorgte Friedrich der Große für die Ausbreitung der Kartoffeln und ordnete ihren grosflächigen Anbau 1756 an.

23.12.1991  Grosses Hochwasser in Hammer
Das "grosse Hochwasser", was bis an das Haus von Carola Ellinger hoch reichte.



Skat in Dedenborn. Von Links: Reiner Steffen, ?, Hans-Herman-Josef Jansen. Foto AVZ 10.03.1993

10.03.1993
  Skater aus Hammer nicht zu bezwingen
In Dedenborn wurde durch die Dedenborner Schützenbruderschaft zum dritten mal der Skat-Dorfmeister ermittelt. Gewinner wurde Herbert Schütt aus Hammer.

1997 Ehrenchronik des Ortes Hammer 1. + 2. Weltkrieg
Genaue Bezeichnung: 1. und 2. Weltkrieg. Ehrenchronik des Ortes Hammer für die Gefallenen, Vermissten und Ziviltoten. Eine erste Fassung dieser Kriegsdaten wurde für das Amt Imgenbroich von Hubert Moeris unter Mitarbeit von Albert Wynands erstellt.
Eine ergänzte Neufassung stammt von Trude Heiler (Eicherscheid) unter MItarbeit von Anja Offermann.
28.06.2009 Diese Neufassung von Trude Heiler wurde von ihr nach alten, in 2009 ihr nicht mehr bekannten Unterlagen von Hubert Moeris gemacht und von Anja Offermann neu geschrieben. Trude Heiler hat diese auch für Hammer erstellt, weil sie eine solche Ehrenchronik jauch von Eicherscheid erstellt hat. Letztere gibt es nur einmal und sie ist in ihrem Besitz.
Der in Hammer geborene Walter Steffen hat das einzige Exemplar der Ehrenchronik von Hammer in 1997 erworben. Ab 27.06.2009 hat er dieses Exemplar mit 47 Seiten A 4 an Bernd Tesch zur freien Verfügung für die Hammer-Chronik als Einzigem bisher ausgeliehen.

12.09.1998  Hochwasser in Hammer
Hochwasser,
welches auch den Gemeinde-Campingplatz und den bei Carola Ellinger überschwemmte.

1999 ca.
Jansen-Campingplatz endete nach mehr als 40 Jahren.
Dieser gehörte zuletzt Hans-Hermann Josef Jansen (= genannt "Muff" im Volksmund). Es existiert ein Farbfotoalbum von HHJ Jansen von 07.1999, bei dem der entleerte Campingplatz mit den leeren Stellplätzen der Wohnwagen gezeigt wird. Der Campingplatz ging wahrscheinlich von westlich von Haus 32 bis zur Rur-Einfahrt.
16.11.2006 Am Eingang des Weges zur Garage von Bernd und Patricia T. steht ein Baum bei dem ein Metallschild teilweise eingewachsen ist. Auf diesem stand 2001 - als wir unser Grundstück kauften - so etwas wie "...Eintritt verboten".


ab 2001
2001

2001.07.03
Auf dem Wege zum Grundstück in Hammer, Grünentalstrasse 31, macht Patti im Auto erstmalig die Aussage: "Es ist so aufregend als wenn man heiratet". Daraufhin gebe ich ihr einen Kuß und sage: "Jetzt sind wir verheiratet". Einen Tag später sagt sie so nebenbei: "Inoffiziell sind wir jetzt verheiratet". Richtig heiraten wir erst am 05.04.2002.

2001.08.30

Vorläufige Baugenehmigung für Patricia Govers-Tesch und Bernd Tesch durch die Stadt Aachen, Herrn Paustenbach, für Grünentalstr. 31 erteilt.


ab 2002
16.10.2002
Nach 46 Tagen Bauzeit setzen 9 liebe Leute 1249 Dachziegel auf unser Holzhaus. Cheferbauer ist mein Reisefreund Alfred.R. Im Wesentlichen mitgeholfen haben Bert, Georg und Josef.

30.12.2002

Die Gemeinde Simmerath besteht aus 17 Ortschaften mit insgesamt 15.452 Einwohnern. Hammer hat 61 männliche und 62 weibliche Einwohner. Insgesamt 123. Dazu Personen mit zweitem Wohnsitz: 65. Alle zusammen leben in 47 Haushalten. Gesamtzahl 188. Das stand in der Zeitung.

ab 2003
26.04.2003
Umzug von Patricia Govers-Tesch und Bernd Tesch von 52224 Stolberg-Zweifall, Zur Fernsicht 18 nach 52152 Simmerath-Hammer, Grünentalstr. 31 mit 17 Helfern.

06.05.2003

Patricia Govers-Tesch und Bernd Tesch sind angemeldet als "Hammer"-Bewohner.

16.08.2003
Bürgerfest in Hammer
. Wie üblich bei der Feuerwehr hatten viele wieder viel organisiert. Eine Tochter und Vater sangen aus Herzenslust Lieder von 1995-2003, von denen ich keines kannte. Ich schätze das durchschnittliche Alter der Anwesenden auf Anfang 40-50. Also müsste man 20-25 Jahre zurückrechnen und die Lieder dieser Periode spielen, um Stimmung zu erzeugen. Patti und ich gewannen den dritten Preis: Einen Presentkorb mit Nahrung für € 50. Danke !

21.10.2003
Dorfbereicherung durch "Frauenfrühstück"
. Das Dorfleben wird sehr bereichert durch den Zusammenhalt und die Aktivitäten einiger Frauen von Hammer. Besonders gefördert wird das durch außerplanmäßige "Frühstücke". Diese dauern immer ein paar Stunden und dabei wird viel besprochen und ein gewisser Zusammenhalt gefördert.

08.12.2003 Erster richtiger Frost

Der gesamte Sommer war ungewöhnlich warm und es hatte Monate nicht geregnet. Alle sagten einen "strengen Winter" voraus…. Zwar hat es im November schon einmal "drei Schneeflocken" gegeben, die aber den Boden nicht erreichten.
Erst in der klaren Nacht mit fast Vollmond vom 07.12. auf den 08.12.03 sank das Thermometer nachts bis auf gemessene - 8,7 C. Die Rur fror zusehends an der Oberfläche dort langsam zu, wo die Strömung von der Fließgeschwindigkeit etwas langsamer war. Am Tag ging die Temperatur im Schatten bis auf + 0.5 C hoch.

ab 2004
01.01.2004 ?
Nationalpark EIFEL entsteht. Erster NP von NRW von 14 NPs in Deutschland. Grösse 10.700 Hektar, die sich 100 % in öffentlicher Hand befinden. 70 % ist bereits zu besuchen. Am 31.12.2005 kommt der "Rest" in der Form des belgischen Truppenübungsplatzes Vogelsang dazu. Im NP EIFEL werden grossflächig Buchenwälder geschützt, die auf nährstoffarmen Böden wachsen und unter dem klimatischen Einfluss des Atlantik stehen

09.01.2004 Mitgliederversamlung des Bürgervereins.

07.08.2004
Dorffest. Die neuen Dorfbewohner Loni Faber und Rolf Esser kennengelernt, die das Backhaus schon fertig haben mit Glas zwischen den Balken. Und neu zwischen Dedenborner Strasse und "Am Hammerwerk" bauen wollen.


04.09.2005
Das Technische Hilfswerk baut mit Hilfe der freiwilligen Feuerwehr eine stählerne Notbrücke vom Wendehammer (am Ende der Strasse "Am Hammerwerk") über die Rur. Der Grund ist eine Ausweichmöglichkeit der Strassenbewohner, sobald die Strasse wegen des Baues der Kanalisation unbenutzbar wird. Genau diese Brücke ist ganz berühmt. Das Technische Hilfswerk hat sie vorher in Mostard aufgebaut bevor die historische, im Krieg zwischen Bosnien und Kroatien gesprengte Brücke wieder aufgebaut wurde.


Foto von Benito Lotz Mai 2005: Neue Mostard-Brücke. Aufgebaut nach historischem Vorbild.
Genau diese untere Brücke war vorher als Behelfsbrücke dort !


Foto: B.Tesch 02.02.2005. Die berühmte Behelfsbrücke (Aufbau ca. 2005.09.04. Abbau ca. Mai 2005), die vorher in Mostard aufgebaut war, hier nun über die Rur. Im Hintergrund das Tesch-Haus Grünentalstr. 31

ab 2005
07.01.2005
Mitgliederversamlung des Bürgervereins.


08.02.2005

Die Sonne kommt erstmalig ganz über den Berg bei Tesch in Hammer. Die Ureinwohner nennen diese Gegend "Kleinsibirien", weil die Sonne 2-4 Monate fehlt.

20.02.2005
Das neue Dorfschild von Hammer steht jetzt kurz vor der Kurve, Grünentalstrasse 31. Und ausserdem mehr oberhalb auf der Dedenborner Strasse vor Krumbeck. Bisher stand es auf der Dedenborner Strasse halb im Dorf. Dieses ist ein Ergebnis von Bernd Teschs Verhandlungen bei den Behörden. Diplomatie und einige Einladungen von Behörden-Menschen zum Kaffee bei uns führten dazu. Anlass dieser eigenen Aktivitäten war der die Aussage eines ehemaligen Vorsitzenden des Bürgervereins, M.I., er hätte das schon einmal versucht. Es sei nicht möglich, das alte Ortsschild zu versetzten. Es stand bisher auf der Dedenborner Strasse schon fast mitten im Dorf in der Höhe von Waldemar Arnolds.

24.02.2005
in der Nacht zum 25 ten Februar habe ich morgens -13.3 C gemessen. Die Schneehöhe ist ungefähr 30-40 cm.

27.02.2005 Unsere Winterwanderung im Schnee in der Eifel wird wieder stattfinden. Dazu habe ich bestimmt 100 Emails rausgeschickt. Ca. 16 kamen und alle hatten grosse Freude am "Hammer-Winterspaziergang".


2005.04.01, 17.00 Uhr
Eröffnung des neuen Gebäudes mit Restaurant vom Campingplatz "Camp Hammer".
Viel Erfolg Mike und Katja !


05.04.2005 Ca.
Der neue, geplante Flächennutzungsplan von Dedenborn (1990 nur 408 Bürger.
In 2005 ca. 450 Einwohner) und Hammer (ca. 200 Einwohner mit 1. + 2. Wohnsitz) für die nächsten 15 Jahre wurde der Bevölkerung vorgestellt.
Ein geschätzter / berechneter maximaler Bevölkerungszuwachs mit 1. Wohnsitz soll in Hammer bis 2020 17 Personen sein. Das Gemeindezentrum von Dedenborn war gefüllt. Bürgermeister Hubert Breuer leitete Gespräch und Diskussion. Jürgen Förster (Bauleitplanung) erklärte recht gut die bestehenden und zukünftigen Nutzungen. Der selbständige Planer Bernd Becker hatte - aufgrund der Zahlen des 1. Hauptwohnsitzes von der Gemeinde - die Berechnungsgrundlagen geliefert. 1970 gab es in der gesamten Gemeinde Simmerath ca. 11.000 Bürger. Ca. 2005 sind es 15.657 (plus 16 %). Defacto ist in Hammer kaum Baubedarf, da die Bevölkerungszahlen sich kaum verändern. In Hammer soll eine Fläche östlich oberhalb des Rittweges und eine kleine Fläche zwischen Grünentalstrasse und Abzweigung der Landstrasse nach Eicherscheid als neues Bauland angeboten werden.


07.04.2005
Zeitungsbericht in Eifeler Nachrichten, S. 15, unter Rubrik Lokales von P. St.: Bedarf für neues Bauland hält sich in Grenzen. Zusammenfassung der Daten / Versammlung über den neuen Flächennutzungsplan.


01.05.2005
Endlich ist der Frühling in den letzten 10 wärmeren Tagen gestartet.
Erste Lilienblüten. Im Rurtal bei Hammer beginnt die Blütezeit aufgrund größerer Kälte und der tieferen, sonnengeschützten Lage immer erst 3-4 Wochen später als z.B. in Aachen / Köln im Flachland. Erste Farne kommen gerollt wieder aus dem Boden. Nach den Schneeglöckchen auf unserem Grundstück kamen die gelben Narzissen. Danach erste Lilienblätter. Bis Anfang Mai hatten wir eine "Schneckenplage", die es wohl in vielen Teilen aufgrund eines nicht so kalten Winters gibt. Alleine auf unserer Terasse und seitlich des Hauses versuchten 350 Nacktschnecken vieler Arten die Lilienblätter und Schneeglöckchen vorwiegend aufzufressen. Salzwasser hilft.

22.05.2005 (Sonntag)
Wahl in NRW (Nordrheinwestfalen).
Alle diese vorläufigen Wahl-Endergebnisse am 23.05.2005 entnommen:
http://www1.regioit-aachen.de/wahlen/landtagswahl/default.asp

Hammer ist Stimmbezirk 1602
121 stimmberechtigte Bürger in Hammer
Gemeinde Simmerath Vergleich/Gewinne und Verluste Stimmbezirk-Ergebnis:
1602 - Hammer (Wahlkreis 004) Wahlberechtigte: 121 BürgerInnen. Wahlbeteiligung: 59,50%

Wähler: 72. Gültige Stimmen: 72: Ungültige Stimmen: 0

Partei  Stimmen   %
S P D  07             9,72 %
C D U  56          77,77 %
F D P  03             4,16 %
GRÜNE 02          2,77 %
Sonstige 04        5,55 %
Aufschlüsselung Sonstige: R E P (0 Stimmen. 0,00 %). N P D (0. 0,00 % ). P D S (2. 2,77 %) Ö D P( 0. 0,00 %). UNABH.( 1. 1,38 %). WASG (1. 1,38 %).

Zum Vergleich die Daten aller 20 Ortschaften der Gemeide Simmerath:
Gemeinde-Ergebnis.
Gemeinde Simmerath Vergleich/Gewinne und Verluste Vorläufiges Endergebnis:
Wahlberechtigte : 11.770 Gültige Stimmen: 7.982 Ungültige Stimmen: 114 Wähler: 8.096 Wahlbeteiligung: 68,78 %

Hammer Partei Stimmen %
S P D  07              9,72 %
C D U  56           77,77 %
F D P  03              4,16 %
GRÜNE 02          2,77 %
Sonstige 04        5,55 %

Simmerath
S P D  1831       22,93 %
C D U  4692       58,78 %
F D P    593         7,42 %
GRÜNE 411        5,14 %
Sonstige 455      5,70 %

12 -24.06.2005, Samstag, Galerie Palette in Monschau. Austrasse 4.
Eröffnung einer Ausstellung von ca. 50 Gemälden von vier KünstlerInnen: Finken, Gasper, Hoff und
Mahlo am 12.06.2005. Die in Hammer wohnende Marlene Gasper stellt erstmalig ihre Gemälde aus. Die Ausstellung ist bis zum 24.07.2005 geöffnet am Sa und Sonntag 11.30-17.30 Uhr

22.-23.05.2005
Frühjahrsmarkt in Simmerath.


21.06.2005 (Dienstag) ab 18.00 Uhr
"Sommersonnenwendfeier"
Alle Hammerer und auch Bekannte / Freunde von Patricia und Bernd Tesch sind eingeladen zur privaten "Sommersonnenwendfeier" anläßlich des längsten Tages. Ein germanischer Brauch. Auf unserem Grundstück neben dem "Wendehammer" an der Rur. Auch interessante, neue Gäste sind wilkommen. Es ist eine Selbstversorger-Fete: Also Getränke und Steak für den Grill bitte mitbringen.

22.06.2005
Info-Broschüre über Kreis Aachen inkluive Simmerath / Hammer:
Zahlen, Daten, Fakten. Tel. kostenfrei zu bestellen: 0241-5198-2467. Oder im internet unter www.kreis-aachen.de.

24.06.2005 (Freitag) ab 19.00 Uhr: Kirmesbaum aufstellen. Kirmes ausgraben.
25.06.2005 (Samstag) ab 14.00 Uhr: Haneköppen.
26.06.2005 (Sonntag) ab 09.00 Uhr Frühschoppen.
Camp-Hammer www.camp-hammer.de läßt Kirmes-Tradition wieder aufleben:
Um 22.00 Uhr: Kirmes beenden, Knochen eingraben. Am Freitag wurde der Knochen mit Freuden ausgegraben. Am Sonntag unter Tränen begraben. Ein großer Stierknochen mit einer Flasche Els daran, der bisher in dem Restaurant gehangen hatte, wurde neben der Rurbrücke eingegraben. Ein kleines Holzkreuz und drei brennende Kerzen darauf gesetzt. Es war ein sehr lustiger Vorgang durch die Kommentare der Anwesenden. Leider konnte mir niemand erklären, welchen Sinn das hat. Maik meinte, dass er diese Tradition nach 35 Jahren in Hammer wieder eingeführt habe.
Maria T. erzählte mir, dass Anfang der 1960er Johann Röder immer den Knochen auf dem Grundstück der Mühle begraben habe.
Anmerkung von B.T.: Selbst über www.google.de liess sich nicht die genaue Geschichte des "Kirmesknochens" klärene. Nur so viel: In jedem Fall ist das ein religiöses Brauchtum. Vielfältige Kirmesbräuche prägen den Festablauf in unseren Zeiten: Essen und Trinken, Tanz, Buden und Vergnügungsparks, Kirmes-Eröffnung und Kirmes-Beenden. Das Fest wird eingeleitet mit dem Ausgraben, Aufhängen oder Mitführen des Kirmessymbols: Kirmesknochen (Schädelknochen vom Rind), Kirmesbaum (geschmückte Birke) oder Kirmesmann (Zacheies, Schabaies oder Kirmespitter).

30.06.2005

Laut Bauamt Simmerath soll zu ungefähr diesem Zeitpunkt die neue Abwasserleitung in ganz Hammer erstmalig zur Einleitung fertig sein.

02.07.2005 (Samstag)
"Abbau der Behelfsbrücke in Hammer über die Rur".
Das "Technische Hilfswerk" hat mit Untestützung der freiwilligen Feuerwehr von Hammer die stählerne Brücke über die Rur in Höhe des Wendehammers bei der Strasse "Am Hammerwerk" demontiert. Sie war ca. vor einem Jahr über die Rur gelegt worden, damit die Bewohner "Am Hammerwerk" einen Fluchtweg hatten während die neue Sanitärleitung in der schmalen Strasse verlegt wurde.

02.07.2005 (Samstag)
"25 Jahre Bürgerverein Hammer".
Ab nachmittags 14.30 Uhr Cafe und Kindertreffen. Ab abends 17.00 Uhr "Dorffest in Hammer". Dedenborner Strasse. Feuerwehrhaus. Bier nur 1 €.

26.07.2005
Hammer an öffentliche Kanalisation anschliessbar.
Die Gemeinde Simmerath gibt bekannt, dass alle bebauten Grundstücke im Ort Hammer angeschlossen werden können. Und hat dieses bis zum 28.08.2005 anzuschliessen.
Die Ortschaft wurde unter Bezugnahme auf § 9 der Entwässerubgssatzung der Gemeinde vom 07.11.1996, in der geänderten Fassung vom 07.12.2001 angeschlossen.


21.08.2005 (Sonntag)
Pfarrfest in Hammer.
Im Feuerwehrhaus. Zur Planung bittet Bärbel Breyer Mitglieder der Pfarrgemeinde sich am Mi, 06.07.2005, 20.00 Uhr im Feuerwehrhaus zu treffen. 10.00 Uhr Festmesse zum Patrozinium / Patronatsfest in Hammer, dem Fest des des hl. Bartholomäus.

18.09.2005 (Sonntag)
Bundestagswahl ! In jedem Falle die Freiheit "Wählen zu können" als Wahlpflicht ansehen. Wählen im Feuerwehrhaus ! Stimmbezirk 1602. 124 Wahlberechtigte.

16.10.2005
Nach einem nicht sehr warmen/heissen Sommer hatten wir fast zwei Monate einen wunderschönen, sonnigen Herbst. Heute nacht erster Frost im Rurtal. Aber der warme Herbst mit Tagestemperaturen bis +20°C kam noch einmal zurück bis 31.10.2005. Langjährige Bewohner sagten, dass es jahrelang keinen solchen langen-schönen Herbst gegeben habe.

05.11.2005
Samstag, 05.11.2005 ab 17.30 Uhr Messe. Ab 18.30 Uhr. Sankt Martinszug in Hammer. Start bei Schütz "Hotel Waldblick".
B.T.: Es gab - wie immer - ein riesiges Feuer an der Rur hinter der Wendeplatte mit Sankt Martin auf einem Pferd, der vor allen (allermeist ortsfremden) Kindern mit Laternen herritt.

19.11.2005
Samstag, 19.11.2005, ab 16.00 Uhr. "3. Winterfest in Hammer in der Eifel".
Wo?: Am Hammerwerk 38. 16.00 Uhr Cafeteria. 19.00 Uhr Band "Fahrerflucht". 21.00 Uhr Playback Show. 24.00 Uhr Bauchtanz. Für das leibliche Wohl wird gesorgt. Der Erlös davon wird der "Hilfe für krebskranke Kinder Klinikum Aachen" gespendet. Veranstalter sind ein paar Hammer-Frauen. Eingeladen zum Mitfeiern sind alle.
>>Das Fest war mit viel Kuchen / Kaffee und liebevoller weiblicher Betreung. Die Musik wurde
- wie immer - profihaft von einem Herrn moderiert. Grossen Beifall bekamen abends alle DorfbewohnerInnen, die einige bekannte Sängerinnen / Sänger mit Kleidung und Stimme und Playback imitierten. Viel Stimmung kam auf, als abends die Band zum Mitsingen / Tanzen aufforderte und der Alkoholspiegel gestiegen war. Ein typisches Dorffest mit wenig Gästen aus dem Umland.


24.11.2005
Gerade war seit einem Tag lang das neue Dach mit Dachpappe von Rolf Esser und Loni Faber in der Dedenborner Strasse gedeckt, als es mächtig anfing zu schneien. Da www.PatriciaGovers.de an den vier kommenden Adventswochenenden ihren ersten Stand auf dem Weihnachtsmarkt Monschau hatte, war es mir an einem Samstag unmöglich, im Rurtal im Schnee mit meinem Passat (mit Sommerreifen), 10 km nach Monschau zu kommen.

25.11.2005
Freitag, 25.11. - Sonntag, 18.12.2005: Weihnachtsmarkt Monschau / EIFEL

Patricia Govers und Bernd Tesch haben erstmalig einen Stand auf dem Weihnachtsmarkt in Monschau an den vier Adventswochenenden.
Ihr findet uns in der Halle hinter der Raiffeisenbank; gleich neben der Rur-Brücke. Wir sind dort an den vier Adventswochenenden ab Freitag, 25.11. - Sonntag, 18.12.2005. Jeweils am Freitag von 14.00-20.00 Uhr und Samstag und Sonntag von 11.00 - 20.00 Uhr.
Patricia wird erstmalig Ihre individuellen Lampen / Beleuchtung mit Atmosphäre und farbige Glaskunst zur Wohnraum-Dekoration anbieten. Sie wird auch eine Reihe von Einzelstücken wie Glas-Kreuze anbieten. Bernd wird Motorrad-Alu-Boxen, seine Motorrad-Reise-Bücher und Motorrad-Kunst verkaufen. Wir würden uns über Euren Besuch freuen ! Ein Besuch des Eifeler Weihnachtsmarktes mit der historischen Fachwerkhäuser-Kulisse ist eine Reise wert ! Tank voll Benzin und Taschen voller Geld für Glühwein und Geschenke !
Anfahrt: Von Westen: Von Belgien über die Autobahn bis 1. Abfahrt "Lichtenbusch" nach der deutschen Grenze (NICHT vor der Grenze). Von Osten und Norden: Von Holland oder Köln oder Düsseldorf Richtung Aachen fahren bis Autobahnkreuz Aachen. Dort Richtung Lüttich / Liege fahren. Nach 11 km kommt die zweite Abfahrt "Lichtenbusch". Dort raus.
Ab der Ausfahrt Lichtenbusch ist alles nach Monschau ausgeschildert. Geschwindigkeiten einhalten: es gibt drei Starenkästen-Blitze bis Monschau !!


Sonntag, 27.11.2005 ab 14.30 Uhr:
Traditionielle adventliche Kaffeetafel der Senioren aus Hammer im Feuerwehrhaus.

Samstag, 2005.12.03 ab 19.00 Uhr.
Weihnachtsfeier vom Bürgerverein Hammer.
Zu einem gemütlichen Abend sind im Hotel Schütt eingeladen: St. Nikolaus, alle Hammerer, Freunde und Gönner des Bürgervereins.



ab 2006
29.-30.01.2006
war es -12.1 Grad in Hammer. Die Rur fror in diesem Winter zu 80 % zu. Leider verpaßte ich um 30 Sekunden das Schauspiel, dass ein Eis-Schollenberg und sehr viel höheres Wasser das Eis zum Bersten brachte. Die an den Rändern zurückbleibenden Eisplatten waren bestimmt über 20 cm dick. Der Schnee und Winter blieb eigentlich vier Monate, vom 24.11.2005 durchgehend bis 25.03.2006, erhalten.

02.06.2006

In der Tagesschau kam: "Höchstwerte in Tiefstwerten": In Aachen waren es tags 11,6°C in 1962. Und 11,3°C in 2006. Hier in Hammer war es im Tal sicher noch kälter...

Samstag, 16.09.2006
Vereinsausflug des Bürgervereins Hammer in den Nationalpark EIFEL.
Besichtigung von Burg Vogelsang. Ab Hammer Kirche 13.45 Uhr mit eigenen PKWs. Rückfahrt 17.30 Uhr. Danach im Hotel Schütt "kleine Stärkung".

Freitag, 06.01.2006 ab 19.30 Uhr.
Mitgliederversammlung des Bürgervereins Hammer.
Eingeladen sind alle Bürger im Hotel Schütt. Geschäftsführer Dirk Pier. Ortsvorsteher Arno Braun. Stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Simmerath Hans-Josef Hilsenbeck.
B.T.: Anwesend waren geschätzt ca. 25 Personen. Neben dem Abarbeiten einer förmlichen Tagesordnung trug Herr Hilsenbeck etwas von der Politik vor. Auffallend war, dass für den geplanten Rur-Radweg, der auch durch Hammer gehen wird, ca. 1.8 Millionen Euro vom Land geplant sind. Für einen beschädigten Holzbalken einer Brücke in Hammer aber keinerlei Geld da ist. Die Hammerer müssen das selber erledigen, auch wenn die Gemeinde mit Holz hilft. Man kann soetwas nicht verstehen !
B.T. hat einen schriftlichen Antrag gestellt, damit Hammer am Eingang Begrüßungsschilder bekommt.


27.03.2006
+12.5°C,
Restschnee gerade weg. Hoher Wasserstand in der schnell fliessenden Rur durch Schneeschmelze und Regen.
Die Sonne scheint ab und zu in diesen Tagen, die Schneeglöckchen stehen in voller Blüte. Der Frühling scheint nach vier Monaten Winter mit durchgehendem Schnee vorüber zu sein....

02.06.2006
In der Tagesschau kam: "Höchstwerte in Tiefstwerten": In Aachen waren es tags 11,3°C in 1962. Und 11,6°C in 2006. Hier in Hammer war es im Tal sicher noch kälter...

10.06.2006
13. Kunst-HandwerkerInnen-Markt der Stadt Jülich mit Patricia Govers-Tesch aus Hammer 11.-18.00 Uhr. Schlossplatz Jülich.

12.06.2006
Es soll + 30°C werden..

13.06.2006
Im Nationalpark Eifel, der unmittelbar neben Hammer beginnt, wurden mindestens ca. 50 "Eifeltiger" (das sind natürliche Wildkatzen) gezählt und 118 Fotos davon gemacht. Bei der Fotoerfassung an 116 Standorten wurden nebenbei auch Fotos von Baummardern, REhen, Füchsen, Wildschweinen, Eichhörnchen und Dachsen gemacht.

+ Mittwoch, 21.06.2006 ab 18.00 Uhr
"Sommersonnenwendfeier".
Alle Hammerer und auch Bekannte / Freunde von Patricia und Bernd Tesch sind eingeladen zur privaten jährlichen "Sommersonnenwendfeier" anläßlich des längsten Tages. Ein germanischer Brauch. Auf unserem Grundstück neben dem "Wendehammer" direkt an der Rur. Auch interessante, neue Gäste sind wilkommen ! Es ist eine Selbstversorger-Fete: Also Getränke und Steak für den Grill bitte mitbringen.
Anwesend waren ca. 50 Personen inklusive Einwohner von Hammer. Eine internationale Stimmung mit drei anwesenden erfolgreichen Transafrika-Travellern.

18.07.2006: Kreativ-Kurs mit Patricia Govers-Tesch in Hammer

Samstag, 08.07.2006
Sommerfest in Hammer.
Im Feuerwehrhaus. Öffentliche Feier für Gäste und Hammerer. Ab 15.00 Uhr Cafeteria. Ab 17.00 Uhr Fete. Am meisten ist abends los.

Donnerstag, 13.07.2006 TV-Film über "Hammer"
Ca. 6 Minuten zwischen 19.30 - 20.00 Uhr. Kanal WDR 3. Programm: Lokalzeit. Dieses ist eine Sendung über bereits viele Dörfer der Eifel. Autorin ist Katja Stephan. Kameraman Ralf Salewsky. Tonassistentin Christine Fürbock.
Das Programm "Lokalzeit" ist zumindest hier in Hammer bei vilen nur mit einem Verstärker zu erreichen.
Wie aufwendig ein solcher Film ist, sieht man an alleine der Aufnahmezeit heute am 04.07.2006: 08,00-15.00 Uhr. Interviews mit dem in Hammer geborenen Walter Steffen zum Thema Hammer-Historie, Barbara Beyer zum Thema Kirche und zur Kunst Patricia Govers-Tesch

16.07.2006: Kunstmarkt Wyk aan Zee in NL
Besuche den Stand von Patricia Govers-Tesch aus Hammer

30.07.2006: Wiederholung des TV-Films über "Hammer"
Ca. 6 Minuten zwischen 19.30 - 20.00 Uhr. Kanal WDR. Programm: Lokalzeit-Geschichten. Leider konnte ich bisher nicht erfahren, ob es genau derselbe oder ein abgeänderter Beitrag ist, da der zuständige Redakteur in Urlaub ist. Als Folge davon kam am nächsten Tag eine "TV-Fan-Gruppe", die Patricias Lampen / Studio sehen wollte.

Samstag, 16.09.2006
Vereinsausflug des Bürgervereins Hammer in den Nationalpark EIFEL.
Besichtigung von Burg Vogelsang. Ab Hammer Kirche 13.45 Uhr mit eigenen PKWs. Rückfahrt 17.30 Uhr. Danach im Hotel Schütt "kleine Stärkung".

Samstag, 04.11.2006
4. Winterfest in Hammer.
Am Hammerwerk 38 im beheizten und bestuhlten Zelt. 16.00 Uhr Cafeteria. 19.00 Uhr Band "Fahrerflucht". Benifizspiel. 21.00 Uhr Playback Show. Jeder - Hammer-Einwohner und Freunde / Bekannte - ist gerne gesehen.
Der Erlös von Speisen und Getränken wird gespendet für: "Hilfe für krebskranke Kinder Klinikum Aachen".
Veranstalter bleiben ungenannt. Es ist vorwiegend eine private Gruppe von Frauen aus Hammer.
B.T.: Wie üblich eine schöne und typische Dorffeier zur Winterzeit mit ca. + 10 °C.

Samstag, 11.11.2006
Martinsfest in Hammer
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In Hammer leben wenige Kinder. Aber aus den Nachbardörfern kommen viele Kinder, weil dieser Umzug in Hammer dieses Jahr leider ohne Pferd mit Reiter, Laternen und großem Feuer neben der Wendeplatte direkt neben der Rur sehr aufwendig und einmalig schön von Hammerern durchgeführt wird. + 8°C.

Samstag, 03.12.2006
Adventliche Kaffeetafel der Hammerer Senioren
im Feuerwehrhaus.

Montag, 09.12.2006
Weihnachtsfeier für ganz Hammer

Im Hotel Schütt: Der Nikolaus kommt ! Durchgeführt vom Bürgerverein.


ab 2007
03.05.2007
Diakaon Friedhelm Grewe stirbt unerwartet. Als Diakon im Zivilberuf hat er seit 1996 in den kath. Pfarrgemeinden St. Lucia Eicherscheid und St. Bartholomäus Hammer gearbeitet.

April 2007
Der Frühling-Sommerbeginn war wunderbar warm und sonnig. In Deutschalnd war es der heißeste April seit der Wetteraufzeichnung. In Hammer hat es von Anfang April bis nach der ersten Maiwoche nicht geregnet. Die Wassertonnen und Vorratsgruben der Hausbewohner für die Gärtenbewässerung waren leer. Alle machten sich schon große Sorgen, weil ein "Hauptthema dieser Zeit" die Klimaänderung war. Jedoch war der Mai wie immer: Eine MIschung aus mehr Bewölkerung

ab 15.05.2007 Geschichte der alten 34 Hammer-Häuser und deren Menschen 1906-1949
Bernd Tesch arbeitet erneut intensiver daran, die Geschichte der alten 34 Hammer-Häuser und deren Menschen 1906-1949 und (so weit sie noch existieren) manchmal bis 2007 - aufzuarbeiten. Inzwischen besitze ich die wohl allererste Liste der Hammer-Einwohner von 1794: In 28 Häusern wohnten 130 Menschen. Somit kommt ein neuer schwieriger Zeitraum dazu: 1794-1906...2008..WER hat alte Infos?
Dieses alles gestaltet sich zeitlich wesentlich mehr als gedacht. Ich freue mich auf die intensive Unterstützung von vielen Personen in und außerhalb von Hammer. Die größte Unterstützung erfuhr ich durch Marlene Rogner. Die besten Kenntnisse der "Urzeit" hat mir Trude Heiler in Eicherscheid geliefert. Ich danke inzwischen mehr als 120 verschiedenen Gesprächspartnern für ihre Informationen und Unterstützung der "Hammer-Geschichte".
WER hat in 2008 noch alte Fotos / Geschichten von Hammer ??

13.05.2007
Der Einwohner Erich Charlier von Hammer, der frühere Lehrer und Rektor von Hammer und vielseitige Künstler bekommt den Papstlichen Orden: Pro Ecclesia et pro Pontifice von Papst Benedikt XVI. Übersetzt: Für KIrche und Papst. Das ist ein goldener Verdienstorden.Überreicht durch Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff für seine Glasmalereien in zahlreichen Kirchen des Bistums Aachen, Belgien und den Niederlanden. Dieses wohl für seine > 75 (?) Kirchenfenster, die er kostenfrei entworfen und gezeichnet hat. Man findet diese weltweit.


13.07.2007
Die Tochter von Marlene und Hermann-Josef Rogner in Hammer, Ute Rogner, ist nicht nur die erste in Hammer geborene Frau, die es zur Doktorin (TH Aachen) geschafft hat, sondern am 13.07.2007 ihre Habilitation (am Pasteur-Institut in Paris) bestanden hat. Dr. rer.nat. habil. Ute Rogner ist Biologin und Forscherin.

31.05.2007
Bernd Tesch erhält zwecks Einsicht / Ausarbeitung aus dem Archiv Monschau leihweise die Chroniken von Imgenbroich.
"Ortschronik der Bürgermeisterei Imgenbroich" mit den Ortschaften Imgenbroich, Widdau, Mützenich, Konzen, Eicherscheid, Hammer.
Band 1814-1943 in Maschinenschrift. Band 1915 - 1943 in Handschrift. Band 1944-57 in Handschrift.

07.07.2007
Nachmittags und abends. Dorffest Hammer im Feuerwehrhaus. Willkommen sind alle Hammerer und Gäste.

Lustig und lebendig mit CD-Musik und BIer und Würstchen wie immer. WEniger Besucher als in 2006.

25.08.2007 Pfarrfest. Festmesse 17.30 Uhr. Anschliesend buntes Treiben im Feuerwehrgerätehaus

25.09.2007 Info aus Peru von Anke Kaulard, geb. in Hammer
"Hammer im Loch, wir finden Dich doch".
Ein Spruch des alten Dorfpfarrers von Hammer, Herrn Anton Moritz aus Simmerath, den er der früheren Messdienerin Anke gegenüber gebrauchte



Oktober 2006. Monatsbild: Herbst 2006. Der östliche Teil von Hammer vom Höhenweg Hammer > Dedenborn bei der Schutzhütte. Foto Uwe Fischbach (C).
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05.10.-15.11.2007 Hammer - Iran per Motorrad
Patricia und Bernd sind vom 05.10.-15.11.2007 mit einer TESCH-BMW R 80 G/S (Bj.1982) überland 6.666 km durch 14 Länder von Hammer bis Tehran im Iran gefahren.
Es war wieder eine tolle-erfolgreiche Reise ! Wir haben aber immer wieder unterwegs gesagt: Wie schön ist es in Hammer !! Hier leben keine 20 Millionen Menschen - wie in Istanbul mit all dem Lärm. Und es gibt keinen Smog und Chaos-Verkehr wie in Tehran / Iran mit 14 Mio Menschen.



Datei Hammer WiddauWeihnachten2007kl.jpg
Monatsbild: Dezember Weihnachten 2007 auf der Grünentalstrasse Richtung von Hammer nach Widdau.
Foto Bernd Tesch (C)


08.12.2007 Weihnachtsfeier

für über 60-Jährige im Feuerwehrhaus

17.11.2007
Martinszug
Wie jedes Jahr sehr schön gemacht. Veranstaltet für die vereinzelten Kinder von Hammer und die in der Praxis viel größere Zahl der Kinder aus Nachbardörfern und von Kindern von Hammer-Bekannten. Dieses Jahr wieder mit St. Martin als Reiter auf einem Pferd. Am Wendehammer der Strasse "Am Hammerwerk" wird auf der Wiese von Odi und Rolf P. mit großem Aufwand ein wunderschönes, grosses Martinsfeuer für die Kinder entzündet. Die Kinder sehen das aber leider nur ca. 10 Minuten.
In den früheren Jahren wurde das dann noch mehrere Stunden brennende Feuer von einigen Männern umringt. DAS sollte wieder so werden, denn dieses ist das größte Hammer-Feuer im Jahr!


24.11.2007 Winterfest ab ca. 19.00 Uhr
Winterfest in Hammer. Dieses Mal im Feuerwehrhaus. Siehe Plakate. Willkommen sind alle Gäste, Menschen aus Nachbardörfern und Hammerer.

21.12.2007 Hammer in weiß
Das Rurtal hier im oberen Dorfteil Hammer ist nun ganz weiß. Die Flussfeuchtigkeit friert nachts (letzte Nacht -7,8°C) an den Bäumen fest. Die Sonne kommt hier 3 Monate nicht über den Berg, sodass der Rauhreif auch tagsüber bleibt !

24.12.2007 ab 22.00 Uhr Weihnachstfeuer
Bekanntlich strahlt jeder am meisten Glück aus, wenn er selber zufrieden ist. Deshalb werde ich am 24.12.2007 unten an der Rur bei der Wendeplatte (Ende der Strasse am Hammerwerk im Ort Hammer) auf unserem Grundstück, ab 22.00 Uhr ein offenes Feuer machen. Eingeladen ist jeder Mensch aus Hammer und der "Restwelt", der die Natur und ein offenes Feuer liebt. Jeder müßte sein eigenes Fläschen und sein Steak mitbringen ! Und natürlich Schokolade und jede Menge Süßigkeiten....
Erstaunlich: wir waren 16 am offenen Feuer und die allermeisten Gäste waren bis 02.30 Uhr dabei: Patricia und Bernd, Elke und Peter, Frank-Erwin und Doris, Ilona mit Mutter Robertine (Tiny, 87) und Kurt, Jutta (85), Mia, Detlef und Doris, Ute, Madina und Kinder Sabrina und Carolina. Das Feuer war gross und warm bei Temperaturen gerade unter Null. Besonders hat mich gefreut, dass zwei Damen mit so hohem Alter lange dabei waren !

31.12.2007 Prost Neujahr !
In Hammer gab es mehrere Gruppen, die Raketen und Freudenböller abschossen. Am Kirchenplatz wünschten sich viele persönlich viel Glück !l

31.12.2007 in Hammer
Hauptwohnung: 159
Nebenwohnung: 54
Gesamt: 213 Menschen


2008 Die Geschichte von 2008 findest du hier

2009 Die Geschichte von 2008 findest du hier

Dieses ist eine Detailseite der website: http://www.hammer-eifel.de von

Dokumentation:
16.11.2005
  87 KB Beginn
06.06.2007 151 KB
08.09.2008 208 KB mit Geschichte2008

Mitarbeit an dieser Seite:
Erich Charlier (Hammer).
Kurt Förster (Eicherscheid).
Marlene Rogner (Geb. Lauscher. Hammer).
Josef Krumbeck jun. (Hammer).
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