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Letzte Bearbeitung: 06.06.2017 durch Bernd Tesch (online Fassung), 21.11.18 (UCR, Formate)

Dreiborn (Trimborn, Drimborn (1587), Dryborn, Dromburen, Dromer, Trium Fontiumm Arx tri Fontänes, Dreyborn (1722))


Abendhimmel über Dreiborn. Foto: B.T. am 04.02.2007

www.hammer-eifel.de/Dreiborn/Dreiborn.htm website über die Geschichte von Dreiborn seit 01.01.2006
www.dreiborn.de Hobby-Website von dem Dreiborner Ralf Nolden seit ca. Februar 2010 mit "LINK's" u.a. zu Dreiborner Vereinen.
www.dreiborninfo.de Hobby-Website von dem Dreiborner Volker Wolter seit ca. Juni 2006 mit aktuellen Daten zum Dorfgeschehen, inaktiv 2018
http://www.djk-dreiborn.de/ Tus Djk Dreiborn Fussball. Tischtennis. Breitensport. Seit 24.02.2007 online
www.wirtshaus-op-der-kraeng.de Wirtshaus / Saal mit einem netten Ehepaar Rita und Mann ?? seit 01.10.2006 in Dreiborn
http://jgv-dreiborn.de Jungesellenverein von Dreiborn. JGV Dreiborn 1970 e.V.
http://eifelmusik.de/ Musikverein "Die Concordia Dreiborn".
http://drums-pipes.de/ Schottische Dudelsackband aus den Highlands der Eifel
http://www.dreiborn.eu . Seit ca Januar 2011 wird man von der website www.dreiborn.de weitergeleitet nach www.dreiborn.eu
Dieses ist die beste website von Dreiborn bisher. Verantwortlich sind zwei sehr junge Männer aus Dreiborn Daniel Jäger und Sven Kirch. Hier ist nun die Geschichte / Chronik von Dreiborn 2011 erneut aufgeschrieben. Auf ihrer Seite fehlt bisher der Hinweis / Link, dass es diese Geschichte / Chronik von Dreiborn bereits seit 2006 auf dieser website gibt.
http://www.dreiborner-hochflaeche.de von Peter John. Seit ca. 2008. Über die Natur und Burg

Das Dorf Dreiborn (Welt > Europa > Deutschland > NRW > Kreis Euskirchen > Dreiborn) liegt in der EIFEL hoch oben. Alfred Wolter hat die Menschen der Höhendörfer dort die "Berger" genannt. Der Dorfcharakter ist noch sehr von den alten, schönen Fachwerkhäusern geprägt. Es gibt ein paar Geschäfte und die Dorfkneipe "Burgschänke". Dreiborn kommt von "drei Brunnen", die es in 2007 noch gibt. Diese Wasserquellen haben auch den Burggraben der Burg Dreiborn gespeist. Die noch vorhandene "Burg Dreiborn" liegt etwas versteckt hinter dem Dorf. Natürlich hat diese die Geschichte des Dorfes sehr geprägt.
Höchster Pkt. Ca. 586 m Ditzjesboom.
Höhe Kirche 570 m.

Dreiborn in Luxembourg (geographical coordinates : 49° 37' 2" North, 6° 23' 38" East)
Das Dorf Dreiborn (World> Europe> Luxembourg > Grevenmacher > Grevenmacher > Dreiborn)

Während das deutsche Dreiborn am Nationalpark der EIFEL liegt, findet man das luxembourgische Dreiborn ca. 146 km südlicher (zwischen Trier und City Luxembourg).

Schon mal beide Dreiborn besucht ? Die Wegbeschreibung findest Du hier: http://maps.google.de/maps


Der Durchblick:

- Geschichte vom Dorf Dreiborn / Eifel. Chronik von Dreiborn
- Geschichte der Burg Dreiborn (ab 1334 erwähnt)

Da die Geschichte des Dorfes Dreiborn untrennbar mit der Burg Dreiborn gesichert ab 1334 verbunden ist, hatte ich zuerst alle Burg- und Dorfdaten chronologisch nach Jahren untereinander geschrieben. Ab März 2015 habe ich das geändert. Zuerst kommen die Daten, die nur das Dorf Dreiborn betreffen.
- Geschichte der Pächter der Burg Dreiborn (ab 1915)
Während früher die Burginhaber die Herrschaft über die Menschen hatten und sie auch beschützten, ist heute die Burg Dreiborn unbewohnt. Und die Menschen haben über sich selbst zu bestimmen.
- Literatur
- Dank an Mithelfer


- Geschichte vom Dorf Dreiborn / Eifel. Chronik von Dreiborn.

ab 10-15 Milliarden Jahre bis 399 v. Chr
mit Dreiborn
Entstehung des Multiversums vor 10-15 Milliarden Jahre mit Dreiborn bis 400 v. Chr. siehe
www.hammer-eifel.de/Hammer-Geschichte/Hammer-Geschichte-015Mill.1899.html


ab 400 v. Chr. - 999 n. Chr.

400 - 200 vor Chr.
Die Germanen dehnten sich nach Süden aus und vertrieben allmählich die Kelten und insbesondere deren Hauptstamm, die Gallier, die über den Rhein auswichen und andere Länder eroberten und "Gallien" bildeten: Oberitalien, Belgien, Frankreich, Spanien, England, Irland.
Sprachforscher vermuten, dass der Walberhof (siehe 799) in der Nähe von Dreiborn ein Kultplatz der keltischen Walen (Walonen) war. Laut Bachem findet man in 2006 noch ca. 150 Worte keltischen Ursprungs.

799 nach Chr.
Die bekannteste Hofstätte in der Nähe des Strassenknotens (Iroweck bedeutet im Althochdeutschen "ga wiggi" = Strassenknoten) ist der Walberhof". Im Jahr 799 heißt er "Waleburen" = Walenhaus. Die Walen (Walonen) sind Kelten. In 799 wird eine Kapelle "Dreyborna" genannt; die sehr wahrscheinlich die auf dem Walberhof ist.
Oder ist das eine Kapelle in Dreiborn ???

973.07.25
Die hochgelegene Stelle Gifling = "op Gifling" = "Haus des Gebers" in der Nähe der Römerstrasse wird erwähnt. Dieses soll einmal eine römische Relaisstation gewesen sein.


- Geschichte vom Dorf Dreiborn / Eifel. Chronik von Dreiborn

ab 1000 - 1999

1100-1200
wurden viele (ca. 140) Burgen in der Eifel gebaut. Der Walberhof stand zwar theoretisch unter dem Schutz des Kaisers, aber dieser Schutz war praktisch nicht viel wert, weil viele kleine Territorialherren das Sagen in der Eifel hatten. Die Burg Dreiborn wurde vermutlich zumindestens in ihren Anfängen auch in dieser Zeit gebaut. Einen Nachweis darüber gibt es nicht.

1198
Der erwähnte Haghof (Hagenhof) stand mitten im "Hagebrögelchen". In 2003 steht da der Dorfsaal in Dreiborn.

1293
Das Dreiborner Land wird vom Herzog von Jülich abhängig.

1331

Der Hof Kesselbroch wird erwähnt.

1334
Die wahrscheinlich in den Anfängen zwischen 1100-1200 bereits erbaute "Burg Dreiborn" hatte in der Geschichte viele Namen, die alle auf die Quell-Borne im Hagebrögelchen hinweisen: Trimborn, Drimborn, Drymborn, Dromburen, Dromer, Trium Fontiumm Arx tri Fontänes, Dreyborn.
In einem Vertrag in Paris wurde der Ort Dreiborn neben der Burg erstmalig erwähnt.
Dreiborner Höhe. Der Dreiborner Landkragen in Olef. 1334 wird die Burg Dreiborn errichtet oder erweitert.
Die Adelsfamilie von Harff, die seit dem Spätmittelalter (1585) zu den ältesten und am meisten begüterten Angehörigen ihres Standes in Nordwestdeutschland zählte, ist in den Quellen seit dem 14. Jahrhundert fassbar. Einzelne Familienmitglieder treten im 15. und 16. Jahrhundert insbesondere durch hohe politische Ämter am Jülicher Fürstenhof hervor, welcher damals im Reich, aber auch europaweit, ein gewichtiges politisches Zentrum darstellte. Das bekannteste, ja bis in unsere Gegenwart berühmteste Familienmitglied dürfte Arnold von Harff ( 1471-1505) sein, der über seine Pilgerfahrt in das Heilige Land, Ägypten und das spanische Santiago de Compostela ein Buch verfasste.

1347-48
Die Pest bricht in Europa aus. Mit der Pest kam der Schrecken vor dem normalen Ende, einem qualvollen Tod durch tagelanges Ersticken, und vor einer schwärzlich verfärbten Leiche mit aufgeplatzten Pestbeulen. Die Pest vernichtet 1/3 der europäischen Bevölkerung von 36 Millionen West- und Mitteleuropäer. Bei der Epidemie blieb keine Familie verschont, Orte wurden entvölkert, Gebiete verödeten, betroffen waren Reiche und Arme, der Tod wirkte als großer Gleichmacher. Wer überlebte suchte Trost im Leben. Die Anziehungskraft des Glaubens verblasste, die Moderne erschien am Horizont (Norbert Lüdtke in DER TROTTER 91 (2002), Zeitschrift der Deutschen Zentrale für Globetrotter dzg).
Welchen Einfluss das auf dieses Gebiet hat, ist BT. unbekannt.


1350
In diesem Jahr war ein extremer Kälteeinbruch in Deutschland, der auch extreme Folgen bei den Menschen hinterließ.

1400-1500 ca.
Die uralte Kirche in Olef war im Mittelalter die Pfarr- und Mutterkirche des Dreiborner Landes.
Dazu gehörten die Talorte Olef, Nierfeld, Gemünd, Malsbenden und die Höhenorte Dreiborn, Berescheid, Ettelscheid, Scheuren, Herhahn, Morsbach, zeitweilig Wollseifen und Einruhr. Ausserdem noch einige Weiler und Höfe.
Die Bewohner der Höhenorte stellten die größte Gruppe der "Christanität Olef" da. Man nannte sie die "Berger". Ihr Land nannte man den "Dreiborner Landkragen". Noch bis nach dem 2. Weltkrieg wurde in den Höhenorten die "Berger-Kirmes" gefeiert.
- Gesichert wurde Olef erstmals 1252 erwähnt. Auch die Pfarrkirche bzw. ihr Westturm stammt aus dem 13. Jahrhundert. Sehenswert ist der seltene doppelstöckige Altar. Im 14. Jahrhundert gehörte der Pfarrort Olef zur Jülicher Unterherrschaft Dreiborn. Bis zur Neugliederung der Gemeinden und Kreise des Neugliederungsraumes Aachen am 01.01.1972 gehörte Olef zur gleichzeitig aufgelösten Gemeinde Dreiborn (Wikipedia).

1400
Es gibt Hofstätten mit über 400 Dreiborner Morgen a 36 ar. Die Bewirtschafter waren "freie Grundholden" und waren oft Schöffen des Dreiborner Landes.

1425
Bei Gifling "op Jifelich" wird der "Ditzchesbaum" erwähnt, an dem die Dreiborner um Kindersegen flehten.

1461
Die Kapelle in Dreiborn wird erstmalig erwähnt.
B.T.: Vermutlich ist damit die Kapelle aussen, die jetzt an der Strasse liegt, gemeint. Es gab neben dem Rittersaal im Herrschaftshaus eine kleine Kapelle.

1534

Herzog Johann V. von Jülich, zu dessen Herrschaftsbereich Dreiborn gehörte, veranlasste ein Gesetz, nach dem "alle Wiedertäufer und Wiedergetaufte", auch die dafür halten oder lehren, daß die Kindtauf nichts sei, nach dem Inhalt der kaiserlichen constitution von dem Leben zum Tode geurteilt und gestraft werden sollen".
- Rabold von Plettenberg
, Herr zu Dreiborn von 1522-1544, befahl den Wiedertäufern mehrmals, das Land zu verlassen. Auch als er die Zugehörigkeit zu den Täufern mit einer Strafe von 150 Thalern belegte, blieb der Auswanderungsbefehl unbeachtet.
- Erst sein Nachfolger, Friedrich von Eltz, teilt 1548 seinem Nachbarn, dem Grafen Dietrich IV. von Manderscheid-Schleiden, mit, daß im Einvernehmen mit dem in den Grafschaften Schleiden und Reifferscheid gegen die "böse und verfluchte Sekte der Wiedertäufer, die je länger je mehr zunehmen", eingeschlagenen Verfahren auch er sie verjagt und vertrieben habe. Über fünfzig Erwachsene, darunter Angehörige der Familie Hennes, haben damals im Dreiborner Gebiet ihre Heimat verlassen müssen; ihre gesamte Habe fiel an den Landesherrn. Morsbach verlor ein Siebtel, Herhahn ein Sechstel, Ettelscheid ein Fünftel seiner Bewohner. In den Jülicher Landen wurden die Täufer nicht ausgewiesen, sondern hingerichtet, und zwar die Widerrufenden durch das Schwert und die Hartnäckigen durch das Feuer, was man "gerechtfertigt" nannte.
20.12.2007 B.T.: Quelle: Autor des Artikels "Wiedertäufer im Kreise Schleiden" ist 1954 Friedhelm Siebel, Schleiden.
http://www.wisoveg.de/wisoveg/heimatkalender-eu/2004b/34wiedert

1539
In den Höhendörfern des Dreiborner Landes brach eine Rebellion aus. Da die Wiedertäufer dem Burgherrn und dem Pastor in Olef den Gehorsam verweigerten, forderte der Herzog von Jülich die Todesstrafe. Das Gericht in Dreiborn aber wies die Wiedertäufer aus. Diese flüchteten in das unwegsame und "verbandte Gebiet" des Erkensrurtales.

1546
Im Dreiborner "Sendweisturm" fragt man die Gläubigen, ob sie nur zu dem "Dreieinigen-Gott" oder auch zu anderen Göttern ihre Zuflucht nähmen.

1663
verkaufte Franz Anton Graf zu der Marck und Schleiden dem Johann Frh. von Harff die seiner Grafschaft zur Schleiden angehörigen Häuser und Unterthanen im Dorf Dreyborn mit allen Gefällen, Renten, Zinsen, Schatzeinkünften, Büschen, Benden, Zehenden, Pachten, Jagden, Fischereien, Regalien und Gerechtigkeiten.

1738 - 1818
Die Kirchenbücher (Tauf- und Sterberegister) der Pfarre Dreiborn St. Georg von 1738 bis 1818 sind als CD (Ablichtungen als jpg und pdf) beim Patrimonium Transcriptum Verlag käuflich zu erwerben:<http://www.patrimonium-transcriptum.org/shop/product_info.php?products_id=5 7>
Patrimonium Transcriptum Verlags GmbH. Oppenhoffstr. 16. 53111 Bonn. Deutschland. Telefon +49 (228) 3 77 26 85. E-Mail: info@ptverlag.de
22.06.2007 Erste Information von Christoph Ranft, dessen "Urgrossvater Karl Ludwig Kirch 1869 " in Dreiborn geboren ist.

1794 -1814
Nach einer Besetzung durch die Franzosen erfolgte ab 1794 eine 20-jährige Herrschaft der Franzosen in Aachen und dem linksrheinischen Ufer.

1813
Mit der Völkerschlacht in Leipzig im Oktober endet die Herrschaft der Franzosen in Deutschland.

1815
Nach der französischen Besetzung 1894-1814 fiel aufgrund der staatlichen Neuordnung des Wiener Kongresses 1815 Westfalen und die Rheinprovinz an die Preußen. Damit wurde das Aachener Gebiet den Preußen ab 05.04.1815 zugesprochen. Preußischer König war Friedrich Wilhelm III. Die Preußen behielten wohl die fast "1000-jährige Verwaltung" des Monschauer Landes bei.

Die Preussen nannten Dreiborn und Umgebung (?) auch das "preußische Sibirien"

10.02.1815
Angliederung der nachmaligen Rhein-provinz an das Königreich Preußen auf dem Wiener Kongress

05.04.1815
Besitzergreifungspatent von König Friedrich Wilhelm III.

01.05.1816
Sitz der Verwaltung ist die Stadt Blankenheim.
Bildung des neuen Kreises Gemünd in der preußischen Provinz Großherzogtum Niederrhein, Regierungsbezirk Aachen, aus den Bürgermeistereien. Dreiborn gehört dazu.

1816 bis 1971
war der Ort eine eigenständige Gemeinde im Kreis Schleiden.

1972
Kreis Schleiden wird aufgelöst. Am 1. Januar 1972 wurde der überwiegende Teil von Dreiborn nach Schleiden eingemeindet.

1821
Zwecks Erhebung von Steuern bei Besitz werden genaue Karten angefertigt.
10.1821: Erste "Gemeinde-Kharte". Darauf steht in dieser Reihenfolge: Gemeinde Eicherscheid. Regierungsbezirk Aachen. Landkreis Montijoie. Bürgermeisterei Eicherscheid. Dazu gehört auch Hammer. Maßstab 1:10.000
Diese umfasst die Flure: Flur A genannt Hammer. Flur B genannt Holderknipp. Flur C genannt Belgenbach. Flur D genannt Eicherscheid. Flur E genannt Bremersbach. Flur F genannt Teufelsei.
Auf dieser Karte ist verzeichnet, daß es eine Anlage B für Hammer gibt. Anlage B. ist im Maßstab 1: 1250.
Auf dieser Karte sind im Bereich des Tesch-Hauses andere Besitzverhältnisse angegeben. Im Wesentlichen gehen die heutigen Flurstücke 114 + 119 aus den früheren Flurstücken 126 /1 und 126 /2 hervor.
Quelle: 02.2003 Bernd Tesch hat sich diese Karten als farbige Kopien besorgt. Die Originale liegen beim Katasteramt in Aachen im Archiv.

1825.04.08
Erlass der königlich-preussischen Regierung in Aachen:
In jeder Gemeinde ist eine "Chronik der Gemeinde" nach einem einheitlichen Schema mit allen wesentlichen Informationen anzulegen. Eiferei machten das in der Praxis nachträglich ab 1814.

1826 begannen die Preußen mit der Anlegung von Liegenschaftsbüchern.

1847
Albrecht von Liebig erfand den Kunstdünger. Das war ein großer Fortschritt für die Landwirtschaft in der Eifel. Erst seitdem wurden größere Vorratshallen gebaut. Vorher waren diese Gebäude viel kleiner, weil der Ernteertrag aufgrund des rauhen Klimas so klein war. Auch die Kuhställe sollen viel kleiner gewesen sein, weil die Kühe sehr viel kleiner waren.
23.11.2007 Informationen von Dr. Harald Herzog vom Rheinischen Landesamt für Denkmalpflege in der Abtei Brauweiler.

1871
Der Flurname "Wolfsheld" besagt, dass dort Wölfe vorkamen. Der Großvater von Alfred Wolter, der Förster Reinhold Wolter, hat 1871 den letzten Wolf in diesem Raum geschossen.

1932

Dreiborn. 1932. Aus Buch von Ernst Wackenroder: Kunstdenkmäler des Kreises Schleiden. S.112.


Gemälde von dem Portait- und Eifel-Maler aus Höfen : Manfred Hilgers. Tel. 02472-7497
Das Gemälde wurde nach einer Postkarte gemalt. Die Häuser standen bis zum zweiten Weltkrieg 1914-1918


1974-75 Gaststätte Burgschänke.
Ca. 1974 umbenannt von vorher Gaststätte Bauernschänke. Inh. Petra (und Werner) Kaspar. Burgaul 1. 53937 Schleiden-Dreiborn. 02485-911144. Grosses Wandbild der Burg Dreiborn von einem von Stich von 1860. Das Bild wurde restauriert ca 1993. Dahinter liegt jetzt noch ein Gemälde mit Pflug und Bauer.

1997
Dartverein Dreiborn wird gegründet.


ab 2000 - 2009

2001
Alfred Wolter aus Dreiborn (78 in 2006, geb. ??) schreibt eine 16-seitige DIN A 4-Abhandlung über die "Berger". Das ist der Name der Menschen der Höhenorte im Dreiborner Kragen. Bernd T. besitzt seit 02.10.2006 eine Kopie davon. Es ist die beste mir bisher bekannte Geschichte dieser Region der "Höhenorte" dort. Er genehmigte mir, Auszüge daraus für diese Website zu nehmen. Seinen wertvollen Beitrag hat er niedergeschrieben aufgrund mündlicher Überlieferungen, alter Aufzeichnungen und Flurnamen. Sein ganz besonderes Können und damit sein Verdienst liegt in der Kenntnis des Dialektes von Dreiborn und daher der Übersetzung und geschichtlichen Deutung der Flurnamen.
Info in 2006:
Die beiden Kirchenbücher von Dreiborn / Chronik der Bürgermeisterei Dreiborn nahm der ehemalige Pastor von Dreiborn (1938-1950) Dr. Alexander Klein mit als er verzog. Nach seinem Tod (gest. ?) fand man beim Aufräumen zwei Plastiktüten voll mit Material über Dreiborn. Der jetzige Pfarrer oder Dechant fragte Alfred Wolter, ob er diese Kirchenbücher aufarbeiten könne. Die Kirchenbücher ab der Preussenzeit ca. 1814 enthielten alle wesentlichen Vorgänge im Dorf, also nicht nur religiöses. Alfred Wolter hat die Ausarbeitung insofern gerne übernommen, indem er das nach seiner Auffassung für das Dorf Dreiborn und die "Berger" (Menschen der Höhenorte dort) "Interessante" zusammengefasst hat. Eine wissenschaftliche Verwertung gibt es noch nicht. Seit unbekanntem Datum gibt es eine Übersetzung der beiden Kirchenbücher von einer unbekanntem Autor.
Alfred Wolter besitzt also die Reste des ersten Kirchenbuches / Chronik der Bürgermeisterei Dreiborn von 1825-1841 im Original und als Kopie. Ein Teil war verrottet. Er besitzt das zweite Kirchenbuch / Chronik der Bürgermeisterei Dreiborn von 1841-1872 noch vollständig im Original und als Kopie.
Original-Kopie erhältlich bei ?
Orignal-Übersetzung erhältlich bei ?

2005
31.12.2005 (Zweites Telefonat) + 02.10.2006 (mein erster Besuch) Riesendank an Alfred Wolter aus Dreiborn, der sich seit seiner Jugend mit der Geschichte von Dreiborn befasst. Alfred Wolter war zuerst mit 18 Jahren (1946) hier in Hammer und hat Obst geholt. Er kann sich daran genau erinnern.

2006
27.12.2006
Patrik Moehrer
aus ? schrieb: Wie schön, dass ich etwas Geschichtliches über Dreiborn bei Dir im Internet fand. Ich kann leider nicht mit mehr Infos dienen, außer zwei Einträgen aus dem Kirchenbuch.
Friedrich Meurer war wohl mein UrUrUrUrgroßvater. Leider habe ich keinerlei Informationen, wer seine Eltern waren und ob Friedrich Möhrer sein Bruder war.

Friedrich Möhrer/Mäurer & Margaretha Berners (gest. 25.11.1779 in Dreiborn [Der Sterbeeintrag 1779 im Kirchenbuch Dreiborn: "25ta 9bris Obiit ex Dreyborn in ?parpesio? Margaretha Berners, Conjux Scabini Friderici Meürer 38 Annoz. Sepulta est 27ta hujus."]
25. November gestorben aus Dreiborn in "parpesio" Margaretha Bernes, Gemahl Schöffe Friderici Meürer. 38 Jahre (also geb. ca.1741) . Begraben worden 27 diesen (Monats).

Kinder von Friedrich Möhrer/Mäurer & Margaretha Berners
:
Johann Peter (geb. 05.11.1764 in Dreiborn), gest. 16.9.1765 in Dreiborn Margaretha (geb. 04.05.1766 in Dreiborn), gest. ?
Johann Hubert /geb. 25.12.1767 in Dreiborn), gest. ??
Johann Peter (geb 07.12.1771 in Dreiborn, gest. 01.06.1772 in Dreiborn)
Peter Joseph (geb. 08.09.1773 in Dreiborn), gest. ??
Maria Catharina Josepha (geb. 15.01.1776 in Dreiborn, gest. 03.05.1777 in Dreiborn)
Aloys Conrad Joseph (geb. 14.01.1778 in Dreiborn, gest. 23.08.1778 in Dreiborn
ohne Namen (gest. 21.11.1779 in Dreiborn)

Friedrich Meurer
(gest. 14.07.1814 in Dreiborn [Der Sterbeeintrag 1814 in KB Dreiborn: "14ta July Obiit ex Dreyborn Fridericus Möhrer, Origine Coloniensis Olim Scabinus in Districtus Wolffseiffen. 78 Circiter Annoz. Sepultus est 16ta hujus"]
14. Juli gestorben aus Dreiborn Fridericus Möhrer, abstammend Stadt/Ort ehemals Schöffe im Distrikt Wollseiffen. Ungefähr 78 Jahre (also geboren ca.1736). Begraben worden am 16. diesen (Monats).
& Anna Catharina Krings Kinder von Friedrich Meurer & Anna Catharina Krings :
Veronica Catharina (geb. 02.01.1783 in Dreiborn)
Friedrich Anton (geb. 04.05.1784 in Dreiborn)
Johann Peter (geb. 05.04.1786 in Dreiborn, gest. 11.04.1788 in Dreiborn)
Maria Catharina (geb. 10.04.1787 in Dreiborn ohne Namen gest. 10.4.1787 Dreiborn)
Maria Magdalena (geb. 04.02.1789 in Dreiborn), gest. 19.04.1791 in Dreiborn)
Johann Wilhelm, Zwilling (geb. 04.01.1792 in Dreiborn, gest 24.01.1792 in Dreiborn)
Anna Sophia, Zwilling, (geb. 04.01.1792 in Dreiborn, gest. 23.01.1792 in Dreiborn
Johann Wilhelm (geb. 19.02.1793 in Dreiborn, gest. 11.03.1793 in Dreiborn)

Email von B.T. an Patrik Moehrer

Erbitte Fortsetzung bis zur Gegenwart in derselben Form wie oben.

2007
Eine Filmgesellschaft mietet die Burg Dreiborn für 10 Tage.

29.01.2007
Bernd Hopfer
aus Wuppertal schreibt am 29.01.2007 Mit den Vorfahren meiner Frau komme ich nach Dreiborn.
B.T.: Leider gibt er bisher nicht die Dreiborner Namen bekannt. Die bislang durchgesehenen Kirchenbücher liegen offenbar nicht lückenlos vor.

07.05.1660
ab diesem Datum sind laut dem damaligen Dreiborner Pfarrer Konrad Alois Herten Taufen für Dreiborn überliefert.

1738
Tatsächlich beginnt das Tauf - Kirchenbuch (welches ? und wo kann man das einsehen ?) aber erst 1738 Traubücher vor 1800 scheint es für die Dreiborner Pfarrei überhaupt nicht zu geben. Sie gelten als verschollen, doch ich glaube, dass diese Annahme falsch ist. Nach meinen Erkundigungen - u.a. in den GVP (was ist das ??) Köln - müßten die Dreiborner in Olef geheiratet haben. Ich unterstelle deshalb, dass es für die Zeit vor etwa 1790 überhaupt keine Traubücher von Dreiborn gibt und sie deshalb auch nicht verschollen sind.

1738.08.03
Nur die Sterbeaufzeichnungen sind seit dem 03.08.1738 fortlaufend vorhanden (wo kann man das einsehen ?), wobei ich mir allerdings kaum vorstellen kann, dass vor dieser Zeit keine Aufzeichnungen vorgenommen worden sein sollen. Ist Ihnen über den vorgenannten Sachverhalt etwas bekannt bzw. haben Sie hierzu irgendwelche Erkenntnisse ? Kennen Sie einen Familienforscher für Dreiborn und Olef und wissen Sie, ob für beide Orte Familienbücher oder Verkartungen vorliegen ? Literatur (Heimatbuch, Chronik des Ortes oder Pfarrei) für Dreiborn und Olef scheint es kaum zu geben ? Allerdings konnte ich 2 Bände von Dr. Hermann Hinsen 800 Jahre Schloß Schleiden ausfindig machen, die mir aber nicht vorliegen. Vermutlich enthalten die Werke Abhandlungen über die beiden Orte.
Wer der Leser dieser Seite weiß mehr ?

Bernd Hopfer aus Wuppertal schreibt am 29.01.2007
Mit den Vorfahren meiner Frau komme ich nach Dreiborn.
B.T.: Leider gibt er bisher nicht die Dreiborner Namen bekannt   - alle Namen ergeben sich aus dem letzten Mail, es steht alles drin - mehr habe ich nicht
Die bislang durchgesehenen Kirchenbücher liegen offenbar nicht lückenlos vor. ( damit meine ich, dass die Trauungen in Dreiborn vor 1800 fehlen; außerdem sind die Taufen von 1660 bis 1737 nicht vorhanden, obwohl sie es müssten; meine Vernutung: die Dreiborner Trauungen von vor 1800 stehen im Kirchenbuch von Olef und die Taufen von 1660 - 1737 ebenfalls; im Dreiborner Kirchenbuch gibt es also vor 1800 keine Trauungen und Taufen beginnen erst ab 1738
07.05.1660
ab diesem Datum sind laut dem damaligen Dreiborner Pfarrer Konrad Alois Herten Taufen für Dreiborn überliefert.
1738
Tatsächlich beginnt das Tauf - Kirchenbuch (welches ? das Dreiborner Taufbuch ( kath. ) und wo kann man das einsehen ? Bistumsarchiv Trier oder meist kopiert beim Pfarramt, hier eben Dreiborn ) aber erst 1738 Traubücher vor 1800 scheint es für die Dreiborner Pfarrei überhaupt nicht zu geben. Sie gelten als verschollen, doch ich glaube, dass diese Annahme falsch ist. Nach meinen Erkundigungen - u.a. in den GVP ( = GVP ist eine Abkürzung für Generalvikariatsprotokolle, hier die Kölner - in ihnen sind Ehedispense geregelt, d.h. bei zu enger Verwandtschaft der Eheschließenden musste der Pfarrer Kontakt mit dem Generalvikar in Köln aufnehmen und auf die Verheiratung hinwirken; in Köln wurde letztlich entschieden und der Vorgang aktenmäßig protokolliert, das hat heute den Vorteil, dass man Trauungen finden kann für die teilweise keine Traubücher mehr vorhanden sind ) Köln - müssten die Dreiborner in Olef geheiratet haben. Ich unterstelle deshalb, dass es für die Zeit vor etwa 1790 überhaupt keine Traubücher von Dreiborn gibt und sie deshalb auch nicht verschollen sind. Nur die Sterbeaufzeichnungen sind seit dem 03.08.1738 fortlaufend vorhanden ( wo kann man das einsehen ? Bistumsarchiv Trier oder meist kopiert beim Pfarramt, hier eben Dreiborn ), wobei ich mir allerdings kaum vorstellen kann, dass vor dieser Zeit keine Aufzeichnungen vorgenommen worden sein sollen. Ist Ihnen über den vorgenannten Sachverhalt etwas bekannt bzw. haben Sie hierzu irgendwelche Erkenntnisse ?
Kennen Sie einen Familienforscher für Dreiborn und Olef und wissen Sie, ob für beide Orte Familienbücher oder Verkartungen vorliegen ?




Die Windmühlen auf dem Wege von Dreiborn nach Katzenbroich und Hellental oder Höfen.
Foto: B.T. 04.02.2007

12.12.2007
Orignal-Text in Deutsch übersetzt von Prof. Dr. -Ing. Kirch in Dreiborner Platt:

De Robäerten. Robäert on Heendrich
Op Mesauel hatten die zwien 'ne Bäänd. Mot vel Möhten on Schweeß hatten se dä Bäänd jemäht. Ne janzen Daach lank hatten se et Heu övver de Baach jedrohn, dat dr Fohrmann bäeßer drakohm.
Nue mohten se överläen, ov et sich och lohnt, e Fohrwerk ze bezahlen. Robert schrett dr Weich vür dr Óeß aav. Dr Mesauelsberch wor ze stiel, deswäjen moht häe övver de Hierzdell on et Dörpchen, lanks de Suurmöllen, övver Walberhauf, Muespich on Meheeren no Drommer. Häe hat och net verjäeßen ze puesen, wo dr Óeß ens pesse moht. Ovends haan se dann zesahmen övverlaat: Et lohnt sich net.
Es angeren Daachs sen se no Mesauel jejangen on haan et Heu ajestaucht. Jetz wor Robert zefredden on soot: "Et kann nüs notzen, et lohnt sich net."

Orignal-Text in Deutsch von ? (aus einem alten Kalender von Dreiborn):

Die Roberten (1). Robert und Heinrich
Im Müseauel (2) hatten die beiden eine Talwiese. Mit viel Mühe und Schweiß hatten sie die Wiese gemäht. Einen ganzen Tag lang hatten sie das Heu über den Bach getragen, damit der Fuhrmann es besser erreichen konnte.
Jetzt überlegten sie, ob es sich lohnte ein Fuhrwerk zu bezahlen. Robert schritt den Weg für den Ochsen ab. Der Müsauelsberg war zu steil, deshalb musste er über Hirschrott und Erkensruhr, vorbei an der Sauermühle (Heilsteinquelle), über Walberhof, Morsbach und Herhahn nach Dreiborn. Er vergaß auch nicht, dann eine Pause zu machen, wenn der Ochse einmal musste. Abends haben sie dann gemeinsam überlegt: Es lohnt sich nicht.
Am nächsten Tag sind sie nach Müseauel gegangen und haben das Heu angezündet. Jetzt war Robert zufrieden und sagte: "Es nutzt nichts, es lohnt sich nicht".
(1) Dreiborner Originale (Brüder) um 1900. (2) ein Talstück der Wüste Bach (Erkensruhr) da, wo der Mühlenbach mündet.

2007

Das alte Fachwerkhaus von Paul Steffen. Repro-Foto von B.T.

Besuch bei unseren "Dreiborner Nachbarn" Paul Steffen und Frau in Dreiborn / Katzenbroich: Sie wohnten im alten, früheren Fachwerkhaus dort. Haus ist leider weg. Foto B.T. in 2008

2009
01.01.2009
Es war einmal, dass Patti und ich ein EIFEL-Tourchen machten, um dann auch unterwegs ein wenig zu essen. So kamen wir am frühen Nachmittag durch Dreiborn und beschlossen, in dem Wirtshaus "Op d´r j" ( www.wirtshaus-op-der-kraeng.de Tel. 02485-955866 ) einzukehren. Wir hatten zwar bemerkt, dass dort eine neue Bleibe eröffnet wurde, aber hielten das eher für ein Vereinslokal. Was mag nur der Name bedeuten ?? Wir Normalmenschen "Vorbeifahrende" wissen es bis heute nicht !
02.11.2009 Thorsten Wolter aus Dreiborn schreibt an B.T.: Der Name Op d'r Kräng ist typisches Dreiborner Dialekt. Op = auf / an d'r = der Kräng oder Kraeng = Kurve / Enge also an der Kurve / in der Kurve. Laut Aussagen von älteren Anwohnern hat sogar die Strasse einmal Kräng (-eweg) geheißen (Jetzt Wollseifener Str. /  Ecke Oberstraße). Ein Straßenschild mit der Aufschrift existiert noch (angeblich bei Winfried Hilgers in Dreiborn. Bitte Digi-Foto davon an B.T. schicken).
Kein Gast war im Lokal und so fragten wir, ob wir etwas essen könnten. Der Herr Wirt Heinz Hilgers bejahte es sofort. So bekamen wir zwei wunderbare Zwiebelsteaks für je € 09,80. Und erst beim Abschied erhielten wir die Information, dass sie eigentlich noch gar nicht geöffnet hätten. Sehr freundlich, uns trotzdem einzulassen ! An Chefin Rita Hilgers erinnert mich ihr nettes Lachen.


Haus Nummer früher 02 ? bis 1972 und heutige Strasse und Nummer Wollseifener Str. 02

Datum des Hausbaues noch nicht bekannt.

Das Haus besteht aus 3 Teilen. Der ältere, mittlere Teil stammt mit Sicherheit aus den Vorkriegsjahren. Der vordere Teil, der aktuell als Wohnung genutzt wird (vormals KSK Filiale) ist in der Nachkriegszeit angebaut worden.  

1965 Verkauft von ? an Eheleute Josef und Maria Kupp.
Fortführung der ehemaligen Gaststätte im Frontbereich des heutigen Hauses. Foto und Tuschezeichnung vom ehemaligen Haus vorhanden.

1966 Eröffnung der neuen Gaststädte nach Umbau durch Josef und Maria Kupp. Gaststätte wurde in die ehemaligen Stallungen verlegt. Ausbau zum Saal.
In die ehemalige Gaststätte zog die Kreissparkasse ein. (Diese zog ca. 1994 in einen Neubau in der Georgstr. 02)

1967
Abriss des vorderen Teiles des bestehenden Fachwerkhauses zu Strasse hin.

"Jupp" Josef Kupp
Sohn von Anton Kupp und Regina Kupp (geborene Dradenne)
Geb. ??.??.19?? in ?. Gest. ??.02.1986
Verh. mit geb. Maria Stoff, verh. Krupp
Landwirt.

„Mariechen“ Maria Stoff 
Tochter von Franz Stoff und Luise Stoff (geborene ?)
Geb. 19.01.1922 in Dreiborn. Gest. 10.03.2010.
Verh. mit Josef "Jupp" Krupp

Franz Kupp
Sohn von Maria und "Jupp" Josef Kupp
Geb. 10.01.1957 in Deiborn. Gest. 06.06.2001 in Dreiborn (Fahrradunfall)
Verh. mit Sylvia Hilgers, verh. Sylvia Kupp

Sylvia ?
Tochter von ? und ?
Geb. ??.??.19?? in ?. Gest. ??.??.200?.
Verh. mit Franz Kupp

1985 Umgebaut von Franz und Sylvia Kupp. Fortführung der Gaststädte durch den Sohn und Koch Franz Kupp mit Frau Sylvia bis 2001.

2001-2006 Gastbetrieb ruhte nach dem Unfall -Tod von Franz Kupp.

2006 ist das Haus von Erbengemeinschaft Kupp an Horst und Gerlinde Wolter (Geb. Kupp, Tochter von Josef und Maria Kupp) verkauft worden und aufwändig renoviert und ausgebaut worden.

2006- 01.11.2007 Sanierung / Renovierung des Gastraumes und des Wohnhauses durch Horst und Gerlinde Wolter (Geb. Kupp) . Eröffnung „op d'r Kraeng“  am Nationalpark mit dem ganzen Dorf! 

01.11.2007  Das Gasthaus am Nationalpark ist an Rita (aus Einruhr) und Heinz Hilgers (aus Dreiborn) seit dem 01.11.2007 verpachtet.

2010 Die Gaststädte „op d‘r Kraeng“ wird von dem neuen Pächter Heinz Dieter Esser fortgeführt. Muss aber im Jahre 2012 erneut schließen.

2015 Horst und Gerlinde Wolter (Geb. Kupp) verpachten das für lokale Feiern wie Familienfeste, etc..

Organisation:
02.11.2009 Thorsten Wolter (ein „waschechter Drommerter jong“) aus Dreiborn schreibt an B.T. erstmalig zur Hausgeschichte
02.11.2009 Email an Thorsten Wolter mit der Bitte die ?? zu beantworten !
17.11.2009 Thorsten Wolter schickt weitere Daten zum Haus.
18.11.2009 B.T. faßt alles zusammen und bittet um mehr Infos.
04.04.2012 Email von Heinz-Dieter Esser mit der Bitte, die Daten zu ändern, da nicht mehr aktuell. Leider nicht mit neuen Daten. Darum heute gebeten.
04.04.2013 Aktuell kann die Gaststätte für Familienfeierlichkeiten, Versammlungen und Tagungen aller Art angemietet werden. Es befindet sich eine funktionstüchtige Industrieküche sowie eine neuwertige Zapfanlage mit modernem Kühlkeller im Gebäude.
04.04.2013 Neue Infos von Thorsten Wolter mit der Zusage zu weiteren Infos. Und Fotos.
05.09.2015 Ergänzung von Rainer Kupp.


2010-2020

28.05.2014 Eröffnung von Cafe Kupp

Oberstrasse 19. 53937-Schleiden-DREIBORN. 02485-9129744. www.cafekupp.de Inhaber Inge und Rudolf Kupp.
...es war einmal ein älteres Haus auf der Oberstrasse 19 in Dreiborn, welches man jahrelang beim selbst aufmerksamen Vorbeifahren nur als eines von eben vielen Häusern wahrnahm. Plötzlich stand da ein neues Haus in roter Farbe: Cafe Kupp konnte man beim Vorbeifahren gerade erkennen. Na gut, dann halten wir da doch einmal. Die eine schöne Holzbank vorne war heute am sonnigen Sonntag, 15.06.2014, schon besetzt. Mehrere Holzbänke dort wäre besser. Na vielleicht ist es ja innen schön. Rechts vorne die Bediener- und Zahltheke. Eine Reihe von Leuten sah man dort innen sitzen. Ah: Hinten sind auch noch Sitze draussen. Mit viel Geschick schafften wir es, die unbeschrifteten Ausgängstüren nach hinten zu öffnen. Kaffee und Eis schmeckten gut. Eine nette Frau Agnes Braun aus Dreiborn (Ferienhaus Wildblick www.ferienhaus-wildblick.de ) kam mit ihrem friedlichen Riesenhund an unserem Tisch vorbei und erzählte uns etwas über Cafe Kupp.



Die Geschichte der Burg Dreiborn (Dreyborn): Höchstgelegene Wasserburg im Rheinland (530 m)


Burg-Bild von Eifel-Maler Hilgers.
Jetzt im Besitz von Edgar Pützer in Bietigheim-Bissingen.
Das Bild war lange Zeit im Besitz meines Opas Franz Becker (ehemals Bürgermeister der Gemeinde Dreiborn). Er hat dieses Bild aus irgendeinem Anlass wahrscheinlich von der Gemeinde Dreiborn oder der Stadt Schleiden bekommen. Nach dem Tod meiner Eltern Hedwig  Pützer, geb. Becker und Robert Pützer ging es in meinen Besitz über.



Gemälde von dem Portait- und Eifel-Maler aus Höfen: Manfred Hilgers. Tel. 02472-7497. Bild verkauft.

Die Geschichte der Burg Dreiborn kann man nicht alleine erzählen. Der Burgherr hatte immer für die Menschen in und um Dreiborn und für deren Land und Menschen zu sorgen. Er war deren Beschützer.

Die ganz genauen Daten der Dreiborn-Burg-Anfänge sind B.T. noch nicht völlig und genau bekannt (14.03.2015).

1100-1200
wurden viele (ca. 140) Burgen in der Eifel gebaut. Der Walberhof stand zwar theoretisch unter dem Schutz des Kaisers, aber dieser Schutz war praktisch nicht viel wert, weil viele kleine Territorialherren das Sagen in der Eifel hatten. Die Burg Dreiborn wurde vermutlich zumindestens in ihren Anfängen auch in dieser Zeit gebaut. Einen Nachweis darüber gibt es nicht.

1293
Das Dreiborner Land wird vom Herzog von Jülich abhängig.


1334 Erste Erwähnung des Schlosses Dreiborn "Troys Fontainez" (= Dreiborn, drei Quellen)
Das Schloss Dreiborn "Troys Fontainez" (= Dreiborn, drei Quellen) wurde 1334 zum ersten Mal erwähnt.
Graf Wilhelm V. von Jülich nahm es damals von König Johann von Böhmen aus dem Hause Luxemburg zu Lehen. Die Jülicher scheinen Dreiborn von den Edelherren von Hengebach (= Heimbach) geerbt zu haben.

1334
Graf von Jülich 1334 mit Dreiborn von Beyenburg belehnt

Quelle: Aufschrift hinten auf Bild von Maximilian Freiherr Raitz von Frentz (siehe unten Rückseite)

Die Burg und das gleichnamige Kirchdorf Dreiborn hat den Namen von drei Quellen erhalten, die auf der Hochfläche, auf welchem das Dorf liegt, entspringen, und von welchen eine Fontaine auf dem Burghof gespeist wird. Es war ursprünglich im Besitz der Herzoge von Jülich.
http://www.genealogieonline.nl/de/stamboom-i-m-d-de-vries/I21595.php

Die nachfolgenden Daten wurden aus verschiedenen Quellen ermittelt. Die Daten von 1351-1420 bilden eine Zusammenfassung aus:
Quelle: http://wiki-de.genealogy.net/Beitr%C3%A4ge_zur_Genealogie_der_adligen_Geschlechter_2_%28Strange%29/E-Book

Die Lehenträger der Herrschaft Dreyborn von Werner von Vlatten bis auf Daem von Harff den Aeltern.

1351 bis 1420 war Dreyborn eine Jülicher Pfandherrschaft
Dreyborn war wenigstens vom J. 1351 bis zum J. 1420 eine Jülicher Pfandherrschaft. Die Nachrichten über diesen Zeitraum sind indess so dürftig, dass man kaum im Stande ist, die verschiedenen Pfandherren mit Sicherheit namhaft machen zu können. Der Pfandherr kam und ging wieder ab, oder er kam gar nicht und gab die Herrschaft in Pachtung. Aus diesem Verhältniss folgt, dass das Dreyborner Archiv keine alten Nachrichten besitzen kann, und dass, wenn sich auch Urkunden aus der Zeit der Pfandherren erhalten haben, diese vielmehr anderswo zu suchen sind.

1351
Johanns Herrn zu der Schleiden ist der erste bekannte Pfandherr der  Herrschaft Dreyborn mit der Burg Dreyborn
"Reversal (= schriftliche Erklärung rechtlichen Inhalts) Johanns Herrn zu der Schleiden, in welchem er bekennt, dass ihm Gerart (Gerhard) ältester Sohn zu Jülich Graf von dem Berg versetzt hat seine Burg in Dreyborn mit dem Gericht hoch und nieder, und mit den Dörfern die in das Land von Dreyborn gehören, mit Namen Malsbenden, Gemünd, Mauwel, Nierfeld, Oleff, Herhahn, Berrescheid, Morsbach, Hellenthal[2], Heistert, Wiltz, Muer, Dottel und Scheven mit allem was dazu (2 ≡) gehört.

Gerhard, der älteste Sohn Herzog's Wilhelm I. von Jülich,
verpfändete seine Burg Drimborn mit vielen dazu gehörigen Dörfern im Jahre 1351 an Johann von Schieiden für 3000 alte Schildgulden. Ein adliges Geschlecht, welches den Namen Drimborn führte, stammte wahrscheinlich von den Burgmännern
Quelle: http://www.genealogieonline.nl/de/stamboom-i-m-d-de-vries/I21595.php

1369
Johann von Drymborn, ein Bruder des Herzogs von Jülich, ist Burgherr auf Burg Dreiborn.
Die Quelle hierfür ist mir nicht mehr bekannt.

Vor 1398
Wilhelm von Muysbach wird in einem weiteren Reversale vermutlich als Nachfolger der Herrschaft und Burg von Dreyborn genannt.
Allerdings ohne einen genauen Zeitpunkt. Baudewyn von Muysbaich (1377) ist vermutlich ein Bruder. 

1398
Gumprecht von Neuenar wird Nachfolger der Herrschaft und Burg von Dreyborn
Dieser bekennt in seinem Reversale v. J. 1398, dass er mit Vergunst des Herrn Wilhelm Herzogs zu Jülich das Schloss und Land von Dreyborn mit seinem Zubehör, so wie dies in Händen Herrn Wilhelms von Muysbach Ritters versetzt war sein Leben lang, von demselben gelöst und ihm sein Recht und seine Leibzucht daran abgekauft, und dass ihn dann sein gnädiger Herr mit Schloss und Land belehnt habe, dasselbige zu gebrauchen und zu behalten sein Leben (3 ≡) lang, jedoch so, dass es allewege ein offen und ledig Haus seines gnädigen Herrn sein und bleiben, und nach seinem Tode wieder an denselben zurückfallen solle. So geschah es denn auch; denn nach Gumprechts Tode ward Dreyborn an den Ritter Diederich von Endelstorp verpfändet. Von diesem, wie von seinen Vorgängern, weiss man gerade nur zu sagen, dass er Pfandherr zu Dreyborn gewesen, und wahrscheinlich bis zum J. 1419. 

Nach seinem Tode
Von ? bis ca. 1419
Ritter Diederich von Endelstorp 
wird nach dem Tod von Gumprecht von Neuenar neuer Pfandherr von Dreyborn

1420
Werner von Vlatten wird  neuer Pfandherr von Dreyborn (erblich von Jülich belehnt)
Nach dem Tod von Ritter Diederich von Endelstorp hat Werner von Vlatten im J. 1420 mit Wissen und Willen des Herzogs Reynolt von Jülich die Herrschaft aus der Pfandschaft gelöst, und ist derselbe mit Schloss, Vorgeburg, Weiern, Graben, mit den Dörfern, Gerichten, Mannen, Scheffen, Landleuten, mit Artland, Büschen, Benden, Kirchgifften, Fischereien, Schatzung und Gefällen und all seinem Zubehör zu einem rechten Mannlehen erblich belehnt worden.
Ihm selbst genügten seine Höfe; und wir dürfen annehmen, dass er, nachdem er alle nöthige Einrichtungen in der Herrschaft getroffen, mehr in den Gefilden

Werner von Vlatten
Vermutlich Sohn von Wilhelm von Vlatten Knape von den Wapen und Adelheid (Geb. von Mulenarck)
Geb. ??. Gest. 1445
Verh. mit Lette von Liessingen

Zwei Kinder von Lette von Vlatten (Geb.von Liessingen) und Werner von Vlatten
Wilhelm von Vlatten Ritter. Adelheid von Vlatten.

Wilhelm von Vlatten Ritter
Sohn von Lette von Vlatten (Geb.von Liessingen) und Werner von Vlatten
Geb.?. Gest. ?
Verh. mit mit Elisabeth Brohl, Tochter des Diederich von der Brohl

Adelheid von Vlatten
Tochter von Lette von Vlatten (Geb. von Liessingen) und Werner von Vlatten
Geb.?. Gest. nach 1457
Verh. in 1425 mit dem Ritter Gerart von Eynenberg (Einenberg), Herrn zu Landscron von Nörvenich,

1425 ca.
Wilhelm von Vlatten Ritter bekommt den Rittersitz Dreyborn überlassen 

Wiewohl erst eine Urkunde in 1429 denselben als Herrn zu Dreyborn bezeichnet. Er war nicht die meiste Zeit auf der Herrschaft/Burg Dreyborn.

1444
Vater Werner von Vlatten war alt und Sohn Wilhelm von Vlatten war meistens abwesend und so konnten sie Dreyborn nicht schützen. So mussten sie in 1444 die Hälfte von Dreyborn, die Hälfte von Haus, Hof, Land und Leuten in die Hände des Herrn zur Schleiden übergeben musste, damit dieser das Ganze in seinen Schutz und Schirm nehme. 
 „Rescriptum Prioris generalis ordinis Fratrum S. Crucis F. Georgii de Brugis, in quo Wilhelmum de Vlatten militem propter devotionem quam ad eum ordinem gerit, omnium orationum, missarum, psalmorum, jejuniorum &c. participem facit. Datum 1457. die 3. Julii“.

1460
Johann von Eynenberg (Einenberg) erhielt 1460 die Belehnung von dem Jülicher Herzoge Gerhard.

1484
Cuno von Einenberg wurde 1484 von dem Herzoge Wilhelm von Jülich belehnt.

1523-1544
Rabold von Plettenberg wurde 1523 vom Herzog Johann V. von Jülich und 1541 vom Herzog Wilhelm von Jülich belehnt.
Sohn von ? und ?
Geb. ca. 1475. Gest. nach 1544
Verh. mit der Tochter von Cuno von Einenberg, Margarethe von Eisenberg
Amtman Te Zulpich, Heer Te Dreiborn 1522-1544
Quelle Bildaufschrift hinten (siehe unten) sagt: 1513 Plettenberg,

1544
Friedrich von Eltz Herr zu Drimborn

Friedrich von Eltz
Sohn von ?
Geb. ?. Gest. ?
Verh.
mit der Tochter von Rabold von Plettenberg, Magarethe von Plettenberg.
Magarethe von Eltz (Geb. Plettenberg), vermählte sich zuerst mit Stephan von Quadt. N. Nach dessen Tode 1564 irgendwann mit Dahin (Daem) von Harff.

1585 - 1982 Familien von Harff sind die Burgherren / Frauen
Im Jahre 1585 schlössen Dahm von Harff und Magarethe von Eltz einen Vergleich, in Folge dessen Dahm von Harff, Dreiborn bekam. Stephan von Quadt, das Haus Einenberg, Franz von Eltz, das Haus Pyrmont, Anna von Eltz, das Stammhaus zu Coblenz erhielt.
Seit 1585 blieb Dreiborn im Besitze der späteren Freiherrn von Harff. Durch einen Vertrag kam die Burg 1982 an die Familie Freiherr Maximilian Raitz von Frentz.
Dreiborn ist landtagsfähiges Rittergut mit einem Komplex von ca. 800 Morgen in Wiesen, Wald und Ackerland.
Die Haus- und Hofkirche der von Harffs war die Pfarrkirche in Olef, wo die Familienmitglieder auch beerdigt wurden.


Die Familie von Harff lässt sich laut Genealogy von Richard Remme offensichtlich wohl zurückverfolgen bis Goedert von Harff (Gest. 1468).
http://genealogy.richardremme.com/tng/getperson.php?personID=I161461&tree=tree01
Leider liessen sich die Vorfahren von Eva Harff nicht ermitteln.




Dreiborn: Gemälde Arnold von Harff (1471-1505). Foto von Professor ? Bild ist (leider in einem mir unbekannten) Privatsitz.
Er lebte in Schloss Harff war ein Wasserschloss an der Erft im Bedburger Ortsteil Morken-Harff

Das bekannteste, ja bis in unsere Gegenwart berühmteste Familienmitglied dürfte Arnold von Harff (1471-1505) sein, der über seine Pilgerfahrt ( 07.11.1496-10.10.1499 (Italy, Syria, Egypt, Arabia, Nubia, Palestine, Turkey, France and Spain) in das Heilige Land, Ägypten und das spanische Santiago de Compostela ein Buch (in Low Rhenish) verfasste.

1505
Arnold von Harff verfasste
über seine Pilgerfahrt in das Heilige Land, Ägypten, und das spanische Santiago de Compostela ein berühmtes Buch.
- Da die Familie von Harff aber erst 1586 die Herrschaft Dreiborn übernahm hat dieser von Harff ausser der Familienzugehörigkeit nichts mit Dreiborn zu tun. B.T. hat ihn wegen seiner Berühmtheit hier mit aufgeführt. Und wegen der Tatsache, dass es ein Gemälde von ihm gibt.



1585
Daem von Harff Herr zu Dreiborn, Fürstlich Jülichscher Rath, und 
Sohn von Mérode, Margaretha de,   d. 1585 und Harff, Nicolaus von,   d. Abt 1569. Verh. 1524
Geb. ??. Gest. ??.08.1596
Verh. 09.06.1564 mit Eltz, Margareta von und zu,   Gest. 19.11.1580
Herr zu Dreiborn, Fürstlich Jülichscher Rath, und seit 1569 Amtmann zu Löwenburg und Lülsdorf  

Drei Kinder von Margareta von und zu Eltz (Geb. Eltz, Margareta von und zu) und Daem von Harff
1. Harff, Daem von Herr zu Dreyborn, Heistert, Hüls[58] und Laurenzbe,   d. Yes, date unknown
2. Harff, Niclaus Friedrich von,   d. 1596
3. Harff, Margaretha von zu Dreiborn,   d. 1617

1596 ca.
Daem von Harff Herr zu Dreyborn, Heistert, Hüls[58] und Laurenzberg
Sohn von Harff, Daem von Herr zu Dreiborn, Fürstlich Jülichscher Rath, und,   d. Aug 1596. und Eltz, Margareta von und zu,   Gest. 19.11.1580
Geb. ?. Gest. ?.
Verh. 09.06.1564 mit Binsfeld, Elisabeth von,   Gest. 1627
Herr zu Dreyborn, Heistert, Hüls[58] und Laurenzberg, Amtmann zu Heimbach
 
1600-1700

Die Burg Dreiborn im 17 Jahrhundert. Das Original zeigte mir der Burgherr Max Freiherr Raitz von Frentz am 20.10.2012 in Dreiborn bei einer Burgführung. Es ist ca. 30 cm Breit x 20 cm hoch. Irgendwie ist das in Holz eingebrannt. Auf der Rückseite steht in Sütterlinschrift:


Übersetzung der Kurrentschrift (nicht Sütterlin) freundlicherweise durch: Dr. Günter Matzke-Hajek 02.2014:

Schloss Dreiborn, Kreis Schleiden i. d. Eifel, 17. Jhd.
Graf v. Jülich 1334 mit Dreiborn von Beyenburg belehnt
1420 Werner von Vlatten erblich von Jülich belehnt
1460 Eynenberg,
1513 Plettenberg,
1544 Eltz,
Seit 1564 die Freiherrn v. Harff durch Heirat mit der Erbtochter Eltz.


1610-1613/1615
Die Familie Eva Schurmann (Geb. Eva von Harff) und Frederik van Schurman hat von ca. 1610-1616/1615 in dem Familienbesitz der von Harff (ab ca. 1585) Burg Dreiborn gelebt, weil sie aus religiösen Gründen von Köln weg gingen.



Li: Eva von Harff (Geboren ca. 1580)
Re: Eva von Harff (Geboren ca. 1580)
Das sind unterschiedliche Gemälde. Mir ist noch nicht bekannt, wo die Original hängen. Und wer diese Fotos gemach hat.
http://www.dbnl.org/tekst/_zev001198601_01/_zev001198601_01_0010.php#310T
Pieta van Beek: Eva von Harff, see Katlijne Van der Stighelen, Anna Maria van Schurman of Hoe hooge dat een maeght kan in de konsten, p.99

Eva von Harff

Tochter von ? und ? Harff (Geb. Lucie/Lucia  Slaun/Schlaun?
Geb. ca. 1580. Gest. 1637.
Verheiratet 11.1602 mit Frederik van Schurman (Geb. 1564. Gest.1623) aus den Niederlanden.

Frederik van Schurman
Sohn von ? und ? Schurmann
Geb. 1564. Gest.1623.
Verheiratet 11.1602 mit Eva von Harff

Drei Kinder von Eva van Schurmann (Geb. Eva von Harff) und Frederik van Schurman
Hendrik Frederik van Schurman ( ca. 1603-1632). Johan Godschalck van Schurman (ca. 1605-1664). Anna Maria van Schurman (05.11.1607- 14.05.1678). Willem van Schurman (ca. 1610- 1615).



Hendrik Frederik van Schurman. Portrait gemalt in Farbe von Anna Maria Maria Schurman. 1623.


Hendrik Frederik van Schurman
Sohn von Eva van Schurmann (Geb. Eva von Harff) und Frederik van Schurman
Geb. ca. 1603-1632. Buried in the Cunerachurch in Rhenen, The Netherlands.
Verheiratet mit ?



Johan Godschalck
van Schurman. Portrait gemalt in Farbe von Anna Maria Maria Schurman. 16??.

Johan Godschalck van Schurman
Sohn von Eva van Schurmann (Geb. Eva von Harff) und Frederik van Schurman
Geb. ca. 1605-1664 in Utrecht.
Verheiratet mit ?



Anna Maria van Schurman. Portrait gemalt in Farbe von Anna Maria Maria Schurman. 16?? (Foto: Wikipedia).

Anna Maria van Schurman
Tochter von Eva van Schurmann (Geb. Eva von Harff) und Frederik van Schurman
05.11.1607 in Köln - 14.05.1678 in Wieverd/Friesland in N.
Unverheiratet.


Johan Godschalck van Schurman
Sohn von Eva van Schurmann (Geb. Eva von Harff) und Frederik van Schurman
Geb. ca. 1610- 1615.
Unverheiratet.


1610-1613/1615 haben alle
in Dreiborn in der Burg gelebt
Anna Maria van Schurman (Es gab sehr viele Schreibweisen des Namens)



Über das Leben von Anna Maria van Schurman



Anna Maria van Schu(e)rman(s) and the Dom Cathedral, Utrecht. Li: Ausschnitt aus Bild daneben. Selbstporträt.
Rundbild: Selbstporträt in Farbe.
Quelle: http://www.annamariavanschurman.org/pictures/6417635247_02afd40fb7_o1/



Li: Künstlerin Elisabeth Perger behaut die Statue von Anna Maria Schu(e)rmann in ihrer Werkstatt. Foto von Historikerin Irene Franken. Historikerin, Kölner Frauengeschichtsverein http://www.frauengeschichtsverein.de. - Mi: Fertige Statue. Foto: Heiermann für Stadtkonservator. - Re: fabrina_internet.


1610-1613/1615 Anna Maria van Schurman lebte in Dreiborn auf dem Familienbesitz der Familie Harff in der Burg Dreiborn mit den Eltern und drei Geschwistern.
Es gab sehr viele Schreibweisen des Namens Schurmann in deutsch, niederländisch, Latein und französisch.
1613/1615 Die Familie zog nach Utrecht in die Niederlande.
1618 Father Van Schurman changed his mind about women and Latin and admitted his daughter into the world of Latin, the language of learning.
1636 Opening of the Utrecht University. Anna Maria van Schurman was invited to write a Latin poem in honour of the university. In the poem she complained about the exclusion of women. So Anna Maria van Schurman was the first female university student of Europe (Utrecht University, 1636) and the most learned woman of her time. he had knowledge of theology, philosophy, medicines and of at least 14 languages (Dutch, German, French, English, Italian, Latin, Greek, Hebrew, Aramaic, Arabic, Syriac, Samaritan, Persian and Ethiopic). She even composed a grammar for Ethiopic. Van Schurman was a multi-talented woman. She was an artist, wrote poetry in German, Dutch, Latin, Greek, Hebrew and corresponded with many learned men and women of the European Res Publica Litteraria (the Republic of Letters), for example from England and Ireland:
See the website www.annamariavanschurman.org for some publications.
Full text: http://dspace.library.uu.nl/handle/1874/235540
(also a text on Ritter Arnold von Harff, some pictures of Eva von Harff and a lot and by of Anna Maria van Schurman)
26.02.2015 First information about Anna Maria van Schumann from Dr. Pieta van Beek, Utrecht University. She makes researches about Anna Maria van Schumann since 1987. In 1997 Pieta van Beek wrote her doctoral dissertation in Stellenbosch on Van Schurman’s Opuscula, entitled Klein werk: de ‘Opuscula Hebraea Graeca Latina et Gallica, prosaica et metrica’ van Anna Maria van Schurman (1607-1678) http://www.dbnl.org/tekst/beek017klei01/).
2015: Vor ca. 400 Jahren verliess die wohl später größte Gelehrte Dreiborns, der Niederlande?, Europas?, die Burg Dreiborn.

Ein Kind von Elisabeth von Harff (Geb. Binsfeld, Elisabeth von) und Daem von Harff
Johann von Harff (?)


Johann von Harff Herr zu Dreyborn, Heistert, Hüls, Langendorf, Vettelhoven und Laurenzberg. Archiv Dreiborn-Harff.

1625 ca.

Johann von Harff Herr zu Dreyborn, Heistert, Hüls, Vettelhoven und
Sohn von Harff, Daem von Herr zu Dreyborn, Heistert, Hüls[58] und Laurenzbe,   d. Yes, date unknown und mother Binsfeld, Elisabeth von,   d. 1627
Geb. ??. Gest. 15.12.1672
Verh. 1630 mit Metternich, Maria Catharina von (Gest. 20.06.1648)


Metternich, Maria Catharina von (Gest. 20.06.1648). Archiv Dreiborn-Harff.

Sechs Kinder von Maria Katharina von Harff (Geb. Metternich, Maria Catharina von) und Johann Harff von Herr zu Dreyborn, Heistert, Hüls, Vettelhoven und
1. Harff, Philipp Wilhelm von,   d. Aft 25 Jul 1696
2. Harff, Damian Salentin von Frh. von Harff Pfaltz-Neuburgischer Rath und Amtma,   b. 13 Mar 1630/31,   d. 1664  (Age 32 years)
3. Harff, Maria Agnes, Freyin von,   d. Yes, date unknown
4. Harff, Maria Margaretha, Freyin von,   d. 21 Oct 1689
5. Harff, Maria Catharina Charlotta, Freyin von,   d. Yes, date unknown
6. Harff, Maria Anna, Freyin von,   d. Yes, date unknown

09.05.1650
Die Familie Harff wurde in den Freiherrenstand erhoben.


Philipp Wilhelm Ignaz Freyher von Harff Her zu Dreyborn. Archiv Dreiborn-Harff.

0
8. 07.1670 Franz Anton, Graf zur Mark und Schleiden verkauft den Walberhof mit mehreren anderen Besitzungen an Johann, Freiherrn von Harff, Herr in Dreiborn, für 10.000 Reichstaler. In dem Kaufvertrag heißt es: „unser ambt Wolseiffen, bestehend im Dorf Wolffseiffen, und auf der Ruhren (Einruhr), Walberhof und einige Häuser unden zu Morsbach sampt den underthanen, renthen, zehnden, Zinsen, Capeunen, hoeneren, Schatz, fischereyen etc.“ (Archiv von Harff).


1690. Burg Dreiborn. Diese Postkarte bekam B.T. als Geschenk von Benedikt Freiherr Raitz von Frentz am 02.07.2015. Es existierte ein Duplikat in dem Nachlass von Judith Freifrau von Harff-Dreiborn (Geb. Raitz von Frentz) in einem Foto-Album von ihr 1982. Auf der Rückseite sind keine weiteren Angaben. - B.T. vermutet, dass Judith Freifrau von Harff-Dreiborn diese Postkarte hat vor 1982 drucken lassen. - Archive Benedikt Freiherr Raitz von Frentz und Bernd Tesch.

1672 ca.
Philipp Wilhelm Ignaz Freyher von Harff Her zu Dreyborn
Sohn von Johann Harff von Herr zu Dreyborn, Heistert, Hüls, Vettelhoven und, und Metternich, Maria Catharina von
Geb. ??. Gest. 01.12.1696
Verh. mit Horst zu Hauss, Maria Catharina von der in 1678 b.
http://genealogy.richardremme.com/tng/getperson.php?personID=I155916&tree=tree01
Frh. von Harff Herr zu Dreyborn, Heistert, (52 ?) Hüls, Vettelhoven, Laurenzberg, Langendorf, Nörvenich, Velbrüggen und Geilenkirchen, Pfaltz-Neuburgischer Kämmerer und seit 1674 Amtmann zu Monjoye

Maria Catharina von der Horst zu Hauss
Tochter von "von der Horst"
Geb. ca. 1660. Gest. nach 08.03.1714/15  (~ 55 years)
Verh. in 1678 mit Philipp Wilhelm Freyher von Harff Her zu Dreyborn
http://genealogy.richardremme.com/tng/getperson.php?personID=I155916&tree=tree01

Kinder von Maria Catharina Harff (Geborene Maria Catharina von der Horst zu Hauss) und Philipp Wilhelm Freyher von Harff

1. Harff, Werner Friedrich Anton, Frh. von herr zu Dreyborn, Wollseiffen, Vettelhoven, Heistert,   b. 16 Jun 1679,   d. 30 Sep 1726  (Age 47 years)
2. Harff, Eleonore Magdalena, Freyin von,   b. 11 Dec 1685,   d. Yes, date unknown
3. Harff, Carolina Adriana Johanna Maria, Freyin von,   d. Yes, date unknown
4. Harff, Freyin Maria Catharina Ambrosina Alvara von Freiin,   b. 13 May 1694,   d. 10 Jan 1728/29  (Age 34 years)
5. Harff, Maria Anna Magdalena, Freyin von,   b. 1 Mar 1695/96,   d. 21 Jan 1765, Müllenark, , Nordrhein-Westfalen, Germany Find all individuals with events at this location  (Age 68 years)


1725. Freiin von Harff. Name unbekannt. Es könnte eine von den oberen Töchtern sein. Archiv Harff-Dreiborn.

1696 ca.
Werner Friedrich Anton Frh. von Harff,

herr zu Dreyborn, Wollseiffen, Vettelhoven, Heistert, Laurenzberg, Hüls, Langendorf, Geilenkirchen, Lindweiler, Ringsheim, Velbrüggen und Nörvenich, Churpfältzischer Rittmeister beim Leibregiment, Kämmerer, Erbmarschall des Herzogthums Jülich
Sohn von Maria Catharina Harff (Geborene Maria Catharina von der Horst zu Hauss) und Philipp Wilhelm Freyher von Harff
Geb. 16.06.1679. Gest. 30.09.1726
Verh. 1705 mit Hoheneck, Eva Francisca von,   d. 9 Dec 1767

Eva Francisca von Hoheneck
Tochter von Frentz, Odilia Maria, Freyin von,   d. Yes, date unknown und Hoheneck, Johann Felix, Frh. von, d. Yes, date unknown 
Geb. ??.??.ca .17..?. Gest. 09.12.1767
Verh. mit Harff, Werner Friedrich Anton, Frh. von 

Kinder von Hoheneck, Eva Francisca von und Werner Friedrich Anton Frh. von Harff
1. Harff, Anna Maria Catharina, Freyin von,   b. 2 Feb 1705/06,   d. 29 Dec 1753  (Age 47 years)
2. Harff, Maria Charlotta Clara, Freyin von,   b. 3 Apr 1707,   d. 1740  (Age 32 years)
3. Harff, Alphons Damian Hyacinth, Frh. von,   b. 7 Oct 1713,   d. 9 Feb 1757  (Age 43 years)
4. Harff, Philipp Franz Anton, Frh. von Herr zu Dreyborn, Heistert, Hüls, Vettelhoven, Lau,   b. 27 Sep 1722,   d. 24 Feb 1778  (Age 55 years)

1701 - 1714
Im Spanischen Erbfolgekrieg zog ein Herr Marlboro mit 25.000 Soldaten nach einer erfolgreichen Schlacht auf dem Rückweg durch Dreiborn. Vom 23.-24.06.1705 übernachtete Herr Marlboro auf dem Wasserschloss.


Totenschild von Philipp Franz Freiherr von Harff. Foto Archiv Dreiborn-Harff.

1726
Philipp Franz Anton, Frh. von Harff  

Herr zu Dreyborn, Heistert, Hüls, Vettelhoven, Laurenzberg, Nörvenich, Niedeggen, Langendorf, Geilenkirchen, Velbrüggen, Poll, Nemmenich, Lindweiler und Enzen, seit 1774 Chur-Mainzischer wirklicher Geheimrath, und seit 1758 Oberamtmann zu Heimbach und Hausen
Sohn von Hoheneck, Eva Francisca von (geborene Freifrau von Hoheneck .Gest. 1767) und Werner Friedrich Anton Frh. von Harff (1679-1726), herr zu Dreyborn, Wollseiffen, Vettelhoven, Heistert
Geb. 27.09.1722. Gest. 24.02.1778
Verh. 1746 mit Reiffenberg, Maria Francisca Angela von,   (Geb. Freifrau von Reiffeneck. Gest. 19.04.1777)

Reiffenberg, Maria Francisca Angela von,  
Tochter von Eltz, Maria Anna von,   d. Yes, date unknown und Reiffenberg, Anselm Friedrich Anton Frh. von zu Sayn Herrn zu Reiffenberg, Baldenstein und Wald,   d. Yes, date unknown
Es gibt auch diese Angabe im Archiv Rheinalnd: Eva Franziska, geborene Freifrau von Hoheneck (gest. 1767);
Geb. ??. Gest. 19.04.1777
Verh. 1746 mit  Harff, Philipp Franz Anton, Frh. von  

12.03.2015 Es existiert ein Foto des Totenschildes für Philipp Franz Anton von Harff­Dreiborn und Ehefrau im Archiv Harff-Dreiborn.

Kinder von Reiffenberg, Maria Francisca Angela von und Harff, Philipp Franz Anton, Frh. von
1. Harff, Franz Ludwig, Frh. von,   d. Yes, date unknown
2. Harff, Maria Antonia, Freyin von,   b. 29 Aug 1756,   d. Yes, date unknown

1722

Dreiborn. 1772. Sicht auf das Schloss und die Gärten von Dreyborn in dem Leyfeldt. Aus Buch von Ernst Wackenroder: Kunstdenkmäler des Kreises Schleiden. 1932. S.114.

1779  
Franz Ludwig, Frh. von Harff,   d. Yes, date unknown
Franz Ludwig Frh. von Harff Herr zu Dreyborn, Heistert, Hüls, Vettelhoven, Laurenzberg, Nörvenich, Langendorf, Geilenkirchen, Velbrüggen, Poll, Nemmenich und Enzen, Churfürstlich Mainzischer Kammerherr seit 1767, des Jülichschen Landtags zu Düsseldorf Director, Ritter des Maltheser Ordens und des Churpfältzischen Löwen-Ordens, und seit 1778 Oberamtmann zu Heimbach und Hausen.
Sohn von Reiffenberg, Maria Francisca Angela von und Harff, Philipp Franz Anton, Frh. von
Geb. 17.07.1747. Gest. 01.11.1814.
Verh. 24.10.1774 mit Clara Elisabeth von Kerpen-Illingen (1751-1825, Tochter des Lothar Franz Frh. von Kerpen)

Zwei Kinder von 1. Ehe mit Clara Elisabeth von Kerpen-Illingen und Franz Ludwig Frh. von Harff
1. Maria Charlotte Antoinette Crescentia Walburge van Harff (1777-1839)
2. Elisabeth Anthonia van Harff (1787-1862)

1779 wurde er von Herzog Carl Theodor mit Dreyborn belehnt

Fünf Kinder von 2. Ehe mit Maria Charlotta Freyin Mohr vom Waldt (Gest. 04.06.1825) und Franz Ludwig Frh. von Harff

1.  Clemens Wenceslaus Philipp Joseph Frh. von Harff, geb. 13. Dec. 1775. Er ist der Vater des gegenwärtigen Inhabers der Burg Dreyborn, Freiherrn Clemens von Harff Landrath zu Schleiden (1863), seit 1848 mit Cundigunde Freyin Raitz von Frentz zu Kellenberg verheirathet.
2. Maria Charlotta Antonetta Crescentia Walburga Freyin von Harff, geb. 8. Oct. 1777, verh. mit Freiherrn Schenck von Stauffenberg, sodann mit Adam Friedrich Frh. von Reding Königl. Bayerischem Kämmerer.
3. Heinrich Franz Joseph Maria Frh. von Harff, starb wenige Tage nach seiner Geburt im J. 1779.
4. Lothar Franz Friedrich Joseph Maria Frh. von Harff, Canonicus domicellaris zu Mainz. Geboren 12. July 1783, gest. 1. August 1805.
5. Elisabeth Antonie Freyin von Harff, geb. 1787, heirathete 1825 den K. Preussischen Regierungsrath Werner Frh. von Haxthausen-Appenburg, und starb als Gräfin von Haxthausen im J. 1862.

1814 ca. -1863 ca noch Herr zu Dreiborn.
Clemens Wenceslaus Philipp Joseph Frh. von Harff,
Geb. 13.12.1775. Gest. ?
Sohn von 2. Ehe mit Maria Charlotta Freyin Mohr vom Waldt (Gest. 04.06.1825) und Franz Ludwig Frh. von Harff
Verheiratet mit Freifrau Anna Katharina von Harff geb. Kirschgens?

1844
Obligation der Freifrau Anna Katharina von Harff geb. Kirschgens, Witwe Clemens Wenzeslaus von Harff, Rentnerin zu Dreiborn, und ihrer Kinder
Sophia von Harff,
Ehefrau Mathias Irmen zu Olef,
Clemens ?, ( Freiherr Clemens von Harff ?)
Franz von Harff und ( Freiherr Franz von Harff ?)
Charlotte von Harff
zugunsten des Edmund Franz Hugo Beissel von Gymnich, Rittergutsbesitzerg zu Schmidtheim, 1839; Zession der Obligation durch dessen Bruder Richard Graf Beissel von Gymnich, Landrat zu Schleiden, – an Philipp Harff, Uhrmacher zu Gemünd, und dessen Schwager Albert Kettnis, Kaufmann ebenda 1844.


Wahrscheinlich: Edmund Franz Hugo Beissel Graf von Gymnich. Maler 1829. 11.07.1798 - 22.08.1863. Maler: S. Meister in 1829.
Wahrscheinlich: Ehefrau Maria Theresia Gräfin von Gymnich (Geb. Freiin von Fürstenberg. 28.08.1880-21.01.1850).
Beide: Archiv Dreiborn-Harff. Landesarchivs NRW Abteilung Rheinland.

1794 bis 1815 hatten die Franzosen das gesamte linke Rheinufer besetzt.
Dreiborn gehörte in dieser Zeit zum französischen Departement Rur.
Die Franzosen müsstem diesem Dreiborn-Herrscher die Burg und alle seine Besitzungen abgenommen und versteigert haben.
Wie das ablief ist B.T. noch unbekannt.


1847: Freiherr Clemens August von Harff, Landrath zu Schleiden. Archiv Harff-Dreiborn.

1844 ca.
Freiherr Clemens August von Harff, Landrath zu Schleiden
Geb.* 06. 08.1821. Gest. † 21.01.1895.
Sohn von ??
Verh. 1848 mit Cunigunde Freyin Raitz von Frentz zu Kellenberg ( 20.03.1824 in Kellenberg Find all individuals with events at this location - 23.08.1906 in Gemünd).
http://wiki-de.genealogy.net/Beitr%C3%A4ge_zur_Genealogie_der_adligen_Geschlechter_2_%28Strange%29/E-Book#E._3
http://wiki-de.genealogy.net/Beitr%C3%A4ge_zur_Genealogie_der_adligen_Geschlechter_2_%28Strange%29/E-Book
Genealogie der adligen Geschlechter von Joseph Strange. Cöln. 1865. Zweites Heft. Bei J.M-Heberle (Heibrich Lempertz).
Dieses ist die wohl älteste Quelle. - Ob alles richtig ist vermag ich nicht zu sagen.
Clemens August von Harff. Seit 01.10.1863 Landrath in Schleiden.
1891 zog Landrat Clemens August Freiherr von Harff in eine Dienstwohnung um, die 1835 der Schleidener Metallindustrielle Carl Poensgen an der Stelle der heutigen VR-Bank errichtet hatte.
20.10.1864 Kreisdeputierter Clemens Freiherr von Harff in Schleiden (endgültig)
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Raitz_von_Frentz
Raitz von Frentz, Maximilian Franz Joseph: Stamm- und Ahnentafel der am 15. Juli 1900 lebenden Mitglieder der reichsherrlichen Familie Raitz von Frentz, Strassburg 1900


Cunigunde Freyin Raitz von Frentz zu Kellenberg

Cunigunde Freyin Raitz von Frentz zu Kellenberg
Geb.* 20. 03.1824 in Kellenberg, Kreis Jülich. Gest. † 23.08.1906 in Gemünd / EIFEL..
Tochter von von Edmund Karl Christian Hubert Freiherr Raitz von Frentz zu Kellenberg (1790­-1842) und Kunigunde Raitz von Frentz zu Kellenberg (geborene Beissel von Gymnich (1794­1861))
Verh. 1848 mit Freiherr Clemens August von Harff, Landrath zu Schleiden, als Kunigunde Magdalena Maria Josepha Walburga Apollonaria Hubertina Joachima Freifrau von Harff.

14.06.1866: Baronin von Harff, Frau Landrath wurde zur Vorsitzenden des "Damen-Vereins zu Schleiden" gewählt worden. Dessen Ziel es war, die durch die Mobilmachung entstandenen oder noch entstehende Not zu lindern, für die Verwundeten der Preußischen Armee Erleichterung zu schaffen und die Hinterbliebenen im Kreise Schleiden zu unterstützen". Österreichischer-Preußischer Krieg.
1888 starteten sie eine Hilfsaktion für diejenigen, die durch eine Feuersbrunst in Dreiborn geschädigt worden waren.
Quelle: 2014. Artikel von Dr. Gabriele Rünger in VdA Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e.V. 2014.

1890
Ein Teil des Archivs der Dreiborner Burg wurde im damaligen Königlich-Preußischen Staatsarchiv zu Düsseldorf aufbewahrt.


Kinder von ? Freiherr Clemens August von Harff, Landrath zu Schleiden und Cundigunde Freyin Raitz von Frentz zu Kellenberg
Ludwig Clemens Ernst Maria Hubert Freiherr von Harff (1856).

1880 ca.
Ludwig Clemens Ernst Maria Hubert Freiherr von Harff
Sohn von Freiherr Clemens August von Harff, Landrath zu Schleiden und Cunigunde Freyin Raitz von Frentz zu Kellenberg
Geb. 13.03.1856 in Dreiborn. Gest. 30.05.1916 in Gemünd
Verh 11.10.1900.in ? mit Helene von Harff (Geb. Helene von Kühlwetter. Geb.31.12.1876 in Düsseldorf. Gest. 25.05.1955 in Gemünd.

Drei Kinder von Ludwig Clemens Ernst Maria Hubert Freiherr von Harff und Cundigunde Freyin Raitz von Frentz zu Kellenberg

Cunigunde (1901). Clemens (1903. War Jesuit. Keine Nachfahren). Franz Ludwig (1905).

Cunigunde Erika Maria Emma von Harff
Tochter von Ludwig Clemens Ernst Maria Hubert Freiherr von Harff und von Cunigunde von Harff (Freyin Raitz von Frentz zu Kellenberg)
Geb. 11.08.1901 in Wiesbaden. Gest. ?.
Ordensfrau vom Heiligsten Herzen (Sacré Couer). Pützchen bei Bonn-Beuel, Herz-Jesu-Kloster).
Unverheiratet.

Clemens Josef Maria Erich von Harff
Sohn von Ludwig Clemens Ernst Maria Hubert Freiherr von Harff und von Cunigunde von Harff (Freyin Raitz von Frentz zu Kellenberg)
Geb. 24.09.1903 in Wiesbaden. Gest. ?.
MItglied der Gesellschaft Jesu (Trier).


Totenschild von Freiherr Franz Ludwig Erich Maria Emmerich von Harff. Foto Archiv Dreiborn-Harff.


Vor 1918 ca. Burg Dreiborn. Beamtenhaus. Dieses ist 1918 abgebrannt. - Archiv Benedikt Freiherr Raitz von Frentz in 2015.


Vor 1918 ca. Burg Dreiborn. Herrenhaus. Ganz rechts ist das große Beamtenhaus, was 1918 abgebrannt sein soll. - Archiv Benedikt Freiherr Raitz von Frentz in 2015.

1916 ca.
Freiherr Franz Ludwig Erich Maria Emmerich von Harff
Sohn von Ludwig Clemens Ernst Maria Hubert Freiherr von Harff und von Cunigunde (oder Cundigunde?) von Harff (Freyin Raitz von Frentz zu Kellenberg)
Geb. 30.10.1905 in Duisburg. Gest. 05.05.1951 in Düsseldorf-Rath.
Verh. in ? mit Judith Sophie Andrea Maria Huberta Josephine Raitz von Frentz,
Keine Kinder.
Daten könnten beim Einwohneramt in Schleiden liegen. Er war Richter in Bonn beim Landgericht.
13.03.2015 Laut Maximilian Freiherr Raitz von Frentz gab es keine Gemälde von Franz Ludwig und Judith von Harff.
13.03.2015 Laut dem Erben des Inventars von Judith Freifrau von Harff-Dreiborn, Fritz Freiherr von Bourscheidt (geb. 1951), hat er keine Gemälde und Fotos der früheren Herrscher von Dreibornherrschern bekommen. Er kennt gesichert auch niemand in der Familie von Bourscheidt, der Gemälde von Judith Freifrau von Harff bekommen hat.
Will mir in den nächsten 14 Tagen aus dem Buch Gota eine Kopie früherer Dreiborn-Herrscher vorbei bringen.

Machte das auch! Danke!


Totenschild von Judith Freifrau von Harff-Dreiborn. Foto Archiv Dreiborn-Harff.


1908. Zusammenkunft der Familie Raitz von Frentz, in der hinteren Reihe die zweite Person von rechts ist Judith Freiin Raitz von Frentz. Auf dem Foto müßte auch die Mutter von Judith zu sehen sein. Welche Person ist noch unbekannt. - Sitzend ganz rechts ist die Urgrossmutter von Benedikt Freiherr Raitz von Frentz (Name ?). - Archiv Benedikt Freiherr Raitz von Frentz in 2015.


1964.06.10 Taufe von Benedikt Freiherr Raitz von Frentz. - Die Dame rechts im weißen Mantel mit Hut ist Judith Freifrau von Harff ( Geb. Raitz von Frentz). - Archiv Benedikt Freiherr Raitz von Frentz in 2015.


1908: Judith Freifrau von Harff-Dreiborn. - 1964.06.10: Judith Freifrau von Harff-Dreiborn. - Archiv Benedikt Freiherr Raitz von Frentz.

Ab ca. 1951 ist sie alleinige Herrin der Burg Dreiborn
Judith Freifrau von Harff-Dreiborn stirbt als letzte Freifrau der Burg kinderlos
Judith Sophie Andrea Maria Huberta Josephine Raitz von Frentz
, .
Einziges Kind = Tochter von Maximilian Franz Joseph Nikolaus Maria Hubertus Raitz von Frentz  (06.08.1860 in Düsseldorf- 07.11.1935 in Bad Godesberg) und Maria Hubertine Henriette Elisabeth Raitz von Frentz (Geborene Maria Hubertine Henriette Elisabeth von Grand-Ry (09.09.1865 in Aachen - 12.07.1940 in Bad Godesberg)).
Geb. 12. 03.1897 in Straßburg. Gest. 21.12.1982 in Schleiden-Gemünd.
Verh. am ? in ? mit Freiherr Franz Ludwig Erich Maria Emmerich von Harff (30.10.1905 in Duisburg - 05.05.1951 in Düsseldorf-Rath).
Keine Kinder.
07.07.2015 Dr. Elmar Neuß: Judith, Freifrau v Harff, die eines der ausführlichen Stichwortregister der "Annalen des Historishen Vereins für den Niederrhein" bearbeitet hat, war bis in die frühen 70er Jahre immer eifrige Teilnehmerin an den Exkursionen des "Historischen Vereins"
28.05. Heiratsdatum beim hiesigen Standesamt (Tel. 02445/89120) noch erfragen
Judith von Harff:
Am 11.06.1946 von Weyer, 53894 Mechernich zugezogen nach Kölner Straße 26, 53937 Schleiden. Umgezogen am 31.08.1977 nach Dürener Straße 12, 53937 Schleiden (Das Evangelische Alten- und Pflegeheim in der Dürener Str. 12, 53937 Schleiden, wurde 1972 gemeinsam von den Kirchengemeinden Gemünd, Schleiden und Hellenthal als reines Wohnheim für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger gegründet. Nebenwohnsitz in Burg Dreiborn, Kirchstraße 33, 53937 Schleiden angemeldet zum 01.03.1953.
Heiratsdatum erfragen bei
m Standesamt Schleiden: Tel. 02445/89120. Ort der Eheschließung: (Damals) 4000 Rath. ute.born@schleiden.de

1982 Freifrau von Harff-Dreiborn vererbte Schloss und Land an Neffe zweiten Grades Maximilian Feiherr Raitz von Frentz in Mechernich-Antweiler. Zur Burg gehören 100 Morgen Land, die Maximilian Feiherr Raitz von Frentz ebenso wie die Jagd, verpachtet habe.
Neuer Burgbesitzer wird Maximilian Freiherr Raitz von Frentz, der als Verwandter adoptiert wurde.

1931
Ein Teil des Archivs der Dreiborner Burg wurde im damaligen Königlich-Preußischen Staatsarchiv zu Düsseldorf aufbewahrt.


1932
 
Li: Burg Dreiborn. 1932. Ansicht von Südwesten. Skizze E. Stahl. Re: Grundriss der ganzen Burganlage (Unten bei 20.10.2012 mit Erklärungen).
Aus Buch von Ernst Wackenroder: Kunstdenkmäler des Kreises Schleiden.S.117.


1930 ca. Burg Dreiborn. Ein Eckturm noch mit Schiefer. Er wurde vor 1940 restauriert. Im Krieg wurde er dann wieder zerschossen. Und anschliessend wieder aufgebaut...- Archiv Benedikt Freiherr Raitz von Frentz.

1944-45
In der Burg waren über 98 Artillerie-Einschläge Der Turmspitze war abgeschossen. Der Beschuss war deshalb so gross, weil - nach Aussage von Herrn Maximilian von Frentz - die nahenden Amerikaner durch den CIA wussten, dass hier die Wehrmacht war und hier Munition lag. In 02.1945 besetzten die Amerikaner Dreiborn. - In der Zeit 1943-45 wurden von ca. 300 Gemälden (?) in der Burg rund 200 entwendet.
12.10.2012 Info von Freiherr von Frentz.


1951 + 1954

Links: Ca. 1951 nach dem Beschuss. Rechts: 1954. - Archiv Benedikt Freiherr Raitz von Frent

1970 Junggesellenverein Dreiborn https://www.jgvdreiborn.com/ - Gründung des Junggesellenvereins Dreiborn durch nur sieben Männer. Ein Hauptziel war die Erhaltung des Brauchtums. Seit 2010 ist der Junggesellen-Verein-Dreiborn ein eingetragener Verein beim Amtsgericht Düren. Die Mitgliederzahl hat sich geändert. In 2018 ca. 61 Mitglieder, und die Aufgaben: Z.B. Organisation von Festen. In 2023 war z.B. der zweite kleine Weihnachtsmarkt: Köstlich gut und viele Besucher: Lohnenswert!

1972
Freifrau Judith von Harff verkauft in den 1970er-Jahren dem Hauptstaatsarchiv in Düsseldorf das Dreiborner Burg-Archiv. Es umfasste neben rund 1.400 Urkunden und Akten auch 4.500 Bibliotheksbände, so dass dieser für die Landesgeschichte wichtige Bestand für die Öffentlichkeit zugänglich wurde. Schließlich vermachte sie im Jahr 1975 dem Hauptstaatsarchiv zudem verschiedene Ahnenportraits und Totentafeln beziehungsweise Totenschilde - ein seltener Schatz für ein Archiv.

1970ern?
Die Familie Harff siedelt von der Burg Dreiborn nach Gemünd, da sie des öfteren einen Arzt braucht, der wegen der schwierigen Winterverhältnisse nicht immer und schnell auf die Burg kommen kann. Vorher hat die Familie Harff mit 11 Generationen ununterbrochen auf der Burg gewohnt.
P.S. B.T. hat das so gelesen oder gehört. Richtig aber ist, dass Judith Freifrau von Harff (siehe oben) schon viel früher ausserhalb der Burg wohnte. Vielleicht gab es dort in der Burg noch einige Räume. Unklar ist auch, wo die Gemälde und Totenschilde vorher lagerten.


1979. Burg Dreiborn. - Archiv Benedikt Freiherr Raitz von Frentz in 2015 aus dem Nachlass von Judith Freifrau von Harff (Geb. Raitz von Frentz).



1964.06.10 Freiherr Maximilian Edmund Raitz von Frentz bei der Taufe seines Sohnes. - 2012. Freiherr Maximilian Edmund Raitz von Frentz. Foto B.T. - 1964.06.10 Freifrau Adelheid Raitz von Frentz bei der Taufe ihres Sohnes Benedikt. - Vor 1997.
Alle SW-Fotos Archiv Benedikt Freiherr Raitz von Frentz. Nachlassfotos von Judith Freifrau von Harff (Raritätsfotos!).

1982
Freiherr Maximilian Edmund Raitz von Frentz
Sohn von Jakobus-Maximilian Edmund Josef Hubert Maria Freiherr Raitz von Frentz (* 7. Juli 1885; † 21. August 1967) und Maria Raitz von Frentz (Geborene von Kesseler (Geb. 30.01.1901. Gest.1974 in Bobbart, verh. 13.05.1924 auf Burg Morenhoven bei Rheinbach). War Senatspräsident am Verwaltungsgerichtshof von Rheinland-Pfalz, Landrat von Koblenz, Landrat von Lippstadt.
Geb. 06.09.1929 in Bonn. Gest. 30.03.2023 in Mechernich.
Verh. am ? mit Adelheid Freifrau von König (Geb 10.07.1936 in Gauten/Ostpreussen (heute Putilowodeutsch Gauten). Gest. 24.07.1997 in Mechernich-Antweiler).

Ein ? Kind von Adelheid Freifrau von König (Geb 10.07.1936) und Maximilan Freiherr Raitz von Frentz
Benedikt Freiherr Raitz von Frentz (1964)

Benedikt Freiherr Raitz von Frentz
Sohn von Adelheid Freifrau von König (Geb 10.07.1936) und Maximilian Edmund Freiherr Raitz von Frentz
Geb. ??.??.1964 in Antweiler
04.03.2015 Langes Telefonat mit Benedikt Freiherr Raitz von Frentz. Er kannte diese website noch nicht. Er besitzt noch Fotoalben mit alten Fotos von Dreiborn. Einsicht Mai 2015 geplant.
www.frentz-historische-baustoffe.de
Dieser wir der Erbe der Burg Dreiborn werden. Laut Vater hat er seinen Wohnsitz, Burg Antweiler, vorbildlich historisch gestaltet. Insofern ist zu hoffen, dass das auch Gutes für die Burg Dreiborn bedeutet.

2000
Die Burg Dreiborn war 6-7 Monate vermietet, um einen Film zu drehen : Die Bluthochzeit. Dazu wurden z.B. Fenster in die Stallungen eingesetzt und andere Veränderungen vorgenommen.


Dreiborner Burg. 2005. Foto B.T.

2007
Eine Filmgesellschaft mietet die Burg Dreiborn für 10 Tage.

2007.27.10 - 16.12.2007, 11.00-18.00 Uhr
Ausstellung mit Urkunden, Fotos, Skizzen, 16 Ölgemälden und 5 Totenschilde über die Familie Harff von der Burg Dreiborn.


Adel und Bild - Formen ständischer Erinnerung. Eine Ausstellung des Hauptstaatsarchives im Stadtmuseum Düsseldorf
. Berger Allee 2. 0211-22065237. Recherchen von der Oberstaatsarchivrätin Dr. Heike Preuß. Im Archiv sind 30 Ölbilder (16 Ölgemälde davon sind ausgestellt) und 8 Totenschilder (5 davon sind ausgestellt).
Der jetzige Besitzer Maximilian Freiherr Raitz von Frentz war anwesend bei der Eröffnung am 26.10.2007.
Landesarchiv NRW. Hauptstaatsarchiv ist in Düsseldorf-Derendorf, Mauerstr. 55. Es besitzt 1400 Akten und Urkunden über die Familie Harff. Diese sind durch ein Findbuch erschlossen. www.archive.nrw-de> Hauptstaatsarchiv Düsseldorf > Aktuelles > 23.10.2007 Eintrag über Ausstellung.

Im Internet ist die Ausstellung veröffentlicht von der Stadt Düsseldorf unter:
http://www.duesseldorf.de/presse/pld/d2007/d2007_10/d2007_10_26/p23609.shtml :

Adel und Bild
Hauptstaatsarchiv zeigt vom 27. Oktober bis 16. Dezember 2007 Exponate der Familie Harff-Dreiborn im Düsseldorfer Stadtmuseum

Das Landesarchiv NRW Hauptstaatsarchiv Düsseldorf präsentiert noch bis 16. Dezember Exponate aus dem Archiv der ehemaligen Herrschaft Harff-Dreiborn in den Projekträumen des Düsseldorfer Stadtmuseums, Berger Allee 2. Gezeigt werden vor allem Gemälde und Totenschilde. Anhand von Urkunden, Akten und Karten aus sechs Jahrhunderten werden dann die abgebildeten Personen vorgestellt. Dabei geht es vor allem darum, die spezifisch adlige Erinnerungskultur und Selbstdarstellung zu präsentieren. In diesem Sinne wird adlige Lebensführung dokumentiert, die bis in die Gegenwart reicht.

Die Familie Harff-Dreiborn. Die Adelsfamilie von Harff, die seit dem Spätmittelalter zu den ältesten und am meisten begüterten Angehörigen ihres Standes in Nordwestdeutschland zählte, ist in den Quellen seit dem 14. Jahrhundert fassbar. Einzelne Familienmitglieder treten im 15. und 16. Jahrhundert insbesondere durch hohe politische Ämter am Jülicher Fürstenhof hervor, welcher damals im Reich, aber auch europaweit, ein gewichtiges politisches Zentrum darstellte. Das bekannteste, ja bis in unsere Gegenwart berühmteste Familienmitglied dürfte Arnold von Harff ( 1471-1505) sein, der über seine Pilgerfahrt in das Heilige Land, Ägypten und das spanische Santiago de Compostela ein Buch verfasste.

Die 1334 errichtete Burg Dreiborn ist heute die höchstgelegene Wasserburg des Rheinlandes. Im ausgehenden 16. Jahrhundert ging die Burg durch Erwerb an die Hauptlinie der Familie von Harff über, die sich fortan Harff-Dreiborn nannte. Neben der zum Erzstift Köln gehörenden Unterherrschaft Hüls war Dreiborn mit einer Größe von rund 50 Quadratkilometern die größte der rund 40 Unterherrschaften des Herzogtums Jülich und wurde zum Ausgangspunkt der Harff'schen Familienpolitik und -wirtschaft.

Das gilt trotz der gesellschaftlichen Veränderungen, die durch die Einwirkungen der Französischen Revolution und damit das Ende des Alten Reiches 1806 hervorgerufen wurden, im Grunde fort bis 1982, dem Todesjahr der letzten Freifrau Judith von Harff-Dreiborn. Vor allem durch Heirat hatte es die Familie seit dem 17. Jahrhundert vermocht, stetig weiter Aufschwung zu nehmen: Durch dieses Mittel, das für die Adelsschicht sicher das hauptsächliche gesellschaftspolitische Instrument war, gingen die Herrschaften und Besitzungen Vettelhoven, Geilenkirchen, Nörvenich und Velbrüggen in ihre Hand über. Denn gerade der Begriff der "Familie" besaß im Adel eine ganz besondere Bedeutung, wie auch die Ausstellung aufzeigen will.

Das Harff-Dreiborner Archiv. Die früheste Nachricht über Ordnungsarbeiten im Harff-Dreiborner Archiv stammt aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Nachdem bereits zwischen 1890 und 1931 ein Teil des Archivs im damaligen Königlich-Preußischen Staatsarchiv zu Düsseldorf aufbewahrt wurde, vereinbarte die bereits erwähnte Freifrau Judith von Harff in den 1970er-Jahren mit dem Hauptstaatsarchiv den Verkauf des Dreiborner Archivs. Es umfasste neben rund 1.400 Urkunden und Akten auch 4.500 Bibliotheksbände, so dass dieser für die Landesgeschichte wichtige Bestand für die Öffentlichkeit zugänglich wurde. Der Preis soll - laut Freiherr Raitz von Frentz am 20.10.2012 - DM 100.000 gewesen sein. - Schließlich vermachte sie im Jahr 1975 dem Hauptstaatsarchiv zudem verschiedene Ahnenportraits und Totentafeln beziehungsweise Totenschilde - ein seltener Schatz für ein Archiv. Ein Preis hierfür ist unbekannt. Die Gemälde wurden bis Mitte der 1980er-Jahre in der Restaurierungswerkstatt des Hauptstaatsarchivs aufwändig bearbeitet und hingen seither im Schloss Kalkum bis 2014, der Zweigniederlassung des Hauses. Ab 2014 sind die Gemälde mit nach Duisburg ins Landesarchiv, Abt. Rheinland, umgezogen. Sie sind nicht mehr aufgehängt.
Die Findmittel werden in Kürze über das gemeinsame Internetportal des Landesarchivs und der Kommunal- und Spartenarchive des Landes Nordrhein- Westfalen (www.archive.nrw.de) einsehbar sein. (mb) .

Anmerkungen von Bernd Tesch nach seinem Ausstellungsbesuch am 15.12.2007:
Die Ausstellung war in zwei Räumen des Düsseldorfer Stadtmuseums. Gezeigt wurden Originalgemälde unterschiedlicher Größe, einige "Totenschilde" (das sind hölzerne Darstellungen mit Helmen und Wappen, etc. mit dem Namen des/der Verstorbenen). Ausserdem schriftliche in Vitrinen gezeigte, handgeschriebene alte, originale Urkunden wie Testamente und Verfügungen. In Rahmen alter Adelsstrukturen, also zeitliche Familien-Zusammenhänge.
Sehr verständlich wurden alle Darstellungen durch kurze, gut verständliche Texte jeweils zu dem Angebotenen. Und Hinweise zur Restaurierung der Gemälde und Archivteile.
Es war ein lohnenswerter Besuch für Menschen, die sich für die Geschichte des Adels und einige Menschen der Burg Dreiborn interessieren. Die Gemälde hängen wohl immer im Schloss Kalkum, der Aussenstelle des Hauptarchivs.
16.12.2007 Anfrage bei der Oberstaatsarchivrätin Dr. Heike Preuß, ob ich einige wenige der gezeigten Gemälde / Totenschilde der Dreiborner Burgherrn in dieser website abbilden darf und den Text zum Adel per email erhalten und abdrucken kann.

2007.10.02
Max Freiherr Raitz von Frentz korrigiert freundlicherweise einige Burgdaten schriftlich.

2007.11.22
Max Freiherr Raitz von Frentz unterstützt mein Anliegen, mehr über die Burg zu erfahren durch zwei sehr freundliche Telefonate mit mir.



http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/findbuch.jsp?archivNr=185&tektId=910&id=056
Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland
1 Behörden und Bestände vor 1816

1.3 Herrschaften
1.3.1 A - M
1.3.1.7 Harff-Dreiborn

Harff-Dreiborn, Akten AA 0580
110.36.02 Harff-Dreiborn, Akten

Signatur : 110.36.02
Name : Harff-Dreiborn, Akten

Beschreibung :
Einleitung
Graf Wilhelm V. von Jülich nahm 1334 sein Schloß gen. Troysfontainez vom Grafen von Luxemburg zu Lehen, bestimmte den Wert der Einkünfte des Schlosses auf 400 Mark jährlich und stellte dazu Einkünfte zu Gemünd, Olef, Herhahn und anderen der Burg benachbarten Orten seiner Grafschaft bereit (Verkooren, Inventaire des chartes et cartulaires du Luxembourg II, Nr. 702).
Dreiborn
war wohl wie Heimbach aus altem Hengebacher Gut über die Grafen von Are- Hochstaden an das jüngere Edelherrengeschlecht von Hengebach gelangt, aus dem das Grafengeschlecht von Jülich entsprossen ist.
Die Dreiborner Burg, vielleicht erst um 1300 erbaut (heutige Anlage aus dem 16.- 19.Jh.), und ihr Zubehör benutzten die Jülicher hernach ständig als Pfandobjekt (1351 – 1419 Pfandinhaber v. Schleiden, v. Mausbach, v. Neuenahr und v. Engelsdorf), bis Werner von Vlatten sie 1420 einlöste und von Herzog Rainald von Jülich zum erblichen Mannlehen empfing. Das sich nunmehr zur Herrschaft fortentwickelnde Lehen Dreiborn gelangte im Erbwege über die v. Eynenberg, Herren zu Landskron (1460- 1522), v. Plettenberg (1523- 1547) und v. Eltz (1547- 1584) 1585 an Daem von Harff (verstorben 1596), zweitgeborenen Sohn des Clais von Harff, Herrn zu Geilenkirchen (Belehnung 1603). In dessen Linie (1650 freiherrlich) blieb die Herrschaft Dreiborn bis zur Französischen Revolution. Sie wurde zur größten jülichschen Unterherrschaft und umfaßte rund 50 km², mit dem Gericht Heistert (aus Hengebacher Besitz der Grafen von Are- Hochstaden durch die jülichsche Nebenlinie Bergheim 1312 an die Grafen von Jülich gefallen, 1464 Herrschaft) und dem – zeitweise besessenen – schleidenschen Land Überruhr gar das Doppelte. Der Versuch des Philipp Franz Freiherrn von Harff, das Amt Monschau vom Herzog von Jülich als Mannlehen hinzuzuerwerben (1748), schlug allerdings fehl. Andernorts konnten die von Harff zu Dreiborn ihren Besitz beträchtlich mehren. Daem von Harff erhielt 1587 bei der Teilung mit seinen Neffen Robert und Johann von Harff zu Geilenkirchen u.a. Haus Kanne (bei Maastricht), Höfe im Land Valkenburg und zu Frauwüllesheim und Mündt (halb). Seine Nachkommen kauften Stück für Stück die kurköfiische Unterherrlichkeit Hüls an, brachten 1670/76- 1712 das Land Überruhr der Grafschaft Schleiden, das sogenannte Amt Wollseiffen, käuflich an sich und bewogen den Grafen von der Marck- Schleiden 1711 zum Verzicht auf die Lehnsherrschaft des 1658 durch Johann Freiherrn von Harff (verstorben 1672) angekauften Hauses Mauel. Derselbe gewann durch seine Heirat (1630) mit Maria Katherina, Tochter des Emund von Metternich, Herrn zu Vettelhoven, und der Maria Elisabeth Print von Horchheim gen. von der Broel, ein reiches Erbe, wenngleich nicht alle Ansprüche durchgesetzt werden konnten: Haus und Herrlichkeit Vettelhoven, die Güter aus dem schwiegerväterlichen Erbe der von Densborn (u.a. Haus Lindweiler, Höfe Poll und Rißdorf) und der Hurth von Schöneck (u.a. Haus Ringsheim, jül. Erbmarschallamt) sowie einen Teil des broelschen Vermögens. Johanns Vater Daem (verstorben 1641) bereitete durch seine Heirat mit Elisabeth von Binsfeld (1599) den späteren Anfall der Häuser Binsfeld und Gertzen vor. Schließlich fiel 1672 der Dreiborner Familie mit dem Tod des Werner Freiherrn von Harff und Landskron das Geilenkirchener Erbe größtenteils zu: die Häuser Geilenkirchen, Nörvenich und Vellbrüggen, Herrlichkeit Hüls (Teil), Höfe Pingsheim, Pissenheim, Güsten u.a.m.; die Einkünfte aus diesen Gütern wurden vornehmlich der Harff- Landskronischen Fundation, einer Studienstiftung, zugewandt. Die Besitzstandsentwicklung soll durch die nachfolgenden genealogischen Schemata veranschaulicht werden. Das auf der Burg Dreiborn gebildete Archiv wurde anscheinend 1729 erstmals durch den Dreiborner Schultheißen Pingen geordnet. Er fügte dabei die ein Gut betreffenden Urkunden, auch vereinzelte Akten wie Güter- und Einkünfteverzeichnisse, ohne Rücksicht auf eine zeitliche Folge zusammen. Die Güter wurden nach dem Ortsalphabet gereiht. Die Gruppen wurden bis 1804 durch Nachtrag älterer Stücke und Zusatz jüngerer fortgeschrieben. In diese Ordnung waren Akten zumeist nicht einbezogen. Pingen selbst hat einen Großteil derselben als Prozeßakten und deren Beilagen formiert. Um 1830 hat J. P. Bremmer eine Inventarisation des Archivs begonnen, die im Ansatz steckenblieb. J. Strange ordnete dann 1864 Urkunden und Akten nach der Herkunft von den verschiedenen Familien und weiter nach deren Gütern bzw. Güterkomplexen. Die Urkunden brachte er in eine zeitliche Folge, und den Urkundengruppen fügte er die entsprechenden Akten, wie sie in der Mehrzahl von Pingen formiert waren, an (geraffte Wiedergabe des Strange- Inventars mit wenigen Umgruppierungen bei Krudewig, Übersicht III S. 10- 15; außerdem S. 278- 282). Nachdem das Archiv wiederum in Unordnung geraten war, wurde es seit 1930 – inzwischen in einem harffschen Privathaus in Gemünd untergebracht – durch die Archivberatungsstelle der Rheinprovinz neu geordnet (vgl. Nachrichten- Blatt für rheinische Heimatpflege 2,1930/31, S.283; 3,1931/32, S.410; 4,1932/33, S.409; 6,1934, S.250; 10,1938, S.325). Dabei wurden die Urkunden von den Akten getrennt und neu regestiert. Im übrigen wurde die Ordnung der Akten nach Strange wiederhergestellt und lediglich das Repertorium von 1864 abgeschrieben. Die Urkunden und Akten betr. Haus Eller, die 1890 dem Staatsarchiv Düsseldorf (Harleß) zur Benutzung ausgeliehen und dort 1900 verzeichnet (vgl. Krudewig, Übersicht III S.14), dann aber "vergessen" worden waren, wurden 1931 durch Vermittlung der Archivberatungsstelle den Besitzern "unauffällig" zurückgegeben und mit dem Archiv Harff- Dreiborn nunmehr als besonderer Bestand wiederum verbunden. 1972 verkaufte Judith Freifrau von Harff das Archiv samt einer ca. 4500 Bände umfassenden Bibliothek dem Hauptstaatsarchiv Düsseldorf, wobei ihr die Nutzung des Archivs und der Bibliothek bis zum Tode bzw. bis zur Übergabe belassen blieb. Das Archiv wurde 1979 in das Hauptstaatsarchiv überführt, 1983 die Bibliothek sowie 30 Ahnenporträts und acht Totentafeln, die die Baronin (verstorben 1982) dem Hauptstaatsarchiv 1975 testamentarisch vermacht hatte.
Das Archiv hat in der Kriegs- und Nachkriegszeit beträchtliche Verluste erlitten. Von den durch die Archivberatungsstelle aufgenommenen 824 Urkunden fehlten bei der Übernahme 196, – darunter auch die älteste, eine Lehnsurkünde Rudolfs von Habsburg für Ritter Gerhard von Landskron von 1276 Nov. 1 (Strange, Beiträge II S. 116f), von 110 Urkunden des Hauses Eller fehlten 26. Die Aktenverluste lassen sich nicht exakt beziffern, sind jedenfalls weit geringer.
Bei der Neuordnung des Aktenbestands wurde der Grundsatz befolgt, die Akten, die in der Masse Güter, Besitzungen, Gerechtsame und Rechtsgeschäfte der Familie von Harff zu Dreiborn und der mit ihr verwandschaftlich – auch geschäftlich – verbundenen und von ihr beerbten Familien betreffen, entsprechend der Herkunft des Besitzes aus einer dieser Familien zusammenzufassen. Demgemäß bleibt beispielsweise eine Akte betr. das Haus Binsfeld dieser Familie zugeordnet, auch wenn das Haus längst in harffschen Besitz übergegangen und das betreffende Schriftgut rein harffscher Provenienz ist. Die vorgefundene Formation der Akten, die nicht von Grund auf verändert werden konnte, schrieb diese Lösung vor. Soweit allerdings die mitunter umfänglichen Konvolute sich sachlich wie zeitlich aufgliedern ließen, ist dies bei der Neuverzeichnung geschehen. Unter die Akten gemischte, nicht mit diesen verzahnte Urkunden wurden zum Urkundenbestand genommen (185 Stücke). Die Akten betr. Haus Eller wurden wieder in den Gesamtbestand eingeordnet. Das kleine Familienarchiv von Harff zu Dreiborn (7 Akten; Oediger, Bestände Bd. 5, S.100), eine Ablieferung des Staatsarchivs Koblenz an das Staatsarchiv Düsseldorf (vgl. Kunstdenkmäler XI, 2 S.114), wurde ebenfalls dem vorliegenden Aktenbestand einverleibt. Die unter den nicht belegten Aktennummern 17- 20, 29, 33- 38, 41, 42, 48 anfänglich verzeichneten Heiratsverträge und Testamente wurden nachträglich zum Urkundenbestand genommen.
11.03.2015 aus dem Internet kopiert:
http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/findbuch.jsp?archivNr=185&tektId=910&id=056
Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland

ab 2010 - 2020

2012


Burg Dreiborn aussen. 2005 im Winter. Foto B.T



Burg Dreiborn aussen. 2012 im Herbst. Frank Fremerey. www.fotokontext.de

Der Rundgang:

 
Der Burgherr Max Freiherr Raitz von Frentz öffnet das Außentor der Burg. Re: Wir sind in der Burg.


Rechts an dem Gebäude neben dem Eingang befindet sich ein Tor mit Wappen und Inschrift.
Der Burgherr Max Freiherr Raitz von Frentz erläutert das Wappen.


Bisher entziffert:

Philipp Wilhelm
Freyher von Harff Her zu Dreyborn
Heisert Huels Langendorff und Laurenzberg
Hoch F-Pfalz Newburgischer durch LC Aammer (vermutlich Kämmerer)
Vidamrtman zu Montoie und Annamaria Catharina Freyfraw von Harff  Freyinne von der Horst  Frau zu Dreiborn.
WER kann noch mehr entziffern ???

B.T.: Das Jahr oder der Zeitraum, wann diese Tafel in der Burg geschrieben wurde, ist B.T. noch unbekannt.
Als einzigen Hinweis kann man die Jahrszahl nehmen, die an dem Gebäude aussen steht, an dem diese Inschrift ist: 1693. Bekannt ist, das die Familie Harff ab ca. 1585 bis 1982 die Burg Dreiborn fast 400 Jahre lang besass.

Iost Diederich v. d. H., Herr zum Haus und Milsen, heiratete Katharina von der Horst zu Hellenbroich.
Deren Töchter Anna Maria Katharina an Philipp Wilhelm, Herrn von Harff zu Dreiborn
Quelle: http://www.genealogieonline.nl/de/west-europese-adel/I1073982562.php

Frh. von Harff Herr zu Dreyborn, Heistert, (52 ?) Hüls, Vettelhoven, Laurenzberg, Langendorf, Nörvenich, Velbrüggen und Geilenkirchen, Pfaltz-Neuburgischer Kämmerer und seit 1674 Amtmann zu Monjoye
http://genealogy.richardremme.com/tng/getperson.php?personID=I155916&tree=tree01
B.T.: Mit diesem Hinweis muss die Aufschrift oben über der Türaufschrift nach 1674 erfolgt sein. Mit den Hinweis auf der Aussenmauer auf dem Burgflügel aussen 1693 und dem Tod von Philipp Wilhelm 1696 könnten die Daten zusammenpassen.


Archiv Harff-Dreiborn. Es soll vielleicht ein Findbuch geben. Das Archiv ist mit nach Duisburg gezogen. Dezernat 2. SB: Franz Kowiak 0203-98721-217. Hauptstaatsarchiv. Landesarchiv Abt. Rheinland. Seit 2014 in Duisburg. Tel. 0203-987210. Schifferstr. 30. 47059 Duisburg. Chef Dr. Bischoff.
04.03.2015 Tel. privat mit Dr. Heike Preuß in D´dorf. Sie kann sich nicht daran erinnern, dass es eine komplette Liste aller Dreiborn-Herrscher in dem Archiv Harff-Dreiborn von der Freifrau Judith von Harff gegeben hat..




Burg Dreiborn innen teilweise 2012. Links ausserhalb des Fotos steht das Burgwohnhaus. Hier links das Beamten-Verwalter-Haus. Daneben von links nach rechts: Stallungen vermutlich für Pferde mit dem großen Tor. Das Querhaus hat innen nicht mehr die Originalbalken (vermutlich aufgrund von Feuer). Der rechte Flügel enthält die Originalbalken und Einrichtung. - Wann diese Stallungen erstmalig erbaut wurden ist B. T. unbekannt. Am rechten Flügel steht aussen 1603. Foto B.T.


Die Originalbalken und Einrichtung. - Foto B.T.



Das Burghaus. Wohnhaus für die Herrschaften. Foto B:T.


Li > Re: Parterre: Alte Lampe im Eingang. Abgedeckter Kamin und Stuckdecke im Rittersaal.



Parterre: Kleine Andachtskapelle neben dem leeren Rittersaal. Nebenräume mit altem Fachwerk.


Li>Re: Schmiedeeiserner Aufgang an der Holztreppe. Foto: Frank Fremerey. www.fotokontext.de . 1. Etage: Offener Kamin, Sitzraum.


Burg Dreiborn. 1932. Ansicht oben ist Norden: Grundriss der ganzen Burganlage. Aus Buch von Ernst Wackenroder: Kunstdenkmäler des Kreises Schleiden. - Die Ziffern sind von B.T. zum Verständnis des unteren Textes am 22.10.2012 eingefügt worden.

2012  Der Turm wurde außen und innen für € 25,000 renoviert. Eine Familie Larres wohnt seit Anfang 2012 hier. Ein Heiler.

20.10.2012 Besichtigung der Burg Dreiborn mit einer Führung durch den Burgherrn Maximilian Freiherr Raitz von Frentz.


Wenn man in dieser EIFEL-Gegend wohnt und öfter an der schön gelegenen Dreiborner Burg vorbei fährt, kommen immer wieder zwei Fragen auf: Warum wird die unbewohnte Burg nicht verkauft ? Wie sieht die Burg von innen aus und wie schafft man es, die Burg einmal zu besichtigen?
Ein Email am 19.10.2012 an mich half: Gerhard Mollweide, Vorsitzender einer Ursprungsfamilie "Trimborn", vermutet, dass diese aus Dreiborn kommt. Leider konnte ich nicht mehr helfen als mit dem oben erwähnten Hinweis, dass Dreiborn auch einmal Trimborn geheißen hat. Das mag diese Gründe haben: Die Menschen früher haben fast alle Dialekte gesprochen. Und aufgrund unterschiedlicher Schreibkünste haben manche Schreiberlinge die Namen so aufgeschrieben, wie sie sie gehört haben. Die Sprache selber änderte sich auch im Laufe der Jahrhunderte.
Wer noch weiß, ob es früher Familien "Trimborn" oder "Drimborn" in Dreiborn gegeben hat, möchte sich bitte bei B.T. melden !

Trimborn http://site.familie-trimborn.de/familie/  http://www.familie-trimborn.de.

Dort steht: Das Wappen der Familie

wappen1760-2frei

1760
Wappen des landesherrlichen Gerichtsbeamten und Steuereinnehmers Johann Gerhard Trimborn
(1695-1762). Er war als Vogt des Herzogtums Jülich-Berg im Amt und residierte in Bürvenich. Die Familie Trimborn stellte nicht nur zwei Vögte des Amtes Nideggen, sondern auch mehrere Pfarrer, Ortsvorsteher, Schöffen und Bürgermeister in Zülpich und Umgebung. Sie stammte ursprünglich aus Dreiborn, Kreis Schleiden, Eifel.
04.06.2017 Torsten Schmitz wiess mich auf diesen Zusammenhang hin.

Immerhin schaffte es Gerhard Mollweide, den Burgherrn Max Freiherr Raitz von Frentz dazu zu bewegen, ein paar Menschen seiner Familie die Burg Dreiborn zu zeigen. Und ich durfte mit !

Für mich war das alles sehr beeindruckend. Das begann mit dem Eintreffen eines "älteren Herrn" in einer jägerartigen Kleidung in einem ganz normalen Auto. Wir wurden ausgesprochen freundlich begrüßt und über Literatur und Historie informiert. Ein kompletter Rundgang vermittelte wirklich den Eindruck darüber, wie die Menschen hier gelebt haben. Die sehr sachkundige Führung dauerte rund zwei Stunden und war so persönlich, dass man den Eindruck bekommen konnte, es sei die erste Führung. Als ich zum Schluss fragte, wie ich mich bedanken könnte, kamen zwei überraschende Antworten: Herr Max Freiherr Raitz von Frentz (geb. 1929) ist schon 83 Jahre und es ist eher seiner 100ste Führung seit 1982. - Riesendank !!

Die frühen Burgen ab 1100 waren mehr "Wehrburgen" statt "Wohnburgen (ab 1700)". Dreiborn war immer mehr Wehrburg.
der normale "Besucher" kommt durch zwei Vorgelände (9) über den rundum-Wassergraben (8) mit einem Damm zu einem Burgtor (2). Diesen Weg benutzten die Bedinsteten und Fuhrwerke mit Ladungen für die Burg. Wenn man also über den Wassergraben über ein großes Tor in das Burggelände eintritt, liegen rechts U-förmig äußerlich gut erhaltene Gebäude (5). Hier waren erdeben ca. 40 -50 Pferde und 40-50 Rinder in Ställen untergebracht. Die Gebäude des ersten U-Schenkel konnte ich besichtigen. Sie sind noch im Originalzustand. Außen steht an diesem Gebäude mit schmiedeeisernen Buchstaben das Jahr 1603. Ob diese Gebäude hier erstmalig errichtet oder nur vergrößert oder erneuert wurden, ist unbekannt. Es gibt nur noch eine andere Jahreszahl in Steinen in der Burg. Über den Ställen verlaufen sehr dicke und lange Balken. Mit Hilfe von Holzbohrungen könnte man das Fälljahr der Bäume klären. - In den anderen Ställen ist wohl das Innenleben erneuert worden, denn - laut Herrn von Frentz - hat es in jedem Jahrhundert mindestens einmal auf der Burg gebrannt. Da die Feuerwehr früher kein oder nicht genügend Wasser hatte, waren die Brände entsprechend groß und richteten Schaden an. "Frühe Feuerwehren" bestanden aus einer Schubkarre mit einem Wasserbehälter drauf und einem Schlauch. Daher hat man in der Mitte des Burggeländes auch zwei große Löschteiche angelegt. Möglicherweise wurde das Wasser auch für die Tiere verwendet. Diese Teiche wurden über den Wassergraben rund um die Burg automatisch mit von den drei Brunnen "Dreiborns" gespeist, die auch jetzt noch zum Besitz von Herrn von Frentz gehören. Durch den Burgeingang kamen auch die Pferdefuhrwerke mit den Abgaben des "10ten". Das Getreide und Heu / Stroh wurde auf riesig großen Speichern oberhalb der Stallungen aufbewahrt. Geht man durch das Tor geradeaus, stößt man auf das "Beamtenhaus" (6). Dort saßen die Menschen, die alles verwalteten.
Links daneben befindet sich das eigentliche Burghaus zum Wohnen (7). Die Herrschaften gelangten von außen her von Dreiborn kommend durch einen Eingang (3) über den Wassergraben und einen Dammweg mit Kutschen durch ein Tor (4) zwischen Burghaus und "Beamtenhaus (6)" ins Burggelände. Wann dieses Burghaus (7) gebaut wurde, ist B.T. unbekannt. Es macht aber nicht den Eindruck, schon zur Erstnennung 1344 dort gewesen zu sein. Es besteht aus den Wohnräumen Parterre und 1. Etage. Die nach oben führende Holztreppe mit schmiedeeisernem Gitter zeigt Lebensspuren: 11 Generationen der Familie Harff sollen hier auf der Burg gewohnt haben. Bei einer Generation von 35 Jahren macht das 385 Jahre Spuren (2012-385 = Baujahr 1627); bei 50 Jahren macht das 550 Jahre (2012-500 = Baujahr 1462), bei 75 Jahren wären das 825 Jahre (2012-825 = Baujahr 1187). Der relativ kleine "Rittersaal" hat natürlich einen Kamin und Stuck an der Decke. Sonst kann man nichts von früheren Zeiten erkennen.

Verkauf der Burg ? Vermietung der Burg ? Die Vorgängerin hat einmal 1 Mio DM zur Wiederherstellung der Burg in die Gebäude investiert. Man sieht heute noch wenig davon. Herr Max Freiherr Raitz von Frentz hat 2011-2012 ca. € 25.000 alleine für die Restaurierung des dicken Turms investierte. Die Teiche und Jagd sind vermietet. In den letzten Jahren hat es mehrere Filmgesellschaften gegeben, die die Burg für Tage oder Monate gemietet haben. So finanziert Herr von Frentz die Erhaltung der Burg. Er hält diesen Weg zur Zeit für besser statt die Burg an einen unwürdigen Verkäufer zu übertragen. Herr Max Freiherr Raitz von Frentz hat einen Sohn (Geboren 1964) und zwei Schwestern (1966, 1968).

2015.03.
Benedikt von Frenz hat noch Fotoalben von Dreiborn. Justitia Turm (Wurde mehrfach zerstört).


1915 Familie Josef Steffens übernimmt als Pächter die Burg Dreiborn

1915.11.01
Josef Steffens übernahm als Pächter die Burg Dreiborn. Er zog mit der Familie von Trierweiler
Josef Steffens übernahm als Pächter die Burg Dreiborn. Er zog von Niedertrierweiler mit seiner Familie nach Burg Dreiborn ins Hauptherrenhaus.
Grund für den Umzug war, dass der Mitbesitzer des Gutes Niedertrierweiler Karl Tobias Landwirtschaft studierte und selbst die Verwaltung des Gutes übernahm. Nach Besichtigung mehrerer Güter nahm Josef Steffens das Angebot des Landgerichtsdirektors Herrn Freiherr von Harff an, als Pächter in Burg Dreiborn einzuziehen und hatte so die Chance, selbstständig einen größeren Betrieb zu leiten. Ostern 1915 wurde der Pachtvertrag in Gemünd abgeschlossen. Der Umzug erfolgte zum 01.November 1915.


1905 ca. Josef Steffens. Archiv Gisela Rubbert.

Josef Steffens
Sohn von Johann Heinrich Steffens (Geb. 1835. Gest. 1919) und Christina Steffens (Geborene Lux. Geb. 1942. Gest.1915).
Geb. 21.12.1867 in Echtz / Düren. Gest. 20.09.1948 auf Burg Dreiborn.
Verheiratet mit Petronella Steffens (Geb. Claßen.18?? in ?. Gest. ??.??:1936 in ?) in 1931.
Josef und Petronella Steffens blieben oben im Herrenhaus wohnen bis zu ihrem Tode in 1936.


1905 ca. Petronella Claßen, verh. Steffens. Archiv Gisela Rubbert..

Petronella Claßen, verh. Steffens
Tochter von ? Claßen und ? Claßen
Geb. 11.03.1948 ?in einem Dorf nahe der holländischen Grenze. Gest. 08.10.1936 auf Burg Dreiborn


1905 ca. Josef Steffens und Petronella Steffens (Geborene Claßen). Archiv Gisela Ruppert.

Vier  Kinder  von Josef Steffens und Petronella Steffens (Geborene Claßen)
Heinrich Steffens (Geb. ?. Gest. ?). Matthias Steffens (Geb. ?. Gest. ? Tödlich verunglückt als 17- Jähriger). Leo Steffens (Geb. ?. gestorben als 5-Jähriger). Elisabeth Steffens (1905 - 1988).


19??. Elisabeth Steffens

Elisabeth Steffens

Geb. 06.07.1905 in Trierweiler. Gest. ??.06.1988 in Köln.
Tochter von Josef und Petronella Steffens (Geb. Claßen)
Verh. mit Heinrich Wollersheim am 21.04.1931 in Dreiborn

01.05.2013 Erste Informationen über die Familie Steffens und Wollersheim von Petronella Gisela Rubbert.
11.05.2013 Um gute Fotos (möglichst Portraits) von allen genannten Personen für diese website gebeten. Und um Fotos von der Burg damals gebeten.
15.05.2013 In einem langen Telefonat überantwortete Frau Gisela Rubbert mir schon viele der Daten oben. Sie Versprach die Fotos nachzuliefern.
22.05.2013 Erneutes Update durch Petronella Gisela Ruppert
29.05.2013 Erneutes Update durch Petronella Gisela Ruppert: Es fehlen noch die Fotos zu allen genannten Personen.

Natürlich würde ich Sie bitten, dass Sie mir von allen Personen, die oben genannt wurden und die in der Burg (wo genau, im Turm ?) gelebt haben, Foto-Scans in hoher guter Auflösung schicken würden. Es fehlen noch die Angaben ?? und vermutlich Angaben zu Ihrer Grossmutter, die da gelebt hat. Könnte Sie diese bitte bei den ? einfügen ?



1931 Familie Heinrich Wollersheim übernimmt als Pächter die Burg Dreiborn


19?? Heinrich Wollersheim

Heinrich Wollersheim
Sohn von Josef und Magdalena Wollersheim (Geborene Wingen)
Geb. 27.06.1901 in Lommersum / Euskirchen. Gest. 13.10.1970 in Bonn.
Verheiratet mit Elisabeth Steffens am 21.04.1931 in Dreiborn


19??. Heinrich Wollersheim und Elisabeth Wollersheim (Geb. Steffens)

Drei Kinder von Elisabeth und Heinrich Wollersheim

Marianne Wollersheim (1932). Petronella Gisela Wollersheim (1933). Rudolf Wollersheim (1935).

Marianne Wollersheim
Tochter von Elisabeth und Heinrich Wollersheim
Geb. 1932. Gest. 1932 bei ihrer Geburt.

Petronella Gisela Wollersheim

Tochter von Elisabeth und Heinrich Wollersheim
Geb. 01.10.1933 in Köln. Wohnt in 2013 in Bonn.
Verh. mit Günther Rubbert am 04.04.1960 in Ahlen in Westfalen.
Wohnt in 2013 in Bonn.

Dr. med. Rudolf Wollersheim
Sohn von Elisabeth und Heinrich Wollersheim
Geb. 17.06.1935 in Köln. Wohnt in 2013 in Köln
Verh. mit ? am ? in ?

1957
Auszug der Familie Wollersheim aus der Burg Dreiborn. Gewohnt haben der Großvater Josef Steffens und Familie als Verwalter nicht im Turm, sondern im Herrenhaus. Es gab damals neben der Landwirtschaft vorwiegend Schafe.
Wann ? Sohn Heinrich Wollersheim hat die Burg Dreiborn später als Pächter übernommen. Er hat unten im Herrenhaus mit Familie gewohnt.

Wann ? 1945. Im Krieg sind alle nach Kommern im Planwagen geflohen. Im Frühjahr Wann ? April ? 1945 kamen sie zurück in die Burg. Sie waren sechs Monate in Kommern gewesen. Zum Weiher hin waren aussen Mauerstücke weg. Da die Gebäude unter Denkmalschutz. standen hat die Familie Harff Unterstützung vom Staat bekommen. Herr von Harff war Amtsrichter in Gemünd. Die Ehe blieb kinderlos.

1981
Diplom-Ingenieurarbeit an der FH Aachen von Rainer Kupp (Geb. 10.01.1957 in Dreiborn) mit dem Thema "Umbau der Burg Dreiborn in eine Reitschule mit Wirtschaftsteil". Idee und Ausführung von Rainer Kupp. Dabei wurde der Istzustand der Burg festgehalten mit Meter-Maßen. Und im Maßstab 1:100 dargestellt. - Diese wurden damals vorgestellt mit ca. 15 DIN A 0 Entwürfen/Zeichnungen, die in einer Box an Trennwänden 10.06.1981 im Fachbereich Architektur vorgestellt wurden.
05.09.2015 Rainer Kupp besucht B.T. Als Idee entwerfen wir eine Extraseite mit Digi-Fotos der wesentlichen Entwürfe innerhalb der nächsten drei Monate. Hier wird dann der Link stehen.

Skizze des Turmes: Gezeichnet von Rainer Kupp 1981 im Rahmen der Erlangung der Ingenieurarbeit. 50 cm H x 40 cm B.


1998 -2005

Der Belgier und Fallschirmspinger, Herr Kremer (links), wohnt als Mieter im Turm der Burg Dreiborn und passt auf die Burg auf. Re: B.T. - Der Baum hat ein extra Foto verdient !



Nachfolgernamen als Verwalter bzw. Pächter:
Herr Karl-Schmitz aus Kommern war Pächter.
Danach Sohn Jürgen Schmitz. Legte Pferdezucht an. Arche 2000 brachte das ins TV. Dann war der Pächter raus.
Berners. Kremer. 2014 ca. Wilhelm Larres. Heiler.

Literatur

Andere Quellen sind: Kirchenbücher von Dreiborn ( ab 1738 ) und Olef, außerdem die Kölner Generalvikariatsprotokolle ( davon gibt es einige Bände )

Rudolf Gossen
Geschichte der Schule von Dreiborn.
Der Leiter der kath. Grundschule bis 2006 hat diese Zusammenfassung aufgrund alter Unterlagen und mit Hilfe von Alfred Wolters und anderen zusammengetragen. Die Schulchronik nach 1945 ging verloren. Unveröffentlicht.
29.11.2007 Herr Gossen verspricht mir eine Kopie zu schicken.

Manfred Haas (geb. 1962)
"Die Wasserburg Dreiborn im Wandel der Zeiten"
Der in Dreiborn geborene und lebende Manfred hat diese Arbeit geschrieben als Abschlussarbeit /Projektarbeit der 10. Klasse der Hauptschule in Gemünd in 1979. Er ist in 2007 staatlich geprüfter Bautechniker und geprüfter technischer Betriebswirt.
17.12.2007 Erste Information von Manfred per email. Habe diese erbeten.

Dr. Harald Herzog
Bogen und Schlösser.
Geschichte und Typologie der Adelssitze im Kreis Euskirchen. S. 215-231 über Burg Dreiborn.
Rheinland Verlag GmbH. Köln. 1989. ISBN: 3-7927-1067-6. - (Veröffentlichungen des Vereins der Geschichts- und Heimatfreunde des Kreises Euskirchen e.V. ; Reihe A, Band 17).
22.11.07 Erste information vom Burgherrn in Dreiborn Max Freiherr Raitz von Frentz, der das Buch besitzt und Harald Herzog kennt.
25.11.07 Harald Schlösser verspricht mir bei einem Telefonat Kopien davon.
Rheinisches Landesamt für Denkmalpflege in der Abtei Brauweiler in Puhlheim / Köln.

Manfred Hilgers
"Krau Schabau Meeresblau". (Krau = Essen. Schabau = Schnaps. Meeresblau = Gesänge mit Erinnerung an ital. Küsten). Er hat in diesem Buch seine Kindheit, Flucht und Rückkehr beschrieben. Und das Dorfleben in Dreiborn. Manfred Hilgers Eltern hatten den Saal Hilgers in Dreiborn. 1996 erschienen in 2 Auflagen. Es ist in 2009 nicht mehr lieferbar. Ca. 240 S. Verlag: Weissdruck.
In 2009 besitzt Herr Hilgers noch ca. 40 unverkäufliche Bilder von Dreiborn.


Dr. Hermann Hinsen
800 Jahre Schloß Schleiden.
Vermutlich enthalten die Werke Abhandlungen über die beiden Orte. 2 Bände. B.T. besitzt diese nicht. Wer der Leser dieser website weiß mehr darüber ?

Edgar Hoss und Vater Willi Hoss
Das Dorf Dreiborn.
Vergangenheit und Gegenwart. Sohn Edgar Hoss hat diese Arbeit geschrieben als Abschlussarbeit der 10. Klasse der Hauptschule in Gemünd. Sein Vater war ihm dabei sehr behilflich
Erschienen 10.1989. Veröffentlicht als kleine Episoden im Mitteilungsblatt der Stadt Schleiden.
22.11.07 Erste information von Max Freiherr Raitz von Frentz, der eine Kopie besitzt.

Daniel Jäger. Sven Kirch, Alfred Wolter
Dreiborn. Das Dorf der Eifel. Buch www.Dreiborn.eu Ca. 2011

Karl Josef Lüttgens. Wohnt in Schleiden. Buch Kriegsjahre. Kriegsende. Und erste Neuanfänge im Kreis Schleiden. Keine Fotos. Berufsschullehrer.

Ruth Schmitz-Ehmke, Barbara Fischer: Die Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Euskirchen. Stadt Schleiden (=Die Bau- und Kunstdenkmäler von Nordrhein-Westfalen I. Rheinland 9.9) Gebr. Mann Verlag, Berlin 1996, ISBN 3-7861-1873-6, S. 157–165 und Abb. 410–433.

Ernst Wackenroder
Kunstdenkmäler des Kreises Schleiden. Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz. Verlag L. Schwann. Düsseldorf. 1932. Nachdruck durch Pädagogischer Verlag. Schwann-Bagel. Düsseldorf. 1982. ISBN 3-590-32116-4. Hier gibt es ein paar Seiten über Dreiborn und seine Burg.  


Dank für Mithilfe:

01.01.2006 Zur Entstehung dieser Detailseite:
Bei der Beschäftigung mit der "Geschichte von Hammer" kam ich (Bernd Tesch) seit Ende 2005 nicht wesentlich weiter. Daraufhin kam ich auf die Idee, zum besseren Verständnis der Vorgänge hier, die Chroniken der Nachbarorte im Rurtal und der näheren Umgebung nachzulesen. Zu meinem ganz grossen Erstaunen fand ich, dass im Internet zwar "fast" jedes Dorf hier eine website-Adresse hat, diese aber vorwiegend NUR zu gewerblichen / touristischen Zwecken genutzt wird. Bei einigen websites gibt es einige wenige Sätze zu der Geschichte, aber auch nirgendwo eine tiefergehende / komplette Seite. Bei den meisten dieser websites aber gibt es nicht einmal diese wenigen Sätze.Meine Versuche, die "Fachleute der Geschichte des Ortes" in den einzelnen Dörfern zu finden, wurden immer aufwendiger. Aber führten oft zu interessanten Gesprächen. Leider aber auch zu den Ergebnissen, dass in so gut wie keinem Ort die "Geschichte von Beginn bis Heute" aktuell aufgeschrieben ist. Weder in einem Aufsatz noch im Internet. In wenigen Büchern gibt es Teilbeiträge bis zum Erscheinungsjahr des Buches.
Es gibt also noch viel zu tun ! Ich freue mich über jeden Beitrag und Baustein. Wesentliche Beiträge werden selbstverständlich mit Namen versehen.

02.10.2006
Dank an Alfred Wolter (geboren in Dreiborn), der sich seit seiner Jugend mit der Geschichte von Dreiborn befasst. Er hat einen 16-seitigen Artikel über Dreiborn geschrieben und spricht das Dreiborner Platt. Ausführlich siehe oben..


01.12. 2007
Rudolf Gossen, der Leiter der kath. Grundschule bis 2006, schickte mir freundlicherweise den Artikel: Geschichte der Schule von Dreiborn. Er hat diese Zusammenfassung von zwei A 4 Seiten aufgrund alter Unterlagen und mit Hilfe von Alfred Wolters und anderen zusammengetragen.

03.12. 2007
Edgar Hoss
aus Berescheid schickte mir freundlicherweise eine 73-seitige Kopie über: Das Dorf Dreiborn. Vergangenheit und Gegenwart. Sohn Edgar Hoss hat diese Arbeit geschrieben als Abschlussarbeit in Gemünd in der Schule. Sein Vater Willi Hoss, früher angestellt bei der Stadt Schleiden mit Zugang zu Archiven, war ihm dabei sehr behilflich.

05.12.2007
Dr. Harald Herzog vom Rheinischen Landesamt für Denkmalpflege in der Abtei Brauweiler in Puhlheim / Köln schickte mir freundlicherweise Kopien seines Buches. Bogen und Schlösser. Geschichte und Typologie der Adelssitze im Kreis Euskirchen. Rheinland Verlag GmbH. Köln. 1989. ISBN: 3-7927-1067-6. S. 215-231 über Burg Dreiborn.


12.12.2007

Prof. Dr. -Ing. Otto Kirch,
geb. in Dreiborn (wie alle seine Vorfahren), schickte mir freundlicherweise den Artikel von Edgar und Vater Willi Hoss aus Berescheid: Dreiborn Vergangenheit und Gegenwart. 1979. Dr. Kirch hat den Original-Artikel in Schreibmaschine mit dem Text-Programm OCR vor vielen Jahren eingelesen und formal überarbeitet. Er hat diesen als pdf-Datei und Word-Datei an B.T. geschickt.
Ausserdem bekam B.T. eine Ahnentafel der Familie Kirch aus Dreiborn. Ausserdem schickte mir Dr. Kirch den Original-Text "De Robäerten" und seine Ü
bersetzung ins Dreiborner Platt: Siehe oben 12.12.2007.


20.10.2012 Foto B.T.

Max Freiherr Raitz von Frentz (*1929). In 2007 informierte mich freundlicherweise der Eigentümer und Burgherr Max Freiherr Raitz von Frentz telefonisch über einige Daten der Burg und korrigierte die Papier-Daten. Am 20.10.2012 traf ich ihn persönlich und hatte das große Vergnügen, die Burg noch unter seiner Führung mit 83 Jahren kennen zu lernen. Mehr dazu oben unter 20.10.2012. - Schon mit 15 Jahren erbte er die Burg Antweiler und zog bereits 1952 dort ein. Es gab damals nur 1 Toilette dort, sodass er diese erst bauen ließ. Die Burg Dreiborn bekam er als adoptierter Sohn infolge Verwandschaft in 1982. Foto B.T. am 20.10.2012.


25.02.2015 Foto aus ihrer website

Dr. Pieta van Beek (Geb. 1958, NL)
Ab 26.02.2015 schriebe Pieta van Beek an B.T.. Sie stellte alle ihre wertvollen Infos über Anna Maria Schumann zur Verfügung. Dies lebte 1610-1613/1615 auf der Dreiborner Burg. A.M.Schumann war wahrscheinlich die berühmteste Gelehrten-Frau von Dreiborn. Sie war die erste weibliche Studentin der Universität Utrecht in Europa. - Dr. Pieta van Beek hat das gesamte Leben von Anna Maria Schuman ab 1987 recherchiert. Es gibt darüber viele Publikationen von ihr. Und ein Buch in niederländisch: "De eerste studente: Anna Maria van Schurman (1636). Utrecht: Matrijs, 2004 (2007). Das Buch wurde übersetzt ins Englische: "The first female university student: Anna Maria van Schurman (1636). 282 pp. Drawings?. Fotos? Size ?. 19??. Publisher Igitur. Utrecht Publishing. The Netherlands. Price ? www.uu.nl/igitur Isbn 978-90-6701-030-6.
Lectori Salutem, dear Herr Bernd Tesch! Thank you so much for your website on Dreiborn Wasserschloss and its inhabitants. I have been to Dreiborn several times, but was not so lucky to speak to the owner. But I spoke to the Belgian-German couple who looked after the house for some time.
I would like you to add to its inhabitants the later famous first female university student, Anna Maria van Schurman who lived at Dreiborn with her mother Eva von Harff, her father Frederik van Schurman and her brothers Johan Godschalck, Hendrik Frederik and Willem.   Anna Maria was born in Cologne in 1607, then at Dreiborn from 1610 till 1613-1615. After that the family moved to Utrecht in the Netherlands.
I am researching her life for since 1987: see the website www.annamariavanschurman.org for some publications.

26.02.2015
Irene Franken. Historikerin, Kölner Frauengeschichtsverein http://www.frauengeschichtsverein.de
Irene lieferte Details und Fotos zu Anna Maria Schumann.

02.07.2015
Benedigt Freiherr Raitz von Frentz (Sohn von Maximilan, dem Inhaber der Burg Dreiborn in 2013). In der schön-kühlen Burg Antweiler hatte ich bei äußeren 39°C wunderbare vier Stunden Gesprächszeit mit dem Burginhaber. Dabei konnte ich vier Foto-Alben aus seinem Archiv durchsehen, die Judith Freifrau von Harff ab ca. 1950 angelegt hatte. Es war ein sehr aufschlussreiches Gespräch über die Historie nicht nur der Familie Harff der Burg Dreiborn. Dank für Kaffee und Kuchen!

Organisation:
23.03.2015 Telefonat mit der gut informierten Frau Kirch (> 30 Jahre dort) vom Vorzimmer des Bürgermeisters. Geschichtsforum Schleiden gibt es seit 2013.
23.03.2015 Telefonat mit und Email an Archivar Schleiden, wilfried.ueck@schleiden.de Tel. 02445-89-360.
Einwohnermeldeamt Herr Klöpker 02445-89-123.
25.03.2015 Nette Mitarbeiterin petra.hilgers@schleiden.de im Einwohnermeldeamt erreicht: 02445-89-402. Älteste Karteikarten im Nachbarraum sind bis 1850; nichts älter. Keine Fotos der Menschen. Einwohner ab 1987 im PC. - Im Nachbarraum sind Karteikarten von den Menschen der Orte, die früher zu Schleiden gehörten. Über Einruhr gibt es keinen Kasten. Vielleicht über Dreiborn?
25.03.2015 Franz Albrecht Heinen in Schleiden: 02445-8448 - Redakteur Kölnische Rundschau. Spezialist für Geschichte und Burg Dreiborn? Fotostudio Tochter Loni Mertens (Verh. Sauerbier) in Euskirchen. 1965-31.-
Foto Judith von Harff. Sibirische Odysse. Geschichtsforum Schleiden, als Herausgeber 180 S. Pfarrer ca. 5,5 Jahre in Sibirien gewesen. 1920 nach Heimkehr alles aufgeschrieben. fox-alpha@t-online.de . Wilhelm Graf von Mirbach-Harff.-
Jaques Putzer. Hellenthal. Kleines Museum über Wappen. Cafe Dressel. Walter Hans. Hollerath. Losheim. Konnte diesen nie erreichen.
Dr. Gabriele Rünger, Tel: +49 2251 14-361, E-Mail: gruenger@euskirchen.de. Stadtarchiv-Euskirchen. Ausstellung letztes Jahr zum Frauentag mit Fotos von Dreiborn-Herrscher. Cunigunde in Dreiborn.
25.03.2015 Mit netter Mitarbeiterin Frau Dardenne aus Dreiborn im Stadtarchiv Euskirchen telefoniert. Haben keine Unterlagen über Dreiborn.
25.03.2015 Kreisarchiv in Schleiden in Euskirchen. Leiterin Frau Pütz.
02.07.2015 Besuch bei Benedikt Freiherr Raitz von Frentz auf der Burg Mechernich-Antweiler.
15.07.2015 Email an Petra Hilgers zwecks Liste von Einruhr und Dreiborn mit alten Hausnummern und neuen Strassenbezeichnungen mit neuen Hausnummern.
15.07.2015: Tel. 02251-15507 mit Frau Lück, Leiterin Kreisarchiv von Euskirchen in Euskirchen:
Es gibt Adressbücher über Dreiborn und Einruhr ?. ab 1924, 1929, 1939, und zwei von den 1950er. Liegen im Kreisarchiv im Kreishaus Euskirchen, Jülicher Ring 32. Raum c 104. Öffnungszeiten Mi, Do, Fr: 08.30-12.30 und Mi 13.30-17.00 und Do 13.30-16.00 Uhr.
04.06.2017: Ich hatte nie vergessen, dass es Todestafeln der Familie HARFF in der Kirche von Olef geben soll, die Namen und Texte der Familie Harff von Dreiborn enthalten. Obwohl die Olef-Pfarre früher die älteste Pfarre hier für die ganzen umliegenden Dörfer inklusive Dreiborn war, gibt es aber keinen ständigen Pfarre mehr. Dieser kommt nur von ausserhalb und betreut mehrere Kirchen. Deshalb konnte ich nie in die immer verschlossene Kirche. Heute nun -auf Pfingstsonntag- war die Kirche zu meiner großen Freude geöffnet.
UND ich kam aus dem Staunen nicht heraus: Mehrere Tafeln und Wappen mit Texten und Jahreszahlen der Familie Harff hängen im Vorschiff. Ich habe das alles fotografiert. So -wie ich es einschätze- sind das gegossene Tafeln. Schwarz gefärbt. Ich werde Benedikt Freiherr Raitz von Frentz darüber informieren und fragen, wer sich schon mit Übersetzung und der Archivierung der Tafel-Texte beschäftigt hat. Vielleicht weiß der Archivar des Monschauer Geschichtsvereins, Bernhard Stein, darüber mehr.
- Um die Kirche herum befinden sich einfach 50 Steinkreuze meist neben der Umfassungsmauer der Kirche. Auch das habe ich zum ersten Mal gesehen. Wissen SIE, ob .sich jemand schon einmal mit den Aufschriften und deren Klärung beschäftigt hat. Diese machen zu, Teil schonen einen sehr alten und verwitterten Eindruck. Könnten das Kreuze von den älteren Burgbesitzern in Dreiborn sein?? Gibt es für die Harff-Tafeln innen und die Kreuze in Olef oder sonstwo einen Spezialisten?
06.06.2017: Meine Versuche, einen Fachmann über die Kirche, die Harff-Tafeln innen im Chor und die Kreuze aussen zu finden, führte mich zu Alfred Käsbach (Tel. 02442-1099) in Olef. Er ist ein "alter Oleffer (*1943. Mitglied des Geschichtsvereins Schleiden). Er wusste auswendig, dass es in Olef bereits eine "Romanische Hallenkirche" gegeben hat. 1497 soll die Kirche -wie sie heute ist- gebaut worden sein. 1697 hat es einen Brand in Dreiborn gegeben. Weil der Turm in Mitleidenschaft gezogen wurde, wurde er 1697 erneuert.- Die Innenausstattung der Kirche wurde 1726 und die Seitenaltare 1730 im Barock- und Rockoko-Stil von der Familie von Harff von der Burg Dreiborn bezahlt. Die Tafeln im Kirchenchor in der Olef-Kirche sind aus schwarzem Marmor.- In den 1980er Jahren wurde eine Heizung angelegt. Dazu musste man in den Keller. Dabei hat man die Familiengruft der Dreiborn-Familie von Harff wohl wieder gefunden. In der Kölnischen Rundschau gab es darüber einen Artikel. - Alfred Käsbach will etwas über die Olef-Kirche schreiben. Datum der Fertigstellung noch unbekannt. - Es gibt eine Liste der Namen der Stein-Kreuze an der Mauer der Olef-Kirche. Das waren wohl Menschen aus den 18 Ortschaften, deren Mutterkirche Olef war. Namen der Familien Harff von Dreiborn waren darauf nicht vermerkt

04.06.2017: Diese Seite wird es in Kürze so nicht mehr hier geben. Das Copyrigt der Seite liegt bei Bernd Tesch 02473-938686. berndtesch @ gmail.com.



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