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http://www.hammer-eifel.de/Pleushuette/Pleushuette-neu.html
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Einruhr (= Einruhr (Niclaesbrück, St. Niclais brüggen, Einroer, Einrur):  http://www.hammer-eifel.de/Einruhr/Einruhr.htm
Einruhr (= Alle Haeuser 01-73): http://www.hammer-eifel.de/Einruhr-Online-Haeuser-01-73/Einruhr-Haeuser-Alle-01-73.html

Pleushütte (= Pleushammer, = Hammer der Familie "Pleus"):  http://www.hammer-eifel.de/Pleushuette/Pleushuette-neu.html
1490: Pleushütte. 1537: Plushamer. 1551: Pleuß Hammer. 1570: Pluiß Hamer. 1573: Plußhamer. 1605: Pleushammer.

Pleushütte (= Alle Haeuser 01-13): http://www.hammer-eifel.de/Pleushuette-Haeuser-01-13/Pleushuette-Haeuser-Alle-01-15.html

Pleushütte und Einruhr sind zwei Orte sind, die unmittelbar zusammen hängen. Sie wurden früher nur durch die Rur getrennt. Nachdem die Rur 1958 geflutet war, stand der Ort Pleushütte unter Wasser. Die Einwohner der ca. 15 Häuser wurden entschädigt. Teilweise siedelten sie um nach Einruhr und in die Nachbarorte. Oder verliessen dieses Gebiet ganz. Einwohnerlisten von irgendwelchen Jahren von Pleushütte sind B.T. bisher unbekannt.

Auf dieser Seite stehen im wesentlichen Infos und Fotos, die mit den Häusern von Pleushütte zu tun haben.



Einruhr und Pleushütte im Überblick

2006 ca.

Foto: Einruhr von Westen nach Osten auf den Rursee. Ca. 2006.
(C) www.eifel.de/einruhr_erkensruhr. Eifel-Verein-Ortsgruppe.
Genehmigt durch Siegbert Heup


1920er

Einruhr von Westen nach Osten auf den Rursee ca. aus den 1920ern mit dem natürlichen Flusslauf der Rur vor der Aufstockung zum Rursee.
.
Fast derselbe Standpunkt wie das Foto oben von 2006.
Vorne links sieht man die ca. 17-18 Häuser von Pleushütte.
Foto: Autor unbekannt. Aus Archiv Dr. Bernd Läufer.



1920er
Pleushütte mit 13-15 Häusern. Ausschnitt aus dem oberen Foto.


1928

Pleushütte mittig-links. Einruhr mit der Kirche im Hintergrund in 1928.
Foto Georg Klinkenberg bei einer der häufigen Wanderungen / Urlaube in dieser Gegend. Archiv Georg Klinkenberg.



1930 ca.

1928: Pleushütte links unten. Einruhr mit der Kirche im Hintergrund in 1928. - Archiv B.T. 10.08.2013 freundlicherweise von Erich Justra (88 Jahre) geschenkt bekommen. Das Foto ist nicht von ihm. Autor unbekannt.



1928. Pleushütte. Ausschnitt aus dem Foto oben.


1930-1940 ca. geschätzt



1950 ca.

1950 ca. Einruhr. Foto Erich Justra vom Platz "Von der schönen Aussicht". Archiv Erich Justra (Geb. 25.01.1925). Am 10.08.2013 an B.T. zum Scannen übergeben. Links Einruhr. Mittig ein neuer Weg links neben der Ruhr. Rechts Pleushütte.


1954. Entwurf. Karte von Einruhr und Pleushütte vor der Aufstockung des Rur-Flusses in den Rur-See.



Links:
www.eifelverein.de/einruhr_erkensruhr Eine Seite über den Ort und seine Eifelmitglieder.
www.einruhr.de Eine Seite über die mehr wirtschaftlichen Belange des Ortes Einruhr.
www.einruhr.com Eine ansprechende Seite über den Ort seit Juli 2007 von P. Gabriele von Schadewitz
www.sv-ee.de  Sport-Verein von Einruhr / Erkensruhr. Die website wurde erstellt von Thomas Schütt ab Juli 2006
www.eifelhaus-einruhr.de Restaurant - Cafe. Am Obersee 1. Tel.  02485-721. Webseite ab ??
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Pleushütte in alter Zeit
Klaus Wilhelm von Ameln

In 09.2015 lernte ich Klaus von Ameln erstmalig in Strauch/EIFEL kennen. Er hatte ein Buch über das alte Einruhr quasi fertig als Kopie liegen. Seit Jahren. Das Drucken damals fiel aus aus Kostengründen. - Leider war in den Jahren der Computer-Text auf zwei Computern und eine CD-Sicherheitskopie verloren gegangen. Kaum zu verstehen. In dem einzigen verbleibenden Papier-Exemplar war das Thema der geschichtlichen und bildlichen Erwähnung und Erscheinung von Einruhr bis zur Gegenwart erfasst. Teile davon sind in der website www.myheimat.de bereits unter seinem Namen veröffentlicht (81 Beiträge zu verschiedenen Themen).

Als Klaus mir dann seine riesigen Datenmengen und viele, viele alte, digitalisierte Eifel-Karten sah, kam ich auf die Idee, Klaus darum zu bitten, mir einen Artikel über "Pleushütte in alten Karten" zu schreiben. Das Ergebnis folgte auf dem Fusse wie aus der Pistole geschossen:
Pleushütte in alter Zeit.

Ein wenig überlappen sich unsere Daten. Aber das ist wunderbar für den wirklich interessierten Leser!

Riesendank Klaus für Deine beiden "Geschenke" für mich und die Menschheit!
Bernd Tesch

Damit es nicht verlorenb geht:

https://onedrive.live.com/redir?resid=7CDF98481F41EAE!5299&authkey=!AJ6bIoJnG6ZggBc&ithint=file%2cdoc

https://onedrive.live.com/redir?resid=7CDF98481F41EAE!5300&authkey=!AJi9R3N8jSQqsFQ&ithint=file%2cdoc


Im Volksmund der umliegenden Dörfer heißen die Einruhrer auch "Breibobelen"


Universum-Beginn - 0
Geschichte von Pleushütte. Chronik von Einruhr und Pleushütte (erstmalig erwähnt 1551)

vor 380 Millionen
Die Eifel war noch ein Meer. Die wohl ersten ersten Tierfunde in der Eifel. Z.B. Korallen. Laut Marietta Schmitz am 11.04.2007 kennt sie heute noch Fundorte. Marietta besitzt eine kleine Sammlung versteinerter Tiere.

vor 370 Mio years

Out of fishes the first amphibien developed by getting legs. They discovered the mud-land.

vor 250  Mio Jahren
Die wohl ersten nachgewiesenen Zeichen von Pflanzen-Leben in der Nord-Eifel.
Diese ist ein Teil des Rheinischen Schiefergebirges. In 1958-59 wurden bei Woffelsbach (Pölchesberghang) versteinerte Pflanzen aus dem Erdaltertum gefunden.

vor 170 mio years

The One-Piece-Continent Pangea (surrounded by the ocean called Panthalassa) on earth so far separated in two big blocks. The northern part was called Laurasis and included N-America, Europe , Asia and the North Pole. The southern Part was called Gondwana and included Africa , South America , India , Anarctica and Australia .

vor 150 mio years
First animals discovered the land
(carbs = Pfeilschwanzkrebse). The big "Dinosaurier" developed.

135 Millionen Jahre

Trennung des ersten Gesamtkontinentes Pangea in den Nordteil Laurasia und den Südteil Gondwana.

65 Millionen Jahre
Nordamerika und Eurasien hängen noch zusammen, driften aber an den heutigen Alpen auseinander.
Südamerika trennt sich von Afrika.
Die Antarktis ist zum größten Teil an ihrer heutigen Position doch Australien hängt noch an ihr.
Indien hat sich von Afrika gelöst und bewegt sich auf Eurasien zu.
Theorie: In insgesamt weiteren 500 Millionen Jahren könnte sich der Großteil der Landmasse unserer Erde aufgrund von Kontinentaldriften wieder zum Superkontinent "Pangea Ultima" zusammenschieben

65 mio years ago
An asteroid killed all Dinosaurier. The Dinosaurier have been in some continents.
From the southern part on earth (called Gondwanaland) Africa and India separated.

50 mio years ago

Das Devon ist eine geologische Formation des Paläozoikums und umfasst den Zeitraum um 50 Mio Jahre.
Die EIFEL ist als ein Teil des Rheinischen Schiefergebirges im Zeitalter des Devon geprägt. Das Hohe Venn ist die höchste Erhebung. Der Boden besteht aus Grauwacken, Quarziten, Tonschiefer, Mergeln, Kalksteinen, Dolomiten und verschiedenen Eruptivgesteinen.
Mit 100 Mio - 1 Mio wird der Zeitraum der "Erdgeschichte" im Lexikon angegeben, wo sich das Leben besonders entwickelt. Das Paläozoikum ist der Zeitraum von 100 Mio - inklusive 45 Mio Jahre.

vor 44 Mio Jahren
Früheste Zeichen von Tieren in der Eifel: In (oder nach ?) der Zeit der Vulkanausbrüche gab es in der Eifel eine reiche und Fauna und Flora.
In der Eckfelder Maar bei Manderscheid in der Vulkaneifel fand man ein Skelett des Urpferdes (voigti Propalaeotherium) mit den Abmassen 35-40 cm Schulterhöhe und ca. 70 cm Gesamtlänge.

vor 300.000 Jahren
Frühe Zeichen von Tieren in der Eifel: In Rurberg fand man Unterschenkelknochen des "Rurberger Wildpferdes (Equus caballus)". Es hatte schon die Größe eines Ponys..

vor 25.000
Der "homo sapiens" existierte in Europas




0 - 1899
Geschichte von Pleushütte. Chronik von Pleushütte
.

vor 0
"Die Römer kannten schon das Rur-Tal, und sie werden es nicht als erste entdeckt haben.", meint Lehrer Raimund Schumacher.

Zur Römerzeit führte eine Straße, aus den westlichen Regionen kommend, über das Venn von Konzen kommend an Simmerath vorbei über Kesternich nach Einruhr zur Heilsteinquelle. In Einruhr weiter durch eine Furt bei der Einmündung der Erkensruhr in die Rur. Und weiter in das Rheingebiet.
Wann die erste Brücke dort errichtet wurde, ist B.T. nicht bekannt. Bekannt aber ist, dass es eine Uferauflager aus Steinen gab, über die eine Holzbrücke führte. Nach einem grossen Hochwasser der Rur suchte sich diese ein neues Flussbett auf der anderen Talseite. In diesem Zusammenhang gab es die Brücke dann nicht mehr.
An dieser Brücke soll es im Mittelalter eine Tafel gegeben haben mit der Aufschrift "Auff der Ruhren zu St. Niclaesbruck" 1679. Der heilige Nicolaus ist der Schutzpatron gegen Hochwasser. Diese Tafel ist jetzt an der Kirche in Einruhr über dem Eingang eingemauert.

400 - 200 v. Chr.
Die Germanen dehnten sich nach Süden aus und vertrieben allmählich die Kelten, die über den Rhein auswichen und Gallien, Oberitalien, Spanien, England, Irland eroberten. Zur Zeit der Römer hier waren sie in Belgien, Frankreich, Spanien.
Die Gottesmutter der Kelten "Brigida" wurden in christlichen Zeiten zur "St. Brigitta". Sie ist bis heute noch in Erinnerung und wird in Einruhr noch verehrt.

0-200 nach Chr.
Zahlreiche archäologische Funde bezeugen eine erste umfangreiche Erschließung des hiesigen Raumes "Simmerath" durch die Römer im 2. u. 3. Jhdt. Erinnerungen der Menschen gehen weiter durch mundartliche Worte, Straßen und Flurbezeichnungen in Einruhr, z. B.: "Auf dem Römer" oder "Römischer Kuhl".

486 nach Chr.
Die Franken, ein germanischer Stamm zwischen Weser und Rhein, wanderte allmählich ab ca. 100 nach Chr. von Westen. Gründe waren wohl auch, dass die besten Plätze Weideland / Acker dort bereits vergeben waren. Nach dem Abzug der Römer kamen mehr Franken und übernahmen die Herrschaft. Clodwig I gilt als Gründer des "Frankenreiches". Er vernichtete 486 die verbliebenen Römer in Gallien. Die größte Ausdehnung des Frankenreiches war unter "Karl dem Großen" um 800. Der Zerfall des Frankenreiches war um 987. In der Frankenzeit baute man alle Höfe aus Holz. Deshalb sind aus dieser Zeit fast keine Häuser erhalten. In diese Siedlungszeit der Franken fallen auch Kloster Reichenstein (1131-37 erstmalig erwähnt), Vlatten und Konzen (888) im Venn.

1200-1400 ca
Einruhr gehört zur Pfarre St. Andreas in Steinfeld.

1400-1500 ca.
Einruhr gehört zur Pfarre Olef. Zu dieser Zeit waren die Wiedertäufer auch in Einruhr.

1500-1600
Die eigentliche Entstehung des Ortes Einruhr ist auf das ?? gegründete Eisenwerk Pleushütte (Pleus = Mütze ?), vormals Rurhütte, am gegenüberliegenden = westlichen Ufer der Rur zurückzuführen. Der Ort Einruhr diente den Arbeiterfamilien als Wohnstätte. Mit steigender und erweiterter Produktion stieg auch die Zahl der Einwohner und deren Wohlstand.
B.T.: Es gibt auch die Angaben in der Simmerather website über Einruhr "1400". Niemand kann mir bisher sagen, wie das Datum nachgewiesen ist. Laut Dr. Elmar Neuß, Vorsitzender des Geschichtsvereins Monschau, ist die Ersterwähnung von Pleushütte erst 1551. Diese "grobe Zeit" könnten stimmen, denn das "Hammerwerk" im Ort Hammer taucht erstmalig auf einer Urkunde, die als Abschrift vorhanden ist, von 1463 auf.

1500-1600
Kurz - die Geschichte ist die Geschichte der Familie Schumacher, einer Wiedertäuferfamilie*** ( Peter Schumacher:(*1622 in Niederdollendorf - + 1707 erste Siedler in Germantown, Pennsylvania). Im 16. Jahrhundert sind die Schumachers zum ersten mal dokumentiert in Einruhr (- oder Umgebung - s. u.).
***Die Geschichte der "Eifeler Täufer" war die Wiederherstellung des Urchristentums zur Zeit der Apostel. Sie wollten nichts mit den "Wiedertäufern" gemeinsam haben. Wurden aber von den Herrschenden nahezu gleichgesetzt, verfolgt, ausgewiesen und auch getötet.
20.12.2007 Andreas Frohnhaus beschäftigt sich mit seiner Vorfahrengeschichte, Wiedertäufern, die zuerst in Einruhr gesichtet wurden, mehrfach im Herzogtum Jülich vertrieben wurden und dann schließlich nach Pennsylvania ausgewandert sind.
hier die Quelle für Einruhr aushttp://www.wisoveg.de/wisoveg/heimatkalender-eu/2004b/34wiedertaeufer.html
Autor des Artikels"Wiedertäufer im Kreise Schleiden" ist 1954 Friedhelm Siebel, Schleiden.

[...] In diesem Zusammenhang interessieren uns die Namen der Wiedertäufer aus Einruhr und dem Rurtal überhaupt: "Arndts Heinrich und sein Hausfrau, Dedenborn, hatte Land in Rauchenauell und Diepenbach; Churstgen Hüttermans, auf Pleus Hammer (Pleushütte) geboren und gewichen auf jen seits von der Rhuiren an St Niclais brüggen (Einruhr); Gerhardts Theis und sein Hausfrau auff Dedenborn; Heinrich Schoemacher vide Arndts Heinrich und sein Hausfrau, Dedenborn; Hermans Johann der jung, auf der helden (Ruhrberg); Hammers Schmit Hein, Pleus Hammer; Hüttenmans Hein, dieser ist auf Pleus Hammer im Ambt Monjoie geboren, dann verzogen und wegen der Widerthauf auf jen Seits von der Rhuiren in die Herrschaft Schleiden verwichen, daselbst nun etliche Jair hausgehalten; Nellis Thomas, in den Merdersbergen (Ruhrberg); Pleus Churstgens Jentgen, auff Pleus Hammer; Pleus Churstgens Peter, auff der Rhuiren an St Niclais brüggen; Peter Hammerscheidt, auff der Rhuiren; Theis Gerhardts, auch Gerhartz Theisgens, Dedenborn; Theis zu Trimborn, Kesternich, auf Pleus Hammer im Ambt Monjoie geboren und verzogen und auf die Schleidische Seidt verwichen."[...]

03.09.2015
Aus einigen Quellen hab ich gehört/gelesen, das die Familie "Pleus" eine HUgenotten-Familie sei. Das läßt sich bisher nicht nachweisen. Im Gegenteil: Es ist eher unwahrscheinlich:

Die französischen Hugenotten in Pleushütte (?):
1517: Reformation beginnt: Der deutsche Martin Luther schlägt seine Thesen in Wittenberg an. 1521 wird er vom Papst exkommuniziert.
1530: Die Glaubensausübung der Protestanten in Frankreich wurde durch die Katholiken stark unterdrückt.
1560: Die französischen Protestanten nannte man jetzt "Hugenotten".
1669-85: Die Verfolgungen ab 1560 wurden immer größer. Das löste Hugenottenkriege und eine Fluchtwelle von etwa einer Viertelmillion Hugenotten in die protestantisch dominierten Gebiete in Europa und Übersee.
Nach dem Ende der Verfolgung und dem Inkrafttreten der französischen Verfassung 1791 setzte sich immer mehr die Bezeichnung Protestanten durch, so dass die Bezeichnung "Hugenotten" („Huis Genooten“ (Hausgenossen) ?) also nur für die calvinistischen Gläubigen zur Zeit ihrer Verfolgung in Frankreich gilt.
Die Hugenotten sorgten in den Ländern, in die sie immigrierten, oft für eine Blüte der Wirtschaft und besonders der Landwirtschaft. Sie öffneten das Kultur- und Geistesleben. Sie entwickelten maßgeblich die Textil- und Seidenmanufakturen und -gewerbe (Seidenraupenzucht),
ab Im Jahre 1597 ließen sich Hugenotten i (Quelle Wikipedia).
02.09.2015 Bei Jochen Desel (Leiter des Hugenottenmuseums: 05672-1410). Otto-Hahn-Str. 12, 43369 Hofgeismar.J.Desel@t-online.de angefragt, ob er die Familie Pleus kennt.
03.09.2015 Jochen Diesel, Leiter des Hugenotten-Museums, findet den Namen Pleus und die bei Schumacher genannten Namen nicht in einer Datenbank der Hugenotten. Ihm ist auch keine Ansiedlung der Hugenotten in der Eifel bekannt.
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1552
Seit 1552 wurde auch in Pleushütte (vorher Pleushammer geheissen) Roheisen aus dem hier entstehenden Raseneisenstein, genannt "Katz", gewonnen verarbeitet.. Der "Katzenstein" hat nichts mit dem Haustier Katze zu tun.
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Autor: Peter Neu

Der Pleushammer lag auf der rechten (östlichen) Seite der Rur. Damit gehörte er zum ehemaligen Kreis Schleiden.
Der Ort Pleushütte lag auf der linken (westlichen) Seite der Rur. Damit gehörte er zum ehemaligen Kreis Monschau.

Ca. 1490 entstand im Jülicher Amt der Forstmeisterei Monschau die Pleushütte (Lit. 550 bei Peter Neu)

> 1508: Forstmeisterrechnung des Rentmeister: Das Felinx-Werk nicht mehr erwähnt.
1549: Im Weistum (Abgaben-Regelung; wie es immer schon war) des Monschauer Landes erwähnt: „..Jan Pleus von Pleushammer.."
1551: Forstmeisterrechnung des Rentmeister an den "Pleuß Hammer": jährlich "5 Goldgulden Hammergeld" zahlbar. Hammer und Hütte scheinen wenig erfolgreich gearbeitet zu haben.
1551: Es wurden keine Köhler für den Hammer eingesetz (Lit. 551).
1554: Es heißt zur Hütte: "Pleushütte ist nit stainde". Die Abgaben wurden erlassen.
1570-1580: Der Hammer arbeitet nicht. "Pluiß Hamer auff der Ein Rauren (=Einruhr) gelegen ist, nit stainde, geben noch jairs 5 Goldgulden = 12 Gulden 12 Albus (Lit. 553). Albus ist eine hellere Münze mit mehr Silber seit dem Spätmittelalter in Teilen des deutschen Reiches.
1573-1574: Der Hammer arbeitet nicht."Plußhamer uf der Ein Rouren (= Einruhr)".
1605: "Catharina Hammerschmidts Hennen Hausfraw (Katholikin) auf Pleushammer" zahlte 4 Gulden Strafe, weil ihr Mann, ein Wiedertäufer, das Land verlassen hatte (Lit. 555).
1649-1694: Der Mennonit Daniel Notmann betrieb auf dem Hammer das Kupferschläger-Handwerk. Die Hütte selber wurde wohl nicht betrieben. Er musste wegen seines Glaubens die Heimat verlassen (Lit 556).
1705: Heinrich Hoesch beschloss den Bau einer Hütte und eines Hammers (Lit 557). Aber er geriet mit dem Forstmeister wegen des zu liefernden Kohlholzes bald in Streit.
1706: Am 26.03.1706 wird Wilhelm Kesseler genannt als Pächter der Pleushütte, einer Eisenwerkssiedlung, die zur Pfarre Simmerath gehörte, später zu Dedenborn. Der bereits in Eisenwerken als Fabrikant erfolgreiche Heinrich Hoesch wollte einen neuen Eisenhammer mit Hüttenwerk bei Einruhr aufbauen und bemühte sich um eine Konzession bei der Hofkammer. Er stieß auf Widerstand u.a. weil der Pächter der Montjoier Hütte, Wilhelm Kesseler, Einspruch erhob, den er damit begründete, dass schon für seine Hütte nicht genügend Holzkohle zur Verfügung stand. Heinrich Hoesch erhielt zwar im Juni 1706 eine vorläufige Konzession, brachte aber den Forstmeister von Monschau gegen sich auf, über den er sich bei der Hofkammer beschwerte. Nach längerem Streit kam Hoesch zunächst zu seinem Ziel. Insgesamt dauerte der Streit fast 40 Jahre (bis 1769) und endete mit einem Verbot der Hüttenerrichtung, zu einer Zeit als Wilhelm Kesseler und auch Heinrich Hoesch bereits verstorben waren, dessen Sohn den Prozess fortgesetzt hatte (Lit: Johann Kaulard: Zwei kleine Eisenwerke im Monschauer Land. In: Der Eremit am hohen Venn, Jg. 16 (1941), S. 90/91. Sowie: Hans Bongard: Waren die Eisenwerke von Einruhr und Pleushütte identisch? In: Der Eremit am hohen Venn, Jg. 30 (1958), S. 75 f.-
1731-1747: Die Quellen sprechen von Pleushammer als eine Ruine.
1745: Leonard Hoesch baut eine neue Hütte. Aber die Jülicher Behörde erlaubt keine Inbetriebnahme (559).
1783: Das Werk ist völlig verwahrlost.
1794: In der französischen Zeit beshäftigte sich die Familie Hoesch mit dem Plan, die Pleushütte zu betreiben. Erfolglos (Lit. 560).
1938: Beim Bau der Rurtalsperre fiel ein Teil des Ortes Pleushütte zum Opfer (Lit 560)..
1958: Das Ende vom Ort Pleushütte. Er verschwindet im Wasser des Rursees. Alle Häuser wurden vorher abgebaut.

B.T.: Die ursprünglich aus Kettenis stammende Familie Hoesch wurde eine in der Metallherstellung und -verarbeitung weltweit bekannte Firma. Sie wanderten mit verschiedenen Zweigen nach Aachen, Stolberg/Eschweiler und später nach Dortmund aus. Hoesch waren an Hammerwerken im Vichtbachtal, Kalltal und Schleidener Tal beteiligt.
- Neuenhammer (Ein Reitwerk in Vicht. Nähe Platenhammer. Gegründet von Leonhard Hoesch (1684–1761).
- Plattenhammer oder Platenhammer (1664 gegründet von Katharina Hoesch (geb. Prym (1610–1681)).
- Junkershammer (Vichtbachtal).

- Die Werke wurden teilweise Reitwerk (auch Reidtwerk oder Reidewerk, von ahd. rîtan „herstellen, zurechtmachen, bereitmachen, fertigmachen“, im Neuhochdeutschen nur noch im Kompositum bereiten) genannt. Das ist eine vorindustrielle Bezeichnung für Eisenproduktionsstätten, die vom Hochmittelalter bis zur Industrialisierung zuerst in der Eifel und später in der Voreifel am Vichtbach und Wehebach betrieben wurden (Infos aus WIKIPEDIA).. .


1649 Besiedlung: Private Grundstück möglich. Plüßhütte (1649)
Die Fürsten erlaubten, dass die "Benden", schmale Stücke im Tal neben dem Fluss bis zu den steilen Flusskanten, von dort ansässigen Familien von Bäumen gerodet und besiedelt werden durften. Damit wurden sie Eigentümer und konnten dieses gerodete Gebiet auch weiter vererben und aufteilen. Für diese neuen Besiedlungsgebiete mit Höfen und Wiesen mussten die Menschen zweimal pro Jahr einen "Schatz" an den Fürst zahlen. Noch heute sind die meisten Gebiete am Fluss in privater Hand während die Wälder daneben in Staatsbesitz sind. Der Siedlungsbestand 1649 war laut Lagerbuch von: Hermeßhammer 16 Orff. Diedenborn 25 Orff. (Dr. Elmar Neuß am 25.10.2013).
- In Hammer und Widdau z.B. sind die Karten der Preussen ab ca. 1821 mit Grundstückseigentümern und Grenzen erfasst. Und ab ca. 2013-2013 digitalisiert vom Katasteramt zu erhalten.


1660
Bis 1660 wurde der unmittelbare Nachbarort von Einruhr, Wollseifen, der die Pfarrkirche St. Rochus hatte, selbständig. Zu dieser Kirche gingen auch die Menschen von Einruhr.


1674
Kirchenbuch Simmerath. "Die vielleicht älteste Heiratseintragung von einem Brautpaar aus Pleushütte":
Am 21.01.1674 haben geheiratet der Huppertz Johann (also Johann Huppertz) und die Gertrude Dederichs, ambo (beide) ex (aus) Hütte (Pleushütte). Trauzeugen waren Johann Dederichs und Joes Wollgarten.
29.02.2016 von Berndhard Stein gefunden. - In welchen Häusern in PLeushütte die wohnten ist B.T. nicht bekannt. Damals gab es noch keine Hausnummern.


1679
Offensichtlich gab es eine Steinbrücke über die Rur. In einem Stein war St. Nikolaus mit Stab eingehauen, der die Flüsse und Ufer beschützt. Als Zahl ist 1679 angegeben. Der Überlieferung nach soll dieser Stein von der alten Steinbrücke über die Rur stammen. In 1909-10 hat man - nachdem die alte Kirche abgerissen wurde - diesen Stein bei der neuen Kirche über dem Portal eingesetzt.



Stein über dem Kircheneingang in Einruhr bei Abendlicht 2006. Die Zahl 1679 rechts neben dem Kopf ist sehr schwierig zu lesen. Dieser Stein soll von der alten steinernen Rurbrücke übernommen sein. St. Nicolaus ist der Schutzheilige, der die Menschen sicher über den Fluss bringt. Foto Bernd Tesch. 2006.

1749
1. Kath. Kirche "Kaepe" in Einruhr. Unmittelbar daneben war auch der Friedhof (Kirchhof, Kirchhauf) untergebracht.
In der Mauer war ein Stein untergebracht, in der St. Nikolaus mit Stab (der die Flüsse und Ufer beschützt) eingehauen war. Als Zahl ist 1679 angegeben. der Überlieferung nach soll dieser Stein von der alten Steinbrücke über die Rur stammen. In 1909-10 hat man - nachdem die alte Kirche abgerissen wurde - diesen Stein bei der Kirche über dem Portal eingesetzt.


1826

Vor 1826. Lithographie von Johann Peter Scheuren. Gedruckt von M. Urlichs in Aachen. 1826. "Vorläufige Mittheilungen über die Mineral-Quelle zu Heilstein unweit Aachen". 40 S. Text. 1 Landkarte. Zu Werbezwecken der Heistein-Mineral-Quelle. Diese war durch Theodor Hons wiederentdeckt worden. - Das rare Büchlein besitzt Hans Gerd Lauscher (Kalterherberg). Abgebildet auf dem Titelblatt des "Das Monschauer Land Jahrbuch" 1989. Besprochen S.27.
B.T.: Die Zeichnung gibt sicher einen Eindruck von dem damaligen Aussehen des Eifeldorfes. Selbst die abgebildeten Häuser könnten dort so gestanden haben. Allerdings gab es schon in 1679 eine Steinbrücke, wenn die überlieferten Aussagen richtig sind, dass der Stein über der heutigen (2015) Kirchentür von dieser Rurbrücke stammt. Hier ist ein Fußgängerbrücke als Steg abgebildet. Und daneben die Furt für Pferdefuhrwerke.


1846
In einer Broschüre "Skizzen über Monschau und das Monschauer Land vor neunzig Jahren (1846) ". Mit kleinen Beiträgen auch zu Imgenbroich. Höfen. Kalterherberg. Konzen. Monjoie. Mützenich. Pleushütte. Roetgen. Tuchfabriken generell. Zweifall von Carl von de Berghes schreibt dieser, dass oberhalb der Brücke ein kleiner Bach "Einruhr" in die "Roer" mündet.
B.T. Mir ist unklar, ob das ein Beobachtungsfehler / Schreibfehler ist oder ob die "Erkensruhr" früher "Einruhr" hieß

1839
besuchte der preußische Kronprinz und spätere König Friedrich Wilhelm IV. den Ort, um die erste massive Steinbrücke über die Rur zu besichtigen, und würdigte seine Lage als "Einzig in ihrer Art".

1864
Seit 1864 war Einruhr eine selbständige Pfarrei.

1899.11.27
Franz Becker wird geboren und lebte bis zu seinem Tode in Einruhr. Er wurde später Bürgermeister von Dreiborn wozu auch Einruhr gehörte. In Einruhr gibt es eine Strasse, die nach ihm benannt wurde. Mit 78 Jahren schrieb er die Broschüre "Notizen und Daten aus der Pfarrei Einruhr-Pleushütte". Mir liegt ausserdem ein bisher unveröffentlichtes Manuskript von ihm vor über die Historie von Einruhr, indem auch Vorgänge in der Welt und Deutschland berücksichtigt sind, die indirekt einen Einfluss auf das Leben der Umgebung und Einruhr/Pleushütte hatten.

Vor 1900
Es gab in Einruhr nur zwei Privatgeschäfte, die nur das Wesentliche verkauften wie Salz, Gewürze, Zucker und Petroleum. Später schlossen sich die Ortsbewohner zu einer Genossenschaft (Konsum) zusammen und betrieben zu ihrem Vorteil ein eigens Geschäft. Um 1900 gab es eine Gastwirtschaft in Einruhr, eine in Pleushütte.



1900 - 1949
Geschichte von Pleushütte. Chronik von Pleushütte

1900
Der heutige Name "Rur" für den Fluss hat einen grossen Wandel hinter sich. Seit der französischen Zeit 1794-1814 hatte man dieses Gebiet "Departement de la Roer" benannt. Offensichtlich haben die nachfolgenden Preußen das Wort "Roer" übernommen. Um 1900 schrieb man in der Schule in Einruhr noch Roer. Um 1935 schrieb man Ruhr. Als man dann feststellte, dass es Verwechslungen mit der "grossen Ruhr" gibt (die bei Duisburg in den Rhein mündet) musste das "h" bei der "kleinen Ruhr" weichen. Und so heißt sie nun "Rur". In Belgien und NL schreibt man noch in 2006 "Roer".
In der Mund- und Schriftsprache tauchen auch noch dieses auf: "Auff der Rui oder Ruh oder Roe oder Roer". Oder "Opper Ruuhch".


1900 ca.
In "Notizen und Daten aus der Pfarrei Einruhr-Pleushütte (siehe Literatur Einruhr)" beschreibt Franz Becker wunderbar verständlich und genau das Leben auf fast allen Gebieten. Hier können nur kleine Auszüge daraus wiedergegeben werden.
Die Pfarrei - war wie alle Dörfer in der Eifel - ein "armes Eifeldorf". Hauptgeldquelle war die Landwirtschaft. Fast alle Butter, Eier und auch Schinken wurden verkauft. Die Ziege war die "Kuh des armen Mannes". Knechte, Mägde und Tagelöhner bewältigten die Arbeit gegen Essen und kleinen Lohn. Es gab zu dieser Zeit noch keinen Motor !!!  Im Sommer gab es noch die Arbeit des "Lohschälen". Die Eichenrinde junger Eichen wurde abgeschält und an Gerbereien verkauft. Einige Leute arbeiteten im Eisenwerk in "Rothe Erde bei Aachen". Sie liefen dort mit einem kleinen Bündel Nahrung hin und kamen am Wochenende zu fuß für einen Tag zurück. Dann gab es "etwas Vernünftiges zu essen". Sonst gab es keine Verdienstmöglichkeiten.
Höchster Feiertag war Kirmes. Dort wurde vorher jedem Mädchen ein Junge zugeordnet. Wollte ein Mädchen nicht mit dem Jungen zum Kirmesball gehen, blieb sie zuhause. Alleine ging man als Mädchen nicht auf den Kirmesball.
Die Mütter hatten eine enorme Leistung aufzubringen. Sie bekamen alle zwei bis drei Jahre ein Kind. Zehn bis zwölf Kinder waren keine Seltenheit. Das Essen kam aus dem Garten, Flur und Acker. Im Hausbackofen wurde das "Eifeler Schwarzbrot" gebacken. Sonntags gab es etwas Weißbrot mit Kaffee. Magermilch und Quark gehörten dazu. Zugekauft wurden nur Salz, Gewürze und Essig. Ausserdem gehörte zur Aufgabe der Frau das zeitaufwendige Nähen von Kleidchen und Höschen, Stricken und Flicken. Die Mütter mussten die Kinder betreuen, für die Schule und Kirche fertig machen, Haushalt bewältigen. Die Hauptarbeit auf dem Feld und im Stall fiel ihnen ausserdem zu. Die Frauen waren trotzdem glücklich. Es wurde eine durch ihren Geschmack beliebte Kartoffelsorte angebaut, die sich gut und teuer verkaufen ließ: "Blaue Platte" .

1908: 79 Einwohner.
1943: 46 Einwohner.
1950: 32 Familien.


1900-1910
Die Armut besserte sich wesentlich. Erste Fahrräder und Autos ("Motorwahn") durchfuhren Einruhr unter dem "Juchhe" von jung und alt. Vor Einruhr stand ein Schild "Einruhr-Auto 25 km". Die Strassen waren ca. 4 m breit. Das ganz Dorf war anwesend bei der ersten Dampfwalze für Strassenbauarbeiten. Erste Flugzeuge und Zeppeline am Himmel.

1909-1910
Alte Kirche in Einruhr wurde abgerissen. Neue Kirche an neuer Stelle in Einruhr wieder aufgebaut. Diese steht noch 2007 wie unten. Über dem Portal ist der Stein mit St. Niclaes von 1679 eingemauert.



Kirche von 1909-10 erbaut in Einruhr bei Abendlicht. Foto Bernd Tesch. 2006

1910
Bisher wurde das Korn meist im Winter mit Handdreschflegeln vorwiegend durch die Frauen mittels Schlagen von der Spreu getrennt. Erste Handdreschmaschinen kamen auf, die vier starke Männer per Hand drehten. Die Arbeitszeit war von "morgens dunkel" bis "abends dunkel".

1912-15
In Einruhr wurde die Wasserleitung gebaut. Vorher erfolgte die Versorgung durch verschiedene private und öffentliche Brunnen und durch den Mühlengraben. Und Wasser-Quellen wie die Heilsteinquelle und "Datt Kellpözje" (früher dort gelegen wo jetzt Ruhrstr. 35-37 ist. Die Quelle liegt jetzt unterhalb des Wasserspiegels, funktioniert aber immer noch, was man bei größerem Wassertiefstand des Sees noch sehen kann). Es war eine klare, klare Wasserquelle, bei der das halbe Dorf Wasser holte, wenn die offizielle Wasserleitung in trockenen Zeiten trocken war.

1913
79 Einwohner. Nur 14 stehen im diesem Adressbuch.:




1914-1918
Im 1. Weltkrieg sind 11 Männer aus Einruhr und Pleushütte gefallen.

1920er

1920er. Gemälde (33x49cm) von Alfred Holler (1888-1954). Auf der Rückseite steht: Blick auf Rurtal und auf Pleushütte. Gesehen vom Haus "Schöne Aussicht". Anzahl und Lage der ca. 12 gezeigten Häuser entspricht der Wirklichkeit. - Autor und Bild wurden ausführlich besprochen von Hans Gerd Lauscher (Kalterherberg, Besitzer des Gemäldes) in "Das Monschauer Land Jharbuch 1999". S.7.

1923
Einruhr bekommt Strom. ob Pleuhütte auch schon Strom bekam ist B.T. noch unbekannt.

1928
Es soll noch ein Gemälde geben von Einruhr (und Pleushütte??), welches vermutlich vor 1928 von einem "Klaus Breuer" gemalt wurde. Klaus Hürtgen hat vergeblich versucht, den Maler zu finden. Aus diesem Grunde hat er das Gemälde zurück gegeben, weiß aber wohl, wo es ist. Leider hat er kein Digi-Foto gemacht, um das Urheberrecht nicht zu verletzten. Es wäre für EINRUHR und seine Menschen schön, wenn das Gemälde z.B. hier abgebildet wäre und man darunter schreiben würde, wer es besitzt und dankenswerter zur Verfügung stellt. UND man auf diesem Wege den Maler "Claus Breuer" oder seine Nachfahren sucht. Vielleicht gibt es ja noch mehr Gemälde von Einruhr...

1934
1. Aufstockung der Rur zum Rursees Schwammenauel um ?? Meter gegenüber der Rur.


1938
Einweihung der Rurtalsperre Schwammenauel.
Aber der Obersee reichte noch nicht bis Einruhr. Rurhöhe 1938: 274,00 m NN.

1938-45
Im 2. Weltkrieg sind 14 Männer aus Einruhr und Pleushütte gefallen. Sechs vermisst. 13 Zivilisten gestorben.
Wer kennt genau die Namen und hat Fotos der Gefallenen ?



1950-1999
Geschichte von Pleushütte. Chronik von Pleushütte

1950 ca.
1950 ca. Einruhr links mit Kirche. Rechts Pleushütte. Foto und Archiv Erich Justra (geb.18.01.1925).
Diese Postkarte wurde am 10.08.2013 von Erich Justra mit 88 Jahren an B.T. zum Scannen und Publizieren zur Verfügung gestellt.

1952
die Menschen von Pleushütte und Einruhr erfuhren erstmalig von einer Aufstockung des bisherigen Rursees.

1952-1957
Es fiel die Entscheidung, den Rursee mit Rurtalsperre Schwammenauel und den Obersee bis Einruhr um 16 m aufzustocken.
06. 04.1952 Protestmarsch der Bürger von Einruhr und Pleushütte gegen die Vergrößerung der Rurtalsperre.
Ferdinand Philipp Keuter: "Fest steht zu diesem Zeitpunkt schon die Aufstockung des Stauraumes von derzeit 100 auf 200 Mill. cbm. Müssen es unbedingt 200 Mill. cbm sein? Wenn es bei 150 Mill. cbm bleiben könnte, bliebe die Seespitze 500 Meter unterhalb von Einruhr. Die Projekte wie Perlbach- und Olef-Talsperren stehen ja auch noch an, und das wesentlich in kleineren Dimensionen. Für den Aufkauf der Flächen, die dem See zum Opfer fallen sollen, sind 4,2 Millionen DM geplant. Dabei wird auch darauf hingewiesen, dass Einruhr später die Chance hat, der "meistbesuchte Fremdenverkehrsort am See zu werden".
betroffen. Insgesamt wurden 35 Familien mit 131 Personen umgesiedelt aus den Orten: Pleushütte, Einruhr, Rurberg und Woffelsbach. Das ist mehr als ein Drittel der Gesamtbevölkerung.

Zitate und gekürzte Infos aus Artikel: "Die Rurtalsperre Untergang für die Auferstehung 1952-2008". 14.10.2008 von Ferdinand Philipp Keuter http://einestages.spiegel.de/static/authoralbumbackground/2794/untergang_fuer_die_auferstehung.html



Ca. 1952-1957. Einruhr. Alte Brücke: Die ehemalige Bogenbrücke aus Bruchsteinen, links drei Bogen über die Rur und rechts - vom Strauchwerk etwas verdeckt - ein Bogen über die Erkensruhr. Hinter der Brücke links ist das Haus Bernhard Wollgartens zu erkennen. Dieses Haus sollte eigentlich zerlegt und im Freilichtmuseum in Kommern wieder aufgebaut werden. Das Schicksal spielte allerdings einen Streich, das Gebäude stand plötzlich in Flammen und war damit ein Übungsprojekt der Feuerwehr Einruhr/Pleushütte. Direkt oberhalb des Hauses Wollgarten steht ein weiteres Haus. Das Fundament dieses Hauses ist in etwa der heutige Wasserstand des Obersees. Eigentümer dieses Gebäudes war Bruno Wollgarten (Hauptstr. 03). Es wurde abgerissen und das Fachwerk in einem Neubau in Einruhr - Rurstraße/Nähe Schwimmbad - wieder aufgebaut.
B.T.: Die Strasse im Hintergrund ist die Bundesstrasse. die nach Simmerath / Rurberg aufwärts führt. Wann diese wunderschöne alte Steinbrücke gebaut wurde ist B.T. noch unbekannt. Hans-Gerd Lauscher gibt an ca. 1850 (Das Monschauer Land. 1999. S.7).



Ca. 1952-1957. Einruhr. Neu und alt: Die alte Einruhrer Brücke steht noch, aber die neue nimmt schon Gestalt an. Sie musste gebaut werden, um die Aufstockung des Sees zu ermöglichen. - Neubau: Um das Projekt zur Aufstockung des Sees durchzuführen, musste eine neue Brücke von Einruhr gebaut werden. Das historische Foto zeigt im Hintergrund noch die alte Brücke.


1955 ca.

Postkarte von ca. 1955.
Man sieht hier noch deutlich die Felder oberhalb von Einruhr, die bis nach Wollseifen heraufragten. Die alte Steinbrücke im Vordergrund über die Rur war noch erhalten. Die neue kurz dahinter noch im Bau. Die neue Fahrbahn ist viel höher als die über die alte Brücke. Sie ist höher. Im Anfang läuft sie quasi obetrhalb von Pleushütte.
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Pleushütte:


Ca. 1920er
. Pleushütte mit 17-18 Häusern. Ausschnitt aus dem oberen Foto ganz oben. Archiv Dr. Bernd Läufer.
Unten vorne links sieht man die ca. 17-18 Häuser von Pleushütte.
Foto: Autor unbekannt.

WER kennt noch die Namen der Menschen, die ab 1952 ca. ausgewandert sind und deren Häuser abgerissen wurde:
Kunibert Förster
Schmiedemeisters Herbert Schütt > Bernd Schütt in 2015 in Einruhr: Cafe zur Schmiede.


Ca. 1952-1957. Pleushütte und Einruhr. Panorama: Gesamtansicht von Pleushütte mittig-links im Vordergrund und hinten rechts Einruhr. Ganz links am seitlichen Bildrand ist das alte Bauernhaus in Pleushütte zu erkennen, welches heute (2008) noch steht: Haus 13. Von Pleushütte, sind heute nur zwei Häuser und das Haus am See übrig geblieben. Die Abbildung zeigt den Ort vor der Überflutung.



Ca. 1952-57. Pleushütte. Das Ende: Pleushütte während des Abbruchs. Links sind bereits einige Häuser dem Erdboden gleichgemacht.
Hasu Nr. des rechten vorderen Hauses noch unbeklannt.

(C) Fast alle Texte oben unter den Fotos wurden nach einem Gespräch vorher mit dem Autor aus einem Artikel über Einruhr entnommen, den Ferdinand Philipp Keuter (aus Gressenich Geb. 1937) am 14.10.2008 geschrieben hat: In SPIEGEL-Online: "Die Rurtalsperre Untergang für die Auferstehung 1952-2008". www.einestages.de .
Am 09.03.2012 informierte mich Ferdinand Philipp Keuter freundlicherweise über seinen Artikel über Einruhr:
http://einestages.spiegel.de/static/authoralbumbackground/2794/untergang_fuer_die_auferstehung.html


Die Fotos 1952-55 dürften mit sehr großer Wahrscheinlichkeit von dem ehemaligen Lehrer Raimund Schumacher gemacht worden sein, der den Auftrag hatte, das zu dokumentieren. Das Copyright für Fotos erlischt nach 30 Jahren oder früher. Die Originale müssten im Eifel-Verein Einruhr sein.- Insgesamt sollen es ca. 50 Dias sein, die existieren. Leider stellt Kl.K. diese nicht für diese website zur Verfügung (Telefonat 02.2012). - Die hier abgebildeten Fotos sind vermutlich die ersten Digitalbilder der schon vergilbten Dias.

Quellenangabe zu dem oberen Artikel:
Eifeler Nachrichten von aus dem Jahre 1952: Archiv Klaus Hüpgen.
Wenn Menschen ihre Heimat verlassen müssen; Jahrbuch "Das Monschauer Land", 1998, S. 108 bis 112; herausgegeben vom Geschichtsverein des Monschauer Landes: Kunibert Förster.

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1954


1954. Einruhr.
Auf der alten Brücke von Einruhr: Im Sommer 1954 hatte die Jugendgruppe von Eschweiler/ Röthgen ein Zeltlager in Dedenborn. Von hier machten wir einen Ausflug nach Einruhr. Auf der alten Brücke des Ortes ließen wir uns fotografieren. Während der Aufnahme fuhr ein Motorrad durch das Bild. Dieses entdeckten wir aber erst nach der Entwicklung. Bald würde diese Brücke nicht mehr sein.

(C) Text oben und Foto wurden nach einem Gespräch mit dem Autor aus einem Artikel über Einruhr entnommen, den Ferdinand Philipp Keuter (aus Gressenich Geb. 1937) am 14.10.2008 geschrieben hat: In SPIEGEL-Online: "Die Rurtalsperre Untergang für die Auferstehung 1952-2008". www.einestages.de .
Am 09.03.2012 informierte mich Ferdinand Philipp Keuter freundlicherweise über seinen Artikel über Einruhr:
http://einestages.spiegel.de/static/authoralbumbackground/2794/untergang_fuer_die_auferstehung.html



1950er?. Gemälde-Maler: Adolf Schütt (1924-2007). Gemalt nach einer Postkarte 1986. - 2015: Archiv Bernd Schütt.


1950er?. Gemälde-Maler: Adolf Schütt (1924-2007). Gemalt nach einer Postkarte 1986. - 2015: Archiv Bernd Schütt.

1955

Trotz erbitterten Widerstandes der Bevölkerung begannen die Arbeiten am Paulushofdamm bei Rurberg, der 1958 fertig war.

1957-1959
Nachdem man anfangs darüber nachgedacht, den Ort Pleushütte einzudeichen, musste dieser der 2. Aufstockung des Rursees Schwammenauel weichen. 14 (18 ?) Häuser wurden abgetragen. Die Grundmauern sieht man noch, wenn das Wasser einmal ganz tief bei Reparaturarbeiten abgelassen wird. Der versunkene Ort Pleushütte liegt flussaufwärts in der Rur; genau westlich unterhalb der heutigen Autobrücke über der Rur. Eine Gedenktafel erinnert an die "Aussiedler von Pleushütte". Sie verloren ja nicht nur ihr Haus, sondern auch ihre Heimat und ihre Wiesen.
Die frühere Existenzgrundlage vieler Einwohner war die Agrarwirtschaft. Viele Wiesen für die Kühe waren oberhalb von Einruhr Richtung dem oberen Ort Wollseifen. Die Jugend musste teilweise dir Kühe hüten. Somit bekam man Kontakt zu der Jugend in Wollseifen, die wiederum ihre Kühe genau oberhalb dieser Wiesen hüteten. Laut Lothar Schwedt provozierten sich die Jungen (wie überall in der Welt) mit Worten in ihren durchaus schon unterschiedlichen Dialekten.
Nach der Aufstockung des Sees sollte die neue Wirtschaftsgrundlage nun Tourismus sein. Durch die Aufstockung gingen Wiesen verloren und man liess die Wiesen oberhalb verwalden.

1958
Der See wird erstmalig weiter gestaut (Norbert Becker, 1988). Rurhöhe 1958 nach der 2. Flutung: 281,00 m NN. Ca. 7 m höher als 1938 mit 274,00 m NN

1960er



1970 ca.

1970 ca. Einruhr nach der Flutung des Obersees. Pleushütte ist überflutet. Es liegt quasi dort und vor der Brücke, wo diese hier links in den Wald mündet. - Foto von Erich Justra (Geb. 18.01.1925 im Sudetenland). 10.08.2013 Foto an B.T. übereignet.

1988
In der "Festbroschüre" zum Jubiläum "Einruhr, 30 Jahre Dorf am See" 1958-1988 werden am Anfang sieben Beiträge von führenden Köpfen als Grusswort geschrieben. In keinem der Beiträge wird auch nur das Wort "Pleushütte" eines ganzen versunkenen Dorfes erwähnt. Geschweige ein Namen von rund 60, die dem Wasser des Obersees weichen mussten. - Für einen ausstehdenen Geschichtsschreibers hinterläßt das einen ganz eigenartigen Eindruck.

Der Dorfvertreter von Plesuhütte in der Gemeinde war Heinrich Hüpgen.

2006.02.16
Außer dieser website gibt es noch keine "Geschichte / Historie von Einruhr oder Pleushütte" im Netz / Web. Und auch noch kein Buch. Mitglieder des Geschichtsvereins Einruhr arbeiten daran....

2015.08.23
Karl-Heinz Breuer zeigt mir in Einruhr ein einziges Exemplar eines geplanten Buches über Einruhr in den alten Zeiten. Pleushütte ist darin nur erwähnt. Aus Kostengründen hatte er das Manuskript seit 3-4 Jahren bereits abgelegt. Es gibt nur das eine Exemplar. Keine Unterlagen mehr im PC.



2015
Die Häuser in vielen Eifel-Dörfern hatten ab ca. 1794 bis zur Verwaltungsreform 1972 nur einfache Hausnummern. Die Adresse beinhaltete also nur den Ort und die Haus-Nummer, nicht aber die Strasse.
Mehr dazu bei meiner Untersuchung und Gegenüberstellung mit den heutigen Häusern und Menschen im Ort Hammer:

www.hammer-eifel.de/Hammer-Online-Haeuser01-34/Hammer-Haus01Haus34Neuste.htm


Wer auch immer von den Lesern eine alte Haus-Nummer eines Hauses in Einruhr/Pleushütte hat und dazu auch Fotos besitzt, möge mich bitte informieren und diese der Allgemeinheit für die Geschichte zur Verfügung stellen.




Architekten-Zeichnung

Pleushütte-Häuser
Übersicht der alten Bezeichnungen.
Laut Buch: Dorfformen im Rhenland von Justinus Bendermacher. 1971. S.107.
Wenn du mehr über die einzelnen Häuser 01-15 und deren Menschen wissen möchtest, musst du auf diesen Link klicken. Dort findest Du diese Tabelle mit Link zu jedem Haus. Diese Seiten noch in Bearbeitung. Für jede Mithilfe bin ich dankbar!!
http://www.hammer-eifel.de/Pleushuette-Haeuser-01-13/Pleushuette-Haeuser-Alle-01-15.html

Haus Nr.
bis 1954

Erhalten. Beschädigt.
Zerstört. Neu aufgebaut.
Instandgesetzt.
in
Stand 1949. Buch 1971.

Zahl der
Familien-
Mitglieder
in 1949.
Buch 1971

Berufsbezeichnung
in 1949
Buch 1971

"Hausname"
?
Anmerkungen
?
01 Erhalten. 02 Landwirt.    
02 Beschädigt. 05 Landwirt.    
03 Instandgesetzt. 03 Landwirt. Gastwirt.    
04 Beschädigt. 01 Landwirt.    
05 Instandgesetzt. 05 Landwirt.    
05 a

Instandgesetzt.

03 Kriegsversehrter.    
06 Beschädigt. 10 Landwirt.    
07 Neu aufgebaut. 03 Landwirt.    
08 Instandgesetzt. 03 Landwirt.    
09 Erhalten. ? Land verpachtet.    
10 Instandgesetzt. 04 Landwirt.    
10 a Instandgesetzt. 04 Landwirt.    
11 Instandgesetzt. 06 Steinbrucharbeiter.    
12 Instandgesetzt. 06 Landwirt.    
13 Erhalten. 04 Landwirt.    
15 Häuser 3 Erhalten. 3 Beschädigt.
1 Neu aufgebaut.
8 Instandgesetzt.
63 Menschen 12 Landwirt.
1 Gastwirt.
1 Kriegsversehrter.
   
           

1949: Daten oben. Aus Buch Dorfformen von Justinus Bendermacher.

Menschen, die in den Häusern 1954 ca. in Pleushütte gelebt haben. Nur in welchen Haus-Nummern?:

Im Buch steht, dass es in 1949 in Pleushütte 12 Häuser waren. Das entspricht der Nummerierung in der Skizze von 01-13, wobei Haus 12 fehlt.
Allerdings gibt es zusätzlich Haus 05 a und Haus 10 a. Deshalb müßten das dann 14 Häuser gewesen sein. Es gibt auch die Angabe 15 Häuser.



1949: Pleushütte-Häuser 1949
Pleushütte wurde 1957 geflutet. Die unteren Angaben wurden 1949 von Gesine und Justinus Bendermacher mit Mitteln des Aufbauministeriums des Landes Nordrheinwestfalen durchgeführt. Das Buch Dorfformen wurde erst 1971 veröffentlicht.

Angaben im Buch von 1971 zu Pleuhütte in 1949:

Ein kleiner Weiler mit 12 Häusern. In 1949 konnte man keine Häuser dort finden, die älter als das Ende des 18. Jahrhunderts waren. Die Häuser waren nicht nach einer bestimmten Form (z.B. als Kreis) gebaut. Sie waren wie die Häuser in Einruhr gebaut. Haus 01 (siehe dort) war nach dem Muster "reiner Eifeltyp" gebaut. Fotos und Einzelbeschreibungen der Häuser wurden damals noch nicht f´gefertigt (S. 110).

262 Morgen: Bewirtschaftliche landwirtschaftliche Fläche in Morgen. Eigentum und Pachtland einschliesslich Gartenfläche.
59 A rGemüse und Obstgarten. 72,5 Morgen Ackerland. 110 Morgen Wiese und Weide. 38 Morgen Wald. 39 Morgen Umland und Wassergrundstücke.
5 Pferde. 29 Milchkühe. 12 Rinder. 1 Stier. 13 Schweine. 0 Trecker. 1 Gemeinschaflicher Dreschsatz.


1954: Pleushütte-Häuser

Menschen, die in den Häusern 1954 ca. in Pleushütte gelebt haben. Nur in welchen Haus-Nummern?:

Haus 13:
Reinhard Cremer
Ida Breuer (Geb.in Einruhr), verh. Ida Cremer
Tochter Gisela Cremer (Geb. 18.07.1937)

Erich Cremer (Geb. 02.08.1931 in Einruhr)
Sohn von Leo Cremer (Gest. 10.01.1969 in Einruhr)
Verh. in 1964 mit Gisela Cremer ((Geb. 18.07.1937 in Pleushütte)
Kinder: Dieter Erich Cremer (1961). Wohnt in Einruhr. - Karoline Elke (1963. Wohnt in Einruhr). - Gerda (Wohnt in Einlendorf). -

Häuser: ?
Kunibert Förster
Siegbert Heup (Geb. in Pleushütte)
Arnold Josef Hüpgen
Bruno Hüpgen (Haus 1949 - 1956).
Inge Leisten
Willi Schröder "Schrödisch Hus"
Baldur Schröder
Schmiedemeister Herbert Schütt
Heinz Wiedemeyer
Emilie Wollgarten
Heinz Wollgarten
Werner Zimmermann
-------------

Menschen, die sehr viel früher in den Häusern in Pleushütte geboren sind. Keine anderten Daten mehr bekannt:

Churstgen Hüttermans (auf Pleus Hammer (Pleushütte) geboren)
Hammers Schmit Hein, Pleus Hammer
Hüttenmans Hein, dieser ist auf Pleus Hammer geboren
Pleus Churstgens Jentgen, auff Pleus Hammer geboren
Theis zu Trimborn, Kesternich, auf Pleus Hammer im Ambt Monjoie geboren

Catharina Huberts
(*02.01.1679 in Pleusheuth.+ > 1720 in Dedenborn)
oo mit Chriest Bungartz (*19.11.1679 Diedenborn. +>1735 Dedenborn).
Dessen Eltern waren: Hupert Bongardt (* ca. 1648. +07.06.1693 in Diedenborn. oo Catharina Plüß (*ca. 1650. *16.06.1697 in Diedenborn).




1954

1954: Karten-Entwurf vor der Aufstockung von 1954 mit Pleushütte. Ausschnitt aus einem Architektenplan (siehe Einruhr)
Gemeinde-Archiv Simmerath. Bestand Karten und Pläne. Nr. M15/5.




1971
1971 Einruhr und Pleushütte. Dorfformen von Justinus Bendermacher. Seit 1957 gibt es Pleushütte nicht mehr.



1949
1949: Pleushütte-Skizze. 1957: Es gibt Pleushütte nicht mehr. - 1971: Skizze In Buch von 1971: Dorfformen von Justinus Bendermacher.
Buch Dorfformen. Justinus Berndermacher.



2015 Namen von Peushütte.

http://www.wisoveg.de/wisoveg/heimatkalender-eu/2004b/34wiedertaeufer.html
Autor des Artikels"Wiedertäufer im Kreise Schleiden" ist 1954 Friedhelm Siebel, Schleiden.

[...] In diesem Zusammenhang interessieren uns die Namen der Wiedertäufer aus Einruhr und dem Rurtal überhaupt: "Arndts Heinrich und sein Hausfrau, Dedenborn, hatte Land in Rauchenauell und Diepenbach; Churstgen Hüttermans, auf Pleus Hammer (Pleushütte) geboren und gewichen auf jen seits von der Rhuiren an St Niclais brüggen (Einruhr); Gerhardts Theis und sein Hausfrau auff Dedenborn; Heinrich Schoemacher vide Arndts Heinrich und sein Hausfrau, Dedenborn; Hermans Johann der jung, auf der helden (Ruhrberg); Hammers Schmit Hein, Pleus Hammer; Hüttenmans Hein, dieser ist auf Pleus Hammer im Ambt Monjoie geboren, dann verzogen und wegen der Widerthauf auf jen Seits von der Rhuiren in die Herrschaft Schleiden verwichen, daselbst nun etliche Jair hausgehalten; Nellis Thomas, in den Merdersbergen (Ruhrberg); Pleus Churstgens Jentgen, auff Pleus Hammer; Pleus Churstgens Peter, auff der Rhuiren an St Niclais brüggen; Peter Hammerscheidt, auff der Rhuiren; Theis Gerhardts, auch Gerhartz Theisgens, Dedenborn; Theis zu Trimborn, Kesternich, auf Pleus Hammer im Ambt Monjoie geboren und verzogen und auf die Schleidische Seidt verwichen."[...]





Literatur zu Einruhr / Pleushütte:

Becker, Franz (Geb. 27.11.1899, geboren und wohnte in Einruhr, war Bürgermeister Dreiborn/Einruhr)
Notizen und Daten aus der Pfarrei Einruhr-Pleushütte.
Oder: Ein Lebensalter in der Pfarrei Einruhr-Pleushütte um die Jahrhundertwende. 48 S. 16 SW-Fotos. 1 Kartenskizze. Autor und Herausgeber Franz Becker. Die Broschüre wurde wohl bis 1978 geschrieben.
B.T.: In der Broschüre werden die großen Umänderungen auf allen Gebieten des Lebens wie sie im Raume Einruhr von ca. 1900-1978 stattgefunden haben, beschrieben. Durch Nachfragen bei der älteren Generation sind aber auch ältere Vorgänge noch dokumentiert.

Becker, Norbert (Ortsvorsteher)
Herausgeber Orts- und Verkehrsverein Einruhr.
Einruhr. 30 Jahre Dorf am See. 1958-1988. Broschüre DIN A 5. 78 Text- und Foto-Seiten plus jede Menge Werbeseiten.

Berghes, Carl von de
Eine Broschüre "Skizzen über Monschau und das Monschauer Land vor neunzig Jahren (1846) ". Mit kleinen Beiträgen auch zu Imgenbroich. Höfen. Kalterherberg. Konzen. Monjoie. Mützenich. Pleushütte. Roetgen. Tuchfabriken generell. Zweifall. Geschrieben wohl 1846. Neu herausgegeben vom Geschichtsverein des Kreises Monschau 1954. Ein Original befindet sich im Monschauer Archiv. Karl Schütt hat das überarbeitet. Bezug in A 5 mit 66 Seiten von Karl Schütt. Hoarstatt 4. 52156 Monschau-Mützenich. Tel: 02472/4994.




Justra, Erich (Geb. 25.01.1925 im Sudetenland).
Die EIFEL im Farbbild. Ziethen-Verlag. ISBN 3-929932-78-4. Jahr 19??. Es gab mehrere Auflagen mit unterschiedlichen Titelbildern.

Neu, Peter
Eisenindustrie in der Eifel - Aufstieg, Blüte und Niedergang
Hg. vom Landschaftsverband Rheinland - Amt für rheinische Denkmalskunde (Werken und Wohnen - Volkskundliche Untersuchungen im Rheinland, Bd.16), Rheinland-Verlag, Köln, 1989, S.211
31.08.2015 Info von Dr. Bernd Läufer, Archivar. Kopierte mir S. 211-212 freundlicherweise aus seinem persönlichen Buch.

Schumacher, Raimund
Broschüre: 60 Jahre Eifelverein: 1925-1985, OG Einruhr-Erkensruhr. Hierdrin hat der frühere Einruhr-Lehrer (1953-56) Raimund Schumacher zwei Aufsätze in hervorragendem Kurzstil geschrieben: "60 Jahre Eifelvereinsortsgruppe Einruhr / Erkensruhr. Versuche einer Rückschau". Und : "Einruhr. Historischer Rückblick und zuversichtliche Vorausschau".

Schumacher, Raimund
Einruhr 30 Jahre Dorf am See 1958-1988.
Vermutlich 1988. Herausgeber: Orts- und Verkehrsverein Einruhr. Zusammengestellt von Norbert
Becker, Simmerath-Einruhr.

Simmerather Gemeinde-Archiv. Sonderbestand. Nachlass Bürgermeister Michael Gerrads von Ruhrberg. Akt. 95-
1871: Einwohnerliste von Pleushütte nach 1871 (letzter Eintrag. 3 Seiten).
1894: Einwohnerliste von Pleushütte nach 1894. Auf der Einwohnerliste (1 Seite) von Haus 01-13 selber stehen keine Jahresdaten. Auf Beilagenzetteln soll 1894 stehen.
1901: Einwohnerliste von Pleushütte nach 1901 (letzter Eintrag. 3 Seiten).
>1894: Die Einwohnerliste gibt es auch von Erkensruhr mit 15 Häusern.
>1894: Die Einwohnerliste gibt es auch von Dedenborn mit 71 Häusern.
>1894: Die Einwohnerliste gibt es auch von Hechelscheid. Ruhrberg. Woffelsbach.
>1871-1884: Schülerverzeichnis von Dedenborn.
30.08.2015  Freundlicherweise vom Archivar Dr. Bernd Läufer gefunden.


Wasserverband Schwammenauel.
Rurtalsperre Schwammenauel 1934-1959
. Broschüre. Herausgeber Wasserverband Schwammenauel


Pleushütte   ...30/7. 1957/84. 1962/152. 1976/151. 1983/Titel, 129. 1998/91. 1998/108,112. 1999/Titel, 11, 185. 2005/27.

- Einruhr/Pleushütte Bogenbrücke 1999/10. 2000/182.





Dokumentation. Mitarbeit. Dank.

01.01.2006 Zur Entstehung dieser Detailseite:
Bei der Beschäftigung mit der "Geschichte von Hammer" kam ich (Bernd Tesch) seit Ende 2005 nicht wesentlich weiter. Daraufhin kam ich auf die Idee, zum besseren Verständnis der Vorgänge hier, die Chroniken der Nachbarorte im Rurtal und der näheren Umgebung nachzulesen. Zu meinem ganz grossen Erstaunen fand ich, dass im Internet zwar "fast" jedes Dorf hier eine website-Adresse hat, diese aber vorwiegend NUR zu gewerblichen / touristischen Zwecken genutzt wird. Bei einigen websites gibt es einige wenige Sätze zu der Geschichte, aber auch nirgendwo eine tiefergehende / komplette Seite. Bei den meisten dieser websites aber gibt es nicht einmal diese wenigen Sätze.
Meine Versuche, die "Fachleute der Geschichte des Ortes" in den einzelnen Dörfern zu finden, wurden immer aufwendiger. Aber führten oft zu interessanten Gesprächen. Leider aber auch zu den Ergebnissen, dass in so gut wie keinem Ort die "Geschichte von Beginn bis Heute" aktuell aufgeschrieben ist. Weder in einem Aufsatz noch im Internet. In wenigen Büchern gibt es Teilbeiträge bis zum Erscheinungsjahr des Buches.
01.01.2006 So entsteht also diese Seite, weil es keine Historie über Einruhr und Pleushütte im Internet gab.

05.02.2006 Gisela Cremer und Erich Cremer (geb. in Pleushütte 18.07.1937) gehören wohl zu den letzten Menschen von Pleushütte, die o
berhalb des versunkenen Dorfes noch wohnen. Bei einem Besuch erzählten sie mir, dass man früher in Pleushütte nur noch die Grundmauern des Gebäudes "Pleushütte-Hammers" innerhalb eines Bauerngehöftes sehen konnte. Irgendwann soll der Besitzer des Gebäudes "Pleushütte-Hammers" nach Düren gegangen sein. Danach wurde der Platz frei für Bauerngehöfte. Datum unbekannt.

05.03.2006 Viele der oberen Informationen stammen aus der Broschüre: 60 Jahre Eifelverein: 1925-1985, OG Einruhr-Erkensruhr. Hierdrin hat der frühere Einruhr-Lehrer (1953-56) Raimund Schumacher zwei Aufsätze in hervorragendem Kurzstil geschrieben: "60 Jahre Eifelvereinsortsgruppe Einruhr / Erkensruhr. Versuche einer Rückschau". Und : "Einruhr. Historischer Rückblick und zuversichtliche Vorausschau". Viele Angaben oben sind von Raimund Schumacher mit seiner Genehmigung übernommen.

28.03.2008 Letzte Bearbeitung dieser Infos und Seite: Bernd Tesch (C)
18.02.2012 Neue Überarbeitung. Auch mit Rechtschreibeprogramm.

07.03.2012 Erstkontakt mit Ferdinand Keuter aus Gressenich, der mir anbot, Fotos aus Dedenborn in die Website zu setzen. Und diese sofort danach schickte. Als er mir am 09.03.2012 bei meinem Erstanruf sagte, dass er (75) für den SPIEGEL schreibe, sagte er mir, das er auch etwas über über "Einruhr" geschrieben habe.
Am 09.03.2012 informierte mich Ferdinand Philipp Keuter freundlicherweise über seinen Artikel über Einruhr:
http://einestages.spiegel.de/static/authoralbumbackground/2794/untergang_fuer_die_auferstehung.html
Insbesondere die Fotos mit den zugehörigen Texten waren ein großer optischer Fortschritt für diese Seite.

26.06.2013 Neue PK von 1930-40 und Rahmen


18.05.2006 Ich hatte die grosse Freude, den pensionierten Lehrer Raimund Schumacher in Einruhr (77) zu finden und ihm für seine Aufsätze über Einruhr zu danken. Auch er erzählte mir, dass die Elterngeneration noch "Einroer" schrieb, er schließlich "Einrur" und später - nach dem Verwechslungen mit der großen Rur bei Duisburg vorkamen - man sich später auf "Einruhr" einigte. Vielleicht auch, weil die "Erkensruhr" hier in die "Rur" fließt und es jetzt ab hier nur noch "Eine Ruhr = Einruhr " gibt. Er will nach alten Unterlagen / Fotos suchen.

03.12.2006 Frau Elke Müller schickte mir freundlicherweise die Kopie des hervorragenden Artikels über Einruhr von einem leider verstorbenen "Amtmann Becker". Ich vermute die Broschüre in A4 muss vom ex-Bürgermeister Franz Becker geschrieben worden sein. Sie wurde wegen Streitigkeiten unter den Dorfbewohnern leider bisher nie veröffentlicht.

27.01.2007, S. 23, Artikel in der Aachener Zeitung unter Lokales: "Ein Blick ins alte und neue Rurtal". In diesem war ein Bild von Einruhr aus den 20ern-30er aus dem Archiv von Dr. Bernd Läufer. Dank für das Scan davon.

23.01.2007 Die echten Einruhrer Willi und Ceclia Hüpgens von der Wilhelmshöhe in Einruhr stapften durch den Raureifwald abwärts am Fluss von der Sauermühle Richtung Einruhr. Sie stellten mir freundlicherweise noch am selben Tage eine Broschüre zur Verfügung, die es wohl nur in einer Auflage von ca. 80 für Freunde gegeben hat:
Franz Becker (geb. 27.11.1899, geboren und wohnte in Einruhr, war Bürgermeister):
Notizen und Daten aus der Pfarrei Einruhr-Pleushütte.

14.03.2009 Ein Rundbrief landete bei auch bei B.T. in Hammer im Briefkasten. Und bei Einruhrern auch per email: Der Förderverein für Kultur und Heimatpflege e.V. bittet (nur) alle Bürger und ehemaligen Bürger von Einruhr, Pleushütte und Erkensruhr um Mitarbeit an der AKTUELLEN Erstellung einer Ortschronik der drei Orte. Durch Berichte, Fotos und Finanzmittel.
B.T.: Als ich zu Beginn 2006 begann, Daten / Infos / Bilder / Berichte zu der Historie dieser Ortsteile zu sammeln wurde mir schon damals vom Vorsitzenden Siegbert Heup gesagt, man arbeite "aktuell" an einer Ortschronik. Leider konnte mir bis heute niemand genau sagen, wer genau das war. Am 18.02.2012 konnte mir niemand in Einruhr bisher sagen, was aus dem Buch geworden ist.
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2012
TV-WDR hat über Pleushütte berichtet. Es ging über die älteren Menschen von Pleushütte. Und was aus denen geworden ist. Film wurde bei Gisela Cremer und Erich Cremer gedreht. Klaus Hüpgen. Eifelverein Einruhr.

18.02.2012 Viktoria Müller erlaubt mir Einblick in die Broschüre "Ruscher Klapperjonge". Erinnerungen von Lothar Schwedt. Aachen. Germany. DIN A 4. 38 S. 25.-26.04.2009. 1. Auflage 5 Exemplare am 01.07.2009

18.02.2012 Telefonat mit Klaus Hüpgen in Einruhr. Er besitzt die 50 Dias, die Mitte der 1950 von Raimund Schumacher gemacht wurden. In Heimbach gibt es noch einen über 80-jährigen Mann, der SW-Luftfotos von Einruhr gemacht hat und besitzt. kennt ihn.




01.09.2015 Letztes Update



2013

Erich Justar. 2013. Foto B.T.

10.08.2013 Nach ein paar Jahren fand ich endlich einen alten "Mann aus Heimbach" (laut Klaus Hüpgen, der noch Luftaufnahmen hat; mehr wusste ich leider nicht. Nach einem Tipp von Theo Kleinschmidt des Geschichstvereins Heimbach konnte ich Erich Justar. Dieser war am Geb. 25.01.1925 im Sudetenland geboren. In 1943 mit 18 Jahren einberufen. Später vertrieben aus dem Sudetenland. - Erich Justra (in 2013  88 Jahre und geistig und körperlich fit) hatte in Hasenfeld (bei Heimbach / EIFEL) einen Postkarten-Verlag. In 1964 hat er bewusst Flüge unternommen, um Luftaufnahmen von den touristisch interessanten Gebieten zu machen. Jedes Foto musste davon musste vorher genehmigt werden. Später hat er diese auch in Eifel-Büchern mit allerersten Farbfotos veröffentlicht. - Freundlicherweise übergab er mir fünf Fotos von Einruhr und Pleushütte in ausgezeichneter Qualität. Leider liessen sich die genauen Foto-Daten nicht mehr ermitteln.

16.07.2015 Dr. Bernd Läufer vom Gemeinde-Archiv Simmerath findet einen Karten-Entwurf vor der Aufstockung von 1954 mit Pleushütte für B.T.. Bestand Karten und Pläne. Nr. M15/5.
20.07.2015 von Bernhard Stein (Kalterherberg) vom Archiv Monschauer Geschichtsvereing findet für B.T.:. Buch Dorfformen von Justinus Bendermacher.1971 mit Einruhr und Pleushütte.

28.07.2015 Kunibert Förster
aus Einruhr: Macht Schülertreffen von Einruhr und Pleushütte alle drei Jahre. Es war in 2015. Tel. 02207-3496.


2015

Klara Löhrer (Geb. 14.09.1932 als Klara Pleuß in Einruhr) war mit 82 Jahren ein "Feuerwerk" von Information. Über Personen und Zusammenhänge in Einruhr, aber insbesondere in Pleushütte. Sie bestätigte mir in einer bereits bestehenden Liste Namen von Bewohnern und Häusern von Pleushütte. Der Clou war, dass sie die Menschen den verschiedenen Hausnummern zuordnen konnte. Klara wusste oft ausserdem die Namen der Verwandten. Mit 82 Jahren gab sie in einer gemeinsamen Maraton-Sitzung mit B.T. von vier Stunden am 07.08.2015 in Mausbach freundlicherweise ihr Wissen bekannt. Sie bewies ein fantastisches Gedächtnis, denn sie war "nur in ihrer Jugend in Pleushütte" zum Spielen in Pleushütte und hatte mit 14 Jahren in 1956 Einruhr verlassen. Foto B.T. am 07.08.2015.

2015.04.09
Bernhard Stein (Kalterherberg) schickt die Seite des Adressbuches von 1913 von Pleushütte, Dedenborn, Erkensruhr etc. Danke!

31.08.2015 Bernd Schütt (Dreiborn) steuert das Pleushütte-Gemälde (1986 nach PK) von Adolf Schütt und gute Information über die Familie Schütt in Pleushütte bei.


Foto K.W. von Ameln 20??

23.09.2015: Erster Besuch bei Klaus Wilhelm von Ameln Strauch. (Geb.1943.). Klaus ist Ahnen-Familien- und Eifel-Geschichte- Forscher aus Passion mit großer Kenntnis - und übervoller Seele. Er besitzt große Archive (z.B. alte Karten) im PC. - Wenn man diese Adresse eingibt http://www.myheimat.de/simmerath/profile/klaus-wilhelm-von-ameln-29821.html  findet man auf der Seite von Klaus unter "Beiträge" eine Liste seiner gesamten Beiträge: 81 zwischen 2009-2015: Vom Gedicht bis zur historischen Dokumentation:
"Die Entstehungsgeschichte von Einruhr". Ich habe ihn um einen Artikel "Pleushütte in Karten" unter seinem Namen in meiner website gebeten.
Ich habe dankenswerterweise Dia-Scans von Raimund Schumacher (früherer Lehrer in Einruhr) von Pleushütte von ihm. bekommen.

Es gibt also noch viel zu tun ! Ich freue mich über jeden Beitrag und Baustein. Wesentliche Beiträge werden selbstverständlich mit Namen versehen.

Bitte bei Bernd Tesch melden, wer hier etwas hinzufügen könnte.
Detailseite der website: www.hammer-eifel.de von
Copyright: B
ernd Tesch



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