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Letzte Bearbeitung durch Bernd Tesch: 18.11.2015

Hammer in Europa / Deutschland / EIFEL an der Rur
(vff der Rhorn (1463), Rura, Roire, Ru, Roer, Rohr, Ruhr, Rur)

Hammer in Europe / Germany / forest EIFEL / river Rur




04.07.2008 Hammer von Westen nach Osten




Geschichte von Hammer
Wer nicht weiß, was früher war, kann heute nicht verstehen (Der weise Autor ist mir leider unbekannt !)


Geschichte von Hammer. Chronik von Hammer.
15 Mill: Geschichte von Hammer von 15 Milliarden Jahren bis inklusive 1899
1900: Geschichte von Hammer von 1900-1999
2000: Geschichte von Hammer von 2000-2007
2008: Geschichte von Hammer in 2008

2009: Geschichte von Hammer in 2009
2010: Geschichte von Hammer in 2010
2011: Geschichte von Hammer in 2011
2012: Geschichte von Hammer in 2012
2013: Geschichte von Hammer in 2013
2014: Geschichte von Hammer in 2014
2015: Geschichte von Hammer in 2015



Heimat Hammer in der EIFEL
und die Geschichte des Govers-Tesch-Grundstücks ("Holzhütte") in 52152 Hammer, Grünentalstr. 31.
Dokumentation der Hammer-Geschichte begonnen von Bernd Tesch im Dezember 2001 für seine Frau Patricia Govers-Tesch, für sich selber zum Verständnis des Lebens hier, für die Einwohner von Hammer und für weltweit an Hammer-Interessierte: Inzwischen hat sich heraus kristallisierte, dass Hammer zu den allerbest dokumentierten Orte von Deutschland zählt.

Ich freue mich über jeden Beitrag zu Hammer.

Die Bewohner von Hammer wurden früher von den umliegenden Dörfern auch "Schmankmimm" (Sahne schleckende Katze (Info von Erich Charlier in 2005 und Marlene Rogner in 2007)). Das, weil die Hammerer früher selbst gebuttert haben.
Sie wurden auch mal "Füppsäck" (Füpp = entrahmte Milch) genannt, wenn sie heimlich die Butter entrahmten.
B.Tesch



Vorwort ausführlich

Liebe Leser dieser Webseite in und außerhalb von Hammer / EIFEL,

laut GOOGLE gibt es neun verschiedene Orte Hammer auf der Welt:

Dieses ist der Ort  Hammer von der Gemeinde Simmerath, Aachen, Nordrhein-Westfalen, Deutschland in der EIFEL


In dem Dorf Hammer leben rund 209 Menschen (1. und 2. Wohnsitz zusammen). Ich freue mich über jede interessante, wissenswerte Information zu Hammer im Rurtal und Umgebung. Insbesondere suche ich Fotos von den lebenden und natürlich früheren Menschen / Häusern von Hammer.

Herrliche EIFEL-Grüsse aus unserem "Paradies Rurtal" in Hammer von Bernd T.


"Hammer im Loch, wir finden Dich doch". Ein Spruch des alten Dorfpfarrers von Hammer, Herrn Anton Moritz aus Simmerath. 



Besucherstatist der website www.hammer-eifel.de durch Google ergab für 2009 - 2012

01.-31.01.2012 Besucher: 1.559.  Besuchte Seiten: 2.439.   Neue Besucher: 84,16 %



Januar 2015

Widdau/Widdau-Gruenental.html

Inzwischen gehört "Grünental" der niederländischen Familie Brania, die in liebevoller Arbeit bereits das Fachwerkhaus renoviert hat. In der Zukunft soll es als Gastwirtschaft? Kongress-Center? Campingplatz? wieder vermietet und eröffnet werden.
Das neue Jahrbuch 2015 "Monschauer Land" des Monschauer Geschichtsvereins ist an Tankstellen und vielen anderen Verkaufsstellen im "Monschauer Land" schon zu haben. Eine Fundgrube über so viele alte und gegenwärtige Aktivitäten in unserer Gegend.
Darin gibt es auch einen 12,5-Seiten-Artikel von B.Tesch über die "Hammer-Nachbarn" ab S.67: "Die Pächter der Gastwirtschaft von Grünental
1885-2014". Es gibt noch eine Reihe von Menschen, die sich an "alte Zeiten ihrer Jugend" als sie dort sonntags zum Tanzen hingingen! Leider konnte der ältere Teil meiner Recherchen über die Wollfabrik "Grünenthal 1763-1885" nicht mit abgedruckt werden. Diesen und auch die neuer Geschichte findest Du hier:www.hammer-eifel.de



Suchen ein „Wochenendhaus" in Hammer

Der Aachener Kinderarzt Dr. Frank Friedrichs ist einer der vier Fliegenfischer, die seit 2012 die wunderschöne Rurstrecke östlich "Am Hammerwerk" in Hammer gepachtet haben.
Ehefrau Mariana (Geb. Georganos) Friedrichs und er suchen ein „Wochenendhaus" in Hammer: ein Grundstück mit oder ohne Haus in der Strasse "Am Hammerwerk".
P.S. Ihre Seite über Hammer gefällt mir sehr gut! Ich besuche sie immer wieder gerne.

 
Fotos: 2014. Einsetzen der Forellen an der östlichen Holz-Rurbrücke "Am Hammerwerk".



Februar 2015

05.02.2015
Bis Ende Januar, Anfang Februar war der Winter ähnlich mild wie 2014. Seitdem schneit es ab und zu. Die Temperaturen gehen unter die Null Grad Grenze. Heute liegt noch etwas Schnee auf den Fichet an den Rurtalhängen. Es schneit ein wenig.
Alaaf +Helau
12.02.2015 Fettdonnerstag im Karneval.
Ab 10.00 Uhr treffen sich alle Frauen von Hammer im Feuerwehrhaus oben.
16.02.2015 Rosenmontag im Karneval


März 2015


Hammer. Blickrichtung nach Dedenborn. Anfang März 2015. Der Schnee ist gerade weg. Foto von Patricia-Govers Tesch.


April 2015
24.-26.04.2015, "57. Tesch-Travel-Treffen 1977-2015" für Motorrad-Reisende nah und fern mit weltweiten Teilnehmern in Malmedy.
Veranstalter. Bernd Tesch aus Hammer.


Mai 2015
13.05.2015, 20:00 Uhr: Aufstellung des Maibaumes am Ehrenmal
14.05.2015, 11:00 Uhr: Dorf-Frühschoppen ab 11:00 Uhr. Feuerwehrhaus. Musik. Imbiss. Cafeteria.
Organisatoren: Bürgerverein Hammer und Pferdefreunde Rurtal. e.V. Keine Adressen und websites.


Juli 2015



1882

Volksschule Einruhr 1882. Das waren meist alle Schüler der Volksschule. Archiv E.H.
Wer kennt Menschen ? Wer war der Lehrer?
24.07.2015 Gefunden von B.T. bei Besuch in Einruhr in einem Keller.

25.07.2015 Ich bin seit vielen Jahren auch dabei, dabei auch die Geschichte von Einruhr (und neuerdings Pleushütte) aufzuschreiben. Weil es in Pleushütte auch einen "Pleushammer" gegeben hat. Einige Verbindungen von Hammeren nach Einruhr reichen. Und ich auch einige Unterstützung durch Einruhrer erfuhr. Das älteste mir bekannte Foto von Hammer-Bewohner ist von 1908.
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12.07.2015 Besuch in Hammer : Heinrich Klein aus Bergheim


Henirich Klein in Hammer.

Schon einmal selber über die "Vorzeit in Hammer und Umgebung" nachgedacht? Oder auf Ergebnisse gestossen??

Am 05.07.2015 schrieb Heinrich Klein aus Bergheim an B.T. und berichtete am 12.07.2015 life in Hammer:
Seit 15 Jahren mache ich private Untersuchungen über Zeugnisse des Steinkultes, Menhire, Findlinge, Ley-Felsen, Keltenringe, Wallanlagen und Schanzen. Ich bin auf Ihre Webseiten gelangt. Mir ist zugänglich gemacht worden, dass es im Raume Hammer möglicherweise Steinreihen aus alter Zeit gibt. Aufgrund auch weiterer Erforschungen möchte ich mich etwas der Vorzeit im Raume Simmerath mit Eicherscheid und Hammer widmen.
Mit den Namen Hermeshammer, Erkensruhr haben wir Hinweise auf die Gottheiten Hermes, Herkules und ich vermute dort noch vorzeitliche Zeugnisse, die mit der griech. oder röm. Sage in Verbindung stehen.
Zu Ihrer Information: In Widdau verlaufen mehr als die Hälfte der Straßen auf sogenannten Kalenderlinien (siehe Vorzeitkalender.de). Solche Attribute gibt es etwa nur bei 5 Prozent der Orte in der Eifel. Für mich also lohnenswert.

Heinrich Klein hat den Lammersdorfer Vorzeitkalender mit rekonstruiert: http://www.vorzeitkalender.de/index_lammersdorf.html
Die Gegend hat mich neugierig gemacht. Nun ist als nächstes Hammer, Rohren und Eicherscheid dran.

Besuchen Sie meine Internetseiten
http://www.wisoveg.de
http://www.koelnland.de
http://www.woenge.de
http://www.wingarden.de
http://www.nikola-reinartz.de
http://www.tiberiacum.de
http://www.karmantan.de
http://www.vorzeitkalender.de

B.T.: Ich beschäftige mich nun schon seit 45 Jahren mit der Geschichte der (Rad- und Motorrad-Reisenden und mehr) in allen Kontinenten. Seit 2003 mit der Geschichte der Eifel, Hammer und umliegenden Dörfern. Aber mir ist bisher niemand begegnet, der sich intensiv mit Steinkulten, Menhiren, Findlingen, Ley-Felsen, Keltenringen, Wallanlagen und Schanzen beschäftigt. Ich bin gespannt auf Ergebnisse.



August 2015
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September 2014


Talblick auf Hammer bei Nebel. Foto Patricia Govers-Tesch vom neuen Hochsitz aus. 2014



Oktober 2014




Herbstfotos auf dem nördlichen Talweg von Hammer nach Widdau. Fotos von Patricia Govers-Tesch. 2014


30.10.2015: Haus 30. Hammermühle von 1463. Herbstliches Farbenparadies. Fotos Patricia Govers-Tesch und B.T.





November 2015

04.11.2015.-04.02.2016 Keine Sonne tief im Tal an der Rur am Wendekreis. - Hier Abendsonne und Abendmond bei uns aus dem Fenster zu sehen. - Foto B.T.


Lebende Krippe" in

30 Jahre Lebende Krippe Monschau

Adresse der "Lebenden Krippe": Eingang neben dem Brauereimuseum 52156 Monschau, St.-Vither-Straße 2-8 in der Altstadt.
Aufführung der „Lebenden Krippe“ 2015 in Monschau wieder an den vier Adventwochenenden samstags und sonntags. Beginn 15.00 und 16 und 17 Uhr jeweils 30 Minuten. Bei jedem Wetter.
Geschichte: 1985: Erstmals die "Lebende Krippe" in Höfen. 1989 Verlegung zur Monschauer Burg. 1993: Gründung des Krippenvereins Höfen. 2015: Ca. 100 Mitglieder.
Die Weihnachtsgeschichte der Geburt Jesu wird nach dem Lukasevangelium wortgetreu vorgetragen und dargestellt. Die Laiendarsteller des Höfener Krippenvereins agieren entsprechend dem verlesenen Evangelium und der begleitenden Musik. Beteiligt sind Maria und Josef, der Engel, die Hirten und Hirtenkinder sowie die heiligen drei Könige. Ochs und Esel stehen im Stall; die Schafe bewegen sich frei im eingezäunten Gelände und werden vor und nach den Auftritten insbesondere von den Kindern der Besucher gerne gefüttert und gestreichelt. So bietet die "Lebende Krippe" besonders für Familien mit Kindern ein interessantes Erlebnis und eine Ergänzung zum Weihnachtsmarktbesuch.-
   Das wildromantische Gelände der "Lebenden Krippe" liegt verkehrsgünstig am Eingang zur Monschauer Altstadt am Rande des Naturschutzgebietes „Kleines Laufenbachtal“. Es kann auch von gehbehinderten Personen gut erreicht werden, da keine starken Steigungen zu überwinden sind. Eintritt kostenfrei. Spende erbeten. www.krippenverein-hoefen.de

Eine sehr empfehlenswerte, nicht vergleichbare Aufführung!




Dezember 2015


Eine B.T. Kreation aus Holzscheiten seit 2013, um viele Jahre die grünen Weihnachtsbäume nicht absägen zu müssen.



Der kleine Weihnachtsbaum aus normalen Fichtenzapfen. Links auf dem Holz und rechts vergrößert.




Eine B.T. Kreation aus Zapfen seit 2014.
- Es war einmal ein Weihnachtsausflug in ein Dorf von Frankreich in 2014. Dort sahen wir in einem Restaurant ein gekauftes kleines Zapfenbäumchen (15 cm hoch). Also, bauten wir uns eines (oben). Ganz nett schon, die erste Version mit kleinen Zapfen. - Aber dann fanden wir plötzlich wunderschöne große Zapfen; alle waren geschlossen. Am Kamin "aufwärmen". Und siehe da nach 2 Tagen öffneten sie sich. So entstand ein neuer, schöner Weihnachtsbaum mit großen Zapfen.





Neu: Geschichte und Beschreibung der Häuser nach den alten Hausnummern Haus 01 bis Haus 34




20.01.2012 + 26.02.2013 + 16.09.2014 + 10.01.2015 noch immer:
Nachfolger für Hammer-Website gesucht

Nachdem Bernd T. nun viele Jahre die website von Hammer aufgebaut hat und viele, viele Monate daran kostenfrei gearbeitet hat und diese auch im Netz bezahlt hat, würde ich mich freuen, wenn sich ein qualifizierter NachfolgerIn meldet.
Die Hauptarbeit der Erforschung der Hammer-Geschichte mit seinen alten 34 Häusern bis 1972 und deren Menschen ist eigentlich beendet.
Auch wenn sich das in kleinen Einzelheiten immer wieder ändert. Der Hammer-IT-Spezialist H.E. schätzt den Umfang der Hammer-Website von Text und Fotos auf 750-1000 Seiten. Das ist also ein Hammer-Online-Buch. Mir ist kein Ort / Stadt in Deutschland bekannt, dessen Geschichte von der Entstehung des Multiversums bis heute im Internet so genau dokumentiert ist wie Hammer.
- Intern verfüge ich über eine historische Daten-Adressenliste von "Hammer-Menschen" 1399 bis heute.
- Die Besucherzahlen der website sind ungebremst, neue begeisterte Zuschriften mit Details und Suchanfragen kommen immer noch. Kaum aber neue Infos und vor allen Dingen keine historische Fotos von Hammer und Nachbarorten mehr.

Die Hauptarbeit des NachfolgerIn würde nur darin bestehen, diese Seite Hammer-NEWS zu bearbeiten.
Der Hauptgrund für die Nachfolgesuche ist, mehr Zeit für mein beruflich-persönliches Interesse zu finden, die historische Eroberung aller Kontinente mit dem Motorrad zu erforschen und aufzuschreiben.
- Die weltweit meisten Zusammenfassungen von Motorrad-Reisen 1887 bis heute findest du bisher schon unten meiner beruflichen website: www.berndtesch.de > siehe Moto-Tours > Kontinent auswählen. Dort ist wieder eines meiner Spezialgebiete: ca. 250 Motorrad-Komplett-Weltumrundungen.
- Unter meiner anderen website www.tukutuku.de (das Wort bedeutet Motorrad in der Sprache Lingala) findest du der Welt größte Sammlung von ca. 1555 Motorrad-REISE-Büchern 1910 bis heute von denen ich in Hammer ca. 1000 besitze.
DAS nur zum Verständnis für meine Begründung, einen NachfolgerIn für die Hammer-Website zu suchen.



"Jubiläen" in Hammer und Umgebung in 2014:


Vor 1200 Jahren in 814
Karl der Große starb.

Vor 220 Jahren in 1794  die Franzosen besetzen "Montjoie" in 1794.
Erste bekannte Zählung der Häuser und Menschen und Tiere durch die Franzosen. Um Gelder, Steuern und Tiere / Nahrungsmittel für die Armee einziehen zu können. Und Soldaten für die französische Armee. Es soll unter den Jülicher Fürsten schon frühere gegeben haben, die aber nicht mehr aufzufinden sind. .

Vor 140 Jahren in 1874
1874: Der 1874 angestellte geistliche Schulrektor Heinrich Joseph Müller musste wegen des "Kulturkampfs" den Ort Hammer und Regierungsbezirk verlassen, was starken Widerstand in Hammer auslöste. Erst nach 1886 traten wieder geregelte Verhältnisse ein.
Quelle oben: Auszug aus dem Handbuch des Bistums Aachen, 1994


Vor 100 Jahren in 1874
1914 - 1918 2. Weltkrieg.
Laut Inschrift im Mahnmal in Hammer fielen im 1. Weltkrieg 9 Männer. Dazu hat B.T. online eine Dokumentation erstellt.
Insgesamt fielen unglaubliche 9 Millionen Menschen in diesem Krieg.
Welche sonstigen Konsequenzen der erste Weltkrieg für Hammer hatte, ist B.T. Unbekannt.


Vor 80 Jahren in 1834
1934
In Hammer gab es eine Gaststätte mit einem Krämerladen zusammen. Christel Lauscher (geb. Kaulard) hatte diesen Laden, dessen Existenz seit 1934 geschätzt wurde, übernommen und bis 1975 weitergeführt. Die Wirtschaft Lauscher "Triensche" war ein Haupttreffpunkt für die Jugend. Im Hof gab es ein Tanzzelt 8 x 8 m, dass die Jugendlichen tagsüber auch benutzen durften.

Die Sensation in Hammer war immer der Eisgang, wenn im Frühjahr die 2-3 m starke Eisschollen aufbrachen und sich über den Rur-Rand auf die Wiesen schoben.
Erich Charlier war das erste Mal 1934 in Hammer als Sextaner. Sie machten vom Landschulheim Wanderausflüge nach Hammer. Er malte bereits zu dieser Zeit. Diese Zeichnungen wurden von der SS zerstört (Info von E.Ch. am 23.11.2008).

1934
125 Einwohner in Hammer. Quelle: Ortschronik Imgenbroich.
Freiwillige Feuerwehr in Hammer.

1934-1942
Im Tiefenbachtal unter dem Weihrauchberg gab es 2 Stollen. Ca. 10 km begehbar. Sogar Schienen. Ob - und wieviel - Erz von dort nach Hammer zur Verhüttung gebracht wurde, ist unbekannt.


Vor 75 Jahren in 1939
Beginn des 2. Weltkrieges.


1939
Bau der Rurtalstrasse Hammer - Widdau
Die heutige Grünentalstrasse war früher nur ein Forstweg. Die Rurtalstrasse Grünenthal – Hammer - Dedenborn wurde durch die Organisation TODT neu verlegt und gebaut. Die "Organisation Todt" (OT) entstand im Mai 1938, als Adolf Hitler den durch den Autobahnbau bewährten Fritz Todt mit den Arbeiten für den bis dahin von der Wehrmacht geleiteten Bau des Westwalls beauftragte. In diesem Zusammenhang wurden auch erste Wasserleitungen in Hammer verlegt. Nachdem der Forstweg ausgebaut war hieß er „Neuer Weg“. Erst später Grünentalstrasse. Früher gab es einen Weg "Hiernraff", der bei Magret + Michael Idon hoch ging, dann über die heutige Asphaltstrasse Grünentalstrasse runter, über das Grundstück von Tesch bis ???
17.05.2007 Willi Lauscher erzählte mir, dass man vor dem Strassenbau Hammer - Dedenborn 1939 mit einem Pferdefuhrwerk vierzehn Mal durch das Rurbett musste, um Dedenborn zu erreichen.

1939-1945
Laut Inschrift im Mahnmal in Hammer fielen im 2. Weltkrieg 19 Männer und 1 Frau. Laut mündlicher Aussage von Joseph Krumbeck 22. Das ist bei einer Bevölkerungszahl in 1939 von ca. 122 in Hammer ein extrem hoher Prozentsatz.
Dazu hat B.T. online eine Dokumentation erstellt


Vor 70 Jahren in Hammer 1944 (wird noch auf 2015 erweitert)
Ca. 1944 - 45
Hans Röder (Geb. 27.06.1927, gest. 2006, geb. im Nachbarhaus "Röder" Haus 28, der noch Original "Hammerplatt" sprach) hat in seiner frühen Jugend in der Mühle gespielt. Neben der Achse waren zwei Löcher, die nicht zugebaut waren, da das Wasser dort rein - bzw. rauskommen musste. In diese ist er reingekrabbelt und hat in der Mühle Hebel verstellt, sodass das Schaufelrad sich dann aufgrund des Wassers drehte.
Bis 1944-45 fuhren die damaligen Eigentümer Anton Fink (geb. in Eicherscheid) und Frau Maria Fink (geb. Müllenmeister) aus Eicherscheid (beide wohnhaft in Eicherscheid 7) auch noch in der Kriegszeit mit einem Pferdefuhrwerk von Eicherscheid nach Hammer. Auf diesem waren 20-30 Säcke voller Korn, dass unten in der "Hammermühle" gemahlen wurde.
Die Mühle kam durch die geborene Maria Müllenmeister, verheiratete Fink in den dann gemeinsamen Besitz von Familie Fink. Die Familie Müllenmeister hatte damals auch die Belgenbacher Mühle mit in Besitz.
Anton Fink war während des Krieges nicht in Eicherscheid, so dass Frau Fink alleine in die Mühle fuhr.


1944
Mitte September schlagen die erste Raketen ein. Ab Anfang Oktober Evakuierung der Bevölkerung.
Auf einer Tafel des Naturlehrpfades um Rohren steht ein Schild, welches auf Kriegsschäden hinweist. Dort steht, dass amerikanische und deutsche Soldaten vom 12.09.1944 - 23.02.1945 in der Nord-EIFEL kämpften.


1944
08.10.1944. Der Soldat "Obergefreiter Stockhoff (aus Melle in Westfalen) berichtet in seinem Tagebuch, dass in Hammer die letzte Messe gehalten wird.

08.-15.10.1944 Die Bevölkerung von Hammer wird evakuiert.

29.10.1944
Der Soldat "Obergefreiter Stockhoff (aus Melle in Westfalen) berichtet in seinem Tagebuch, dass Soldaten am 29.10.1944 noch einmal Birkenkreuze in der Schreinerei Kaulard für Gefallene aus Imgenbroich zusammennageln. Es kommt ein schwerer feindlicher Feuerüberfall auf das geräumte Dorf Hammer.

Links: Obergefreite Stockhoff. Foto: Archiv Walter Gombert.


16.12.1944

Beginn der Ardennenoffensive


Vor 60 Jahren in 1954
1954
- Gemeinderat beschliesst den Bau der Schule in Hammer.
- Im Januar-Februar war es 3 Wochen lang zwischen - 20°C bis - 27°C.
- Johanna Pütz, geb. Kaulard (Schwester von Christel Lauscher), starb 1954 an einem Herzinfarkt auf der Strasse. Wegen einer Herzschwäche vermutet man, dass die Kälte auch mit die Ursache gewesen sein kann.


Vor 50 Jahren in 1964
1961-64
Bis 1961 war die Dedenborner Strasse am westlichen Ausgang von Hammer noch eine mit Schotter befestigte Naturstrasse. In drei Abschnittsjahren wurde diese hoch nach Eicherscheid geteert.
Ob die Strasse von Hammer nach Widdau und weiter hoch nach Imgenbroich auch zu dieser Zeit (oder früher) geteert wurde, konnte ich zeitlich noch nicht genau erfassen. Zeitzeuge Helmut Schophoven ist von Grünental noch 1956-7 mit dem Fahrrad auf Schottersrasse nach Hammer und Imgenbroich gefahren. Der Verlauf der Strasse ist nicht mehr geändert worden, sondern nur der vorhandene Schotterweg geteert worden.


1964
Inbetriebnahme des Campingplatzes in Hammer.



Vor 45 Jahren in 1964

1969 Erste Teerstrasse von Widdau nach Hammer
Die Schotterstrasse von Hammer nach Widdau wurde ca. Ende der 60ziger geteert.

1969.08.20





1969. Extremes Hochwasser in der Rur bei Hammer. Archiv Loni und Rudi Jansen.
Die Einwohner packen an fremde Wohnwagen zu sichern.
Im Vordergrund: Arthur Wollgarten,Waldemar Arnolds, Leo Hames. Alle Fotos: Archiv Loni und Rudi Jansen.

2004: Die Umwandlung des Hammerwerkes in ein Dauer-Wohnhaus 2004



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Muster Vorlage für weitere Blöcke oben.

Herrliche EIFEL-Grüsse aus unserem "Paradies Rurtal" in Hammer von Bernd T.


"Hammer im Loch, wir finden Dich doch". Ein Spruch des alten Dorfpfarrers von Hammer, Herr Anton Moritz aus Simmerath.