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Letzte Bearbeitung: 25.04.2014

Geschichte und Häuser und deren Menschen in Hammer
Haus Nr. 08 früher
heute Position Dedenbornerstrasse 20


Hausname: Bei Hüppertchen (Hubert Förster war der Erbauer des zweiten Hauses in 1928)
Hauserbauer: 1. Haus unbekannt.  2. Haus Hubert Förster
Hausalter: 1. Haus unbekannt.   2. Haus 1928.   3. Nach 1944 wurde das zerstörte  2. Haus wieder aufgebaut von Christel Lauscher mit ihren Kindern Marlene und Hans-Willi Lauscher als Steinschlepper.

Das Haus liegt an der südlichen Seite der Dedenbornerstrasse neben Haus 09.


1920

Hammer. Postkarte von Gasthaus Karl Bongard 1920. In dieser Übersicht müßte noch das alte Haus 08 vor 1928 in der ganz rechten Anordnung der Häuser neben der Kirche zu finden sein. Leider nicht genau auszumachen.


1950-1959

Postkarte ca. 1950-59?. Blick auf Hammer von Osten / Dedenborn Richtung Westen / Widdau.
Im Vordergrund das Haus von Christel Lauscher mit Gaststätte Lauscher.
Rückseite: Foto und Verlag B. Korr Fotomeister. Aachen Nr.?
Postkarte dankenswerterweise
aus Sammlung von Walter Gombert. Bernd Tesch besitzt die Original-Aufnahme vom Korr-Verlag, die als Vorlage diente. Leider ohne Datum.



1965 ca.

Postkarte ca. 1965 ?
?. Blick auf Hammer, von Osten (Dedenborn) nach Westen (Widdau)
Rückseite: Verlag Korr. Aachen-Brand. Korr-Foto: 6345
Ausserdem:
Frau Christel Lauscher. Gasthaus und Lebensmittel. Ruf 314
04.01.2008 Ein Geschenk von Ulli Bund an Bernd Tesch



1965 ca.

Hammer im Überblick. Ausschnitte aus Postkarte oben von 1965. Korr.


2007


Haus 08. Heute Dedenbornerst. 20. Fotos: B.T. Mai 2007.
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Sammlung Lauscher-Posrkarten:


1964-65

Postkarte > 1964
/65
. Blick auf Hammer von Westen nach Osten.
Rückseite: Foto und Verlag R. Korr. Aachen-Brand. Bild Nr. ?. Best.-Nr. ?. Abgestempelte Briefmarke über diesen Angaben.
Ausserdem: Frau Christel Lauscher. 5109 Hammer / Eifel.
Postkarte aus Sammlung von B. Tesch


1965

Postkarte 1965. Blick auf Hammer, Campingplätze von ca. Nordwesten nach Südosten
Rückseite: Verlag Korr. Aachen-Brand. Korr-Foto: 179/65
Ausserdem:
Frau Christel Lauscher. Gasthaus und Lebensmittel.
Postkarte aus Sammlung Familie Lauscher


1965

Postkarte 1965. Blick auf Hammer, Campingplatz von Westen nach Osten
Rückseite: Verlag Korr. Aachen-Brand. Korr-Foto: 181/65
Ausserdem:
Frau Christel Lauscher. Gasthaus und Lebensmittel.
Postkarte aus Sammlung Familie Lauscher



Quirin Lauscher (geb. 1793.04.05, Landwirt)
Wohnte im Jötzezohl (Jötenpol. Jöten waren eine alte Apfelsorte. Hinter Haus 08 )

Quirin Lauscher (geb. 1793.04.05, Landwirt)
wohnte in ??
in Haus Nr. 08 oder Haus 10. Wohnte im Jötzezohl (Jötenpol ! Jöten waren eine alte Apfelsorte.
Hinter Haus 08 standen 2 Bäume. Darunter war es durch eine Quelle sumpfig. Davon kommt der Name Jötenpol.
Eine Wasserquelle gibt es noch in 2010 hinter dem ehemaligen Haus 10.
Warum auch noch „Drei Höhner“ genannt ist unbekannt.
Erste Info von Trude Heiler, Eicherscheid. Oder Haus 08 oder Haus Nr. 10
22.05.2007 Korrigierte Info von Marlene Rogner.
14.06.2007 Ungeklärt ist, ob dieser (in Haus 08 oder Haus 10 gewohnt hat. SEHR wahrscheinlich in Haus 08 !)


1903

Johann Kaulard

Johann Kaulard
Sohn von ?? Kaulard
Geb. ca. ??.??.1880 / 90. Gest. 1943 (1947) ca. in Hammer. Haus Nr. 08.
Verheiratet mit Elisabeth Förster (aus Höfen), verh. Elisabeth Kaulard
Beide zogen 1903 nach Eicherscheid in die Breite Strasse 14.
Juni 2007: Diese Info vom 96-jährigen Sohn Laurenz Kaulard in Eicherscheid.
Vater Johann Kaulard kam zu hohen Ehren durch viele Ämter wie Bürgermeister, Ortsvorsteher. Dichter. Theatermacher.

Unklar ist die genaue Verbindung zwischen Johann Kaulard und Matthias Kaulard ????????
Vermutlich ist Johann Kaulard der Vater von Matthias Kaulard und seinen beiden Brüdern Josef Kaulard und Gerhard Kaulard.


1906

Matthias „ Juppe Matthes“ Kaulard
Sohn von ?? Kaulard und ?? Kaulard
Geb. ?? in ??. Gest. ca. ??.??.1964 in Dedenborn.
Wohnte 1906 in Haus 08. Ackerer
Verh. in 1. Ehe mit Anna-Maria Dederichs (Schwester von Jacobsche „Ev“ aus Haus 01, geb. in Hammer), verh. Anna Maria Kaulard.
Seine Frau verstarb früh.
Deshalb hat er nach dem Krieg noch einmal geheiratet.
Verh. in 2. Ehe mit Gertrud Kaulard (geb. Jansen)

Anna Maria Dederichs
Tochter von Gerhard Dederichs und Gertrud Dederichs, geb. Pier
Geb. 08.02.1877 in Hammer. Gest. ? in ?
Paten: Hermanns Offermann und Maria Cath. Pier
Verh. mit ? Matthias „ Juppe Matthes“ Kaulard (aus Haus 08 in Hammer) > Sohn Emil Kaulard > Sohn Ludwig Kaulard in Dedenborn 22.01.2011 Habe Luwig Kaulard in Dedenborn Waldstr. 16. 7684. angerufen. Will zurückrufen für die Daten seines Großvaters.

Gertrud Jansen
Tochter von ?? Jansen und ?? Jansen
Geb.??.??.1909 in Dedenborn ?? ? Gest.??.??.1981 in Hammer.

Infos oben von Arthur + Gisela Wollgarten und Marlene Rogner und Hans-Willi Lauscher.

Kinder von „Juppe Matthes“ (Matthias) Kaulard und Anna-Maria Kaulard
Emil Kaulard
Sohn von „Juppe Matthes“ (Matthias) Kaulard und Anna-Maria Kaulard
Geb. 14.02.1913 in vermutlich Hammer ??. Vermisst im Krieg seit 1942.
Verheiratet mit Josephine Pleus (verh. Josephine Kaulard)

Josephine Pleus
Tochter von ?? Pleus und ?? Pleus
Geb. 19.12.1906 in Dedenborn. Gest. 14.03.1991 in Dedenborn.
Verheiratet mit Emil Kaulard als Josephine Kaulard.  


1923-24 ca.
Matthias Kaulard mit Josephine Kaulard und Familie ziehen in das Haus nach Dedenborn an der Hautstrasse, wo jetzt die Schnitzereien auf dem Dach sind (Welches Haus ??).

    Kinder von Josephine Kaulard und Matthias Kaulard
    Emil Kaulard
    Sohn von Josephine Kaulard und Matthias Kaulard
    Geb. ??.??.19?? in Dedenborn. Gest. ??.??.1915 in ??.
    Verheiratet mit ??

    Kind von ?? und Emil Kaulard
    Ludwig Kaulard
    
Sohn von ?? und Emil Kaulard
    Geb. 02.06.1939 in Dedenborn

Das Haus und Grundstück müsste zwischen 1923 /24 bis 1928 von Matthias Kaulard als letztem bekannten Bewohner an Louise Katharina (Geb. Offermann) und Hubert Förster gekommen sein. Kauf ?? Erbe ??


1928
Das jetzige Haus (2009) wurde von Katharina und Hubert Förster zum Teil auf den alten Mauern in 1928 aufgebaut. Diese und vor allem der alte Brunnen waren in 2009 noch vorhanden.

Hubert Förster
Sohn von ?? Förster und ?? Förster
Geb. 07.03.1891 in Widdau (Rohren). Gest. 17.09.1932 in Hammer. Er ist vom Fahrrad gestürzt und in seine Pfeife gefallen und starb daran.
Verheiratet mit Louise Katharina Förster, geb. Offermann aus Haus 07.

Katharina Offermann
Tochter von Wilhelmine Offermann und Andreas Offermann
Geb. 26.08.1988 in Hammer. Gest. 26.02.1934 in Dedenborn an Lungenentzündung.
Verheiratet mit Hubert Förster als Louise Katharina Förster
Sie waren kinderlos.
04.01.2009 Siehe ihr Grabsteinfund unter diesem Datum unten


1928-1934

Haus 08. Postkarte 1928-1934 (Abgestempelt 09.09.1932). Aufschrift auf der Rückseite: Restauration und Pension von Hubert Förster. Fernruf Simmerath 221.
Diese Postkarte wurde von Ulli Bund in der Lüneburger Heide bei ebay ersteigert und freundlicherweise B.T. übergeben.


1934
Da Katharina und Hubert Förster in Hammer beide in 1934 starben und beide kinderlos waren, wurde Haus 08 ersteigert von Christel und Rudolf Lauscher. Zuerst hatten es andere Bewohner ersteigert, aber es gab ein Vorkaufsrecht. Info von Marlene Lauscher.

Ehepaar Christel und Rudolf Lauscher ersteigern das Haus Nr.08 in 1934 mit Mark 12.000. Sie investierten noch einmal Mark 6.000, sodass sie viele Schulden hatten. Christel eröffnete gleich ein Lebensmittel-Geschäft und eine Gaststätte mit einem Tanzsaal auf der ersten Etage. Dieser wurde später umgebaut zu 3 Fremdenzimmern. Eine Vollpension kostete damals DM 3,40. Christel Lauscher hatte immer gegenüber Tochter Marlene Lauscher geäußert, dass sie wohl nie ohne "rote Zettel" (Schulden) sein würden. Wäre nicht der Westwall ab 1938 mit vielen Arbeitern (es waren bis zu 1000 Soldaten in Hammer stationiert von denen viele nach "Feierabend" in die Gaststätten gingen) gekommen, hätten sie nie mehr die Schulden zurückzahlen können. Endlich floss Geld und in kürzester Zeit waren die Schulden bezahlt. Und das Geld reichte auch noch für eine Zentralheizung.

Rudolf Lauscher war Gastwirt und Maler. Er war froh, dass er ab 1938 Geld verdienen konnte, indem er die Bunker anstreichen konnte. Die Schwestern Christel Lauscher (geb. Kaulard) und Schwester Johanna Pütz (geb. Kaulard in Haus 07) und ein Dienstmädchen (aus Huppenbroich) haben dann die Gaststätte „Zur Jägersruh“ geführt.

1934
Die Wirtschaft Lauscher "Christinche" war ein Haupttreffpunkt für die Jugend. Im Hof gab es ein Tanzzelt 8 x 8 m, dass die Jugendlichen tagsüber auch benutzen durften.


Hans-Willi Lauscher hat 26 Jahre in Aachen bei Polo (Johann) gearbeitet. Terrassensteinherstellung. Fliesenleger.



Gäste in der Wirtschaft „Jägersruh“. Foto vor 1939: Archiv Lauscher und Dr. Ute Rogner.
Hintere Reihe von li nach re: Gäste. Vordere Reihe von li nach re: Christel Lauscher. 3. Person: Rudolf Lauscher. Andere Gästenamen unbekannt.

ab 1934 ca.
Die Wirtschaft Lauscher "Christinche" war ein längere Zeit ein Haupttreffpunkt für die Jugend. Im Hof gab es ein Tanzzelt 8 x 8 m, dass die Jugendlichen tagsüber auch benutzen durften. 


1935

Postkarte ca. 1935. Hintere Aufschrift: Kurort Hammer, Eifel. Gasthof. Pension - Lauscher. Tel. Amt Simmerath 319.

Der "Möllediech" =Fluss = Mühelnbach führte zum Antrieb des Hammerwerkes. Archiv B.T.



Rudolf Lauscher.
Re: Totenzettel. Archiv Marlene Rogner (Geb. Lauscher)

Rudolf Lauscher

Sohn von Gastwirt und Anstreichermeister Wilhelm Lauscher und Christine Lauscher (Geb. Stollenwerk)
Geb. 25.01.1914 in Simmerath / Eicherscheid. Gest. 17.11.1941 in Russland im 2. Weltkrieg 1939-45. Begraben Ehrenfriedhof Mariupol.
Verh. 21.08.1934 mit Christel Kaulard


Christel Lauscher.
Archiv Marlene Lauscher.

Christel Lauscher
Tochter von Martin Kaulard und Maria Kaulard (geb. Offermann)
Geb. 01.04.1914 in Hammer. Gest. 07.02.1995 in Hammer.
Verh. mit Rudolf Lauscher.
Gastwirtin

Drei Kinder von Christel und Rudolf Lauscher
Horst Lauscher (Geb. ??. Gest 06.1941). Marlene Lauscher (1935-2011). Hans-Willi Lauscher (1937-2014).


     ?
Fotos von links: Christel Lauscher. Kinder Marlene und Hans-Willi. Robert Kaulard. Ca. 1940/41.
Re: Kinder Hans-Willi und Marlene Lauscher. ca. 1942.


Horst Lauscher
Sohn von Christel und Rudolf Lauscher
Geb. ??.??.193? in Hammer. Gest. ca. ??.09.1941


     
Marlene Rogner (geb. Marlene Lauscher):
Geboren und immer in Hammer gewohnt und gearbeitet. Spricht Hammer-Dialekt. Bestens informiert über Hammer. Eine äußerst liebenswerte, hilfsbereite und wissende Helferin für die "Hammer-Geschichte" zu B.T.
Von li: Marlene Lauscher ca. 1959-64.
Alle aus Archiv von Marlene.
Mi: Marlene Lauscher 2007. Re: 24.11.2008. Fotos mi + re von B.T.




Marlene Lauscher. Foto B.T. 11.06.2009: Marlene gebührt mindestens ein Foto dieser Größe.
Ohne ihre Kenntnisse und Hilfe wäre die "Geschichte der Häuser 01-34 und deren Menschen" vielleicht überhaupt nicht oder nicht annähernd in dieser Qualität verlaufen !! DANKE Marlene!

Marlene Lauscher
Tochter von Christel und Rudolf Lauscher
Geb. 17.01.1935 in Hammer. Gest. 05.02.2011 in Aachen.
Verheiratet 1959 mit Herman-Josef Rogner


 
Rogner, Herman-Josef Waldfacharbeiter): Ehemann von Marlene Rogner. Foto links ca. 1959-64.
Archiv von Marlene.
Foto rechts: Hermann Josef Rogner in 1962 ("der best aussehenste Mann, den Hammer je kannte..", Zitat der sehr stolzen Tochter Dr. habil. Ute Rogner aus Paris am 02.12.2008).
Archiv Ute Rogner.

Hermann-Josef Rogner
Sohn von Franz Rogner und Maria Rogner (geb. Brühl) aus Buschgasse
Geb . 27.11.1933 in Eicherscheid. Gest. 2001.12.2004.
Verh. mit Marlene Rogner (Geb. Lauscher) in 1959.
Eingeheiratet in Haus 08.



  
Lauscher, Hans-Willi:
Geboren und fast immer gewohnt in Hammer. Spricht Hammer-Dialekt. Bestens informiert über Hammer. Auto-Liebhaber. Sohn von Christel und Rudolf Lauscher.
Foto B.T.06.12.2006

Hans Willi Lauscher
Sohn von Christel und Rudolf Lauscher
Geb. 31.01.1937 in Hammer. Gest. 14.04.2014 im KKhaus. Hammer.

1935.01.17
Tochter Marlene Lauscher
wird geboren . 17.01. 1935 in Hammer

1937.01.31
Sohn Hans Willi Lauscher
wird geboren. 31.01. 1937 in Hammer


1937 ca.

Fachwerk-Haus 08 links. Fachwerkhaus 09 rechts. Mathias Gerhard Arnolds (1894-1973) mit Kühen auf der heutigen Dedenbornerstrasse. Archiv Roland Kawaleck.

1938
Als die Soldaten den Westwall bauten und bis zu 1000 hier stationiert wurden, bekam Hammer im Zentrum - und damit die Gaststätte - erstmalig eine Frischwasserleitung. Unbekannt ist, wann das Telefon kam. In jedem Falle hatte die Gaststätte schon vor 1964 Telefon und die Tel-Nr. 314. Ebenfalls 319.

1941.11.17
Rudolf Lauscher wurde 1939 einberufen und fiel am 17.11.1941 in Russland in Maropol. Damit war seine Frau Christel Lauscher mit den Kindern Marlene und Hans-Willi Lauscher und der Gaststätte alleine.

1944-1945
Die Bewohner von Hammer wurden im Oktober 1944 evakuiert. Das Haus wurde danach mit 11 Granaten schwer beschädigt. In dieser Zeit lagen 120 tote Pferde (zum Teil mit Munitionskästen) erschossen zwischen Hammer und Grünenthal (Info von Willi Lauscher). Ebenfalls lagen vile Kadaver zwischen Hammer und Dedenborn.

1944 vor
Zentis aus Aachen hatte an den Freiflächen neben dem Haus im Tanzzelt Pressen und sonstige Maschinen abgestellt. Sie waren der Auffassung, dass diese hier sicherer abgestellt waren.

1945
Da ihr Mann, Rudolf Lauscher, in 1941 gefallen war, hat Christel Lauscher das Haus 08 nach dem 2. Weltkrieg wieder alleine aufbauen lassen. Die Kinder Marlene und Hans-Willi Lauscher haben dabei fleissig mitgeholfen durch Steineschleppen. Christel war Gastwirtin, hatte den Lebensmittelladen und Fremdenzimmer..

1946
Christel Lauscher eröffnete 1946 nun alleine zuerst vorne an der Strasse einen Raum als Gaststätte. Die kleinen Kinder Marlene und Willi Lauscher wohnten solange im elterlichen Haus 07 von der Mutter von Christel Lauscher (Geb. Kaulard).
Ein befreundeter Maurer-Mann Corbin aus Aachen hat an Wochenenden allmählich das Haus wieder aufgebaut. Die Kinder Marlene und Willi haben dazu Steine angeschleppt von einem unvollendeten Wochenendhaus der Brennerei Cohnen aus Aachen (?).
xxWo war dieses Haus ??
Nach dem Krieg gab es keine Fremdenzimmer mehr. Dafür zusätzlich Landwirtschaft.

1957 ca.
Willi Lauscher lernt Fliessenleger (in Aachen) und fährt 4,5 Jahre mit einer BMW  R 26 von Haus 08 nach Aachen zur Arbeit. Später kauft er sich eine BMW  Isetta 300. Ab 1976-1990 ist er Wachmann in Vogelsang.

1959
Marlene Lauscher und Herrmann-Josef Rogner heiraten.


Marlene und Hermann-Josef Rogner. Foto in Gaststätte Jägersruh 196?. Archiv Lauscher + Dr. Ute Rogner:

1964.10.01
Ute Rogner. Tochter von Marlene und mit Hermann-Josef Rogner wird geboren.


Dr. habil. Ute Rogner in Paris 2003. Archiv Insitut Pasteur. Paris.

Ute Rogner
Tochter von Marlene und mit Hermann-Josef Rogner
Geb. 01.10.1964 in Simmerath / Hammer
Seit 1983 nicht mehr ständig in Hammer. Biologie- Studium an der RWTH Aachen. 1991-1992 Forschungsaufenthalt am Institut Carlsberg in Kopenhagen. 1992-1995 Doktorarbeit in Heidelberg. Seit 1996 in Frankreich am Institut Pasteur. Seit 2002 Mitglied des "Nationalen Zentrums für wissenschaftliche Forschung (CNRS)". Habilitationsvortrag am 13.07.2007. Fachgebiet (unter anderem) Grundlagenforschung an Diabetes: Dr. Ute habil. Rogner.
Anmerkung von B.T.: Nach meinem Kenntnisstand ist Ute die erste Doktorin und erste Habilitierte, die in Hammer geboren wurde.

1967
Christel Lauscher (53 Jahre) schloss den Lebensmittelladen als die Mehrwertsteuer eingeführt würde.

1975
Gaststätte „Zur Jägersruh“ wurde geschlossen.
1934 kauften Christel Lauscher (geb. Kaulard) und ihr Mann das Haus in Hammer. Ca. 1935 eröffneten sie gleich einen Krämerladen mit einer Gaststätte "Jägersruh" zusammen. Als die MWSt. kam wurde das für Christel Lauscher zu kompliziert und sie schloss den Laden. 1975 wurde ihre Tochter Marlene, die hier wesentlich mitgearbeitet hatte, sehr krank und deshalb wurde die Gaststätte von Christel Lauscher (61 Jahre) geschlossen.

1992/3
Lauscher und Rogner hatten beendeten die Landwirtschaft. Sie hatten bis dahin noch 5 Kühe und 3 Jungtiere dazu; aber der Ertrag aus der Milch wurde immer schlechter. Selbst die mühevolle Arbeit selber Butter herzustellen, lohnte sich nicht mehr. Ein Beispiel: Um diese Tiere im Winter zu füttern, brauchte man 2000 viereckige Ballen von selbsthergestelltem Heu.

1995.02.07
Lauscher* Christel stirbt. (geb. 1914.04.01 Hammer, gest. 1995.02.07 Hammer).

2007
Bis zum Jahre 2007 sorgten die Geschwister Marlene und Willi noch für Selbstversorgung: Weißkohl, Rotkohl, Brombeeren (ohne Stacheln), Tomaten und rote Weintrauben im 20 Jahre währenden Treibhaus ! Pilze aus dem Wald !

2009

04.01.2009 von Ute Rogner beim Aufräumen entdeckt: Im Keller des Hauses befindet sich noch dieser Backofen aus dem allerersten Haus vor 1928. Zwei Eisentüren. Innen mit Bruchsteinen gebaut. Innen lag das Grabesschild von Katharina Förster (unten). Wer diese Grabplatte aufbewahrt hat, ist unbekannt. Fotos B.T. Januar 2009.






Alter Brunnen in Haus 08 mit moderner Einfassung. Der Wasserspiegel steht ca. 1,5 m unterhalb des Hauses. Foto B.T. 2009.

2010

28.12.2010 Hammer und Haus 08 im dicken Schnee. Foto: Patricia Govers-Tesch


Dank für Mitarbeit an dieser Seite an:
Trude Heiler (Eicherscheid).
Marlene Rogner (geb. Lauscher in Hammer).
Hans-Willi Lauscher (Hammer).
Dr. habil. Ute Rogner

Patricia Govers-Tesch (Hammer)
Bernd Tesch (Hammer)


Organisation:
2003 Josef Krumbeck liefert erste Infos über die Gaststätte und Christel Lauscher.
02.09.2004 Trude Heiler informiert mich über Landwirt Lauscher* Quirin (geb. 1793.04.05, gest. ? ?9, der in Haus 08 in Jötepol, Drei Höhner Sohn wohnte. verh. mit ? 52152 Hammer Wohnte im Jötepol, Drei Höhner

17.05.2007 Marlene Rogner ruft mich freundlicherweise an aufgrund meines Aufrufes im Kasten bei der Kirche.
B.T. bekommt jede Menge Infos von Marlene und Willi Lauscher zum Haus Nr. 08. heute Dedenborner Strasse 20.
Die gesamte Geschichtsbeschreibung der einzelnen Häuser wäre ohne Marlenes Hilfe fast unmöglich gewesen.
18.05.2007 B.T. schreibt die Geschichte von Haus Nr. 08 erstmalig auf.
22.05.2007 Die oben von Marlene Rogner verbesserte Version bekommt auch Trude Heiler.
02.07.2007 Gute Beiträge und Fotos von Dr. Ute Rogner: http://urogner.free.fr
Unter Utes version von Haus 08: http://urogner.free.fr/08.htm
l
24.12.2008 Erstmalige Fertigstellung in Dreamweaver und erster Ausdruck an Marlene, Hans-Willi und Ute
31.12.2008 Von Marlene und Ute korrigierte, letzte Version oben noch einmal an Trude Heiler.
31.10.2010 Erneute formale Überarbeitung.

Die Hauptfragen an Trude Heiler:
1. Kann sie noch die Lücken der Bewohner schliessen kann zwischen Qurin Lauscher und Matthias Kaulard ?
Unklar ist mir noch, ob Quirin wirklich in Haus Nr.08 oder Haus Nr.10 gewohnt hat..
2. Gibt es auch Trudes Unterlagen noch die Möglichkeit weiter zurück Hausbewohner von Haus Nr.08 zu finden ?


Für Korrekturen, Ergänzungen und Hinweise bin ich sehr dankbar.

Copyright (C) Bernd Tesch, Übernahme von Daten, Texten, Abbildungen und Texten nur nach schriftlicher Genehmigung.