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www.hammer-eifel.de/Hammer-Geschichte/Hammer-Geschichte-015Mill-1899.html
Letzte Bearbeitung durch B.T.: 30.09.2016



Hammer in der EIFEL an der Rur
(vff der Rhorn (1463), Rura, Roire, Ru, Roer, Rohr, Ruhr, Rur)

oder modern "Hallo Hammer"


Foto Bernd Tesch 2003 . Das wunderschöne Rurtal in Hammer !

Geschichte von Hammer. Chronik von Hammer.
15 Mill: Geschichte von Hammer von 15 Milliarden Jahren bis inklusive 1899
1900: Geschichte von Hammer von 1900-1999
2000: Geschichte von Hammer von 2000-2007
2008: Geschichte von Hammer in 2008

2009: Geschichte von Hammer in 2009
2010: Geschichte von Hammer in 2010
2011: Geschichte von Hammer in 2011
2012: Geschichte von Hammer in 2012
2013: Geschichte von Hammer in 2013
2014: Geschichte von Hammer in 2014
2015: Geschichte von Hammer in 2015
2016: Geschichte von Hammer in 2016


Geschichte von Hammer
Wer nicht weiß, was früher war, kann heute nicht verstehen (Der weise Autor ist mir leider unbekannt !)
Und die Zukunft sowieso nicht (Ergänzung von B.T. in 2014)

Heimat Hammer in der EIFEL
und auch die Geschichte des Govers-Tesch-Grundstücks ("Holzhütte") in 52152 Hammer, Grünentalstr. 31 ein bißchen.
Dokumentation der Hammer-Geschichte begonnen von Bernd Tesch im Dezember 2001 für seine Frau Patricia Govers-Tesch, für sich zum Verständnis des Lebens hier, für die Einwohner von Hammer und weltweit Hammer-Interessierte.

Ich freue mich über jeden Beitrag zu Hammer.

Die Bewohner von Hammer wurden früher von den umliegenden Dörfern auch "Schmankmimm" (Sahne schleckende Katze (Info von Erich Charlier in 2005 und Marlene Rogner in 2007)). Das, weil die Hammerer früher selbst gebuttert haben.
Füppsäck" (Füpp = entrahmte Milch) wurden sie auch genannt, wenn sie heimlich die Butter entrahmten.
B. Tesch


Der kurze zeitliche Durchblick von Hammer:

Wer "Hammer und die Welt und deren Zusammenhänge" besser verstehen will, sollte bei der Entstehung des Multiversums / Universums anfangen. Da, wo unser Wissen beginnt (Dieses Wissen unten ist in Englisch aus meiner anderen beruflichen website www.berndtesch.de von B.T. kopiert).

Multiversum
Die Wahrscheinlichkeit, dass es vor der Entstehung - und auch noch jetzt - unseres uns irgendwie bekannten Universums andere Universen gegeben hat, ist eher wahrscheinlich als das Gegenteil. Jedenfalls müsste das so nach dem "mathematischen Schluß der Vollständigen Induktion von n auf n+1" so sein. Die anderen Universen können gleichzeitig, vorher oder auch nachher dazu gekommen sein. Ein Verfechter dieser Theorie sagte ´mal sehr klug dazu im TV, dass das schwierig zu beweisen sei, weil wir - wegen der Entfernungen - da nie hinkommen würden.

10 - 20 billion (= Milliarden) Universum
Entstehung des Universums. Neuste Informationen sagen, das Universum sei 12,5 Milliarden alt. Und es gibt vermutlich mehrere Universen.

380 Millionen
Die Eifel war ein Meer. Die ersten Tierfunde in der Eifel. Z.B. Korallen.
Laut Marietta Schmitz am 11.04.2007 kennt sie heute noch Fundorte. Marietta besitzt eine kleine Sammlung.

7.000 - 3.000 v. Chr  
Funde von Steinzeitmenschen an zwei Plätzen in Hammer. In jedem Falle zählt das Gebiet im Hammer-Tal zu den ältesten Siedlungsgebieten der Eifel:
Wer nur die "neuere Geschichte von Hammer" lesen will, kann bei 7.000 - 3.000 v. Chr. unten mit den "Erste Hammerfunde" anfangen.

Indogermanen
Das sind Menschen, die die gleichen Sielungsgebiete hatten. Und daher auch dieselbe Sprache sprachen. Sie stammen aus dem Ursprungsgebiet um die Mährische Pforte herum (zwischen Sudeten und Karpaten: sächsisch-thüringischen Schnurkeramiker). Sie kommen nicht aus Indien, sondern sind als hellheutige Menschen dorthin gewandert.

1500 v. Chr. - 650 v. Chr. - 0
Kelten (Hauptvolk Gallier) in Mitteleuropa wie Belgien. Frankreich. Nord-Italien.

1463
Errichtung des "Hermes-Hammer".

1701 Umwandlung des Hermes-Hammer in eine Mahl-Mühle.

2011 Die Zahl der hier lebenden Menschen ist ca. 150 mit erstem Wohnsitz und 200 inklusive zweitem Wohnsitz.


Der lange zeitliche Durchblick von Hammer:

10 - x billion (= Milliarden) years ago. Multiversum.
"Was war denn vor dem "Urknall Big Bäng", der die Entstehung unseres Universums einleitete?? Eine verständliche und logische Überlegung ist die, dass es ausser unserem Universum noch andere vorher und gleichzeitig gegeben hat. Wir sind also ein Teil des MULTIversums. Die Frage nach dem Beweise dafür beantwortet man auch mit der Antwort, dass es räumlich und zeitlich zu weit sei, dort hinzureisen.

10 - 20 billion (= Milliarden) years ago (Neuste Informationen sagen, das Universum sei 12,5 Milliarden alt)
The universe started to exist somehow by exploding a black hole in which all the energy was contrated.

10 - 4.5 billion years ago
The Sun and Earth were created. The earth is one of nine big planets of the sun.
There is and was always huge move in the universe. Possibly out of movement there was a change of gravity and magnetisme in the universe. This caused that parts where pressed on each other and then dust attracted each other at first to smaller Parts which are getting bigger and bigger. Finally becoming Big rocks which attracted each other to Big planets. Most of them were attracted by the gravity of the biggest part which IS the sun. The nine planets could escape somehow the gravity of the sun and started to circel around the sun. This growing took about 1 million years. All of the men / women who have been in satelits speak about the "blue planet earth" because about 70 % of the earth is water. Experts say :"Blue IS the desert colour of the sea". The sun is about 150 mio kms away from the earth. But the every moment changing sun influences the earth each moment by sending parts and energy to it.
Since this time the earth gives his inner heat from the middle (5-6000 °C) to the outside.
The next neighbour galaxie of the sun is the Galaxie of andromeda-Nebel. The distance is 2 billion light years. 1 light second is 386.000 kms.

5 Milliarden
Die Erde bekommt eine feste Erdrinde (Erdkruste)

4 billion years ago

Oxygen (Sauerstoff = O) did not exist. Oxygen came out of plants (= Stromatoliten, Bakterien, Einzeller) as a waste. Oxygen went up in the air and protected the earth against harmful Ozon. There was always enough H2 in the Air. So both connected to H2O which fall down on earth as water. This is the reason that now 2 / 3 auf the earth is full of water.


3 -1 billion years ago

First signs of life on the earth. After the earth got colder the First cells grew in microbe "Archeos" (= das Ursprüngliche, the basic). If this cells came by meteroits from other planets or developed on earth is not proved. Identical one-cells de-veloped to more-cells. These animals specialised later into animals with head and tail and eyes. The gene organises everything of the specialisation from inside.

700.000 - 600.000 mio years ago
The earth probaly was a "total snowball". Beginn der 1. Eiszeit 550 mio years ago

630 mio years ago
After the first "Einzeller Stromatoliten" problay the first "Mehrzeller Euakara" came into the sea. The number of animals in the sea exploded then. The reasons were that the vulcanoes brought back the heat to the earth, snow and ice meated on the earth and the CO 2 from the vulcanoes in the air allowed the sun to bring more heat to the earth. THe temperature chnaged from -50°C to + 50°C.

600 Mill: Nachdem die Kruste aussen erkaltet ist, beginnt der Ur-Kontinent "Pangea" auf dem flüssigen Inneren lanmgsam auseinander zu driften.


400 mio years ago

Plants concered at first the earth. Before there was only life in the sea.


380 Millionen
Die Eifel war ein Meer. Die wohl ersten ersten Tierfunde in der Eifel. Z.B. Korallen. Laut Marietta Schmitz am 11.04.2007 kennt sie heute noch Fundorte. Marietta besitzt eine kleine Sammlung versteinerter Tiere.

370 mio years ago

Out of fishes the first amphibien developed by getting legs. They discovered the mud-land.

320 mio years ago

Insects became wings.Today insects represent 50 % of the animals. Most are still ants.



250 Mill: Der Ur-Kontinent Pangea hat sich geteilt in den Nord-Kontinent Laurasia und den Süd-Kontinent Gondwana

vor 250 Mio years ago
Die wohl ersten nachgewiesenen Zeichen von Pflanzen-Leben in der Nord-Eifel.
Diese ist ein Teil des Rheinischen Schiefergebirges. In 1958-59 wurden bei Woffelsbach (Pölchesberghang) versteinerte Pflanzen aus dem Erdaltertum gefunden.

170 mio years ago

The One-Piece-Continent Pangea (surrounded by the ocean called Panthalassa) on earth so far separated in two big blocks. The northern part was called Laurasis and included N-America, Europe , Asia and the North Pole. The southern Part was called Gondwana and included Africa , South America , India , Anarctica and Australia .



150 Mill: Das Auseinanderdriften des Nord- und Süd-Kontinentes in einzelne große Landmassen dauert Millionen Jahre.

150 mio years ago
First animals discovered the land
(carbs = Pfeilschwanzkrebse). The big "Dinosaurier" developed.

135 mio years ago
Trennung des ersten Gesamtkontinentes Pangea in den Nordteil Laurasia und den Südteil Gondwana.

65 mio years ago
Nordamerika und Eurasien hängen noch zusammen, driften aber an den heutigen Alpen auseinander.
Südamerika trennt sich von Afrika.
Die Antarktis ist zum größten Teil an ihrer heutigen Position doch Australien hängt noch an ihr.
Indien hat sich von Afrika gelöst und bewegt sich auf Eurasien zu.
Theorie: In insgesamt weiteren 500 Millionen Jahren könnte sich der Großteil der Landmasse unserer Erde aufgrund von Kontinentaldriften wieder zum Superkontinent "Pangea Ultima" zusammenschieben

65 mio years ago
An asteroid killed all Dinosaurier. The Dinosaurier have been in some continents.
From the southern part on earth (called Gondwanaland) Africa and India separated.

50 mio years ago

Das Devon ist eine geologische Formation des Paläozoikums und umfasst den Zeitraum um 50 Mio Jahre.
Die EIFEL ist als ein Teil des Rheinischen Schiefergebirges im Zeitalter des Devon geprägt. Das Hohe Venn ist die höchste Erhebung. Der Boden besteht aus Grauwacken, Quarziten, Tonschiefer, Mergeln, Kalksteinen, Dolomiten und verschiedenen Eruptivgesteinen.
Mit 100 Mio - 1 Mio wird der Zeitraum der "Erdgeschichte" im Lexikon angegeben, wo sich das Leben besonders entwickelt. Das Paläozoikum ist der Zeitraum von 100 Mio - inklusive 45 Mio Jahre.

44 mio years ago
Früheste Zeichen von Tieren in der Eifel: In (oder nach ?) der Zeit der Vulkanausbrüche gab es in der Eifel eine reiche Fauna und Flora.
In der Eckfelder Maar bei Manderscheid in der Vulkaneifel fand man ein Skelett des Urpferdes (voigti Propalaeotherium) mit den Abmassen 35-40 cm Schulterhöhe und ca. 70 cm Gesamtlänge.

600.000 years ago - 12.000 v. Chr.
Es wechselten sich vier Eiszeiten ab. Aber es wurde immer wärmer.

300.000 years ago
Frühe Zeichen von Tieren in der Eifel: In Rurberg fand man Unterschenkelknochen des "Rurberger Wildpferdes (Equus caballus)". Es hatte schon die Größe eines Ponys..

25.000 years ago
The "homo sapiens" existed

13.000 years ago

in North-West-India between the rivers Indus and Sarawah a civilisation started. They had houses with three floors and flewing water in 8.000. This civilisation in India stopped about 1.500 before Christ for unknown reasons. Possibly a change of the climate was the reason. This was long before the Egypt civilisation.
Later the Indogerman people came from the north and the inhabitants went south.

12.000 years ago
Aufgrund einer Klimaänderung hin zum Kälteren wurde die Eifel mit Buchen bedeckt.
30.04.2008 Information eines Försters von Monschau. Diese obere Feststellung ist nicht ganz bewiesen ...

10.500 Ende der 4. Eiszeit. Große Naturkatastrophe.
Die Temperatur soll hier 4-5°C unter heutigen Temperatur gelegen haben. Man konnte durch Ausgrabungen bei Buchenloch bei Geroldstein nachweisen, dass in der Eiszeit hier die Tiere Eisfuchs, Renntier, Schneehasen, Schneehuhn und eiszeitliche Käfer gelebt haben.


5.500-2500 v.Chr.
Die Klimaerwärmung verursachte, dass im Eifelraum Mischwälder entstanden: Eichen, Linden, Ulmen, Eschen.
Erst in der kühler werdenenden Zeit zogen sich die Eichen auf Ebenen zurück. Und due Buchen wurden der meist verbreitet Baum.

(➚ Frühgeschichte)
Eisenzeit
  späte Bronzezeit  
  mittlere Bronzezeit
  frühe Bronzezeit
Bronzezeit
    Kupfersteinzeit  
  Jungsteinzeit
Mittelsteinzeit
Pleistozän     Jungpaläolithikum  
    Mittelpaläolithikum
    Altpaläolithikum
  Altsteinzeit
Steinzeit

1 Mio - 1.800 v. Chr. Steinzeit
1 Mio - 8.000 v. Chr. Altsteinzeit
Primitive Steinwerkzeuge. Jäger, Fischer, Sammler. 500.000 v. Chr.
Jäger und Fischer waren in der Region um Aachen.

8.000 - 4.000 v. Chr. Mittelsteinzeit

Steinwerkzeuge als Kleingeräte, sogenannte "Mikrolite" (oft nur 2-3 cm groß) sind charakteristisch für die Mittelsteinzeit. Besser behauene Steinwerkzeuge. Beginn der Töpferei. Viehzucht. Körneranbau (Gerste). Wildgruben zum Tierfang. Hund.

8.000 - 3.000 v. Chr.

Erste Hammerfunde von dem Sohn Norbert Charlier von Erich Charlier und Schülern.

Die ersten Hammerfunde wurden durch Experten des Rheinischen Landesmuseums Bonn (?) geschätzt.

Diese ersten Funde in Hammer wurden 1959 durch den damaligen Schüler und Sohn von Erich Charlier, Norbert Charlier, gemacht als ein Bagger hinter dem Hotel Schütt arbeitete. Schüler und Lehrer Charlier fanden bei systematischem Suchen an zwei Stellen: Schaber, Bohrer, Keile, Messer, Speer- und Pfeilspitzen. Es konnten zwei Steinzeitsiedlungen diesseits und eine weitere jenseits der Rur, beide unweit auf einem Hügel von Hammer in Richtung Dedenborn gelegen, lokalisiert werden. Nach Beurteilung durch den damaligen Hammer-Lehrer, Erich Charlier, müssen zahlreiche Feuersteinwerkzeuge nach ihrer Art der Bearbeitung der Mittleren Steinzeit zugeordnet werden ("Hammer- das Dorf im Rurtal" von Kurt Förster. Herausgeber Eifelverein Ortsgruppe Eicherscheid. Nov. 1995)
09.02.2003: Herr Charlier erzählt mir in Hammer, dass sein Sohn Norbert bei Baggerarbeiten ein Feuersteinwerkzeug gefunden hat und er daraufhin die Gegend systematisch mit Schülerketten abgesucht hat. Die Funde sind ab ?? im Rathaus in Simmerath in Vitrinen zu sehen.

Die als "Artefakte", Werkzeuge der Urmenschen aus der Erdneuzeit / Quartär in Hammer, gekennzeichneten Teile sind machmal nur 1,5 - 4 cm gross. Die Pfeilspitzen wurden - zur Anschauung - wieder neu mit Hölzern verbunden. Besonders eindrucksvoll sind ein Kerbschaber und eine Bogenschaber aus Hammer in diesen Vitrinen.

4.000 -1.800 v. Chr. Jungsteinzeit.
Sehr gut bearbeitete Steinwerkzeuge. Oft geschliffen und poliert. Steinbohrmaschine. Ackerbau. (Gerste. Weizen. Hirse. Hülsenfrüchte. Flachs). Webrahmen. Spindel. Oftmals verzierte Tonwaren (Band- und Schnürkeramik).
- Die Menschen griffen massiver in die Eifel-Landschaft ein. Abholzungen und Brandrodungen zum Zwecke für neue Felder und Viehwrtschaft.

3000-2500 v. Chr.
Der Mensch beginnt großräumiger in die Natur einzugreifen. Abholzungen und Brandrodungen für Getreideanbau und Viehzucht. Anschliessende Verödung der Flächen, weil man nichts mehr anbauen konnte. Heideentstehung,

Ca. 1450 v. Chr.
Die "grossen und blonden" Germanen entwickeln sich in Skandinavien und Norddeutschland. Sie breiten sich allmählich z.B. durch die Gruppe der Teutonen nach Süden aus und vertreiben später die Kelten über das Westufer des Rheins


Keltensiedlung


Keltensiedlung im Turm der Burg Nideggen. Dargestellt in einem Modell wie sie möglicherweise auf einem Hügel / Berg gelebt haben. B.T. hat die größte bisher in Europa gezeigte Ausstellung über die Kelten 2010 in Bad Völcklingen (bei Saarbrücken) gesehen (mit wunderbarem Katalog). Und die Mini-Kelten-Ausstellung in St. Vith in 2011 im Heimat-Museum (mit kleinem Katalog über die Keltengräber in Belgien). Dieses Modell ist das beste mir bekannte, welches eine Vorstellung über ihre Siedlungsweise vermittelt.

750-450 v. Chr.: "ältere Eisenzeit"
Die "Indogermanen" (oder außerhalb Deutschlands auch "Indoeuropäer" genannt) sprechen Sprachen, die im Wortschatz und Formenbildung stark übereinstimmen: Von den Indern bis zu den Germanen.
Die Völkergruppe der Kelten spricht eine indogermanische Sprache. Die Gallier (lat. Galia) waren das Hauptvolk der Kelten. Sie wohnten in Gallien, d.h. in West-und Mitteleuropa, in den Alpenländern und im Balkan. In der Zeit von ca. 750-450 v. Chr., der "älteren Eisenzeit", waren sie auch Träger der "Hallstatt-Zeit". Diese war u.a. ausgeprägt durch mehr Eisen-Schmiedearbeit
Gallien umfaßte z.Zt. der römischen Republik ca. Belgien, Frankreich und Oberitalien.
Die Kelten. . – Die Schmiede Europas
Mit der »keltischen Völkerwanderung«, die seit dem 5. Jahrhundert v. Chr. große Teile Europas erfasste, bildete sich eine hoch entwickelte städtische Kultur (ca. 450-100 v. Chr.) heraus. Die Vorherrschaft der Kelten beruhte auf der Überlegenheit ihrer eisernen Waffen – Produkte eines leistungsfähigen Schmiedehandwerks.

400 - 200 v. Chr.

Die Germanen dehnten sich nach Süden aus und vertrieben allmählich die Kelten, die über den Rhein auswichen. Die Kelten eroberten / besiedelten allmählich Gallien, Oberitalien (400-200 v. Chr. bedrohten sie die Römer vor Rom), Spanien, England und Irland.
Die Gottesmutter der Kelten "Brigida" wurden in christlichen Zeiten zur "St. Brigitta". Sie ist bis heute noch in Erinnerung und wird in Einruhr noch verehrt.



Kelten-Anlage mit den drei Gottheiten bei Nettersheim-Oesch. Foto B.T.. 04.09.2006

191 v. Chr

Die Römer hatten alle Kelten südlich der Alpen unterworfen.
Keltische Nachweise durch Funde sind im Monschauer Land und in Hammer nicht bekannt. Im ehemaligen Nachbarkreis Schleiden wurden bei Nettersheim und Oesch Ausgrabungen von keltischen Heiligtümern gemacht: Drei weibliche Gottheiten. Allerdings gibt es heute noch landschaftliche Wälle und Worte, die von den Kelten kommen. https://www.uni-trier.de/index.php?id=37329

58 - 51 vor Chr

Der Römer Caesar hatte im "Gallischen Krieg" zuerst die Gallier-Kelten (= Gallia Transalpina) nördlich der Alpen unterworfen. Da die zahlenmäßig überlegenen, aber im Krieg nicht so geschulten Germanen aus den Nachbarländern "der römischen Provinz Galliens (ca. Frankreich heute)" wie Belgien, Niederlande und am linksrheinischen Ufer den Römern Widerstand leisteten, eroberten die Römer diese germanischen Gebiete. Diese linksrheinischen Gebiete nannte man später "die römische Provinz Germanien". Fast alle Kelten und viele Germanen wurden "romanisiert". Zur Überwachung dieser Gebiete wurden weite Wege mit Türmen und befestigten Lagern aus Holz angelegt. Durch diese Abholzung litte der "Urwald" mehr und mehr.

Die Römerzeit hier. Sie kannten aber wohl das Rurtal. Und natürlich die Verbindungswege von Trier bis Köln
Wann die Römerzeit genau begann und endete ist nicht genau bekannt. Aber der Beginn liegt wohl bei 58 v. Chr. Das Ende bei ca. 400 n Chr.
- Die Römer waren nicht nur Eroberer, sonderten verbesserten auch die Lebenssituation der "Ur-Eineinwohner" mit Thermen, Aquädukten und bäuerlichen Gutshöfen. Diese wurden auch "Römische Villa" genannt (Aus Villa Rustica. Die Eifel. Zeitschrift des Eifelvereins. Heft 4, 2014. Die Villa rustica (250 m x 120 m) in Blankenheim (1. bis 4. Jahrhundert n. Chr) ist ab Juli 2014 wieder der Bevölkerung zugängig).
- Interessenten an den "Römern" hier können sicher im Internet unter dem EU-Projekt "Strasse der Römer" (Agrippastrasse. Via Belgica. Erlebnistraum Römerstrasse) mehr finden.
- Natürlich waren die Römer an vielen Stellen auch im Monschauer Land: Es gibt hierzu reichlich Funde. Sogar drei Orte: Mützenich (Römerhelmfund in 1783, www.hammer-eifel.de/Muetzenich/Muetzenich.htm , Konzen, Kesternich), deren Namen sogar auf römische Wurzeln hinweisen. Sie lagen wohl an oder in der Nähe von römischen Straßen.
-  Die heutige "Rur" hieß z.Zt. der Römer "Rura".
-  0-200 nach Chr.: Zahlreiche archäologische Funde bezeugen eine erste umfangreiche Erschließung des hiesigen Raumes "Simmerath" durch die Römer. Erinnerungen der Menschen gehen weiter durch mundartliche Worte, Straßen und Flurbezeichnungen in Einruhr, z. B.: "Auf dem Römer" oder "Römischer Kuhl". http://www.hammer-eifel.de/Einruhr/Einruhr.htm
vor 0
-  Zur Römerzeit führte eine Straße, aus den westlichen Regionen kommend, über das Venn von Konzen kommend an Simmerath vorbei über Kesternich nach Einruhr zur Heilsteinquelle. In Einruhr weiter durch eine Furt bei der Einmündung der Erkensruhr in die Rur. Und weiter in das Rheingebiet.

- Caesar berichtete auch, dass er 56 v.Chr. mit seinen Truppen durch einen undurchdringlichen Urwald "Arduenna Silva (Wald der Arduenna) und Sümpfe musste!

0
Die Römer verleihen der Stadt Aachen und Umgebung eine erste Blütezeit 400 Jahre lang.

250 nach Chr.
Völkerwanderung: Bewaffnete Germanen überquerten den Rhein Richtung Westen. Dabei überfielen sie die Gallisch (= keltisch)- Römische Bevölkerung. Für den Nau der Schutzanlagen und Wachttürme brauchte man jede Meneg Holz aus den EIFEL-Wäldern.

400 - 500 nach Chr.
Die Franken brachten die römische Staatsorganisation zum Einsturz. Erste planmäßig Besiedlung dieses Eifelraumes durch die Franken mit Rodung der Wälder zum Anlegen von Feldern. Die Menschen waren damals schon christianisiert.

486 nach Chr.
Nach dem Abzug der Römer kamen die Franken. Clodwig I gilt als Gründer des Frankenreiches. Er vernichtete die verbliebenen Römer.

747-814 Karl der Große

Karl der Große, auch Karl I. genannt, lateinisch Carolus Magnus bzw. Karolus Magnus, französisch und englisch Charlemagne (* wahrscheinlich 2. April 747 oder 748;[1] † 28. Januar 814 in Aachen), aus dem Geschlecht der Karolinger war seit dem 9. Oktober 768 König des Fränkischen Reiches und seit dem 25. Dezember 800 Römischer Kaiser. (Aus Wikipedia)


769
Der Frankenkönig "Karl der Große" erhebt Aachen wegen seiner strategischen Lage und der heißen Quellen zur Pfalz. Damit wird Aachen zum bevorzugten Aufenthaltsort des Hofes.

888
Der Ort Konzen, 7 km im N von Hammer, ist die älteste Siedlung des Monschauer Landes. Er war einer der 43 fränkischen Königshöfe von "Karl dem Großen" und damit politischer, wirtschaftlicher und kirchlicher Mittelpunkt. Erstmals 888 erwähnt, war Konzen Jahrhunderte hindurch Sitz der Verwaltung. Von hier aus ging auch die weitere Besiedlung des Umlandes durch Rodung der Wälder.

1265
Die Rodung und anschliessende Besiedlung des "Monschauer Landes" verlief wohl so, dass nach dem Anzug oder dem Machtverfall der Römer hier ab 500 wieder mehr Wald wuchs. Die neue Besiedlung setzte durch die Karolinger um 800 ein. ZUerst waren das wohl königliche Forstverwaltungen. Sobald mehr Menschen zusamman kamen, hat man Kapellen und Kirchen gebaut. Um 1265 (Dr.Elmar Neuß am 24.10.2013) setzte langsam eine Besiedlung ein nördlich der Rur: Lammersdorf - Strauch -Kesternich - Reichenstein. In dieser Zeit waren die Limburger die hier Ton angebenden. Wie diese Besiedlung genau verlief ist nicht beschrieben. Deshalb muss man Indizien sammeln aus der Siedlungsweise, Siedlungsformen, Monschauer Landrecht.. .und mehr.

1300
Trennung des Kirchenbezirks Simmerath von der Mutterpfarrei in Konzen. Falls in dieser Zeit in Hammer schon Menschen in Häusern gelebt haben sollten, wären diese vor 1300 nach Konzen und nach 1300 sicher in Simmerath zur Kirche gegangen.


Monschau
Ein paar Monschau-Daten zum besseren Verständnis der Vorgänge. Monschau liegt wie Hammer im Rurtal und ist nur 10 km entfernt:

Hammer kann natürlich nicht isoliert gesehen werden, sondern muß im Zusammenhang mit dem umliegenden Land, den Dörfern / Städten / Burgen gesehen werden. So sind die Daten für Monschau, 10 km im SW von Hammer sicher ein Zeitzeichen Unsicher ist der Ursprung des Namens Monschau: von "Mons Jovis ?")

1198
(1096) Erstmalig wird "Monschau" als "de Monte Ioci ?" erwähnt im Zusammenhang mit der Burg Monschau dort, die den Herren "Montjoie ? " gehört. Die Wallone deuten den Namen mit "schöner Berg"
1198 geht die Herrschaft über Montjoie zum Herzogtum Limburg.
1226 ging die Herrschaft Montjoie an das Haus Falkenburg, unter dem ein Teil des Schlosses erbaut wurde
1354
(1361) Burggrafen von Schönforst besitzen die Burg.
1433 (35 ?) - 1609
gehört Montjoie zum Herzogtum Jülich.
1543 In der Geldernschen Fehde wurden Stadt und Schloß zerstört. Wiederaufgebaut, nahmen die Stadt und Burg im jülich-klevischen Erbfolgestreit erneut Schaden.
1600
Die aus Aachen vertriebenen evangelischen Tuchmacherfamilien führten um 1600 die Tuchmacherei ein, die im 18. Jahrhundert Weltgeltung erlangte.
1639-40
 Einrichtung einer Pfarre in Monschau
1649 Monschau ist ein Gericht.
1689
im dritten Raubkrieg des französischen Ludwigs XIV. wurde Monschau erobert und teilweise zerstört.
1765
Im 18. Jahrhundert wird die Stadt bekannt durch seine guten Tuche. 1765 wird das "rote Haus" vom reichen Tuchmacher Scheibler gebaut.
1794 Nach der Besetzung durch die Franzosen 1794 wird es umbenannt in "....Montjoie".
1816 gehört Montjoie zum Königtum Preußen und ist Kreisstadt.
1836/37 ließ der damalige Besitzer der Burg, um nicht zur Steuer herangezogen zu werden, die Dächer abbrechen.
??1866
Gehört Montjoie nacheinander an Pfalz-Neuburg, Kurpfalz, und Pfalz-Bayern (bis 1794. )
1900
die Burg wurde von der Stadt angekauft und teilweise instand gesetzt (heute Jugendherberge). Die Turmhelme wurden erst 1993-1995 restauriert.
1918
bekommt es durch einen kaiserlichen Erlass seinen Namen "Monschau" zurück. Chronik / Geschichte von Monschau (ab 1198 erwähnt)



1306 Historie der Belgenbacher Mühle und ihr Zusammenhang mit der Hammer Mühle

1306 Vermutet wird, dass die heutige "Mühle" nicht die ursprüngliche war. Die erste Belgenbacher Mühle soll weiter unten im Belgenbachtal in Eicherscheid sein. In einer Urkunde wurde festgelegt, dass der Betreiber der "Mühle Feigenblatt in der Belgenbach" an Graf Gerhard von Jülich Naturalien (Hafer und Geflügel) bezahlen musste.
Die ersten Gebäude der jetzigen "Belgenbacher Mühle" wurde vermutlich um 1704 an einer höheren Stelle gebaut. Eicherscheid ist der Nachbarort von Hammer und lange Zeit hat Hammer verwaltungstechnisch sogar zu Eicherscheid gehört.
1701
wurde das "Hammerwerk" im Ort Hammer zur "Mahlmühle" umfunktioniert, da sich ein Eisenhammer nicht mehr lohnte. So liegt es nahe, dass der "Hermeshammer" in Hammer und die "Belgenbacher Mühle" miteinander Verbindung hatten. Beide gehörten dem jeweiligen Landesherrn von Jülich.
In einer Urkunde wird dem Pächter des Hammerwerkes im Rurtal 1463 erlaubt, das Wasser von der Rur zum Betrieb des Hammerwerkes gegen Bezahlung abzuzweigen.
1704 Bau der ersten Gebäude der "Belgenbacher Mühle".
1729.08.20 Die Hermeshammer-Mühle wurde dem Pächter der Belgenbacher Mühle, Johann Wilhelm Breuer, verpachtet.
1771.05.24
Sohn Quirin Breuer (aus Bickrath) heiratet Agnes Roedig (aus Hammer). Sohn Ger(h)ard.
1792
Erbpachtvertrag für Belgenbacher und Hammermühle geht vom Pächter „Schultheis Jean Wilhelm Breuer aus Bickrath“ auf Sohn Quirin Breuer über. Jedoch wurde Roetgen aus der Bannmühle Belgenbach entlassen (kam zu Zweifall). Zu dieser Zeit waren die Mühlen in den Callen (Calltal), (T)Diefenbach, Belgenbach und Hermeshammer in der Hand der Familie Breuer.

1803 Die französische Besatzungsmacht verkauft / versteigert die fürstlichen Güter aus Jülich. 1803 erwerben Quirin Breuer und Sohn Gerard Breuer die Belgenbacher und Hammer Mühle in Aachen bei "brennenden Lichtern".
Tochter Maria Gertrud Breuer (geb. 08.12.1809. Heiratet am 23.08.1833 Johann Müllenmeister (aus Conzen), genannt "Moellisch Theis“ von Streubers Gut.
1862.05.07 (oder 05.11) Vermutlich Sohn Johann Heinrich Müllenmeister heiratet am 07.05.1862 Anna Gertrud Heinrichs (aus Eicherscheid).
Die älteste Tochter, Anna Katharina Müllenmeister (geb. 04.03.1865. Heiratet 20.01.1892 Hermann Kaulard, Ackerer zu Eicherscheid, gest. mit 95 in 1960 in Eicherscheid) erbte die Belgenbacher Mühle..
Tochter  Anna Maria Müllenmeister (genannt "Moellesch Marieche". Geb. 12.07.1875 in Belgenbacher Mühle. Gest. >1965) heiratet erst 10.01.1908 Johann Anton Fink (geb. 25.05.1880 in ??, gest. 12.07.1944 in Eicherscheid. Stellmacher und Ackerer zu Eicherscheid). Sie wohnten in Eicherscheid 7. 52152 Eicherscheid (Haus existiert am 05.04.2005. Im Nachbarhaus bei Joachim Gostek ist der Grabstein von Anton Fink eingemauert).
Der Mahlbetrieb der Belgenbacher Mahlmühle wurde 1911 nach dem Erscheinen einer elektrischen Mühle in Eicherscheid in 1910 teilweise eingestellt und mit Unterbrechungen in 1926 vollständig. Die Molkerei und Mahlmühle war auch im Krieg durchgehend bis zur Evakuierung 1944 und nach der Rückkehr dann bis 1953 in Eicherscheid tätig, Die elektrische Kornmühle soll noch länger gelaufen sein.
Da bekannt ist, dass Anna Maria und Johann Fink aus Eicherscheid noch bis ca. 1945 / 1946 in der Hammer Mühle gemahlen haben, kann der Grund eigentlich nur gewesen sein, dass sie damit Geld verdient haben.    
Anna Maria (geb. Müllenmeister) und Johann Anton Fink noch waren die letzten Müller der Hammer-Mühle bis ca. 1945 / 1946

Ca. 1920
Maria Fink (geb. Müllenmeister in der Belgenbacher Mühle) erbte die Mühle in Hammer. In dieser Zeit (?? oder schon unter Napoleon um ca. 1800 ??) wurde wohl auch der Mühlenbann aufgehoben. Dieser besagte, dass jedes Dorf eine bestimmte Mühle benutzen musste.
In der Belgenbacher Mühle wurde kein Korn mehr gemahlen, weil in dieser Zeit Elektrizität nach Eicherscheid kam. Damit gab es elektrische Mühlen und die Belgenbacher Mühle mit Wasserkraft wurde überflüssig. Danach wurde die Belgenbacher Mühle zum Sägewerk.

Ca. 1945
Die Belgenbacher Mühle kommt zum Bistum Aachen.
04.05.2005 Information von Joachim Gostek


1967


Belgenbacher Mühle 1967.
Fotograf unbekannt.



ab 1300
1
342
Erstmalige Erwähnung der Gemeinde Simmerath in einer Akte im Waldrecht

1346
Erstmalige Erwähnung der Kirchengemeinde Simmerath neben der Mutterkirche in Konzen.

1347-48
Die Pest bricht in Europa aus. Mit der Pest kam der Schrecken vor dem normalen Ende, einem qualvollen Tod durch tagelanges Ersticken, und vor einer schwärzlich verfärbten Leiche mit aufgeplatzten Pestbeulen. Und vernichtet 1/3 der europäischen Bevölkerung von 36 Millionen West- und Mitteleuropäer. Bei der Epidemie blieb keine Familie verschont, Orte wurden entvölkert, Gebiete verödeten, betroffen waren Reiche und Arme, der Tod wirkte als großer Gleichmacher. Wer überlebte suchte Trost im Leben. Die Anziehungskraft des Glaubens verblaßte, die Moderne erschien am Horizont (Norbert Lüdtke in DER TROTTER 91 (2002), Zeitschrift der Deutschen Zentrale für Globetrotter dzg).
Welchen Einfluss das auf dieses Gebiet hat ist BT. unbekannt.


1350
In diesem Jahr war ein extremer Kälteeinbruch in Deutschland, der auch extreme Folgen bei den Menschen hinterließ.

1350-1450
Gründung von Eicherscheid durch erste Siedler.

1369
Reinhard von Schönforst verteilt seinen Besitz auf seine Söhne. Johann erhält Fronrath (Alt-Eicherscheid).



ab 1400
1400 - 1450 n. Chr. In
den Schleidener Landen begann eine Blütezeit der Eisenindustrie. Wo die Voraussetzungen von genügend Wasser, Erze und Holzkohle waren, entstanden Betriebe. Vermutlich gab es ein Hüttenwerk in dem Eisenwerk "Pleushütte" (1551 erstmalig erwähnt).
Von der Langenscheiderhöhe führte ein steiler Schleppweg nach Hammer. Hier wurde vermutlich das Rohmaterial "gehammert" = bearbeitet. Unmittelbar neben Pleus liegt Pöelsbruch (Poel = Pfuhl), welches vermutlich auch ein Grubenfeld für Erze gewesen ist.

1433 (35)
- 1609 Das gesamte Monschauer Land fiel ab 1433 oder 1435 ? vom Herzogtum Limburg an das Herzogtum Jülich.

1463 - 1645
Es gibt keine bekannten Quellen über Hammer außer zur Hammer-Mühle.

1469 Herzog Wilhelm zu Jülich
verpachtet die Alt-Belgenbacher Mühle an Arnolden von Dornscheid(Ortsteil und Flurname von Eicherscheid) auf 24 Jahre. Pacht: 13 Malter Hafer sind nach Montjoie zu liefern.

1475
Die Ortschaft Roetgen wird erstmalig erwähnt. In 1656 wurden in 27 Häusern 150 Einwohner gezählt. Seit dem 01.01.1972 wurde aus den Ortschaften Rott, Roetgen und Mulartshütte die Gemeinde Roetgen. Erwähnung des Namens Eysscheit.



Das Hammereisenwerk
Das Hammer-Eisenwerk > die Hammer Mahlmühle > das Hammer Wochenendhaus > das Hammer Wohnhaus

1462-3: Der Eisenhammer "Hermeshammer" arbeitet ab 1462-3
1701: Die Umwandlung in eine Mahlmühle 1701
1803: Die Mahlmühle geht vom Jülicher Besitz in den Privatbesitz von Quirin und Sohn Ger(h)ard Breuer über
1945-46: Ende des Korn-Mahlbetriebes
1969: Die Umwandlung in ein Wochenendhaus 1969
2004: Die Umwandlung in ein Wohnhaus 2004


1462-63
in "Hammer" hat man auch den Versuch gemacht, Erze selber abzubauen und in einem "Hüttenwerk" daraus Eisen zu gewinnen. Es gibt kleinere Halden, deren Erze wahrscheinlich auf einem auf einer Flurkarte eingezeichneten Gemeindeweg von den "Hermesbenden" abtransportiert wurden. Es soll an den "Benden" auch einen eingestürzten Stollen eines Berggeländes (den "Jupp" Krumbeck als Kind noch gekannt haben will; B.T. aber nie finden konnte) geben. Vermutlich waren die Besitzer der Gruben eine Familie "Kaulen (später Kaulard)" (mundartlich Kuhlen = Grube).
Unklar ist, ab wann die "Kaulen" die Gruben in Hammer besaßen, da erst 1680 Zeugnis vorliegt, daß eine Gertrude Offermann einen Johann Kaulard heiratete.
Es gibt bei der Buchautorin Käthe Braun (Bilder aus alter Zeit "Simmerath") auch den Hinweis, dass das Erz im Tagebau in Huppenbroich abgebaut wurde und auf Wagen nach Hammer transportiert wurde (In 2011 soll es noch die vergitterten Stollen in Huppenbroich geben).
Bau eines Hammerwerkes "Hermeshammer" in Hammer als die Eisenindustrie einen Aufschwung erlebte. Erze wurden zum Ofen gefahren und anschließend das Eisen in die Städte gebracht. Es gab Arbeit für Hüttenleute und Schmiede. Erinnerungen zeigen die Namen: Schmidt, Schmitz, Schmidden, Hufschmied, Hammerschmidt, Hütten, Klinkhammer.
Unbekannt ist die genaue, insbesondere erste Entstehung des Eisenhammers in Hammer. Aber da dieser nur mit Wasserkraft arbeiten kann, muss es um 1463 gewesen sein, weil dann die fürstliche Genehmigung für das Absperren der "Rohr (Rur)" durch ein Wehr erteilt wurde. Aus diesem "Hermeshammer" leitet sich der kürzere, spätere Name des Dorfes Hammer ab, der vermutlich aber erst als Kurzname aus dem Hermeshammer (1650 -1700) übrigblieb.
(Quelle: Kommission der Universität Köln, die Hammer und Eicherscheid historisch untersucht hat).
Anmerkung von B.T.: Man muss zum Verständnis sagen, dass "in alten Zeiten" überall an Flüssen hier in der Eifel Wasserräder standen, die als "Mühlen oder "Hämmer" funktionierten. So reihte sich z.B. im unteren Vichtbachtal von Zweifall bis Stolberg ein Hütten- und Hammerwerk an das andere. Flurnamen erinnern noch heute an: Alter Hammer, Junkershammer, Plattenhammer, Bernhardsammer, Binsfeldhammer.
- Zum Erhitzen der Erzsteine nahme man Holzkohle. Die Köhler der EIFEL stellten diese in einm aufwendigen Verfahren her. Eichen- und Buchen-Scheite wunden kegelförmig aufgestellt und mit Erde und Lehm abgedeckt. Unten wurden Löcher zum Luftbekommen und oben Löcher zum Rauchentweichen eingestochen. Das Holz schwelte dann Tage bis Wochen. Übrig blieb energiereiche Holzkohle. "Zum Erzeugen einzigen Wagens Eisen benötigte man sage und schreibe 36 Wagen Holz" (Ulrich Siewers, Rheinische Heimatpflege in 3/2016).

1462
Eicherscheid zählt nur 15 Häuser. Die Wälder unterhalb nach Hammer waren noch nicht gerodet.

1463.11.30
Erstmalige Erwähnung des Gebäudes. Heinrich von Bailen, Forstmeister zu Montjoie, belehnt im Auftrage des Junkers Tönis von Pallandt, Herrn zu Rulandt, zur Zeit Pfandherr von Montjoie, den Meister „Hermann Hammerschmiedt aus Eupen“, Meister Heinrichs Sohn, erblich damit, in dem „Waldgeleide beeneden Montjoie uff der Rohre entgegen Eicherscheid, das Wasser daheselbst zu ihrem Hammer und Handwerksluiden durch ein Wehr absperren zu dürfen.“ Für die Absperrung musste der Pächter Hermann (Hermes) Hammerschmiedt 3 Goldgulden jährlich bezahlen.
Vermutlich hat dieser Hermann, genannt „Hermes", Hammerschmiedt dem Ort auch den Namen „Hermeshammer“ gegeben. Das Gebäude (oder nur Teile davon ?) ist in 2004 erhalten, jetzt: Am Hammerwerk 23.
Heinrich Tzerton (geb. ca. 1390, aus Eupen) ist der Vater von Hermann. Ob dieser schon das Hammerwerk betrieb, ist unbekannt.
Hermann Hammerschmiedt (geb. ca. 1440) bekommt die Genehmigung, Wasser von der "Rohr" abzuzweigen. Es existiert ein Dokument darüber.
30.04.2006 Das Original gibt es scheinbar nicht mehr. Nur eine Abschrift.

Anmerkung von B.T.: 1469 war der Landesherr der
"Herzog Wilhelm zu Jülich"
10.08.2013 Den Namen Heinrich Tzerton erfuhr ich durch Prof.Dr Alfred MINKE, Université catholique de Louvain. Staatsarchivdirektor a.D.

1470 
Die eigentliche Entstehung des Ortes Einruhr (heute am Rursee) ist auf das ? 1470 ? gegründete Eisenwerk "Pleushütte", vormals "Rurhütte", am gegenüberliegenden Ufer der Rur zurückzuführen. Der Ort Einruhr diente den Arbeiterfamilien als Wohnstätte. Mit steigender und erweiterter Produktion stieg auch die Zahl der Einwohner und deren Wohlstand.
Anmerkung von B.T.: Mir ist keine Urkunde bekannt, die das zeitlich belegt. Ich vermute diese Zahl ist nicht belegt.

1543
Krieg des Herzogs von Jülich (zu dem Hammer und die ganze Gegend gehörte) gegen den deutschen Kaiser. Dadurch schwere Zeiten für die Menschen hier.

1552  
Seit 1552 wurde auch in Pleushütte (vorher Pleushammer geheissen) am Südende des heutigen Rursees bei Einrur Roheisen aus dem hier enstehenden Raseneisenstein gewonnen und verarbeitet. Dieser wurde "Katz" genannt . Der "Katzenstein" war ein Grenzstein mit einer möglichen Strassensperre / Wehranlage. "Katzenbalgen" bedeutet, "sich wehren. Der "Katzenstein" hat nichts mit dem Haustier Katze zu tun
.
1636  
Auch Seuchen und Hungersnöte, wie in dem Pestjahr 1636, brachten große Schicksalsschläge für die damalige Bevölkerung.

1649
Die Fürsten erlaubten, dass die "Benden", schmale Stücke im Tal neben dem Fluss bis zu den steilen Flusskanten, von dort ansässigen Familien von Bäumen gerodet und besiedelt werden durften. Damit wurden sie Eigentümer und konnten dieses gerodete Gebiet auch weiter vererben und aufteilen. Für diese neuen Besiedlungsgebiete mit Höfen und Wiesen mussten die Menschen zweimal pro Jahr einen "Schatz" an den Fürst zahlen. Noch heute sind die meisten Gebiete am Fluss in privater Hand während die Wälder daneben in Staatsbesitz sind. Der
Siedlungsbestand 1649 war laut Lagerbuch von: Hermeßhammer 16 Orff. Diedenborn 25 Orff. (Dr. Elmar Neuß am 25.10.2013).
- In Hammer und Widdau z.B. sind die Karten der Preussen ab ca. 1821 mit Grundstückseigentümern und Grenzen erfasst. Und ab ca. 2013-2013 digitalisiert vom Katasteramt zu erhalten.


1650
Eine mit groben Steinen gebaute Kapelle wurde in Hammer, heute Hammerwerk Nr. 09 an der Rurseite gebaut.
Es gibt eine Skizze (Pfarre Eicherscheid: 1685 - 1985. 1985. S. 122). Siehe 1851 - 1873. Es müssen also eine Reihe von Menschen in "Hermeshammer" gewohnt haben. Bau des Hammerwerkes (info von Kurt Förster aus Eicherscheid).

1676

Der Eisenhammer in „Hermeshammer“ ging an den Pächter "Hoppe Peters Wittip" über. Damit ist wahrscheinlich die Witwe des Hoppe Peters gemeint. Da er / sie die drei Goldgulden nicht bezahlen konnte, wurde die Produktion stillgelegt.  

1701 / 1702
Die herzogliche Güterverwaltung gestattet Johann Heck aus Eicherscheid den „Eisenhammer in Hermeshammer“ zu einer Mahlmühle umzuwandeln, da die Eisenindustrie mit Eisenhämmern an Bedeutung verlor. Die Güterverwaltung behielt sich das Vorkaufsrecht für den Fall vor, dass auch die Mühle Zahlungsschwierigkeiten haben würde. Dieses war bereits am 20.08.1729 soweit. Die Mühle wurde fürstliches Eigentum und an den Pächter der Belgenbacher Mühle Johann Wilhelm Breuer verpachtet.
Anmerkung von B.T.: Aus dieser Aussage geht hervor, dass das Eisenwerk / Mahlmühle bis 20.08.1729 offensichtlich Privateigentum war.

1729
Die Mühle in Hermeshammer gehörte Pfalzgraf Karl Wilhelm zu Jülich und Berge. 1729 wurde dem Pächter der Belgenbacher Mühle auch die Mühle im Hermeshammer verpachtet. Dieser Pächter war seit 1716 „Schultheis und Rentmeister Johann Wilhelm (Bewer ?) Breuer".

1759
Erbpachtvertrag für Belgenbacher und Hammermühle. Pächter „Schultheis Jean Wilhelm Breuer aus Bickerath".    

1792
Erbpachtvertrag für Belgenbacher und Hammermühle geht auf Quirin Breuer (Sohn von Pächter „Schultheis Jean Wilhelm Breuer aus Bickerath) über. Zu dieser Zeit waren die Mühlen in den Callen (Calltal), (T)Diefenbach, Belgenbach und Hermeshammer in der Hand der Familie Breuer.

1794
Erste bekannte Zählung der Häuser und Menschen und Tiere durch die Franzosen. Um Gelder, Steuern und Tiere / Nahrungsmittel für die Armee einziehen zu können. Und Soldaten für die französische Armee. Es soll unter den Jülicher Fürsten schon frühere gegeben haben, die aber nicht mehr aufzufinden sind.

1800 -1803
Zwischen 1300-1700 gab es im Amte Montjoie nur vier Bannmühlen (Ewald Fink, 1981): Tiefenbacher Mühle, Mühle in den Callen (Calltal), Mühle in der Belgenbach, Eifferstmühle in Montjoie. Die Hammermühle kommt seit 1701 als Mahlmühle dazu; wird aber bei Ewald Fink nicht als Bannmühle aufgeführt. Bis 1803 war die Belgenbacher Mühle (vermutlich auch die Hermeshammer-Mühle....??) Eigentum des Landesherren und daher eine Bannmühle. Das bedeutet, dass ganz bestimmte Bauern / Dörfer an einer bestimmten Mühle ihr Korn mahlen lassen mussten. Die französische Besatzungsmacht verkauft die fürstlichen Güter an private Personen.

1803 erwerben Quirin Breuer (der ab 1792 dort Erbpächter ist) und Sohn Gerard Breuer die Belgenbacher und Hammer Mühle in Aachen.

1806 Napoleon verbietet die Köhlerei in der Eifel. Vermutlich zum Schutz des Waldes.
Nur die Familie Hoesch erhält im Jahre 1806 von Napoleon die Genehmigung, im Kalltal einen Eisenhammer zu errichten.

1813 Mit der Völkerschlacht in Leipzig im Oktober endet die Herrschaft der Franzosen in Deutschland.

1815 Nach dem Wiener Kongress und einigen Folgeverträgen wurde nach der staatlichen Neuordnung die Rheinlande mit dem Aachener Gebiet und Westfalen den Preußen zugeschrieben.

1815

Nach der französischen Besetzung 1794-1814 fiel aufgrund des Wiener Kongresses Westfalen und die Rheinprovinz an die Preußen. Diese behielten wohl die fast "1000-jährige Verwaltung" des Monschauer Landes bei. Der Regierungsbezirk Aachen wurde in 12 Landkreise aufgeteilt. Vermutlich wurde wohl auch die alte Aufteilung der Gemeinden / Bürgermeistereien beibehalten. Der Landkreis Montjoie bestand aus 12 Bürgermeistereien, z.B.: Dedenborn (mit Hechelscheid, Rauchenaul, Seifenaul, Woffelsbach); Eicherscheid (mit Hammer); Höfen (mit Heidgen, Rohren); Imgenbroich (mit Conzen, Eschweid, Menzerath, Mützenich, Widdau).

1816 Gründung des Landkreises Monschau im Regierungsbezirk Aachen. Gründung der Bürgermeisterei Eicherscheid mit Hammer .

1821 Zwecks Erhebung von Steuern bei Besitz werden genaue Karten durch die Preußen angefertigt.
10.1821: Erste "Gemeinde-Kharte". Darauf steht in dieser Reihenfolge: Gemeinde Eicherscheid. Regierungsbezirk Aachen. Landkreis Montjoie. Bürgermeisterei Eicherscheid. Dazu gehört auch Hammer. Maßstab 1:10.000
Diese umfasst die Flure: Flur A genannt Hammer. Flur B genannt Holderknipp. Flur C genannt Belgenbach. Flur D genannt Eicherscheid. Flur E genannt Bremersbach (Bremen ist ein dorniges Gestrüpp von z.B. Brombeeren). Flur F genannt Teufelslei.
Auf dieser Karte ist verzeichnet, daß es eine Anlage B für Hammer gibt. Anlage B. Maßstab 1: 1250.
Auf dieser Karte sind im Bereich des Mühlen-Hauses vermutlich andere Besitzverhältnisse und Flurstück-Bezeichnungen angegeben als heute:
Flur A: 399 (später 129). 180. 418 (später 179).
Quelle: 02.2003 Bernd Tesch hat sich diese Karten als farbige Kopien besorgt. Die Originale liegen beim Katasteramt in Aachen im Archiv.
Der Mühlenbach mit seiner kleinen Erweiterung zum Mühlenteich vor der Hammer-Mühle ist eingezeichnet. Auf dieser Karte mit Grundstücken sind aber keine Häuser eingezeichnet.

Paul Fink hatte zwei Söhne:
Sohn Johannn Anton Fink (geb. 25.05.1880 in ??, gest. 12.07.1944 in Eicherscheid. Stellmacher)
Sohn von Johann Anton: Matthias Fink
Sohn Alois Fink (Heimatdichter)
Sohn von Alois Fink: Paul Fink, Breite Strasse in Eicherscheid. Tel. 7358.
Sohn vom Paul Fink: Marcel Fink
Johannn Anton Fink (geb. 25.05.1880 in ??, gest. 12.07.1944 in Eicherscheid. Stellmacher) verh. mit Maria Fink (geb. ca. 1880 ??. Müllenmeister in Belgenbacher Mühle. Gest in Eicherscheid > 90 Jahre). Wohnten in Eicherscheid 7 (Haus existiert am 05.04.2005. Im Nachbarhaus bei Joachim Gostek ist der Grabstein von Anton Fink eingemauert).
Sie hatten fünf Kinder:
Tochter Maria Fink (geb. Fink. ??.??.1916 in Belgenbacher Mühle, gest. ??.??.2000). Verh. mit Leo Gostek.
Sohn von Maria Gostek: Joachim Gostek (geb. ?? in ??.). Eicherscheid 7.
Sohn Ewald Fink (geb. in Belgenbacher Mühle, im 2. Weltkrieg gefallen). Hat vor 1995 die Geschichte der Belgenbacher Mühle im Monschauer Jahrbuch aufgeschrieben.
Sohn von Ewald Fink: Dieter Fink
Sohn Hermann Fink (im 2. Weltkrieg gefallen)
Sohn Heinrich Fink (im 2. Weltkrieg gefallen)
Sohn Alfons Fink (im 2. Weltkrieg vermisst)

1841.09.01
Die „Rheinischen Eisenbahn“ wird eingleisig eröffnet: Köln - Aachen. Das wird die Orte / Städte zukünftig in ihrer Entwicklung bevorzugen, die an oder in der Nähe dieser Gleis-Verbindung wohnen. Die, die weit entfernt liegen, werden Verlierer sein. So die Monschauer Tuchbabriken. Die letzte schloß um ca. 1885 in Imgenbroich-Grünenthal.


Ca. 1920
Maria Fink (geb. Müllenmeister) erbte die Mühle in Hammer. In dieser Zeit (?? oder schon unter Napoleon um ca. 1800 ??) wurde wohl auch der Mühlenbann aufgehoben. Dieser besagte, dass jedes Dorf eine bestimmte Mühle benutzen musste.
In der Belgenbacher Mühle wurde kein Korn mehr gemahlen, weil in dieser Zeit Elektrizität nach Eicherscheid kam. Damit gab es elektrische Mühlen und die Belgenbacher Mühle mit Wasserkraft wurde überflüssig. Danach wurde die Belgenbacher Mühle zum Sägewerk.
Ca. 1945 Die Belgenbacher Mühle kommt zum Bistum Aachen.
04.05.2005 Information von Joachim Gostek

Ca. 1944 - 45
Hans Röder (Geb. 27.06.1927, gest. 2006, geb. im Nachbarhaus "Röder", der noch Original "Hammerplatt" sprach) hat in seiner frühen Jugend in der Mühle gespielt. Neben der Achse waren zwei Löcher, die nicht zugebaut waren, da das Wasser dort rein - bzw. rauskommen musste. In diese ist er reingekrabbelt und hat in der Mühle Hebel verstellt, sodass das Schaufelrad sich dann aufgrund des Wassers drehte.
Bis 1944-45 fuhren die damaligen Eigentümer Anton Fink (geb. in Eicherscheid) und Frau Maria Fink (geb. Müllenmeister) aus Eicherscheid (beide wohnhaft in Eicherscheid 7) auch noch in der Kriegszeit mit einem Pferdefuhrwerk von Eicherscheid nach Hammer. Auf diesem waren 20-30 Säcke voller Korn, dass unten in der "Hammermühle" gemahlen wurde.
Die Mühle kam durch die geborene Maria Müllenmeister, verheiratete Fink in den dann gemeinsamen Besitz von Familie Fink. Die Familie Müllenmeister hatte damals auch die Belgenbacher Mühle mit in Besitz.
Anton Fink war während des Krieges nicht in Eicherscheid, so dass Frau Fink alleine in die Mühle fuhr.

Ca. 1952
Demontage der alten Kornmühle. Hans Röder (geb. im Nachbarhaus "Röder") war dabei. Er erzählte mir die Geschichte am 16.04.2005 in Eicherscheid so:
Die Familie Fink hat Teile der zerfallenen Mühle verkauft. Vermutlich in 1952 Jahr wurde die "alte Kornmühle" demontiert. Ein "Altläpper" (Alteisenhändler) vermutlich wohnend in Aachen, Hirschgraben, kam mit einem LKW. Sie hatten ein Schweißgerät dabei und demontierten das Schaufelrad und die Messingbuchsen. Diese waren so schwer, dass einer diese alleine nicht tragen konnte.
Der Alteisenhändler nahm auch die schweren Eichenbalken mit (50 x 50 cm). Mühlsteine. Eine Haferpresse. Die Reinigungsmaschine für das Getreide.
2005 hat Hans Röder das Bernd Tesch erzählt.

1954
wurde angegeben als Baujahr im Bescheid vom Finanzamt AC-Rothe Erde. Gemeinde Simmerath-Eicherscheid. EW 202 / 820-3-0019.

1956
Im Jahrbuch "Landkreis Monschau 1956", S.39, ist ein Artikel "Die ländliche Besiedlung des Kreises" ein Foto von Karl Georg Faber. Darin gibt es ein Foto von E. Kaisik über die verkommene Hammerschmiede.
Falls das "Baujahr 1954" richtig angegeben ist, müsste das Foto aber vorher gemacht sein.

Ca. 1956
Nach dem 2. Weltkrieg verfiel das ehemalige Hammerwerk immer mehr. Im Jahre 1956 stürzte das schiefergedeckte Dach ein. Eine Restaurierung wurde verpasst. Wasserzufluß war damals noch vorhanden. Die Wasserzufuhrrechte wurden nicht mehr verlängert. Diese mussten immer 90 weitere Jahre verlängert werden. Dann hätte der Mühlenbach nicht zugeschüttet werden dürfen.

1969.06.09
Fa Goffart und Münzenberg. Reinhold Münzenberg. Ronheider Berg 260. 51 AC.
Laut Hans Röder kaufte Goffard die Mühle. Münzenberg war Architekt.08.08.2004
Sohn von Vater Reinhold Münzenberg heisst auch Reinhold Münzenberg:
Münzenberg-Wiers Gisela (0241-69382. 52076 Aachen, An den Wurmquellen 2)
08.08.2004 Sohn Reinhold Münzenberg von Vater Reinhold Münzenberg (der das Hammerwerk umbaute). Habe mit seiner Frau telefoniert.
In den 50ziger jahren hatten Reinhold Münzenberg und Herr Goffart, Inhaber der gleichnamigen Baufirma Münzenberg & Goffart, je eine Holzbaracke gekauft. Diese standen im Hammerwerk nach ca. 50 m auf linker Seite, die ca. 10-20 m in die Wiesen standen. Ungefähr gegenüber Pier. Fotos von alten Holzbaracken könnten noch existieren.
reinmuenzenberg@aol.com. Als es wirtschaftlich etwas besser ging, kaufte Reinhold Münzenberg (geb.1909 in Wahlheim. Gest. 1986) in den 50zigern jahren die "Hammermühle". Diese wurde renoviert. Sie stand damals schon unter Denkmalschutz.
Das Mühlrad war baufällig und wurde deshalb entfernt. Auch, weil der Mühlgraben schon zugeschüttet war. Sohn Reinhold (57 in 2004) kann sich an das grosse Loch erinnern, wo das Mühlrad war.
16.08.2004 Telefonat mit Tochter Brigitte Schieren von Vater Reinhold Münzenberg:
0241-151210 Brigitte Schieren (in 2004 68 Jahre, war also in 1969 33 Jahre), geb. Münzenberg.
Sie hat das Mühlrad noch gesehen !! Es war aber schon stillgelegt. Ihre Tochter hat Album von Titine und Reinhold Münzenberg.
Frau Schieren wird in ihrem eigenen Album (=Schuhkarton !!) und dem ihrer Eltern noch einmal nachsehen und mich anrufen !!
Die Mühle war eingetragen auf den Namen der Frau Münzenberg, Titine (Maria Herbst). Da die Fa. Münzenberg in Konkurs ging, wurde das Hammerwerk verkauft.

1985.04.23
Frau Münzenberg verkauft ca.1985 das Haus an Dr. Blume. Münzenberg verkauften dieses aus Ärger über eine Party der Kinder dort. Laut Frau Münzenberg wegen Konkurs.
Dr. jur. Werner Blume (geb. 1924.10.15), Rechtsanwalt. Er muß kurz vorher in 1985 die Hammerschmiede gekauft haben für DM 105.000. Zum oberen Datum bekam er einen Grunderwerbsteuerbescheid. Er nutzte das Haus als Ferien - und Wochenendhaus.

2003 Juni
Dr. Blume will verkaufen.

2003.06.13
Dr. W. Blume verkauft das Haus via Internet mit Grundstück 3694 qm an Christian Didi (geb. 13.03.1976 in Bonn).

2003.11.25
Bernd Tesch hielt vor Christians Haus und begrüßte diesen erstmalig. Der "Windmühlenservice-Mechaniker" Christian Didi war mir sehr sympathisch und lud mich sofort zum Kaffee ein. Leider hatte er das Haus innen vorher nicht fotografiert bevor er innen eine Dachisolierung eingezogen hat. Seine Aussage: "Die Leute haben hier eher vorher gehaust".


ab 1500
1502
Ab 1502 liegen Steuerlisten im Düsseldorfer Staatsarchiv. Dieses sind wohl die ältesten Listen aus denen man Informationen über zahlende Menschen dieser Gegend mit deren Namen entnehmen kann. Ab 1637 gibt es hier erste Nachweise durch die Kirchenbücher.

1521
Rohren wird erstmalig erwähnt

1531

Widdau (Wittau in 1770 auf Karte) wird erstmalig erwähnt

1543
Krieg des Herzogs von Jülich (zu dessen Gebiet auch Hammer gehörte) gegen den deutschen Kaiser. Durch kriegerische Ereignisse und Kampfhandlungen wurde auch die Tiefenbachermühle zerstört. Der Tiefenbach mündet in die Rur bei Dedenborn.

1550
50 Feuerstellen werden in Eicherscheid gezählt.
gangen



ab 1600
1609
Das alte Herzogtum Jülich Kleve Berg ging größere Staatsverbände ein.

1618-48
Der "Dreißigjährige Krieg". Ob und inwiefern dieser eine Auswirkung auf das Leben der Menschen dieser Gegend und / oder Hammer hatte, ist B.T. unbekannt.

1637
Erst ab hier gibt es erste Daten von den Kirchen hier (Info von Maria Heiler in 2005).
Die Kirchen waren das geistige Zentrum der Gemeinden. Ihre Bedeutung war auch deswegen wichtig, weil dort jede Person hinmusste, um Geburts -, Heirats- und Sterbeurkunden aufzugeben. Alles wurde in Kirchenbüchern vermerkt. Die ersten Daten überhaupt ab 1502 findet man in Steuerlisten im Düsseldorfer Staatsarchiv.

1645

Hammer wurde wegen des Hochwassers der Rur auf der mittleren Terrasse als Reihendorf angelegt.

1650

Eine mit groben Steinen gebaute Kapelle wurde in Hammer, heute Hammerwerk Nr. ? an der Rurseite gebaut.
Es gibt eine Skizze von Erich Charlier (Pfarre Eicherscheid: 1685 - 1985. 1985. S. 122). Siehe 1831 - 1873. Bau des Hammerwerkes (info von Kurt Förster aus Eicherscheid).
Die ursprüngliche Kapelle von 1650 (s. dort) diente 1?81-1873 als Schule. Das Haus wurde nach seinem Dienst als Feuerwehrgerätehaus / Spritzenhaus ca. 1965 abgerissen. Es stand genau gegenüber Haus 22 (heute Marco Gillessen). Quasi an der Strasse auf dem Grundstück von heute Marliese und Leo Stollenwerk.

1676
Der Eisenhammer in „Hermeshammer“ ging an den Pächter Hoppe Peters Wittip über. Da er die drei Goldgulden nicht bezahlen konnte, wurde die Produktion stillgelegt.

1685

Ab ca. 888 gab es eine Mutterkirche nur in Konzen, wohin auch die Eicherscheider und Hammerer (?) gingen. Mitte 1650 soll es einer erste Kapelle in Eicherscheid gegeben haben. Ab 02.09.1685 gab es eine erste eingeweihte Kirche in Eicherscheid wohin auch die Hammerer kamen. Am 02.03.1698 wurde Eicherscheid zur Pfarre erhoben, wozu auch Hammer gehört. Die völlige Abtrennung von Conzen erfolgte 24.11.1713. Ab 1714 wurde die Eicherscheider Pfarrkirche dem Kloster Reichenstein inkorporiert. Bis die französische Revolution 1794 hier ankam, wurden von dort immer die Pfarrer gestellt. Die Kirche wurde 1932/33 abgebrochen und anschliessend wieder aufgebaut.

1673

Rolf Esser und Loni Faber kaufen in 2004 (2003 ?) von Leo und Cecilie Hamers das Grundstück mit altem Fachwerkhaus, Dedenborner Str. 12, in Hammer. Das Fachwerkhaus ist seit 30 Jahren nicht mehr bewohnt worden. Vor dem endgültigen Abriss in ca. Mai 2004 finden sie eine gusseiserne Platte mit einem Bild und der Zahl 1673 hinter dem Ofen. Rolf hat diese Platte auf Echtheit überprüfen lassen. Nicht gesichert ist, ob diese Platte schon 1673 in das Haus eingebaut wurde oder erst später.
Eine solche gusseiserne Platte wurde auch Takenplatte / Ofenplatte genant. Sie war oft mit religiösen Motiven verziert. So eine Platte hatte einen doppelten Nutzen: Da die Häuser aus Fachwerkholz waren, schütze sie die Fläche hinter dem Ofen gegen Funken / Feuer beim Holznachlegen. Sie konnte außerdem Wärme speichern und langsam wieder an den Raum abgeben. Ob man "damals zum Bau des Fachwerkhauses mit unbekanntem Baudatum" schon "ältere Platten von früher" gesammelt und eingebaut hat, ist unbekannt: Es ist aber durchaus wahrscheinlich. So wie es heute "üblich" ist, dass man "antike Sachen sammelt".
gangen



ab 1700
1701 / 1702
Die herzogliche Güterverwaltung gestattet Johann Heck aus Eicherscheid den „Eisenhammer in Hermeshammer“ zu einer Mahlmühle umzuwandeln, da die Eisenindustrie mit Eisenhämmern an Bedeutung verlor. Die Güterverwaltung behielt sich das Vorkaufsrecht für den Fall vor, dass auch die Mühle Zahlungsschwierigkeiten haben würde. Dieses war bereits am 20.08.1729 soweit. Die Mühle wurde fürstliches Eigentum und an den Pächter der Belgenbacher Mühle Johann Wilhelm Breuer verpachtet.

1713

Endgültige, rechtskräftige Abtrennung der Pfarre Eicherscheid mit Hammer von der Mutterkirche in Konzen.

1719.06.09
Einweihung der Pfarrkirche St. Michael in Dedenborn. Besondere Förderung durch den in der Mutterkirche in Simmerath seit 1688 tätigen Pfarrer Peter Richartz.

1720 - 1788.04.07
Peter Arnolds (geb. 1720 in Hammer ?, gest .1788.04.07 in Eicherscheidt. Als Beruf war vermerkt: Hammerschneider).
B.T.: Zu dieser Zeit war es durchaus üblich, seinen Namen nach dem Beruf zu wählen.
03.11.2005 Information von Trude Heiler

1729
Die Mühle in Hermeshammer gehörte "Pfalzgraf Karl Wilhelm zu Jülich und Berge". 1729 wurde dem Pächter der Belgenbacher Mühle auch die Mühle im Hermeshammer verpachtet. Dieser Pächter war seit 1716 „Schultheis und Rentmeister Johann Wilhelm (Bewer) Breuer“.

1759
Erppachtvertrag für Belgenbacher und Hammermühle. Pächter „Schultheis Jean Wilhelm Breuer aus Bickerath“.


1770

Älteste Karte auf der Hammer als Ort mit Namen verzeichnet ist.
Abgebildet im Buch "Ryoren 1521 Rohren 2001". Herausgegeben vom Verein für Heimatgeschichte. Verantwortlicher Redakteur. Dr. Bruno Lauscher.
06.08.2004 Signiert vom Autor für €15 gekauft.

1771.05.24
Quirin Breuer aus Eicherscheid heiratet Anna Katharina Agnes Roedig (Röder) aus Hammer und nahm Wohnung in der Belgenbacher Mühle.

1779

1779. Dieses ist die mir älteste bekannte Karte von Hammer. Sie war auf einer KUK-Ausstellung vom Monschauer-Geschichtsverein in Monschau zu sehen. Die Karte ist von Johann Peter Müller für die Forstverwaltung gezeichnet. Eine handgezeichnete, aquarellierte Tuschfederzeichnung. Vor ca. 20 Jahren wurde diese Original-Karte als Einzelexemplar ersteigert von Hans Gerd Lauscher, in dessen Besitz sie sich 2013 noch befindet.


1792
Erbpachtvertrag für Belgenbacher und Hammermühle geht auf Quirin Breuer (Sohn von Pächter „Schultheis Jean Wilhelm Breuer aus Bickerath) über. Zu dieser Zeit waren die Mühlen in den Callen (Calltal), (T)Diefenbach, Belgenbach und Hermeshammer in der Hand der Familie Breuer.

1794
 -1814
Nach einer Besetzung durch die Franzosen erfolgte 1794 eine 20-jährige Herrschaft der Franzosen in Aachen und dem linksrheinischen Ufer.
Karl Schütt verfügt über eine komplette Liste aller Bürger mit Haus-Nummern von Mützenich um ca. 1798. Vermutlich ist das ein Nachweis, dass die Franzosen die Haus-Nummern eingeführt haben.

Auch die französichen Infrakstruktur wurde eingeführt. Z.B. Das Standesamt in NRW. Neue informtaionsquelle. Verpflichtend in ganz Deutschland wurde das Standesamt erst in 1875 durchgesetzt.

1794 Einwohnerliste von Hammer in 1794
Deckblatt: Menschen. Vieher. Frucht und Fourage-Tabelle. Marie John Arnolds Kaulart. Empfangen 17.febr.1794.

Unglaublich toll:
Karl Schütt hat auf die Bitte von B.T. (mit dem Versprechen, "eine Flasche Whisky zu bekommen") die "Einwohner-Hammer-Tabelle" Ende Februar 2008 in dem Archiv Monschau digi-fotografiert und mir zugemailt. Diese ist sicher aufgrund der Initiative der Franzosen hier im Rheinland (1794-1814) angelegt wurden. Der Eifeler Kabarettist Jürgen Breyer formulierte es am 02.03.2008 im TV-Film "Eifel im Winter" (WDR 3, abends bis 20.15-21.40 Uhr) so: Die Franzosen beförderten die Eifeler mit einem Arschtritt in die Moderne.
Dieses steht in der Hammer-Tabelle 1794: Hammer hatte
28 Häuser. 25 Männer. 26 Frauen. 47 Buben. 21 Mädchen. Keine Knechte. 4 Mägde. Insgesamt 120 Menschen (laut Tabelle, (die 4 Mägde wurden wohl nicht mitgerechnet).
13 Pferde. 91 Kühe. 46 Rinder. 446 Schafe. 13 Schweine.
Anmerkung von B.T.: Ganz offensichtlich gibt es solche Tabellen für viele Orte. Diese aber sind wohl nicht mehr alle im Original erhalten; manchmal als Kopie.
Im Chronik-Buch von Ruhrberg / Woffelsbach gibt es auch eine Tabelle ähnlicher Art, aber ohne Quellenangabe
27.02.2008 B.T. besitzt diese Einwohnerliste von Hammer in 1794 als Scan.

1785
Die erste bekannte Haushaltsliste von Hammer aus den Kirchenbüchern. Sogar mit Haus-Nummern, aber andere als in 1794 !!
21.05.2010 Freundlicherweise zugesandt von Bernhard Stein.


„Verzeichnis der
Haushalte (Familien) der gesamten Gemeinde ( „Pfarrbezirk”).
Darin (in ihm) stehen (werden aufgeführt) ... die Namen, das Alter und ... nach den Hausnummern der Reihe nach aufgeführt.
Neufassung (neu zusammengestellt) 1785 am 13. (wenn i=idus ist) Januar.
06.05.2010 Übersetzung oben freundlicherweise durch meinen Klassen-Kameraden und ex-Latein-Lehrer Hans-Joachim Müller





2010 ? Zugesandt von
Bernhard Stein freundlicherweise. Damit ist bewiesen, dass die Einwohnerlisten nicht erst 1794 mit Einzug der Franzosen erstellt wurden. Da allerdings sehr viel genauer zwecks Steuer- und sonstiger Abgaben für den Krieg.

Haushaltsliste von Hammer von 1785 aufgetaucht wahrscheinlich ohne Hausnummern, aber mit Haushaltsnummern 01-26.
Ob eine Beziehung zwischen den bekannten Hausnummern 01-34 bis 1972 und den genannten Haushaltsnummern 01-26 besteht, konnte ich noch nicht feststellen.

Auszug aus "Edition Brühl" DVD
von 2009. "2913-080": Dörfer bei Simmerath. Diese DVD kann man in Brühl kaufen für € 49,00.
Bei den Geburtsdaten der Hammer-Menschen gibt es eine Reihe von Angaben der Monate, die so etwas wie eine Mischung aus Latein und der Sprache hier sind. Bernhard Stein vom Monschauer Geschichtsverein hat mir freundlicherweise die Zuordnung verschafft.

Januar: ??. Februar: ?? März (martii). April: ??. Mai: ??. Juni: ??. Juli:??. August: ??. Septemberbris: 7 bris. Oktober bris : 8bris. November bris : 9bris. Dezember bris 10bris = xbris). xvris taucht z.B. in der von mir im Internet gefundenen Liste nicht auf.
Er schickte mir eine kurze tabellarische Übersicht über die im Hochmittelalter gebräuchlichen Bezeichnungen der Monate in Latein und Mittelhochdeutsch, wie sie im Hortus Deliciarum der Herrad von Landsberg aufgeführt sind. Eine einheitliche Regelung der Monatsnamen gab es jedoch nicht. Auch die älteren, von Karl dem Grossen eingeführten Namen blieben teilweise im Gebrauch.


21.05.2010 Haushaltsliste von Hammer von 1785 aufgetaucht ohne Hausnummern !
Für geschichtsinteressierte Menschen dürfte dieses eine kleine Sensation sein: Der aufmerksame Archivar Bernhard Stein vom "Monschauer Geschichtsverein (wo auch B.T. Mitglied ist)" schickte mir freundlicherweise eine Liste zu mit den ca. 26 Haushalten in Hammer von 1785. Und das MIT irgendwelchen Nummern dahinter. Meine Überprüfung ergab, dass die Nummern hinter den Namen leider-leider nicht die Haus-Nummern der Häuser sind, sondern einfach vergebene Nummern zu den jeweiligen Familien. Ein Vergleich mit den bekannten Haus-Nummern von 1794 ist nicht identisch, aber manchmal weichen diese Haushaltsnummern von den tatsächlichen Hausnummern meistens um die Zahl "2" ab ! Die weitere Prüfung wird mehr ergeben.
Die bisherige älteste mir bekannte Einwohnerliste von Hammer war von 1794 von den Franzosen mit Hausnummern.
Die weiteren Ergebisse der Auswertung werde ich hier bald veröffentlichen !
Auf den einzelnen weiteren gescannten 19 Seiten sind die Kinder der oberen Familien aufgeführt. Ziemlich schwierig zu lesen !



1794
Erste offizielle (?) Einwohnerliste von Hammer. Leider ohne Hausnummern. In 28 Häusern wohnten 130 (131) Menschen.
Es ist nicht klar, ob die Nummern 1-28 auch die späteren (oder bis dahin schon gültigen ??) Hausnummern sind. Allerdings sehr wahrscheinlich.




27.02.2008 Gefunden: Einwohnerliste von Hammer in 1794. Hier ist Orignal online zu sehen Hier ist das Deckblatt dazu.
Deckblatt: Menschen. Vieher. Frucht und Fourage-Tabelle. Marie (= Bürgermeister) John Arnolds Kaulart.
Empfangen 17.11 (wahrscheinlich). 1794.
Unglaublich toll: Karl Schütt hat auf meine Bitte hin (mit dem Versprechen, "eine Flasche Whisky zu bekommen") die "Einwohner-Hammer-Tabelle" aus dem Archiv Monschau digi-fotografiert und mir zugemailt. Diese ist sicher aufgrund der Initiative der Franzosen hier (1794-1814) hier angelegt wurden. Der Eifeler Kabarettist Jürgen Breyer formulierte es am 02.03.2008 im TV-Film "Eifel im Winter" (WDR 3, abends bis 20.15-21.40 Uhr) so: Die Franzosen beförderten die Eifeler mit einem Arschtritt in die Moderne.

Dieses steht in der Hammer-Tabelle 1794: Hammer hatte:
28 Häuser. 25 Männer. 26 Frauen. 47 Buben. 21 Mädchen. Keine Knechte. 4 Mägde. Insgesamt 130 Menschen (laut Tabelle, nachgezählt 131).
13 Pferde. 91 Kühe. 46 Rinder. 446 Schafe. 13 Schweine.
Anmerkung von B.T.: Ganz offensichtlich gibt es solche Tabellen für viele Orte. Diese aber sind wohl nicht mehr alle im Original erhalten; manchmal als Kopie.
P.S. 04.03.2008 Im Chronik-Buch von Ruhrberg / Woffelsbach gibt es auch eine Tabelle ähnlicher Art ohne Original-Quellenangabe, aber mit Hinweis auf einen Artikel aus "Das Monschauer Land". Jahrbuch 2000. Ab S. 49 gibt es hier eine fundierte Zusammenstellung von Bernd Stollewerk, Roetgen: Volkszählungen im Monschauer Land.
Zweck: Steuererhebung 1588-1794
1588 Der Landesherr des Herzogtums Jülich-Berg gibt eine Anordnung an alle seine Ämter - wie auch Amt Monschau - zu einer Bestandsaufnahme der Besitztümer.
1639 Erneute ähnliche Anordnung. Zweck: Steuererhebung.
1639 -1794 Die Anordnungen wiederholen sich in unterschiedlichen Zeitabständen.
Alle diese Unterlagen von 1588 bis 1794 des Herzogtums Jülich-Berg gibt es leider nicht mehr.



1798
Nach dem Einzug der Franzosen wurde deren Verwaltungssystem auch hier eingeführt.
So gibt es ab 1798 erste Daten von den Standesämtern.
Das Verwaltungssystem beinhaltete auch das Erfassen aller Einwohner und deren Besitz.

Der Heimatforscher Karl Schütt verfügt über eine komplette Liste aller Bürger mit Haus-Nummern von Mützenich aus dieser Zeit. Vermutlich ist das auch ein Nachweis, dass die Franzosen die Haus-Nummern eingeführt haben.
Karl Schütt fand mit Hilfe des ehemaligen Archivars der Stadt Monschau, Herrn Isaak, (ca. 1990-2000 ?) die erste komplette Einwohnerliste von Mützenich. Da das genaue Datum der Liste auf der Kopie nicht erkennbar war, teilte mir Karl Schütt am 11.02.2008 mit, dass er durch vergleichen der Geburtsdaten aus der Einwohnerliste und den Daten aus Mützenicher Familien herausfand, dass die Einwohnerliste aus dem Jahre 1798 stammt. Unterschrieben ist diese von Hermanns - Agent . Dieser war unter Napoleon der erste Bürgermeister oder so ähnliches.
Seit dem B.T. von dieser Einwohnerliste von Mützenich weiß, hofft er auch eine solche für Hammer zu finden.



ab 1800
1800
Karte von Hammer
01.12.2001 Herr Josef Krumbeck informiert mich darüber. Er besitzt diese Karte.

1800 -1803
Zwischen 1300-1700 gab es im Amte Montjoie nur vier Bannmühlen (Ewald Fink, 1981): Tiefenbacher Mühle, Mühle in den Callen (Calltal), Mühle in der Belgenbach, Eifferstmühle in Montjoie. Die Hammermühle kommt seit 1701 als Mahlmühle dazu; wird aber nicht als Bannmühle aufgeführt. Bis 1803 war die Belgenbacher Mühle (vermutlich auch die Hermeshammer-Mühle) Eigentum des Landesherren und daher eine Bannmühle. Das bedeutet, dass ganz bestimmte Dörfer an einer bestimmten Mühle ihr Korn mahlen lassen mussten. Die französische Besatzungsmacht verkauft die fürstlichen Güter durch Versteigerung an private Personen.

1803
erwerben Quirin Breuer und Sohn Gerard Breuer die Belgenbacher und Hammer Mühle in Aachen.  

1820
Nach der französischen Zeit, als Preußen das Rheinland übernahm, wurde in einer genauen Aufstellung mit preußischer Genauigkeit überliefert, dass im Kreis Monschau insgesamt 33 Mühlen bestanden und in Betrieb waren

1813
Mit der Völkerschlacht in Leipzig im Oktober endet die Herrschaft der Franzosen in Deutschland.

1815
Nach der französischen Besetzung 1894-1814 fiel aufgrund der staatlichen Neuordnung des Wiener Kongresses 1815 Westfalen und die Rheinprovinz an die Preußen. Damit wurde das Aachener Gebiet den Preußen ab 05.04.1815 zugesprochen. Preußischer König war Friedrich Wilhelm III. Die Preußen behielten wohl die fast "1000-jährige Verwaltung" des Monschauer Landes bei.
Der Regierungsbezirk Aachen wurde in 12 Landkreise aufgeteilt. Vermutlich wurde wohl auch die alte Aufteilung der Gemeinden / Bürgermeistereien beibehalten.
Der Landkreis Montjoie bestand 1816 aus 12 Bürgermeistereien, z.B.: Dedenborn (mit Hechelscheid, Rauchenaul, Seifenaul, Woffelsbach); Eicherscheid (mit Hammer); Höfen (mit Heidgen, Rohren); Imgenbroich (mit Conzen, Eschweid, Menzerath, Mützenich, Widdau).

1816
Gründung des Landkreises Monschau im Regierungsbezirk Aachen. Gründung der der Bürgermeisterei Eicherscheid mit Hammer
Anmerkung von B.T.: Diese Aussage steht im Gegensatz zu der Aussage: Ortschronik der Bürgermeisterei Imgenbroich mit den Ortschaften: Imgenbroich, Widdau, Mützenich, Konzen, Eicherscheid, Hammer von 1814-1957....

1817
Im Regierungsbezirk Trier wurden 159 Wölfe gejagt.

Quelle vergessen
1917 war ein "Noth"-Jahr aufgrund der Missernte 1816 mit großer Hungersnoth.
Der König von Preussen liess Ostsee-Roggen ankaufen und hier verkaufen Die Menschen backten ein nie gekanntes Brot aus 1 Teil Hafer oder Roggen und zwei Teilen Kartoffek.

1818
Hammer hat 164 katholische Einwohner laut Regierungsbezirk Aachen
Es waren gedeihliche Jahre,

1819
Die Aachen-Trierer-Landstrasse Strasse (Aachen-Monschau-Trier) via Fringshaus (wurde 1926 errichtet) wurde durch die Preussen gebaut. Der alte Weg von Roetgen aus wird vermutlich ca. 300 m westlich der heutigen Strasse vor dem Weserbach verlaufen sein. Diese Verbesserung der Verbindung von Monschau -Roetgen-Aachen wird sicher auch den Hammerern zugute gekommen sein.

1820
Nach der französischen Zeit, als Preußen das Rheinland übernahm, wurde in einer genauen Aufstellung mit preußischer Genauigkeit überliefert, dass im Kreis Monschau insgesamt 33 Mühlen bestanden und in Betrieb waren.

1821

Zwecks Erhebung von Steuern bei Besitz werden genaue Karten angefertigt.
10.1821: Erste "Gemeinde-Kharte". Darauf steht in dieser Reihenfolge: Gemeinde Eicherscheid. Regierungsbezirk Aachen. Landkreis Montijoie. Bürgermeisterei Eicherscheid. Dazu gehört auch Hammer. Maßstab 1:10.000
Diese umfasst die Flure: Flur A genannt Hammer. Flur B genannt Holderknipp. Flur C genannt Belgenbach. Flur D genannt Eicherscheid. Flur E genannt Bremersbach. Flur F genannt Teufelsei.
Auf dieser Karte ist verzeichnet, daß es eine Anlage B für Hammer gibt. Anlage B. ist im Maßstab 1: 1250.
Auf dieser Karte sind im Bereich des Tesch-Hauses andere Besitzverhältnisse angegeben. Im Wesentlichen gehen die heutigen Flurstücke 114 + 119 aus den früheren Flurstücken 126 /1 und 126 /2 hervor.
Quelle: 02.2003 Bernd Tesch hat sich diese Karten als farbige Kopien besorgt. Die Originale liegen beim Katasteramt in Aachen im Archiv.

1821-22
Paul Lauscher (Alsdorf, 80 Jahre in 2008) gab B.T. in 2008 Kopien von Karten, auf denen Häuser in Hammer eingezeichnet, die auch Hausnummern haben. Allerdings wurden in diese Karten fortlaufend immer wieder Häuser in den nächsten zig Jahren (genaueres beim Katasteramt Aachen unbekannt) eingezeichnet. Und erst 1972 wurde es Pflicht neue Häuser in diese Karten einzuzeichnen.
Allerdings kann man feststellen, ob diese Häuser schon existierten, wenn man Unterlagen wie Geburtsurkunden zusätzlich besorgt. Zumindestens in der französischen Zeit wurde darin auch angegeben, in welchem Haus der Neugeborene, die Eltern und Paten wohnten.


1825.04.08
Erlass der königlich-preussischen Regierung in Aachen:
In jeder Gemeinde ist eine "Chronik der Gemeinde" nach einem einheitlichen Schema mit allen wesentlichen Informationen anzulegen. Eiferei machten das in der Praxis nachträglich ab 1814.
Eine Kopie davon soll in der Pfarre zu Konzen in einer Kiste deponiert werden.

1829
"Weiter gehts der Rur entlang bis Hammer und Einruhr". Zitat aus der Chronik "Imgenbroich" von Balthasar Hürtgen (Hardcoverbuch, 1930, Rethel-Verlag, Aachen)). Es gab also ein Fussweg ! Fuhrwerke mussten öfter durch den Fluss.

1826 begannen die Preußen mit der Anlegung von Liegenschaftsbüchern, d.h. die Erfassung von Besitztümern.

1830

Der Landrat Karl Christian Zoepffel versuchte die Landwirtschaft im Landkreise Monschau zu unterstützen. Im warmen Rurtal auch bei Hammer wurden edlere Obstsorten angebaut. Walnussbäume (zur Herstellung für Gewehrfabriken) wuchsen nicht im Eifel-Klima.

1830 Hammer hat 152 Einwohner. An der Rur stehen in Hammer noch heute eine Reihe von Obstbäumen.
Quelle: Topographisch-Statistische Beschreibung der Königlich-Preußischen Rheinprovinzen“. F. von Restorff im Verlag Nicolaische Buchhandlung in Berlin.


1831 - 1873

Die ursprüngliche Kapelle von 1650 (s. dort) diente 19?1-1873 als Schule. Das Haus wurde nach seinem Dienst als Feuerwehrgerätehaus / Spritzenhaus ca. 1965 abgerissen.

1847
Albrecht von Liebig erfand den Kunstdünger. Das war ein großer Fortschritt für die Landwirtschaft in der Eifel. Erst seitdem wurden größere Vorratshallen gebaut. Vorher waren diese Gebäude viel kleiner, weil der Ernteertrag aufgrund des rauhen Klimas so klein war. Auch die Kuhställe sollen viel kleiner gewesen sein, weil die Kühe sehr viel kleiner waren.
23.11.2007 Informationen von Dr. Harald Herzog vom Rheinischen Landesamt für Denkmalpflege in der Abtei Brauweiler.

Hungerjahr in Imgenbroich. Georg Christoph Werner (1787-1850)
half, indem er mehrere Schiffe voller Roggen kommen lies, sie verbacken lies und das Brot preiswerter verkaufte. Er besorgte auch Reis.


Laut Balthasar Hürtgen (Imgenbroich 1930) war 1947 dort ein Hungerjahr. Georg "Tuchfabrikant von Grünenthal" Christops Werner half



1850 ca.
Die Eifelregion galt als ärmliche Randgebiet des "Deutschen Reiches". Später ab 1821 nannte man es verächtlich "preußisch Sibirien". Mehr als 200.000 ha ehemaliger Waldfläche waren nur noch Ödland, Wildland oder Schiffelland. DEshalb wurde die Fichte als schnellwachsender Baum ertsmlig eingeführt.


1862 / 63
Kirchenbau (auch Rektoratskirche genannt). Sie wurde dem heiligen Apostel Bartholomäus in Hammer geweiht.
Mit Genehmigung der Regierung zu Aachen bauten die Bewohner aus eigenen Mitteln 1862 / 63 eine Kapelle (Auszug aus dem Handbuch des Bistums Aachen, 1994).
Der Kapellenverein erwarb das Grundstück von Paul Dederichs aus Hammer.


22.11.1865
Pfarrer Jansen schenkt der Kirche in Hammer zwei Glocken und segnet sie ein. Die eine befand sich seither in der Schule. Die andere war neu.
Quelle: Kirchenvorstandsprotokollbuch Eicherscheid vom 26.12.1839-16.06.1875. S.24.

1866
Mobilmachung in Deutschland zwischen dem
Deutschen Bund unter der Führung Österreichs einerseits und dem Königreich Preußen sowie dessen Verbündeten andererseits. Preußen siegte, der deutsche Bund wurde aufgelöst. Welche Auswirkungen das auf Hammer hatte, ist B.T. unbekannt.

1870
Mobilmachung in Deutschland.


1872 Bau der Rurtalstrasse
Die Menschen inklusive der Monschauer Verwaltung haben bereits 1872 über den Bau der Rurtalstrasse von Monschau nach Einruhr (damals noch mit h) nachgedacht. Bereits am 13.09.1873 steht im "Monschauer Landbote", dass Monschauer Verwaltungsmenschen die Strecke abgegangen seien. Am 22.09.1874 geht es um Geldmittel für die Projektierung der Rurtalstrasse.
Parallel oder alternativ wurde damals darüber nachgedacht, Monschau zum "Eisenbahnknoten" zu machen und eine Rurtal-Eisenbahn zu bauen.
Der Widdauer K. berichtete am 20.04.2013, dass er in 1953-61 noch auf einer gelben Naturstrasse mit dem Fahrrad von Widdau nach Monschau gefahren sei.

1873.06.21
Eine "Filialgemeinde von Eicherscheid" bekommt einen eigenen Seelsorger, der in Hammer im Schulgebäude wohnen wird. Der Schulvikar wird Lehrer und Seelsorger sein. Aus Stadt- und Landbote 25.

1873.09.27
Dem Rektor des Schule von Hammer wurde durch den Landrath eröffnet, dass er keine geistlichen Handlungen inklusive Messe abhalten dürfe.
Aus Stadt- und Landbote 39, 27.09.1873

1875
Das Standesamt wurde in ganz Deutschland verpflichtend eingeführt.

1880.11.06
Am 29.01.fanden Brüder eine Kindesleiche in der Roer. Sie nahmen diese aber nicht mit. Am nächsten Tag hatte die Roer sie weggeschwemmt.Stadt- und Landbote 89, 06.11.1880

1887.08.20




  .

 



1650 - 1806 - 1888 - 1956 - 1966
Die Schule, Lehrer und Schüler in Hammer

WER hat Fotos der Lehrer oder / und Klassen-Fotos der Hammer-Schule ?

Erste Angaben unten zu den Lehrern in Hammer 1806 - 1888 wurden zunächst von dem Lehrer Theodor Stoltzen (geb. 1860) aufgrund älterer Dorfbewohner von Hammer gemacht. Er hatte 1888 eine erste Schulchronik von Hammer angelegt hatte. Ihm war aber offensichtlich unbekannt, dass die frühen Lehrer in Hammer in der Schulchronik von Eicherscheid chronologisch genau schriftlich aufgeführt waren.

Diese nun folgenden viel genauere Angaben über die Lehrer in Hammer von 1819 - 1882 wurden von Bernd Tesch im Oktober 2005 in der Schulchronik der Eicherscheider Schule gefunden. Diese befindet sich im Archiv der Stadt Simmerath. Als Kopie bei B.T. Die Übersetzung aus der altdeutschen Sprache übernahmen freundlicherweise Trude und Leo Heiler aus Eicherscheid. Somit müssten nun hier (fast) alle Hammer-Lehrer aufgeführt sein.

Am 05.02.2006 bekam B.T. von Herrn und Frau Cremer in Pleushütte die Festbroschüre "Einruhr, 30 Jahre Dorf am See 1958-1988" geschenkt. Dort fand er einen hervorragenden Artikel mit Hintergrundwissen von Raimund Schumacher über die Lehrer in Einruhr seit ca. 1815. Dieses Wissen ist zum besseren Verständnis der Zeit und der Lehrer und Schüler damals zwischen der reinen chronologischen Aufzählung der Lehrer unten entsprechend eingearbeitet.
     Zum Vergleich aus dem nahen Ort Conzen, in dem die Mutterpfarre von Hammer früher war: Zwischen 1606-1636 amtierte Pfarrer Peter Lingens in Conzen. In seinen Aufzeichnungen spricht er von einem Schulhäuschen. Bis 1800 wurde der Unterricht vermutlich auch durch kirchliche Vertreter abgehalten. Erst ab 1800 kam in Conzen der erste nicht kirchliche Lehrer Wilhelm Scharmann (Quelle, 1125 Jahre Conzen. Buch von 2013, S.8 von Manfred Huppertz).

    1650: Die kleine Kapelle soll irgendwann zur Schule umfunktioniert worden sein. Wann ist unklar belegt.

    1794: Die Franzosen besetzten unter Napoleon die Rheinlande und führten daher ihre Denkweise ein. Sie blieben rund 20 Jahre.

    1806 - 1808
: Arnold Offermann unterrichtet die Kinder. Es war damals hier in den kleinen Rurdörfern in den Anfängen üblich, dass der Unterricht in Privaträumen nur im Winter stattfand. Er wurde auch noch nicht von ausgebildeten Lehrern, sondern von Dorfbewohnern, meist Ackerern, gegeben. Diese mussten in den anderen Jahreszeiten selber draussen arbeiten, sodass sie dann als "Lehrer" nicht zur Verfügung standen. Im Frühjahr, Sommer und Herbst mussten zumindestens die größeren Kinder mit auf den Höfen und Feldern arbeiten, z.B. Tiere hüten. In Pleushütte wurde manchmal nachmittags unterrichtet. Bis 1956 gab es in Hammer auch nur die einklassige Dorfschule mit den Schülern von Klasse 1-8.
  
   1812 - 1815
: Matthias Carl aus Hammer.
   
   1815: Nach dem Wiener Kongress und einigen Folgeverträgen wurde nach der staatlichen Neuordnung die Rheinlande mit dem Aachener Gebiet und Westfalen den Preußen zugeschrieben. Diese bauten erstmalig seit der Römerzeit ein besseres Straßennetz, führten hier den "verhassten Preußenbaum", die Fichte, ein. Zum Verständnis muss man sagen, dass damals die Hänge ziemlich kahl waren. Durch Holzkohle zum Heizen und für die Industrialisierung hatte man die typischen vielen Buchen / Eichen verbraucht. Die Preußen wussten, dass eine Fichte in 40-50 Jahren groß und brauchbar ist, während Buchen / Eichen dafür Jahrhunderte brauchen. Sie kartographierten Hammer auch erstmalig ab 1821, damit die Besitzer der Landstücke dafür Steuern zahlen sollten. Die Preußen ordneten auch den Schulzwang an.

   1815: Der Landkreis Montjoie bestand aus 12 Bürgermeistereien / Gemeinden. Davon war eine Eicherscheid zu der dann Hammer gehörte. Deshalb wurden auch die Lehrer-Infos über Hammer in Eicherscheid aufgeschrieben !

   1817: Martin Heinrichs aus Eicherscheid unterrichtet die 28 Hammerkinder. Züchtigung war damals schon verboten. Er ließ ein Holzgestell - "der Bock (auch hölzener Esel genannt) " - mit einer sehr schmalen, harten Sitzfläche bauen. Ungezogene Kinder mussten darauf eine Zeit lang sitzen. Sehr erfolgreiches "Zuchtmittel" !

   1819: Die Gründung des Landkreises Monschau im Regierungsbezirk Aachen. Gleichzeitig die Gründung der Bürgermeisterei Eicherscheid mit Gemeinde Hammer.
Daher beginnt die Schulchronik der Eicherscheidter Schule über Hammer in 1819 mit diesem Eintrag so:
"Im Dorfe Hammer soll stets eine eigene Schule gewesen sein. Der derzeitige Lehrergehülfe dieser Schule wurde früher immer von der Gemeinde Hammer selber besoldet. Dieses geschieht nun nicht mehr, da Eicherscheid und Hammer eine Gemeinde sind".
Nach anderen Angaben soll der "Lehrergehülfe" in Hammer jede Woche immer von einer Familie das Essen bekommen haben. In der folgenden Woche war eine andere Familie dran. Wann das begann und wielange das andauerte, ist B.T. in 2005 unbekannt.

   1818 - 1827: Lehrer Schmitz aus Imgenbroich. Lehrer Hubert Offermann aus Kesternich. Lehrer Peter Jansen aus Morsbach, Kreis Schleiden. Lehrer Stoff aus Harperscheid.

   Bis 1816 ? oder 1827 ? wurde das Brandholz für die Schule von den Kindern mitgebracht. Danach wurde von der Gemeinde ein Holzlos für die Schule zur Verfügung gestellt. Die Eltern mussten das Holz für den Schulbedarf aber selber spalten. Am Ende des Monats gab der Lehrer bis ca. 1816 den Kindern einen Zettel mit für das elterliche Schulgeld der nächsten Zeit.

   1825: Die Preußen führen den Schulzwang ein.

   1853: Der Aspirant Löhr aus Hahn, Landkreis Aachen, war ein Jahr an der Schule zu Hammer "thätig". Löhr ist auch im Seminar zu Konzen ausgebildet worden. Gehalt 100 Gold-Thaler / Jahr. Vergleich: Eine Kuh kostete ca. 600 Thaler. 
  
Bis 1928 verlief die Lehrerausbildung so: Volksschulabschluß. Zwei Jahre Vorbereitungsschule = Präparandie (von lat. präparare = vorbereiten) mit Abschluss "Aspirant". Das entspräche in 2005 dem Bildungsniveau des Realschulabschlusses. Drei Jahre Lehrerseminar mit abschließender Staatsprüfung zum Lehrer. Das Bildungsniveau entspräche heute dem Abitur. Diese bestandene Prüfung war die Voraussetzung zum Besuch der Universität.
Die Aspiranten, die in Hammer unterrichteten, waren also alle sehr jung, hatten kaum Lebens- oder Berufserfahrung und waren auf der "Durchreise", denn sie wollten ja alle die Weiterausbildung zum Lehrer. Waren sie schließlich Lehrer suchten sie sich zuerst eine Wohnung und dann eine Lehrerstelle. Eine gestellte Wohnung für den Dorflehrer gab es damals nicht.
Auch die Bezahlung damals war sehr gering: Gehalt 100-120 Gold-Thaler / Jahr. Eine Kuh kostete ca. 600 Thaler.
Zum besseren Verständnis muss man wissen, dass viele Jahre der Uniformierte alles war und der Bürgerliche ein Nichts. So konnten, mussten und wollten die Aspiranten / Lehrer zum Militär in der Hoffnung auf ein Offizierspatent.
Was war dagegen der Dienst auf einer Dorfschule Hammer ?

Die Wirren der Zeit damals:
Bis 1813 Krieg der Preußen gegen die Franzosen, danach Preußens große Zeit.
1864: Dänischer Krieg.
1866 und 1870/71 deutsch-österreichischer Bruder-Krieg.

   1853-1855: Bernhard Bongard aus Eicherscheid war in der Schule zu Hammer thätig. Gehalt 100 Thaler.
   1857-1861: Aspirant Krings aus Rohren war in der Schule zu Hammer thätig. Dieser trat dann in das Lehrer Seminar zu Kempen ein.
   1862: Aspirant Kaulard aus Rohren war in der Schule zu Hammer thätig.
   1863: Schulamts Aspirant Valentin Schröder war in der Schule zu Hammer thätig. Ostern 1870 trat er ins Lehrer Seminar zu Konzen ein.
   1870 Ostern - 1873 Ostern: Schulamts Aspirant Math. Förster wurde war in der Schule zu Hammer thätig.  Gehalt 100 Thaler. Dieser trat dann in das Lehrer Seminar zu Konzen ein.
   1873 Pfarrer Seithümer und Bürgermeister Philippy (von Eicherscheid ?) brachten es durch vereintes Bemühen dahin, dass die königliche Regiering erlaubte, dem im Hammer anzustellenden Vicar auch die dortige Schule zu übertragen. Am 17.06.1873 ernannte die Erzbischöfliche Behörde den Herrn Heinrich Joseph Müller aus Fischeln / Krefeld zum Schulrektor für Hammer und zahlte 120 Thaler. Am 20.09.1873 wurde ihm jedoch vom Herrn Landrath die Mitheilung gemacht, dass nach dem Gesetze vom 11.05.1873 die Übertragung der Vicariestelle zu Hammer als nicht geschehen gelte. Mit dem 01.10.1873 endete seine Stelle.
Der in Hammer wohnende Schulamtsaspirant Joh. Michael Carl führte den Unterricht vom 01.10.1873-31.12.1873 fort.
Der Schulsaal ist seit einiger Zeit in dem neuerbauten Vicariehause. Aspirant Esser aus Marmagen wurde hierauf designiert.
   1874: Der 1874 angestellte geistliche Schulrektor Heinrich Joseph Müller musste wegen des "Kulturkampfs" den Ort Hammer und Regierungsbezirk verlassen, was starken Widerstand in Hammer auslöste. Erst nach 1886 traten wieder geregelte Verhältnisse ein.
Quelle oben: Auszug aus dem Handbuch des Bistums Aachen, 1994
   1875: An der Schule zu Hammer hat ein auffallender Wechsel der Lehrpersonen stattgefunden. Im Monate ? wurde Aspirant Ehser (Esser ?) von Hammer nach Einruhr versetzt. Sein Nachfolger war Aspirant Wollgarten aus Gelan (?), der aber schon nach einigen Wochen Hammer verließ. Bis zum Schluss des Sommersemesters unterrichtetet der Lehrer Jost aus Eicherscheid drei Nachmittage in der dortigen Schule. Nach den Herbstferien wurde dem Aspiranten Cremer aus Conzen die Schulstelle in Hammer übertragen.
   1876: Aspirant Cremer wurde mit Schluss des Sommersemesters von Hammer nach Mützenich versetzt. Sein Nachfolger war Aspirant Vieth aus Heimbach.
   1877: Ostern 1877 trat Vieth in das Lehrer Seminar zu Linnich ein. Sein Nachfolger, Aspirant Theodor Stolzen, ist aus Imgenbroich gebürtig.
   1880: Lehrer Aspirant Theodor Stoltzen trat am 04.10.1880 in das Lehrer Seminar zu Cornelimünster ein. Er beendete dieses in 1883. Die Schulklasse Hammer wurde dem Aspiranten Grobusch aus Mützenich übertragen.
   1881: Aspirant Grobusch war an der Schule zu Hammer bis Weihnachten thätig. Dem Aspirant Kleiner aus Höfen wurde mit Schluss der Weihnachtsferien die Schulstelle Hammer übertragen.
   1882: Mit Schluss des Sommersemesters wurde Kleiner (der Rest fehlt....in der Schulchronik zu Eicherscheid)..
   


Foto-Archiv Patrick Laschet: Lehrer Theodor Stoltzen 1927

1888:
Lehrer Theodor Stoltzen in Hammer legte die Schulchronik an. Er wusste offensichtlich nicht, dass die Lehrer vor ihm in der Schulchronik von Eicherscheid (zu dessen Gemeinde Hammer gehörte !) aufgeschrieben waren. Denn er notierte in der Schulchronik von Hammer am Anfang, dass er die Namen aller Lehrer in Hammer von 1806 - 1888 von älteren Dorfbewohnern hatte.
Bernd Tesch fand dann diese Chronik im Simmerather Archiv in 2005. 
Die folgenden, späteren Angaben bis 1944 muss B.T. noch ausarbeiten (16.12.2005).

 1905  Das Schulgebäude neben der Kirche in Hammer wurde fertig.


Foto-Archiv Patrick Laschet: Familie Theodor Stoltzen vor der Dorfschule Hammer links vorne. Dahinter rechts die Kirche 1917


1917-1921 ca.
Foto geschätzt gesichert vor 1923. Aus Archiv Patrick Laschet: Hammer-Lehrer Theodor Stoltzen mit 23 Schülern: 12 Mädchen und 11 Jungen
2. Reihe von oben 3. von links ist meine Oma Maria Hedwig Frings (geb. 1902.10.21 in Hammer - ?) verh. Stoltzen.
2. Reihe von oben 5. von links ist Maria "Mariechen" Frings (geb. 1913), verh. Kaulard.


  < 1920
Die Lehrer wurden damals schlecht bezahlt. Sie mussten Idealisten oder blöd sein. Und das waren auch viele (Zitate vom Ex-Dorflehrer Erich Charlier). Deshalb gab es vor 1920 den "wandelnden Tisch". Das bedeutete, dass jede Woche eine andere Familie eines Schulkindes den Lehrer mit Essen versorgen musste.

  01.10.1920

Pfarre Hammer St. Bartholomäus: Im Mai 1920 erhielt Hammer eine selbständige Vermögensverwaltung; eine Abtrennung von der Pfarre Eicherscheid. Von 1924 an feierten an den Sonntagen Benediktiner aus der Abtei St. Benedictusberg in Vaals, Niederlande, den Gottesdienst mit der Pfarrgemeinde. 1932 erhielt Hammer einen eigenen Seelsorger. Kirchenbücher von 1920 an.

  1920
bekommt Hammer auch seinen ersten, kircheneigenen Friedhof. Die ersten Menschen in Hammer wurden ab 1920 dort beerdigt. Der erste Mensch dort war das Kind von Berta Arnolds (Auszug aus dem Handbuch des Bistums Aachen, 1994).
  1920 Dohmen (Rektor)
  1923 Unverfehrt (Pfarrer)

1927-1951 = 24 Jahre war Eduard Strauch in Hammer Lehrer gewesen laut seiner Tochter Sylvia
Eduard Strauch (geb. 05.04.1894 in Rollesbroich – gest. In Eicherscheid 17.06.1953).

  1932 - ?
Hammer St. Bartholomäus: Hammer erhielt einen eigenen Seelsorger:

Pfarrvikare: Wilhelm Brathe (1932 - 1933), Leo Goor (Rektor, 1933 - 1939), Gottfried Joppen (Rektor, 1939 - 1946), Heinrich Schoenen (Rektor, 1946 - 1947), Paul Koß (Rektor, 1947 - 1958), Josef Engels (aus Dedenborn, 1958 - 1960), Wilhelm Steven (aus Eicherscheid, 1960 - 1965), Matthias Schmitz (1965 - 1968), Ricbartsch (1969), Hermann Frey (1971 - 1976), Anton Moritz (1977 - 1978), Johannes Henn (1979 - 1981), Heribert Lennartz (seit 1981 - 1995), Ernst Schneider (1995 - ?)
(Quelle: Auszug aus dem Handbuch des Bistums Aachen, 1994)

  1944.April. Lehrer Eduard Strauch (aus Rollesbroich) schrieb fast täglich die Schulchronik von Hammer. Und hinterliess damit eine einzigartige Dokumentation der Kriegszeit in Hammer. Diese endet im Oktober 1944. Danach wurde Hammer evakuiert.
Diese Dokumentation besitzt Bernd Tesch seit November 2005. Er hat diese aber noch nicht ausgearbeitet (17.07.2008).

  1945.März: Die Schule begann wieder in Hammer mit Eduard Strauch. Dieser wurde nach dem Krieg krank. Einer seiner Vertreter war ein Herr Stollenwerk aus Eicherscheid.

  1951 - 1966: Lehrer, später Rektor Erich Charlier übernahm bis 1956 die Schulklasse in Hammer. Seine Bezahlung war ???. Er war ein Gewinn für Hammer, denn er blieb 15 Jahre Lehrer. Durch seine vielfachen Fähigkeiten wie Federstrichzeichnungen / Gemälde / Sammlungen / Steinzeitfunde / Geschichtliches Verständnis hat er auch die Kenntnis von Hammer bereichert. Und mit Kindern von Hammer zwei Fundstellen von Steinzeitbewohnern in Hammer abgesucht. Die Ergenisse sind zu besichtigen in Vitrinen im Rathaus Hammer, die er fundiert zusammengestellt hat.

  1956 wurde die 1-klassige Zwergschule in Hammer geschlossen. Herr Charlier ging als Rektor nach Konzen.

Fragen an Herrn E. Ch.: ?
2. Gibt es irgendwelche Fotos von Lehrern? Jetzt vielleicht in Ihrem Besitz oder haben Sie früher einmal welche gesehen .
3. Gibt / gab es irgendwelche Fotos von Lehrern mit allen Hammer-Schülern?
4. Könnte ich ein Foto zum Einscannen von Ihnen während der Zeit als Lehrer in Hammer leihweise bekommen ?
6. Leider habe ich auch kaum Anzahl / Namenslisten von Schülern in den jeweiligen Jahren. Ist Ihnen dazu mehr bekannt? Auswendig oder aufgrund irgendwelcher Unterlagen bei Ihnen ??
7. Gibt es vielleicht in Ihrem Besitz noch irgendwelche anderen Unterlagen / Hammer-Geschichten zur Schule ?

 



Dieses ist eine Detailseite der website: http://www.hammer-eifel.de von


Dokumentation :
12.2001 Beginn der Seite durch Bernd Tesch.
16.11.2005
 87 KB Beginn dieser umgebauten Seite
06.06.2007 151 KB
08.09.2008 208 KB mit Geschichte2008
25.06.2011 524 KB plus eigene Seiten ab 2008.
03.10.2013 Ergänzungen

Mitarbeit an dieser Seite:
Erich Charlier (Hammer).
Kurt Förster (Eicherscheid).
Marlene Rogner (Geb. Lauscher. Hammer).
Josef Krumbeck jun. (Hammer).
Bernd Tesch (Hammer)
Viele Menschen mehr.
Dr.Toni Offermann (Kall).